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Thema: Downshifting

  1. #1
    Administrator Avatar von BRIGITTE Community-Team
    Registriert seit
    23.04.2003
    Beiträge
    6.755

    Downshifting

    Liebe Userinnen, liebe User,

    Im Beruf ein paar Gänge herunterschalten und statt 50-Stunden-Wochen zu schieben, täglich um drei Uhr nachmittags zu Hause sein: Immer mehr Menschen takten ihr Leben neu. Der Trend nennt sich "Downshifting".

    In der neuen Ausgabe der BRIGITTE (ab 25.09. am Kiosk) berichten fünf Frauen, warum sie sich für mehr Freizeit und gegen die Karriere entschieden haben. Sie haben gutbezahlte Jobs gekündigt, um noch mal ganz neu anzufangen, verzichten auf Aufstiegschancen oder lehnen Aufträge ab, um mehr Zeit für ihre Beziehung, ihre Freunde und Hobbys zu haben

    Mehr Leben? Oder mehr Geld? Wie würden Sie entscheiden?

    Eine angeregte Unterhaltung wünscht
    das BRIGITTE.de-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  2. #2
    Mackie
    gelöscht

    AW: Downshifting

    Ich denke, einige wären froh überhaupt eine Arbeit oder gar Ausbildung zu haben, bevor sie nur daran denken können, das Pensum runter zu fahren. Die Schere ist da ganz schön weit auseinander gegangen.

  3. #3
    Vita
    gelöscht

    AW: Downshifting

    Zitat Zitat von BrigitteTeam
    Liebe Userinnen, liebe User,

    Im Beruf ein paar Gänge herunterschalten und statt 50-Stunden-Wochen zu schieben, täglich um drei Uhr nachmittags zu Hause sein: Immer mehr Menschen takten ihr Leben neu. Der Trend nennt sich "Downshifting".

    In der neuen Ausgabe der BRIGITTE (ab 25.09. am Kiosk) berichten fünf Frauen, warum sie sich für mehr Freizeit und gegen die Karriere entschieden haben. Sie haben gutbezahlte Jobs gekündigt, um noch mal ganz neu anzufangen, verzichten auf Aufstiegschancen oder lehnen Aufträge ab, um mehr Zeit für ihre Beziehung, ihre Freunde und Hobbys zu haben

    Mehr Leben? Oder mehr Geld? Wie würden Sie entscheiden?

    Eine angeregte Unterhaltung wünscht
    das BRIGITTE.de-Team
    Das Luxusproblem von Menschen, die sich aussuchen können, wieviel sie wo arbeiten oder ob überhaupt? Das dürfte vor allem Frauen betreffen, die ihre Ernährung anderweitig gesichtert sehen. Arbeit als Selbsterfahrungstrip finde ich etwas deplatziert bei den vielen Menschen, die nicht wissen, wie sie ihre Rechnungen zahlen können.

    Gruss

    vita

  4. #4

    Registriert seit
    01.02.2003
    Beiträge
    694

    AW: Downshifting

    Ich sehe das differenzierter - nach einem Burnout und sechs Monaten krankheitsbedingter Pause habe ich für mich auch beschlossen, nicht mehr 60 - 70 Stunden/Woche arbeiten zu wollen, da mir Freizeit/Freunde treffen/Zeit für Hobbies ebenso wichtig ist, wie ein guter Job.

    Dafür wäre ich notfalls auch bereit gewesen, einen weniger qualifizierten Job anzunehmen und finanziell Abstriche zu machen, obwohl ich sehr wohl für meinen Lebensunterhalt (immer schon) selbst sorge.

    Ich habe eben für mich definiert, was mir wirklich wichtig ist, was ich gar nicht brauche, um ein erfülltes, zufriedenes Leben führen zu können. Dann habe ich errechnet, wieviel ich verdienen muss, um klar kommen zu können.

    Letzendlich hatte ich das große Glück, einen Arbeitgeber zu finden, der 40 Wochenstunden auch bei einer Führungskraft angemessen findet, und nun freue ich auf einen spannenden Job, der mir noch Zeit für andere Dinge des Lebens lässt.

    Und ich finde es etwas kurz gedacht, solche Überlegungen als "Luxusproblem" abzutun - was nützt einer ausgebrannten, ständig auf Hochtouren laufenden Arbeitnehmerin der Blick auf andere, die keinen Job finden? Soll sie das zufriedener machen?
    Mancher meint, eine Freundschaft zu pflegen - tatsächlich freundet er sich mit einer Pflegschaft an.

    (Verfasser unbekannt)

  5. #5
    Vita
    gelöscht

    AW: Downshifting

    Zitat Zitat von sommerlaune
    Und ich finde es etwas kurz gedacht, solche Überlegungen als "Luxusproblem" abzutun - was nützt einer ausgebrannten, ständig auf Hochtouren laufenden Arbeitnehmerin der Blick auf andere, die keinen Job finden? Soll sie das zufriedener machen?
    Tut mir leid, aber wenn ich immer wieder mit bekomme, dass Menschen ihrer Nebenkostenabrechnungen mit Angst entgegen blicken oder die Klassenfahrten ihrer Kinder kaum bezahlen können, sehe ich hierin schon ein Luxusproblem, denn das Abschmelzen von Arbeitszeit oder Qualifikation und damit auch Einkommen, kann sich nur leisten, wer mehr hat, als er benötigt.

    Zufrieden dürfte vor allem sein, wer seinen Lebensunterhalt bestreiten kann und das können viele Menschen nicht mit dieser Art der Lebensplanung.

    Gruss

    vita

  6. #6
    Avatar von marylin
    Registriert seit
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    Beiträge
    1.184

    AW: Downshifting

    Aha. Auf Dauer 50 h oder mehr zu arbeiten ist also o.k.! Irgendwann völlig kaputt zu sein ist in Kauf zu nehmen, denn man soll gefälligst froh sein, überhaupt Arbeit zu haben.
    Komische Einstellung und bestimmt nicht meine.
    Das Leben ist kreuzgefährlich und endet mit Sicherheit tödlich.

  7. #7
    Vita
    gelöscht

    AW: Downshifting

    Zitat Zitat von marylin
    Aha. Auf Dauer 50 h oder mehr zu arbeiten ist also o.k.! Irgendwann völlig kaputt zu sein ist in Kauf zu nehmen, denn man soll gefälligst froh sein, überhaupt Arbeit zu haben.
    Komische Einstellung und bestimmt nicht meine.
    Auf wen beziehst Du dich, marylin? Diese Aussage hatte ich hier bisher nicht gelesen.

    Gruss

    vita

  8. #8

    Registriert seit
    01.02.2003
    Beiträge
    694

    AW: Downshifting

    Zitat Zitat von Vita
    Tut mir leid, aber wenn ich immer wieder mit bekomme, dass Menschen ihrer Nebenkostenabrechnungen mit Angst entgegen blicken oder die Klassenfahrten ihrer Kinder kaum bezahlen können, sehe ich hierin schon ein Luxusproblem, denn das Abschmelzen von Arbeitszeit oder Qualifikation und damit auch Einkommen, kann sich nur leisten, wer mehr hat, als er benötigt.

    Zufrieden dürfte vor allem sein, wer seinen Lebensunterhalt bestreiten kann und das können viele Menschen nicht mit dieser Art der Lebensplanung.

    Gruss

    vita
    Vita, ich kann Deinen Gedanken schon folgen, sehe aber den Zusammenhang nicht.

    Mal blöd verglichen: darf/ sollte hier kein Übergewichtiger eine Diät machen, weil woanders Menschen hungern?

    Verdienen andere mehr, verbessert sich ihre Situation, wenn meine unerträglich bleibt, ich gesundheitliche Problem durch zu hohe Belastung erlebe?
    Mancher meint, eine Freundschaft zu pflegen - tatsächlich freundet er sich mit einer Pflegschaft an.

    (Verfasser unbekannt)

  9. #9
    Avatar von marylin
    Registriert seit
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    Beiträge
    1.184

    AW: Downshifting

    Auf wen beziehst Du dich, marylin? Diese Aussage hatte ich hier bisher nicht gelesen.
    Beim Lesen der Beiträge hatte ich den Eindruck, dass die Meinungen dahin tendieren, man solle froh sein, Arbeit zu haben - lieber zu viel als gar keine.
    Aber vielleicht habe ich das falsch verstanden.
    Das Leben ist kreuzgefährlich und endet mit Sicherheit tödlich.

  10. #10
    Vita
    gelöscht

    AW: Downshifting

    Zitat Zitat von sommerlaune
    Vita, ich kann Deinen Gedanken schon folgen, sehe aber den Zusammenhang nicht.

    Mal blöd verglichen: darf/ sollte hier kein Übergewichtiger eine Diät machen, weil woanders Menschen hungern?

    Verdienen andere mehr, verbessert sich ihre Situation, wenn meine unerträglich bleibt, ich gesundheitliche Problem durch zu hohe Belastung erlebe?
    Himmel nein, ich finde es nur witzig, in für viele wirtschaftlich schwierigen Momenten ein solches Thema als Aufmacher zu wählen.

    Es ist für mich eindeutig Luxus, zu überlegen, ob ich weiterhin so viel arbeiten will oder vielleicht weniger oder sogar einen schlechter bezahlten Job anzunehmen. Wenn das kein Luxus ist, weiß ich nicht, wieso so viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz und ihren zu bezahlenden Rechnungen hängen, wenn das die Normalität sein sollte?

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