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  1. #1
    Avatar von Kikiri
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    verwirrt Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Hallo,

    wie kann sich ein Ehepaar (64 und 67 Jahre alt) möglichst günstig (Hartz 4 und mini-Rente) eine Versicherung für die Bestattung leisten?

    Für Risikolebensversicherungen sind sie evtl. zu alt, und die Sterbegeldversicherung ist echt teuer.

    Habt Ihr eine kostengünstige Idee?

    Grüße von
    Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

  2. #2
    nurgutes
    gelöscht

    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Anders herum gefragt: wieviel könnten die Herrschaften denn im Monat dafür erübrigen?

    Und ist es bei ALG2-Empfängern nicht so, dass der Staat im Notfall die Bestattungskosten übernimmt? Oder wird man dann anonym beerdigt?

  3. #3
    Avatar von Opelius
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Sicher, wenn kein Vermögen da ist, springt das Sozialamt ein. Oder die Erben werden herangezogen.
    Bei Eurem Einkommen und Eurem Alter werdet Ihr keine Versicherung bezahlen können. Das Einzige, was ihr tun könnt, so viel Geld beiseite zu legen, damit Ihr den Angehörigen einen Leichschmaus anbieten könnt. Ihr seid schon darüber informiert, wieviel Geld auf Eurem Sparkonto liegen darf?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. #4
    Avatar von Nocturna
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Habt Ihr eine kostengünstige Idee?
    Die gibt es leider nicht.

    Es gibt reine Bestattungsversicherungen, aber die langen auch kräftig zu. Für eine Bestattung im Wert von 4500 Euro, zusammen also 9000 Euro wären beispielsweise monatlich 60 Euro fällig. Meistens gibt es Wartezeiten, die über einem Jahr liegen, Unfälle ausgenommen. Der Beitrag muss bis 85 Jahre gezahlt werden. Was passiert, wenn man die Versicherung wegen Geldmangel kündigen muss, weiß ich nicht, möchte aber wetten, dass das Geld weg ist.

    Sorry, außer 50 Euro monatlich zur Seite legen auf ein Tagesgeldkonto macht in diesem Alter und bei der finanziellen Lage wenig Sinn. Wenn die beiden Senioren noch gut gesundheitlich beieinander sind, sagen mir mal 80 Jahre alt werden, dann sind sie mit dem Tagesgeldkonto finanziell besser dran als bei sämtlichen Versicherungen.
    Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  5. #5
    Avatar von Wolkentier
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Klingt zwar makaber, aber:
    Es kann sinnvoll sein, sich schon zu Lebzeiten bei Bestattungsunternehmen zu erkundigen, Preisvorschläge einzuholen und sich über Finanzierungsmodelle und Bestattungsvorsorge beraten zu lassen.
    .
    .

    Kopf hoch - sieht einfach besser aus!

  6. #6
    Avatar von Wolkentier
    Registriert seit
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Sorry, außer 50 Euro monatlich zur Seite legen auf ein Tagesgeldkonto macht in diesem Alter und bei der finanziellen Lage wenig Sinn. Wenn die beiden Senioren noch gut gesundheitlich beieinander sind, sagen mir mal 80 Jahre alt werden, dann sind sie mit dem Tagesgeldkonto finanziell besser dran als bei sämtlichen Versicherungen.
    Wieviel darf man denn als Hartz4 Empfänger auf einem Tagesgeldkonto "bunkern"?
    .
    .

    Kopf hoch - sieht einfach besser aus!

  7. #7
    Avatar von Opelius
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    "Bei Erwachsenen wird der Freibetrag wie folgt berechnet: Anzahl der Lebensjahre x 150 Euro - mindestens aber auch hier 3100 Euro und und maximal 9750 Euro."
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  8. #8
    Avatar von Nocturna
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Zitat Zitat von Wolkentier Beitrag anzeigen
    Wieviel darf man denn als Hartz4 Empfänger auf einem Tagesgeldkonto "bunkern"?
    Das ist abhängig vom Alter und anderen Umständen. Nach ersten Recherchen sehe ich da nicht so das Problem.
    Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  9. #9

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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Wenn es keine direkten Nachkommen bzw. Vorfahren gibt, ist es am günstigsten, sich an das Sozialamt zu wenden.

    Falls eigengenutzter Hausbesitz vorhanden ist, nicht.

    Ansonsten: jede Versicherung will auch verdienen.

    D.h., ein Abschluss kann nur unter Einrechnung eines Gewinns der Versicherung erfolgen. Es sei denn, es wird mit einem frühen Tod gerechnet.

    SchwieVa dachte immer, er wird nicht alt. Bei sämtlichen Sterbegeldversicherungen hat er mehr eingezahlt, als SchwieMu herausbekommen hat.

    Selbstverständlich ohne Zinsen etx. Über einen Zeitraum von teilweise 40 Jahren....

  10. #10
    Avatar von Kikiri
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Hallo und vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    Eine Versicheung hatte ich deshalb überlegt, weil der Ehemann in seinen manisch-depressiven Phasen immer neue Kredite aufnimmt. Bei einer Versicherung könnte er nicht an das Geld, ich weiß aber nicht, ob die Versicherung sofort kündigen würde, sobald er den ersten Beitrag nicht mehr bezahlt?

    Die beiden habe Kinder, aber die sind fast alle ohne Einkommen (arbeitslos oder in Ausbildung).
    Nur ein Kind hat ein eigenes Einkommen. Müsste der dann alles zahlen?

    Viele Grüße von Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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