Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
im Idealfall durchaus, wenn nämlich Kleidung der Ausdruck des Individuums ist und entsprechend gewählt wird.
Es gibt deiner Meinung nach keine Menschen, die ein schwarzes Etuikleid oder einen Anzug mit Krawatte mögen - sie tragens nur, um "Stallgeruch" zu erzeugen? (... ist das nicht ein bisschen arg kurzsichtig?!)

Soll ich mich nun entschuldigen, dass ich eine eigene Meinung vertrete und nicht meinen Leithammel zitiere oder nach allgemeiner Harmonie strebe?
Du vertrittst deinen Leithammel viiiel mehr als diejenigen, die das deiner Meinung nach per Durchschnittsbüroklamotten tun.

Immer vorausgesetzt, natürlich, dass die Person tatsächlich ihre Kleidung aufgrund ihrer Individualität wählt, und nicht mit dem obersten Ziel, sich nahtlos in eine bestimmte Gruppe einzufügen.
Ich persönlich zeige meine Individualität durch meine Worte/Handlungsweisen, nicht durch meine Kleidung. Warum? a) ich befinde nicht für nötig, meine Individualität durch Kleidung auszudrücken, da ich eine Persönlichkeit besitze und b) ich mag meine klassische, pure Kleidung. Gedöns a la Kettchen, Tüchlein, auffallenden Kreisch-Haarfarben und ausgefallenem Schmuck benötige ich nicht.

Barfuss zu gehen hindert auch niemanden daran, korrekt zu buchen oder stilsicher Briefe zu schreiben oder hilfsbereit am Telefon Kundengespräche zu führen oder Verträge abzuschliessen.
Schuhe und ein Kostüm/Kleid/Anzug hindern ebenso niemanden daran.

"Angenehmes Aussehen" kann durchaus sinnvollerweise zum Stellenprofil gehören, besonders bei Kundenkontakt, aber es gibt ausser der Herdenmentalität kaum einen Grund, dass zB alle in Schwarz erscheinen müssen
Sowas kenne ich nur von Bestattungsinstituten, sonst nirgendwo her.

Oder sonst: warum stellt das Geschäft nicht von Anfang an eine Uniform zur Verfügung und steht dazu, dass alle genau gleich aussehen müssen?
Weils nicht so ist. (Außer bei der Müllabfuhr, im Krankenhaus, beim Verkehrsverbund, in der Gastronomie u. ä.)

ich denke so, du handelst danach. Das hast du ja mit deiner Auswahl von Leuten, die du einlädst und jenen, die du nicht einlädst, ja klar demonstriert.
Nö. Ich lade auch gepiercte, langhaarige, tätowierte Leute ein - nur nicht für Stellen als Leitung des Beispielteams sondern für andere Stellenangebote (die in meinem Kundenprofil allerdings weniger vorkommen als in deinem).

Und ich diskriminiere Menschen auch nicht darum, wenn sie im Businessanzug sich bewerben.
Sie für Einheitsbrei ohne Individualität, Kreativität und Fähigkeit zu halten, nennst du "nicht diskriminierend"?