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  1. #81

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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Es kommt drauf an, um welche Stelle es sich handelt und was diese beinhalten soll. Deutsche haben es in bspw der Türkei ebenso schwerer, einen Job zu bekommen, wenn vergleichbare Qualifikationen auch unter türkischen Bewerbern zu finden sind. Ich würde sogar vermuten, schwerer noch als bspw Türken/innen hier.
    Was hat das mit den Verhältnissen in der Türkei zu tun?
    Diese Bewerber sind hier aufgewachsen, viele sind hier geboren, ihre Eltern sind vor Jahrzehnten nach Deutschland gekommen, die sie haben erfolgreich das Schulsystem durchlaufen (trotz aller Schwierigkeiten), haben deutsche Abschlüsse, viele sind deutsche Staatsbürger.
    Und sie haben es immer noch enorm schwer eine Stelle zufinden die ihrer Qualifikation entspricht. Sie werden noch nicht mal eingeladen. In der Regel sind sie top gepflegt und gut gekleidet. Aber keiner schaut hin weil alleine ihr Name reicht um sie auszusortieren.
    Für mich ist das Rassismus pur und nichts anderes.

    Es ist auch typisch für diese Diskussion das ein einfaches Kopftuch, ein Hijab, mit einer Burka gleichgesetzt wird. Bis auf Touristinnen aus den Golfstaaten sehe ich in München sehr, sehr wenige vollverschleierte Frauen mit Gesichtsschleier.

    Was ich häufig sehe sind modisch gekleidete Frauen mit einem ebenso modisch gebundenen Kopftuch. Die sprechen in der Regel Deutsch mit einer mundartlichen Einfärbung. Fränkisch macht sich da besonders gut, aber hier ist es meistens typisch münchnerisch.
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

  2. #82
    Avatar von Divino
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Cassis Beitrag anzeigen
    Und sie haben es immer noch enorm schwer eine Stelle zufinden die ihrer Qualifikation entspricht. Sie werden noch nicht mal eingeladen. In der Regel sind sie top gepflegt und gut gekleidet. Aber keiner schaut hin weil alleine ihr Name reicht um sie auszusortieren.
    Keine Ahnung? Ich tue das nicht. Kenne auch niemanden, der das tut.

    Es ist auch typisch für diese Diskussion das ein einfaches Kopftuch, ein Hijab, mit einer Burka gleichgesetzt wird. Bis auf Touristinnen aus den Golfstaaten sehe ich in München sehr, sehr wenige vollverschleierte Frauen mit Gesichtsschleier.
    Bayern "tickt" da ja auch etwas anders. Vermutlich sieht man dort sehr, sehr wenige, weil sich diese auf Städte wie Berlin und Hamburg konzentrieren.

    Was ich häufig sehe sind modisch gekleidete Frauen mit einem ebenso modisch gebundenen Kopftuch.
    Ja, und auch seeehr viele, die figurbetonte Kleidung und roten Lippenstift tragen, ihre Oberweite betonen und Augenaufschlag draufhaben. Da frag ich mich, welche Aussagekraft soll das Kopftuch nun haben? Das führt aber hier zu weit...

  3. #83
    Avatar von Divino
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    öh - warum nicht? ändert sich durch andere Kleidung etwas am Charakter, den Zielen, Träumen, den Fähigkeiten des Menschen? nicht dass ich wüsste.
    Nein, auch nicht dass ich wüsste. Hab ich auch nirgends behauptet. Ich hab schonmal erläutert, was man daran u. U. gut erkennen kann. Warum du immer noch auf bspw den Fähigkeiten rumreitest, weiss ich nicht.

    Es ist der Druck nach Konformität und Gleichförmigkeit, die Betonung des Bildes, das ein Mensch darstellen soll, und niemanden interessiert es, wie der Mensch ist.
    Dich vielleicht nicht, aber die Personalentscheidungsträger, Chefs, Geschäftspartner und Kollegen interessiert es. Es wäre ja auch wirklich zu einfach, wenn man durch betriebskonforme Kleidung mal eben locker den Job bekommt. Wie du auf sowas kommst, ist mir schleierhaft.

    Eine Neigung zur Schlichtheit ist meiner Erfahrung nach durchaus ein Hinweis auf Qualität der Arbeit.
    Was für ein Qualitätsmerkmal über die Arbeit sagt denn Schlichtheit deiner Meinung nach aus?[/QUOTE]

  4. #84
    Avatar von Divino
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    wenn es nicht passt, passt es nicht, das ist schon klar. Dass es nicht passt, erkennt man aber eher, wenn sich Leute nach dem eigenen Geschmack stylen, und nicht nach einem rigiden Muster, das so wenig Platz für Individualität lässt, dass persönliche Vorlieben (die eben eventuell wichtig wären, um herauszufinden ob es passt) gar nicht dargestellt werden.
    Nun staune ich aber!

    Die letzten Seiten hast du seitenweise erwähnt, dass man genau das eben nicht daraus erkennen kann und gefälligst die Leute nach ihren Fähigkeiten auswählen sollte (absolut ungeachtet des Stylings).

  5. #85
    Bae
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Nein, auch nicht dass ich wüsste. Hab ich auch nirgends behauptet.
    Deine Aussage war, dass das Tragen von Kleidung zum "Sein" eines Menschen gehört. Das "Sein" eines Menschen beinhaltet nun mal Ziele, Fähigkeiten, Träume, Temperament. Durch das Auswechseln von Kleidung werden diese tieferen Schichten der Persönlichkeit aber nicht berührt. eine gute Chemikerin ist eine gute Chemikerin, egal ob sie unter dem Labormantel Burka oder Minirock trägt.

    Dich vielleicht nicht, aber die Personalentscheidungsträger, Chefs, Geschäftspartner und Kollegen interessiert es.
    Wenn es alle diese Leute interessiert, dann werden sie eher zu individuellem Ausdruck ermutigen, nicht zu allzu starrem Dresscode - natürlich immer im Rahmen der praktischen Anforderungen. Orte, wo Dresscode vor Individuum kommt, denen nehm ich es einfach nicht ab, dass sie am Sein einer Person interessiert sind. Da habe ich manchmal den Verdacht, dass sie Menschen nur darum beschäftigen, weil sie noch keine Maschine erfunden haben, die die Arbeit machen könnte, aber dass ihnen Maschinen grundsätzlich lieber wären.


    Es wäre ja auch wirklich zu einfach, wenn man durch betriebskonforme Kleidung mal eben locker den Job bekommt. Wie du auf sowas kommst, ist mir schleierhaft.
    Es gibt immer wieder Hochstapler, die sowas schaffen. Beispiele habe ich ja dafür genannt. Und ja, es ist so einfach - wer dem richtigen Stallgeruch durch die Details des Auftretens (Kleidung, Körperhaltung, Klang der Stimme, Fachwortschatz...) hinkriegt, hat schon halb gewonnen. Da werden die Personalverantwortlichen zB keinen Anlass haben, Originalzeugnisse sehen zu wollen, die deutlich schwieriger zu fälschen sind als Kopien oder Scans.


    Was für ein Qualitätsmerkmal über die Arbeit sagt denn Schlichtheit deiner Meinung nach aus?
    Wenn die Arbeit für sich selbst spricht, ohne dass noch viel Dekoration und (verbales, visuelles) Verpackungsmaterial benötigt wird, um sie psychologisch zu verschönern, braucht offenbar nichts versteckt zu werden.

    grüsse, barbara

  6. #86

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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn er es schafft, für sein Publikum glaubwürdig zu sein, so reicht das ja. Wer den lokalen Hells Angels die Motorfahrzeugversicherung verkaufen will (ein gutes langfristiges Geschäft), kriegt sicher Pluspunkte, wenn er selbst ein Biker ist. (einer ist - nicht nur wie einer aussieht)
    Und wie kommst du darauf, dass ein Biker NUR in Bikerklamotten herumlaufen würde oder müsste?? Oder dass Biker nicht bei der Versicherung arbeiten würden. So hört sich das gerade an.

    Ich kenne übrigens jemanden, der genau dies gemacht hat und auch eine spezielle Bezahlung erhielt Man muss natürlich dann der entsprechende Typ Mensch sein. Er ist aber nicht primär Biker.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nein, wieso?

    Erstens, Arbeit ist nicht das Einzige, was einen Menschen ausmacht.

    Zweitens, wenn du nur noch Originale hast und weniger die scharf definierten Gruppen, kannst du gar nicht mehr typisieren. oder nicht mehr so gut. Jeder Mensch ist dann seine eigene Schublade.
    Entschuldige, deine letzten Beiträge haben sich so angehört, als wäre typisieren diskriminierend bzw. als ginge dein letzter Absatz deiner Meinung nach auch schon zu weit.

    Wie kommst du darauf, dass irgendjemand hier der Meinung wäre, dass Arbeit das Einzige ist, was einen Menschen ausmacht, was hat das denn mit dem Rest zu tun???

    Es gab immer schon Modetrends, der die Menschen gefolgt sind. Oder Mode für eine bestimmte Gruppe. Unter anderem ordnen sich Menschen ja bewusst bestimmten Gruppen zu, sei es um ihre politische Meinung oder ihre Einstellung oder auch nur ihre Lieblingsmusik nach außen Kund zu tun (was natürlich auch immer mal untermischt wird durch welche, die sich einfach nur wie eine bestimmte Gruppe kleiden). Dass darunter jeder Mensch seinen eigenen Charakter hat, ist klar.

    Die ganzen Medien müssten sich ändern, die ganze (Geschlechter-)Erziehung umgekrempelt werden. Der Mensch ist oft ein Herdentier.
    Don't let them dictate to you the definition of yourself.

  7. #87
    Avatar von Divino
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Deine Aussage war, dass das Tragen von Kleidung zum "Sein" eines Menschen gehört. Das "Sein" eines Menschen beinhaltet nun mal Ziele, Fähigkeiten, Träume, Temperament.
    Auch hier wieder bist du diejenige, die meint, dass man aus Kleidung Ziele, Fähigkeiten, Träume und Temperament erkennen kann. Das hast du schön verdreht. Das Sein beinhaltet zwar manches der von dir aufgeführten Dinge, aber das ist noch lange nicht alles, was das "Sein" ausmacht! Fähigkeiten gehören im Übrigen nicht dazu. Ich verstehe bis heute nicht, warum du die immer wieder heranziehst. Dass Fähigkeiten aus Kleidung zu erkennen sind, hat hier bisher niemand außer dir behauptet.

    eine gute Chemikerin ist eine gute Chemikerin, egal ob sie unter dem Labormantel Burka oder Minirock trägt.
    Natürlich! Das ist doch selbstredend! Zur Erinnerung: Mein Beispiel beruhte auf der Teamleitung eines imaginären IT-Teams, das dem des Beispielfotos ähnelt - warum du jetzt zu einer Chemikantin rüberschwenkst, weiss niemand außer dir.

    Orte, wo Dresscode vor Individuum kommt, denen nehm ich es einfach nicht ab, dass sie am Sein einer Person interessiert sind.
    Vielmehr sind wohl die Bewerber/innen nicht am Unternehmen interessiert, wenn bei ihnen ihr persönlicher Dresscode vor dem Job kommt. Ich spreche hier immer von kaufmännischen Tätigkeiten wohlgemerkt. Miss das bitte nicht immer an deinem barfußlaufenden Handwerkspersonal.

    Es gibt immer wieder Hochstapler, die sowas schaffen.
    Wieviel Prozent Hochstapler gibts denn unter der gesamten Belegschaft? Musst du ja eigentlich wissen, wenn du so umfassend darüber informiert bist, was Unternehmen wollen ohne dass sie es dir sagen.

    Und ja, es ist so einfach - wer dem richtigen Stallgeruch durch die Details des Auftretens (Kleidung, Körperhaltung, Klang der Stimme, Fachwortschatz...) hinkriegt, hat schon halb gewonnen.
    So denkst du - ich nicht.

    Da werden die Personalverantwortlichen zB keinen Anlass haben, Originalzeugnisse sehen zu wollen, die deutlich schwieriger zu fälschen sind als Kopien oder Scans.
    Auweia. Tja, also... wenn du meinst, ein Kostümchen reicht dazu aus, um sich mit Scans zufrieden zu geben, dann weiss ich nicht, wo du lebst - aber in einer Großstadt kanns nicht sein.
    Geändert von Divino (23.12.2012 um 20:44 Uhr)

  8. #88
    Avatar von Divino
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Bae, ich glaube, dir machts einfach Spaß, unter dem Deckmäntelchen von Toleranz zu posten... und die kaufmännische Sparte hochzunehmen. Intolerant und diskriminierend in Bezug auf Kleidung von Bewerber/innen bist jedoch du.

    Von dir interpretierte Intoleranz mit Intoleranz zu beantworten, zeugt nicht gerade von umfangreichem Wissen in Personalentscheidungsprozessen.

  9. #89
    Bae
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von TellMeWhy Beitrag anzeigen
    Entschuldige, deine letzten Beiträge haben sich so angehört, als wäre typisieren diskriminierend bzw. als ginge dein letzter Absatz deiner Meinung nach auch schon zu weit.
    Erste Eindrücke wirken stark, und es ist sicher nicht falsch, immer bewusst im Hinterkopf zu behalten, dass sie total falsch sein können. Natürlich typisieren wir - geht ja nicht anders - aber eine gewisse Vorsicht darin halte ich für angebracht. Ganz besonders wenn es darum geht, die richtige Person für eine bestimmte Aufgabe zu finden.


    Wie kommst du darauf, dass irgendjemand hier der Meinung wäre, dass Arbeit das Einzige ist, was einen Menschen ausmacht, was hat das denn mit dem Rest zu tun???
    Weil hier bloss diese zwei Kategorien "Etikette" oder "Arbeit" genannt wurden. Das klang so ausschliesslich.

    Der Mensch ist oft ein Herdentier.
    ja das ist eben das Problem. Ganz besonders dort, wo die Herde die Priorität vor dem Individuum bekommt, und ein strikter Dresscode ist nun mal eine beliebte Methode, um Herdengefühl und Stallgeruch zu erzeugen.

    grüsse, barbara

  10. #90
    Bae
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    AW: Fragen zur online- Bewerbung

    Zitat Zitat von Divino Beitrag anzeigen
    Auch hier wieder bist du diejenige, die meint, dass man aus Kleidung Ziele, Fähigkeiten, Träume und Temperament erkennen kann.
    im Idealfall durchaus, wenn nämlich Kleidung der Ausdruck des Individuums ist und entsprechend gewählt wird.


    Das hast du schön verdreht. Das Sein beinhaltet zwar manches der von dir aufgeführten Dinge, aber das ist noch lange nicht alles, was das "Sein" ausmacht! Fähigkeiten gehören im Übrigen nicht dazu.
    Doch, Fähigkeiten gehören dazu. Man sagt schliesslich "du bist musikalisch, du bist ein guter Handwerker." Das gehört zum Wesen eines Menschen. Natürlich auch umgekehrt, wenn es heisst "sie ist völlig unbegabt für XYZ"


    Ich verstehe bis heute nicht, warum du die immer wieder heranziehst. Dass Fähigkeiten aus Kleidung zu erkennen sind, hat hier bisher niemand außer dir behauptet.
    Soll ich mich nun entschuldigen, dass ich eine eigene Meinung vertrete und nicht meinen Leithammel zitiere oder nach allgemeiner Harmonie strebe?

    ja, ich sage das, und ja, ich bin nach wie vor dieser Meinung. Immer vorausgesetzt, natürlich, dass die Person tatsächlich ihre Kleidung aufgrund ihrer Individualität wählt, und nicht mit dem obersten Ziel, sich nahtlos in eine bestimmte Gruppe einzufügen.

    Vielmehr sind wohl die Bewerber/innen nicht am Unternehmen interessiert, wenn bei ihnen ihr persönlicher Dresscode vor dem Job kommt. Ich spreche hier immer von kaufmännischen Tätigkeiten wohlgemerkt.
    Barfuss zu gehen hindert auch niemanden daran, korrekt zu buchen oder stilsicher Briefe zu schreiben oder hilfsbereit am Telefon Kundengespräche zu führen oder Verträge abzuschliessen. Das alles macht man ja schliesslich nicht mit den Schuhen.

    "Angenehmes Aussehen" kann durchaus sinnvollerweise zum Stellenprofil gehören, besonders bei Kundenkontakt, aber es gibt ausser der Herdenmentalität kaum einen Grund, dass zB alle in Schwarz erscheinen müssen (und die ganz Extravaganten in Dunkelgrau). Oder sonst: warum stellt das Geschäft nicht von Anfang an eine Uniform zur Verfügung und steht dazu, dass alle genau gleich aussehen müssen?







    So denkst du - ich nicht.
    ich denke so, du handelst danach. Das hast du ja mit deiner Auswahl von Leuten, die du einlädst und jenen, die du nicht einlädst, ja klar demonstriert.


    Auweia. Tja, also... wenn du meinst, ein Kostümchen reicht dazu aus, um sich mit Scans zufrieden zu geben, dann weiss ich nicht, wo du lebst - aber in einer Großstadt kanns nicht sein.
    doch, eine grössere Stadt, (für Schweizer Verhältnisse sogar eine Grossstadt) mit Millionenagglomeration, Sitz von diversen multinational tätigen Konzernen, multikultureller Ausrichtung, Universität, Theater et cetera pipapo. Allerdings auch eine Stadt, wo die alteingesessenen Reichen im Ruf stehen, so abgewetzt und schäbig rumzulaufen, dass man meinen könnte, sie kämen frisch vom Obdachlosenheim, wenn sie ins Tram einsteigen (denn natürlich benutzen sie das Auto nicht in der Stadt). man hat's, aber man zeigt's nicht. und man tickt anders, wie das lokale Tourismusbüro mal so treffend warb.

    Da ist eine kaufmännische Angstellte, die im Sommer barfuss im Büro sitzt, kaum eine bemerkenswerte Exzentrizität.


    .. und die kaufmännische Sparte hochzunehmen. Intolerant und diskriminierend in Bezug auf Kleidung von Bewerber/innen bist jedoch du.
    ich arbeite ja selbst kaufmännisch. Und ich diskriminiere Menschen auch nicht darum, wenn sie im Businessanzug sich bewerben. Aber auch nicht, wenn sie langhaarig, tätowiert, gepierced, etwas abgerissen, barfuss oder sonst individuell auftauchen.

    grüsse, barbara

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