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  1. #1

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    Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Hallo Zusammen,

    hat jemand Erfahrungen mit Flexibilität im Job und was erlaubt ist und wo Grenzen sind?

    Die Arbeitszeiten werden mehrmals im Monat spontan geändert, die Uhrzeiten und Tage.
    Es gibt einen monatlichen Dienstplan, der aber mindestens fünfmal umgeändert wird.

    Kann ich dem Arbeitgeber den Betrag in Rechnung stellen, wenn ich eigentlich frei gehabt hätte und dann arbeiten soll? Hier gehts um diverse Kurse, die ich besuche. Das geht mir so dermaßen an die Nerven, weil ich ständig Termine verschieben oder absagen muss und mit einer Erwartungshaltung, dass es selbstverständlich ist. Und das schlimme ist, ich fühle mich auch noch schlecht dabei.

    Ich habe mal recherchiert und nicht wirklich etwas finden können. Eigentlich immer nur, dass es auf den Vertag zurückzuführen wäre.

    Über Tipps würde ich mich freuen.

    Viele Grüße
    Anne

  2. #2

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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Was genau heißt "spontan"?

  3. #3

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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Kurse, die du besuchst????
    Fortbildungen? Oder bist du diejenige, die die Kurse leitet?

  4. #4
    Avatar von Mitternachtsblau
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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Zitat Zitat von Anne_ML Beitrag anzeigen

    Ich habe mal recherchiert und nicht wirklich etwas finden können. Eigentlich immer nur, dass es auf den Vertag zurückzuführen wäre.
    Aus diesem Satz schließe ich, dass in deinem Arbeitsvertrag fixiert ist, dass du flexibel sein und dich spontanen Einsätzen anpassen musst?
    Dann ist da auch nichts dran zu rütteln. Du machst das ja nicht aus Altruismus, sondern wirst dafür bezahlt, nehme ich mal an.

    Arbeitsbedingungen entstehen aus Angebot und Nachfrage heraus.
    Soll heißen: wenn dein AG dich dringlich braucht, weil Fachkräftemangel herrscht, wird er dir in den Bedingungen eher entgegenkommen als wenn es reichlich preisgünstiges Personal gibt.
    Wie wichtig bist du der Firma?
    Daran kannst du festmachen, ob es sich lohnt, die Bedingungen neu zu verhandeln. Was passiert, wenn du einen Dienst 'reingedrückt kriegst und sagst "Da kann ich leider nicht!"??

    Was ich an deiner Stelle ganz sicher nicht täte: dem AG in Rechnung stellen, wenn du Freizeitgestaltung (?) versäumst, weil du arbeiten musst. Oder schickt der AG dich zu Kursen, z.B. Weiterbildung, die du selbst bezahlen musst?
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  5. #5

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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Zum Beispiel eine. Tag vorher.
    Oder montags wird entschieden, die komplette Woche zeitlich zu ändern, also andere Arbeitszeiten.

    Ich nehme an Kursen teil, das sind Weiterbildungen, die ich bezahle.

    Im Arbeitsvertrag steht nichts von spontan nur flexibel

  6. #6

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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Ich kenne das nur von meiner Tochter ( Krankenschwester in der Ausbildung), je nach " Talent" der Stationsleitung und Personallage ( Urlaubszeit, Grippewelle etc) ändert sich der monatlich aufgestellte Dienstplan fast wöchentlich. Da gilt - Mindestruhezeit muss eingehalten werden und zum Monatsende müssen die Stunden ausgeglichen sein...
    Sie hatte das in einem Praxiseinsatz ganz extrem, auf der jetzigen Station läuft es ganz gut.

  7. #7

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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Was ich an deiner Stelle ganz sicher nicht täte: dem AG in Rechnung stellen, wenn du Freizeitgestaltung (?) versäumst, weil du arbeiten musst.
    Doch, das geht schon. Wenn ich mich zu einer Veranstaltung anmelde im guten Glauben, dort frei zu haben, und der Arbeitgeber beordert mich in die Firma, muss er im Zweifelsfall die Kosten tragen. Ist genauso, wenn der AG verlangt, einen Urlaub zu canceln oder abzubrechen.

  8. #8
    Avatar von Nichtnurmami
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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Ich hatte sowas in der Art schon mal, irgendwann haben sich die MA angewöhnt, die Handys auszumachen, weil es sein konnte, daß am geplanten freien Tag morgens ein Anruf kam, Dienstbeginn in drei Stunden. Das wurde aber extremst gut bezahlt, außerdem war der Job megainteressant und daher stimmte das Gesamtpaket. Nach 5 Jahren hab ich gewechselt, weil ich z.B. geplant freie WE inzwischen sehr schätzen gelernt habe....
    Wenn du etwas loslässt,
    bist du etwas glücklicher.
    Wenn du viel loslässt,
    bist du viel glücklicher.
    Wenn du ganz loslässt,
    bist du frei.
    – Ajahn Chah

  9. #9
    irma_
    gelöscht

    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    In meinem Arbeitsvertrag stand zwar nix von Flexibilität, allerdings war auch keine Arbeitszeit und kein Ort vermerkt. Ergo wurde das so ausgelegt, dass ich jederzeit woanders hingeschickt und auch abberufen werden konnte. Arbeitszeit war genauso. Heute kommst du um neun, morgen um zwölf, montags gar nicht, dafür den Rest der Woche zwölf Stunden täglich. Dann kommt man um neun und wird drei Stunden später nach Hause geschickt und soll nachmittags wieder kommen. Bei einem Arbeitsweg von 120 km wohlgemerkt. Mitten im Urlaub angerufen. Urlaubstage waren eh nur dazu da, um Zeiten des Nichteinsatzes kostengünstig auszubügeln.
    Typisch Zeitarbeit halt. Ich glaube, das muss man hinnehmen. Man muss froh sein, das man überhaupt Arbeit hat und dafür bezahlt wird.

  10. #10
    Avatar von Nichtnurmami
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    AW: Flexibilität im Job, wo sind die Grenzen

    Zitat Zitat von irma_ Beitrag anzeigen
    In meinem Arbeitsvertrag stand zwar nix von Flexibilität, allerdings war auch keine Arbeitszeit und kein Ort vermerkt. Ergo wurde das so ausgelegt, dass ich jederzeit woanders hingeschickt und auch abberufen werden konnte. Arbeitszeit war genauso. Heute kommst du um neun, morgen um zwölf, montags gar nicht, dafür den Rest der Woche zwölf Stunden täglich. Dann kommt man um neun und wird drei Stunden später nach Hause geschickt und soll nachmittags wieder kommen. Bei einem Arbeitsweg von 120 km wohlgemerkt. Mitten im Urlaub angerufen. Urlaubstage waren eh nur dazu da, um Zeiten des Nichteinsatzes kostengünstig auszubügeln.
    Typisch Zeitarbeit halt. Ich glaube, das muss man hinnehmen. Man muss froh sein, das man überhaupt Arbeit hat und dafür bezahlt wird.
    NEIN, DAS muß man nicht hinnehmen, aber so eine (Ost-?) Mentalität verdirbt den allgemeinen Schnitt. In meiner Branche, in der es übrigens massig freie Jobs gibt, höre ich sowas auch öfter und könnte K.....Solange AG genug Leute finden, die SO mit sich umspringen lassen, läuft da gewaltig was falsch!
    Ich nehme mir die Freiheit, ein Bewerbungsgespräch von mir aus abzubrechen, wenn es Angebote "unter Tarif" gibt. Aber im Osten Berlins meinen AG teilweise immer noch, daß "unter Tarif" im Osten normal ist....Mit mir zumindest nicht! Ich liefere Toparbeit, da darf das Gehalt mindestens gut sein....
    Wenn du etwas loslässt,
    bist du etwas glücklicher.
    Wenn du viel loslässt,
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    bist du frei.
    – Ajahn Chah

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