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  1. #11
    Avatar von Opelius
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    sobald Versicherungsbeiträge nicht gezahlt werden, erlischt die Leistunsgfrist des Unternehmens, es sei man hat Unterbrechungen vorher vereinbart und bestätigt bekommen.
    Die Kinder sind von Euren Ausgaben nicht betroffen, sie sind ja nicht geschäftpartner.

    Kinder, die über ein eigenes Einkommen verfügen werden erstattungspflichtig, wenn öffentliche gelder z.B. bei einer Beerdigung in Anspruch genommen werden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. #12
    nurgutes
    gelöscht

    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Eine Versicheung hatte ich deshalb überlegt, weil der Ehemann in seinen manisch-depressiven Phasen immer neue Kredite aufnimmt. Bei einer Versicherung könnte er nicht an das Geld, ich weiß aber nicht, ob die Versicherung sofort kündigen würde, sobald er den ersten Beitrag nicht mehr bezahlt?
    Wie kommt man als Hartz IV-Empfänger an immer neue Kredite?? Egal, wenn eine psychische Erkrankung vorliegt, wird es schwer, eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Mit Sterbegeldversicherungen kenne ich mich nicht so aus, aber die gelten wohl eher als Abzocke.

    Die beiden habe Kinder, aber die sind fast alle ohne Einkommen (arbeitslos oder in Ausbildung).
    Nur ein Kind hat ein eigenes Einkommen. Müsste der dann alles zahlen?
    Du meinst jetzt die Beerdigungskosten? Ja, da ist dann derjenige dran, der zu zahlen in der Lage ist.

  3. #13
    Avatar von Leuchttuermchen
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Liebe Foristi.

    Über welche Summen reden wir überhaupt? Was kostet eine Beerdigung?

    Wenn man mal nur 5.000 EUR veranschlagt, dann liegt der Monatsbeitrag bei ca. 30 EUR pro Person in den genannte Altersstufen. Vielleicht beteiligen sich die Kinder auch den Monatsprämien - bezahlt werden muss die Sache am Ende ohnehin. Dann doch lieber zu Lebzeiten gemeinsam darauf vorbereiten. Vielleicht auf die ein oder andere Kippe verichten. Das verlängert das Leben, damit die Ansparzeit und schafft ein beruhigendes Polster.

    Da derzeit mit normalen Sparverträgen nicht allzuviel Staat zu machen ist, kann eine Sterbegeldversicherung sinnvoll sein.

    Mit kurzen Wartezeiten kommt man (besser: die Angehörigen) auch ohne Risikoprüfung in den Genuss einer solchen Sterbegeldversicherung.

    leuchttürmchen

  4. #14
    Avatar von Lachattenoire
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    1.636

    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    gerade im bekanntenkreis mitbekommen:
    mutter verstirbt, vier kinder, keines kann die beerdigung zahlen (selber nicht mehr berufstätig, alleinerziehend, arbeitlos). schwiegerkinder sind nicht zahlungspflichtig.
    die vier mussten gemeinsam vor dem amtsgericht bestätigen (geht ohne voranmeldung, formular ausfüllen, fertig), dass sie das erbe ausschlagen (dazu gehören nämlich auch die beerdigungskosten, die als erbe übernommen werden müssen)
    das ausschlagen bedeutet aber, dass sie aus der wohnung der mutter nur persönliche papiere, bilder, erinnerungen (aber nur, wenn der verkauf nicht einen erlös gebracht hätte) herausnehmen durften, der rest des ausräumens wurde vom ordnungsamt erledigt. wäre rein theoretisch noch irgendetwas an wert in der wohnung gewesen, hätten die kinder nichts davon bekommen.


    wenn also die finanzielle lage der gesamten familie nicht rosig ist, bietet sich vielleicht dieser weg des erbe ausschlagens an.

    oder man bespricht in ruhe, was nach dem tod geschehen soll. eine anonyme beerdigung ist erheblich preiswerter als eine andere.
    beerdigungsinstitute bieten auch einen sog.bestattungsvorsorge vertrag an. meist allerdings nur mit einmalbeitragseinzahlung, eine nachfrage kann helfen (Deutsche Bestattunsvorsorge Treuhand AG)


    lachattenoire

  5. #15
    Avatar von Kikiri
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    Stirnrunzeln AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Zitat Zitat von Leuchttuermchen Beitrag anzeigen
    Liebe Foristi.

    Über welche Summen reden wir überhaupt? Was kostet eine Beerdigung?

    Wenn man mal nur 5.000 EUR veranschlagt, dann liegt der Monatsbeitrag bei ca. 30 EUR pro Person in den genannte Altersstufen. Vielleicht beteiligen sich die Kinder auch den Monatsprämien - bezahlt werden muss die Sache am Ende ohnehin. Dann doch lieber zu Lebzeiten gemeinsam darauf vorbereiten. Vielleicht auf die ein oder andere Kippe verichten. Das verlängert das Leben, damit die Ansparzeit und schafft ein beruhigendes Polster.

    Da derzeit mit normalen Sparverträgen nicht allzuviel Staat zu machen ist, kann eine Sterbegeldversicherung sinnvoll sein.

    Mit kurzen Wartezeiten kommt man (besser: die Angehörigen) auch ohne Risikoprüfung in den Genuss einer solchen Sterbegeldversicherung.

    leuchttürmchen
    Hallo Leuchttürmchen,
    ja, die gemeinsame Vorsorge ist eindeutig als wichtig identifiziert! Demnächst liegen nämlich 2-3 Sterbefälle an (in den nächsten 5 Jahren wahrscheinlich schon).

    Die Beerdigungskosten werden bei halbanonymer Beerdigung (nur eine kleine DINA4-Steinplatte im Rasen) alleine bei der Grabstelle (ohne Buddeln,...) schon bei 3400 Euro laut Friedhofsordnung liegen. Der Rest (Bestatter, Sarg, Trauerfeier, Redner, Blumen, Anzeige, Leichenschmaus...) wird wohl nochmal bei 3000-4000 Euro liegen und zusammen sind das dann wohl ca. 7000 Euro.
    Pro Person!
    Von einem Kind wohl schlecht zahlbar.
    Das Erbe (inkl. Bestattungskosten) bei den Eltern und der Schwester auszuschlagen ist wohl kaum möglich.

    Bei welcher Versicherung gibt es denn keine Risikoprüfung? Bin sehr interessiert!

    Vielen Dank für sachdienliche Hinweise von

    Kiki
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

  6. #16
    Avatar von ascalin
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Selbst wenn man das Erbe ausschlägt, ist man für die Bestattungskosten zuständig, sofern man den Körper nicht für wissenschaftliche Studien an eine Universität abtritt.

    Will man das nicht, ist man als nächster Erbe für die Bestattungskosten zuständig. Mein Sohn hat das Erbe seines Vaters ausgeschlagen, da abzusehen war, dass mehr Schulden als Vermögen vorhanden sind. Das gleiche mussten dann alle "Nacherben" ebenfalls tun.

    Dennoch musste er die Bestattungskosten übernehmen.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

    Chinesisches Sprichwort


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  7. #17
    Moderation
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    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Zitat Zitat von ascalin Beitrag anzeigen
    Selbst wenn man das Erbe ausschlägt, ist man für die Bestattungskosten zuständig, sofern man den Körper nicht für wissenschaftliche Studien an eine Universität abtritt.
    Interessant.

    Das könnte von jemandem, der weiß, daß niemand im Verwandtenkreis seine Bestattung bezahlen kann, wahrscheinlich auch testamentarisch festgelegt werden, oder?

    Weiß nicht ob das eine Lösung für die TE wäre...
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. #18
    nurgutes
    gelöscht

    AW: Bestattungs-Vorsorge / Versicherung

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Bei welcher Versicherung gibt es denn keine Risikoprüfung? Bin sehr interessiert!
    Leuchttürmchen sprach von den Sterbegeldversicherungen, da gibt es meines Wissens keine Risikoprüfung (bei Lebensversicherungen schon). Google mal, da gibt es auch Vergleichsportale. Das lohnt sich aber eigentlich nur, wenn man tatsächlich davon ausgeht, dass der Versicherte nicht mehr allzulange lebt .

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