Liebe B-freinds,
ich befinde mich in einem moralischen Dilemma. Ich bin seit einiger Zeit dabei, mich aus einer festen Position zu bewerben, ich will unbedingt in meine Heimatstadt (Berlin) zurück. Es war echt schwer, nun klappte es endlich mit einem Angebot, ich habe mündlich zugesagt und schon den Vertrag zur Unterschrift bekommen.
Parallel lief ein anderer Prozess, auch in Berlin, da geht es um wesentlich mehr Geld (15k EUR brutto ist der Unterschied) und der Anfahrtsweg ist nicht so lang und ich hätte eine Leitungsposition. Beide Stellen sind von den Aufgaben her unterschiedlich, aber beide interessant. Mein Problem ist: die zweite Firma will auch ein Angebot machen und ich habb der ersten schon mündlich zugesagt. Mich reizt schon das mehr Geld, nur ich habe irgendwie Skruppel, jeztz bei der ersten abzuspringen...So blöd, aber ich bin alleinstehend und muss sehen, wo ich auch finanziell bleibe. Das erste Angebot ist durchaus auch finanziell sehr gut, keine Frage.
Ich kriege irgendwie Bedenken, weil ich aus einer Leitungsposition ungern in eine "einfache" Position wechseln würde. Auf der anderen Seite: ich fühle mich irgendwie moralisch dem ersten Unternehmen verpflichtet, wenn ich schon mündlich JA gesagt habe. Aber noch ist nichts unterschrieben.
Ist es moralisch vertretbar, dann doch abzuspringen und das zweite Angebot anzunehmen? Was denkt ihr darüber? Bin ich zu gierig, drehe ich durch :)) Bin dankbar für eure Gedanken! Gruss. Thelma











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