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Ergebnis 31 bis 40 von 91
  1. #31
    Avatar von PinkPoodle
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    20.07.2012
    Beiträge
    610

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Zitat Zitat von Karin11555 Beitrag anzeigen
    Welcher Betriebsrat macht denn sowas mit?
    Wir haben keinen Betriebsrat.
    Manche sagen ich wäre eingebildet, dabei gibt es mich wirklich.

  2. #32
    DaisyDuke
    gelöscht

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Zitat Zitat von Karin11555 Beitrag anzeigen
    Und Kranke werden bestaft? Sauber
    Die werden nicht bestraft. Das ist eine freiwillige Bonuszahlung des Arbeitgebers, gekoppelt an die Beurteilung durch den Vorgesetzten und Krankheitstage. Nach Arbeitsvertrag müsste keiner etwas bekommen.
    Wenn ich krank bin, bleib ich daheim.
    Aber nach Fasching, an Brückentage und Fr/Mo hat sich deutlich etwas getan.
    Die Menschen sind nicht alle so gut und ehrlich wie diejenigen, die hier im Forum schreiben.

  3. #33
    DaisyDuke
    gelöscht

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Zitat Zitat von marilyn-74 Beitrag anzeigen
    Ich finde, gerade Magen-Darm ist eine gutes Beispiel: ich habe zwei Kinder in öffentlichen Einrichtungen, da passiert es doch schon mal, dass sie was nach Hause schleppen und ich das auch bekomme. Ein simpler Magen-Darm-Virus ist aber normalerweise nach 1-2 Tagen ausgestanden, ein Arzt kann da eh nicht viel machen (ist ja bei simplen Erkältungen auch so), aber wenn es mir richtig schlecht geht, fühle ich mich damit nicht in der Lage, zum Arzt zu fahren. Ich habe nun das Glück, nicht ab dem ersten, sondern ab dem dritten Tag eine Krankschreibung vorlegen zu müssen. Ich wüsste aber gerade bei o.g. Erkrankung nicht wirklich, was das bringen soll, zumal ein simpler Magen-Darm-Infekt ja auch nicht wirklich groß beim Arzt überprüft wird.
    Mein Partner hatte gerade Magen-Darm und ist direkt am Morgen zum Arzt nachdem er nachts nur gebrochen hat.
    Er bekam direkt eine Infusion und ein Mittel gegen das Erbrechen. Da konnte er dann wenigstens Flüssigkeit in sich behalten. Da hat sich der Arztbesuch doch schon gelohnt.

  4. #34
    Avatar von Utetiki
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    Beiträge
    9.658

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Ich möchte der Vollständigkeit halber noch einmal kurz auf die Umlage 1 (Erstattung der Lohnfortzahlung durch die Krankenkassen) zurückkommen.

    Zitat Zitat von Fiella Beitrag anzeigen
    Das hat mein Arbeitgeber auch und höflich darum gebeten, schon am ersten Tag eine AU beizubringen, wenn es denn möglich ist.
    Zum einen gilt das nur für Betriebe mit bis zu 30 Arbeitnehmern, zum anderen gibt es nicht 100 % sondern bis zu 80 % zurück.

    Meiner Meinung nach ist auch die Behauptung von Arbeitgebern, dass die KK die AU ab dem ersten Tag fordern, falsch.
    Die Krankenkassen erstatten auch ohne vorliegende AU, so kenne ich es jedenfalls.

    Mag sein, dass bei Verdacht auf missbräuchliche Blaumacherei die KK anfragt, was da los sei. Aber da sollte der AG schon vorher tätig geworden sein.
    Für die Liebe und das Einrichten von Wohnungen gilt die Weisheit: Man gewöhnt sich an alles.

    Tillmann Prüfer

  5. #35
    wrong_life
    gelöscht

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Ich hab noch nie in meinem ganzen Arbeitsleben einen Arbeitgeber gehabt bei dem ich nicht den gelben Schein ab ersten Tag gebraucht hätte.
    Ich find das auch bescheuert. Ich geh hier eh nicht gerne zum Arzt, mein Hausarzt ist zum Brechen dämlich. Das hat zur Folge, dass ich eigentlich immer zur Arbeit gehe, egal ob nun mit Kopf unterm Arm. Meinem AG nutzt das nicht wirklich, ich bin dann keine grosse Leuchte in meinem Job. Manchmal, wenn es gar nicht anders geht, nehm ich Urlaub oder bummel Stunden ab.

  6. #36
    Avatar von Opelius
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    10.173

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    wrong-life, Du könntest natürlich auch einmal den Arzt wechseln, wenn Du ihn so dämlich findest.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. #37
    wrong_life
    gelöscht

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    wrong-life, Du könntest natürlich auch einmal den Arzt wechseln, wenn Du ihn so dämlich findest.
    Das ist hier schlecht möglich. es gibt eine Gemeinschaftspraxis mit vier Ärzten. Das Praxispersonal achtet penibel darauf, dass man immer zum selben Arzt kommt, wechseln ist nicht möglich. Selbst wenn der Arzt an dem Tag nicht da ist, dann muss man eben morgen oder nächste Woche wieder kommen. Es gibt noch einige andere Ärzte im Ort, die nehmen aber keine neuen Patienten mehr an. Oder von vornherein gar keine Kassenpatienten. Die einzige Alternative ist, mir einen Arzt in der benachbarten Grossstadt zu suchen, das heisst aber auch, dass ich jedes mal ins Auto steigen muss wenn ich krank bin. Hier kann ich zu Fuss gehen.

  8. #38
    gesperrt
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    21.06.2011
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    381

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Normalerweise ist doch der Sinn von Gemeinschaftspraxen genau der, dass die Ärzte sich auch vertreten ???? Ich gehe immer nur zu " meinem " Arzt, wenn er nich da ist, gehe ich nur im Notfall hin. Ich brauche zum Glück erst ab dem 3. Tag eine Krankenmeldung. Oft ist es genau der Punkt, der hier bereits angesprochen wurde : innerhalb derberem Tage bin ich wieder fit, mein Chef weiß das und entschuldigt dann mein Fehlen, er weiß ja , dass ich das nicht ausnutze. Wir hatten die Diskussion auch schon, dass ich gleich eine ganze Woche Ausfälle, wenn ich gleich zum Doc gehe.... Er fand das durchaus ok, da ihm damit mehr geholfen is, als wenn ich noch alle anstecke...

  9. #39
    Moderation
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    14.397

    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Ich vermute, wenn Arbeitgeber sich die Krankenstandsstatistik anschauen und feststellen, daß Epidemien immer an Montagen, Freitagen und Brückentagen ausbrechen, sehen sie einen Nutzen darin, vom ersten Tag an ein Attest zu verlangen.

    Alternativ, wenn arbeitskulturbedingt die Leute z.B. mit einer schweren Bronchitis immer nur mal einen Tag fehlen und dann drei Tage kommen bis sie alle angesteckt und sich eine Lungenentzündung herangezüchtet haben, und der Arbeitgeber diese Hinschleppkultur brechen will, macht Attestpflilcht von Tag 1 an ebenfalls Sinn, weil der Arzt den Erkrankten dann erst mal eine Woche nach Hause schickt und die anderen in Ruhe arbeiten können.

    Bei mir würde eine Attestpflicht ab 1. Tag dazu führen, daß ich die meisten meiner Krankheitstage als Gleittage nehmen müßte, denn wenn ich Migräne hab, kann ich nicht auf die Straße gehen (Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Orientierungslosigkeit), geschweige denn zum Arzt. Ich hoffe, mein AG kriegt das nicht spitz.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. #40
    Moderation
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    AW: Was bringt dem Arbeitgeber eine Krankschreibung an ersten Tag?

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Blauer Freitag.
    Nichts ist besch*** als Freitags krank zu werden. Der Arzt macht spätestens mittags die Praxis dicht, Sonntag ist der dritte Krankheitstag, also verbringt man den Samstag oder Sonntag im Warteraum der Notfallpraxis...
    (Lösung: Samstag einstempeln, Gesundmeldung absetzen, Stundenkorrektur abschicken, wieder gehen. Geht aber auch nur bei priveligierten Jobs.)

    Zitat Zitat von Wolkentier Beitrag anzeigen
    Was genau sollte ein Arzt denn da tun?
    "Für so was schreib ich Sie nicht krank". Ist mir zur Ausbildungszeit mal passiert, da wollten sie auch ein Attest vom 1. Tag an. War nur was nervliches (schlechte Nachrichten), da habe ich eben denn den ganzen Tag in der Schule auf dem Klo gesessen und geheult, statt das zuhause im Bett zu tun.

    Zitat Zitat von Lemon_Meringue Beitrag anzeigen
    Ablehnen tun das- denke ich- die Wenigsten. Auch wenn man selbst relativ sicher ist, daß z.B. die laufende Woche krankgeschrieben zu sein völlig ausreichen würde.
    Hängt natürlich vom Job ab, aber wenn man ungeplant abwesend ist, wartet die Arbeit ja auf einen, und je länger man weg ist, desto größer der Streß, wenn man wieder da ist... Ich kenn es schon, daß Leute sich erst mal nur drei Tage krankschreiben lassen, oder auch eher als geplant gesundschreiben.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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