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  1. #1
    Administrator Avatar von BRIGITTE Community-Team
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    Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Liebe Userinnen und User,

    „Ich würde ja gern den Job wechseln, aber….“ Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Haben Sie innerlich längst gekündigt, schaffen es aber nicht, Ihren Wunsch nach einem Neustart in die Tat umzusetzen?
    Sind Sie unsicher, welche Schritte Sie zuerst tun sollten oder fragen Sie sich, wie Sie aus Ihrer inneren Blockade rauskommen soll?

    Unser Experte Tom Diesbrock kennt diese Fragen und Ängste aus seiner täglichen Arbeit als Psychologe und Karrierecoach.

    In diesem Forum können Sie ihm vom 12. bis zum 25. November Ihre Fragen zum Thema stellen. Einige hilfreiche Tipps von Tom Diesbrock lesen Sie auch in unserem Artikel „Nicht träumen – anfangen

    Übrigens: Unter allen Userinnen, die hier Fragen stellen, verlosen wir zehn Exemplare des Ratgebers „Jetzt mal Butter bei die Fische! Das Selbstcoaching-Programm für Ihre berufliche Neuorientierung“ von Tom Diesbrock!

    Für die konstruktive und übersichtliche Beratung für alle fragenden und mitlesenden Userinnen und User sowie zur Erleichterung für unseren Experten möchten wir alle darum bitten, die folgenden Regeln zu berücksichtigen:

    - Bitte verzichten Sie hier auf eine Diskussionen unterhalb der User oder OT (dafür eröffnen Sie bitte gerne separate Themenstränge).
    - Bitte verzichten Sie auf die Beantwortung der Fragen, die User an die Experten gestellt haben.

    Wir wünschen Ihnen eine spannende und hilfreiche Expertenberatung!

    Freundliche Grüße
    Ihr BRIGITTE-Redaktionsteam
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  2. #2

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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Klingt theoretisch ganz gut
    Nur wie setzte ich das um
    Ich würde mich gerne mit meinem Ehremamt selbstständig machen.
    Aber ich ich weiß nicht wie das funktionieren soll.

  3. #3
    Avatar von TomDiesbrock
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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Hallo mtvacd,
    was würde Sie denn gern selbstständig tun? Und was macht es so schwer, dass Sie es sich gar nicht vorstellen können? Mögen Sie ein bisschen mehr darüber sagen?
    Gruß, Tom Diesbrock

  4. #4

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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Welche Blogs oder Zeitschriften gibt es, in denen ich Kontakt zu anderen Neugründern aufnehmen oder andere Gründungswillige zwecks Austausch oder gemeinsamer Gründung finden kann?
    Wie kann ich meine Geschäftsidee am besten vor der Gründung testen?

  5. #5
    Avatar von mono17
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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    hallo
    Mein Problem ist, dass mein Lebenslauf recht bunt ist, einige Lücken hat (Arbeitslsosigkeiten von bis zu dreieinhalb Monaten) und viele Arbeitszeugnisse nicht so toll sind.
    Außerdem habe ich ein Referendariat leider nicht bestanden.
    Ich bin fachlich gut, kann gut organisieren, bin analytisch stark und sehr flexibel- aber komme bei Bewerbungen nie weit.
    Momentan arbeite ich in einem anstrengenden und spannenden Beruf mit behinderten Menschen, allerdings ist die Bezahlung ziemlich schlecht.
    Ich bin Diplom-Ökotrophologin, habe in der Ernährungsberatung gearbeitet und im Pharmmaaußendienst(verschiedene Projekte,) bevor ich ins Referendariat ging.

    Wie überzeuge ich Personaler, ie Bewerbung nicht direkt in den Papierkorb zu werfen?
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  6. #6

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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Hallo

    ich arbeite als rechtlich bestellte Betreuerin. Mein Problem ist das die meisten davon ehrenamtlich sind , ich derzeit nur eine habe die mich für diese Arbeit bezahlen kann.
    Und da genau ist mein Probelm. Ich weiß gar nicht wie ich diese Arbeit berechnen soll, für die ehrenamtlichen bekomme ich eine Aufwandentschädigung vom Staat 323 € pro Jahr und pro Person.

    Ich habe eine Ausbildung als Bürokauffrau und einen Studienlehrgang von der SGD im Bereich soziales Management. Ich würde gerne in einer sozialen Einrichtung im Büro arbeiten, aber leider wird mir da immer nur eine Stelle als Pflegekraft angeboten.
    Es macht mir nichts aus gedulgig mit den Menschne umzugehen, aber die direkte Pflege ist nicht meins. Habe das schon im Praktikum ausprobiert.

    Ja ich suche eine Festanstellung in einer sozialen Einrichtung, die meisten suchen hierfür Menschen mit einem soziailpädagogischem Studium. Meine Kinder sagen ich soll studieren gehen, aber ich bin 50 + .
    Ich glaube nicht das ich ein Studium nochmal beruflich nutzen könnte, das dauert dann zu lange auch will ich ja einen bezahlten Job und nicht noch so lange in was investieren, was sich nicht mehr lohnen würde.

    Also ich brauche gute Ratschläge was ich machen.

  7. #7

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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Hallo Bricom, hallo Herr Diesbrock,

    eine schöne Idee, diese Beratung hier anzubieten. Das Thema ist genau meins. Und da ich zu meinem Post unter der Rubrik "Selbständige..." noch leider keine AW seit Tagen bekomme, möchte ich gerne hier in leicht abgewandelter Form noch mal fragen und meinen Fall schildern.

    Mein anderer Beitrag (Selbständigkeit als freischaffender Künstler und Gründungszuschuss) war konkreter auf die Fragen zur Umsetzung gemünzt, hier würde ich gerne allgemeiner fragen, denn.... was ich plane, ist nicht ohne und ich habe auch durchaus Angst... nicht nur, dass mich viele vielleicht für verrückt erklären werden, dass ich eine solche Unsicherheit eingehen will, aber auch die Angst, erneut Fehlentscheidungen zu treffen.

    Andererseits ist das Grundübel meines Erachtens, die von Anfang an eher fragliche Berufswahl... und seit sage und schreibe mindestens gut über 10 Jahren, also etwa ab dem 3./4. Semester meines Studiums (!!), hatte mich schon das Gefühl beschlichen, dass diese Berufstätigkeit nicht die berufliche Erfüllung für mich sein wird, was sich dann später auch bestätigt hat.

    Sicherlich war mein Weg durchaus "vernünftig", aber mit dem Herzen war ich nie dabei und teilweise würde ich meinen ganzen Berufsweg bislang auch als eine Art "Leidensweg" sehen. Oft schon habe ich bereut, es mir selbst so schwer gemacht zu haben; meine Eltern haben mir damals ein Studium ermöglicht und ich hätte auch was anderes studieren können, aber ich wollte mir letztlich immer beweisen, dass ich es schaffe, wollte nicht als Versager dastehen u wusste auch lange Jahre nicht (durch eine Art Verdrängung meiner eigentlichen Interessen), WAS ich eigentlich gerne lieber machen würde.

    Bis, ja bis ich über einige Umwege in den letzten Jahren immer mehr wieder eine geliebte Kindheits- und Jugendbeschäftigung in mein Leben gelassen habe und - um es abzukürzen - dies heute als die Tätigkeit ansehe, die meinem Leben für mich Erfüllung gibt, einen Sinn oder wie man es auch ausdrücken möchte: die Kunst.

    In meinem gelernten akademischen Beruf helfe bzw berate ich Menschen u dies ist eigentlich eine "nützlichere" Aufgabe als meine Herzensaufgabe, aber- und das ist eben das ermüdende- empfinde ich meine Tätigkeit mittlerweile nur noch als eine ermüdende, nervenaufreibende Tätigkeit, die nicht wirklich zu mir passt, die mir nur die Zeit stiehlt... selten zuvor habe ich in meinem Leben so sehr eine Anspannung empfunden, zuviel Zeit zu verlieren und es JETZT umsetzen zu wollen und keine Zeit mehr zu haben, länger zu warten. Andere Frauen mit 36 denken evtl eher daran, Kinder zu bekommen etc.... ich kämpfe mich seit eh und je mit meinem Berufsleben ab, komme trotz aller Erfolge und Zwischenergebnisse nie ins Reine mit all dem und mit mir, und ich glaube, dass das auch einen Teil mit daran Schuld trägt, dass ich auch in meinem Beziehungsleben noch "vogelfrei" bin, obwohl ich mir auch einen Partner etc wünschen würde. Aber es fühlt sich ständig so an, als sei ich "noch nicht angekommen" und als habe ich erst noch eine "Aufgabe" zu erfüllen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: ich plane jetzt, meinen Traum zu verwirklichen, und zumindest den jetzigen Job in eine Teilzeitform umzuwandeln, um mir mehr Zeit und Raum zu geben, mich für meine Kunst zu engagieren. Das ist eine schwierige Branche, doch ich habe das Ziel, es als Autodidakt trotzdem zu schaffen, also zumindest eine halbwegs lebbare Einnahmequelle zu schaffen. Dies ist mir aber einfach nicht möglich, wenn ich einen 5-Tages-Job mit anspruchsvollen Inhalten habe. Ich würde als ersten Schritt den jetzigen Job auf eine 2-Tages-Woche kürzen und schauen, dass ich dann so schnell wie möglich meine ersten richtigen Schritte in Galerien und Ausstellungen mache.

    Ja, vielleicht bin ich verrückt, das machen zu wollen. Aber der Gedanke, den jetzigen Job so weiterzuführen, macht mir noch mehr Angst... angst, irgendwann völlig unglücklich zu sein. Wie gesagt, ich bin auch nicht in der Lebensphase, eine Absicherung über Partner oä zu haben. Ich bin auf mich allein gestellt und irgendwie ist das ja auch gut, immerhin kann ich mein Leben noch frei planen.

    Ich denke in meinem Text stehen schon viele Hinweise, wo man hinterfragen könnte.
    Meine Fragen:
    Bin ich verrückt? Sollte ich das sein lassen?
    Oder ist dieser Schritt längst überfällig?
    Und vor allem: Wenn das Herz/Bauch... wie auch immer man es ausdrücken will, einem so klar sagt, dass man es machen muss - kann das dennoch eine Fehlentscheidung sein, oder wird es dann auch funktionieren?

    Herzlichen Dank fürs Lesen,
    lieben Gruß
    Ariaa

  8. #8
    Avatar von LaRimbecca
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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Ich möchte hier nicht reingrätschen, aber da ich selber im sozialen Bereich arbeite:

    @liebe mtvacd,

    mittlerweile gibt es viele berufsbegleitende Studien- oder Ausbildungsgänge, die es ermöglichen, mit ca. 1/2 Stelle weiterhin zu arbeiten. Wenn Du Sozialmanagement studiert hast, bist Du ja prädestiniert für Leitungsaufgaben, solltest aber auf jeden Fall pädagogisches Know How aufsatteln. Eine Heilerzieherhelfer-Ausbildung dauert dann z.B. nur zwei Jahre.

    Welche Bereiche interessieren Dich? Es gibt ja Arbeitsfelder, die mehr mit Koordination und Case Management zu tun haben. ASD/Jugendamt zum Beispiel, Sozialpsychiatrischer Dienst dito, oder auch Beratungsstellen (hier sind die Stellen aber heiß begehrt und flott weg). Deine jetzige Tätigkeit ist eine gute Voraussetzung dafür.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  9. #9
    Avatar von filalia0815
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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Hallo,

    ich bin seit etwas über vier Jahren in meinem Job (Beratungsbranche). Ich bin wirklich gut und schnell aufgestiegen. Nur ist unser Unternehmen so klein, dass ich keine Führungserfahrung habe. Und das bricht mir bei Bewerbungen immer wieder das Genick. Oder auch "zu wenig Beruferfahrung". Ich bin 31 - in fünf Jahren hab ich dann genug Erfahrung, bin aber zu alt, oder wie?
    Wie komme ich aus diesem Teufelskreis heraus?

    Gruß
    Filalia
    - auch bekannt als sunny aus H -

    mit Little Miss Sunshine - Juli 2014 und Sternchen im Herzen
    *** meine Bino ist die liebe Feli ***

    Die Kunst ist, das Chaos zu beherrschen.

  10. #10
    Avatar von TomDiesbrock
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    AW: Beratung: Tipps für den Jobwechsel und einen beruflichen Neustart

    Hallo Ideenfinderin,

    bei Ihrer Frage nach Zeitschriften und Blogs für Neugründer kann ich Ihnen leider nicht helfen - eine Recherche im Netz wird Ihnen aber bestimmt Antworten geben.

    In vielen Städten gibt es Einrichtungen für Gründer, die Weiterbildungen, die Möglichkeit zum Netzwerken oder sogar Geschäftsräume anbieten. In Hamburg ist das z.B. die Enigma Gründerwerft und die H.E.I.

    Um Ihre Idee auf Herz und Nieren zu prüfen, würde ich Kontakt zu Ihrer IHK (Handelskammer) aufnehmen. Was der beste Weg dabei ist, hängt natürlich von der Branche und Ihrer Idee ab. Wichtig finde ich vor allem, dabei möglichst breit vorzugehen und von ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu schauen und dafür mit vielen Menschen zu sprechen.

    Viele Grüße,
    Tom Diesbrock

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