Hallo liebe Bri,
als fließige Mitleserin habe ich nun auch eine Frage und mich extra dafür angemeldet! Vermutlich wird es aber gleich ein ganzer dicker Batzen an Fragen, da mir momentan soooo viel durch den Kopf geht. Wie mache ich weiter, was fange ich nur mit mir selbst an?!![]()
Ich (32) bin gerade noch am promovieren (in einer Sozialwissenschaft) und werde meine Diss voraussichtlich Anfang/Mitte 2013 abschließen. Ich brauche einfach noch 1-1,5 Jahre bis ich meine Diss abgeschlossen habe und suche idealerweise eine Teilzeitstelle. Mit einer Vollzeitstelle hätte ich wieder ein enormes Zeitproblem (ich kenne mich gut genug... Arbeiten + freiwillige Überstunden sind dann immer viel, viel wichtiger als der eigene Schreibtisch... außerdem waren die letzten Jahre privat die Hölle; das Leben verläuft eben nicht immer so wie man es gerne hätte) Und bis 2013 ganz aus dem Erwerbsleben ausklinken, kann ich mich 1. finanziell und 2. wg. meines CVs nicht.
Zuvor war ich 3 Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni tätig und bin mir nun sicher, dass ich definitiv keine wissenschaftliche Karriere anstreben möchte. Ich weiß zwar eine ganze Menge, Praxiserfahrung bringe ich aus meinen freiberuflichen Tätigkeiten während meines Studiums mit, aber tja, so das "Handfeste", die 3-5 Jahre Berufserfahrung, wie sie bei den für mich interessanten Positionen gefordert wird, kann ich nicht aufweisen. Sicher, an der Uni arbeitet man einiges, lernt auch einiges, aber inwiefern wird das in der "freien Wirtschaft" honoriert? Ich kenne nur die Sprüche nach dem Motto "Ach, dann bist Du ja immer noch an der Uni. Ewige Studentin *haha* Naja, richtig viel arbeiten musst Du da ja nicht usw. usw.". Wie sehen das Personaler? Waren die letzten Jahre an der Uni für mich beruflich wirklich umsonst?
Nun bin ich am überlegen, ob es Sinn macht, sich auf bezahlte Praktika oder Werkstudententätigkeiten zu bewerben? Ich sehe immer wieder einige, bei denen ich ganz kribbelig bin, mich zu bewerben, da sich das einfach spannend und interessant anhört, ich eine Menge lernen kann sowie mein Wissen und meine Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen einbringen könnte. Aber lohnt sich das? Oder werde ich da sowieso nur aussortiert? (zu alt, überqualifiziert, nicht mehr fügsam genug wie viele junge Bachelor? --> auch mal wieder ein Vorurteil aus meinem Bekanntenkreis "ich stelle lieber junge BAs ein, die lassen noch alles mit sich machen..."). Ich möchte einfach nicht die Lachnummer auf dem Personalerschreibtisch sein. Ach herrje, ist das alles kompliziert.... Was wäre denn der nächste sinnvolle Schritt?
Liebe Grüße
Floresta![]()












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