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Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1

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    verwirrt Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Ich arbeite nun schon ein ganzes Leben in meinem Beruf. Zuerst als Krankenschwester, jetzt als Lehrerin. Mir hat die Arbeit immer Spass gemacht und ich habe viele Einsatz gebracht. Aber jetzt möchte ich nicht mehr. Die Arbeit wird immer stressiger, die Schüler immer anstrengender... ich habe auch keine Lust mehr die Schüler immer zum Unterricht zu motivieren.
    Ich überlege nun auszusteigen und würde gerne einen kleinen Laden eröffnen.
    Nur will ich nicht ins finanzielle Loch fallen. Also am besten kündigen und arbeitslos melden?
    Ich habe auch schon über ein unbezahltes Jahr bei meinem Arbeitgeber nachgedacht, aber ich will ja da nicht bleiben.
    Oder mich krank melden? Probleme mit Tinitus habe ich schon.

    Hat jemand eine gute Idee oder schon Erfahrungen damit?

  2. #2
    Avatar von Dharma09
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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Ja so ein kleiner Laden...

    Kündigen und Arbeitslosmelden - dann hast du 3 Monate Sperre.

    Ich würde ja dieses Sabatjahr nehmen und nach einem Jahr entscheiden wie es weiter gehen soll.

    In diesem Jahr kannst du doch deinen Laden aufmachen - oder geht das nicht?


    Was willst du für ein Geschäft?
    Wenn besser möglich ist, ist gut nicht genug!

    "Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein"




    :Benjie meine Hundemaus - wir werden dich nie vergessen (27.05.2011)

  3. #3

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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Die Idee: im Laden schräge Kunst für Räume und T-Shirts zu verkaufen. Es geht aber nicht in erster Linie dabei um´s Verkaufen (natürlich auch wegen dem Geld... man muss ja von irgendwas leben) es geht um den besonderen Service, dass man sich um den Kunden kümmert (findet man ja nicht mehr so oft), den Kunden in die Ideen und Kreativität (z.B. bei den Aufdrücken der T-Shirts) einbezieht.
    Die schräge Kunst (sind skurile Objekte, Kunst aus alten Metallen, z.B. Autoteilen)... na ja soweit die Idee.
    Ich wollte die Sachen nicht selbst herstellen (nur ein paar wenige Sachen) habe aber schon Künstler an der Hand.

  4. #4
    Avatar von EvaFee
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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Ich weiß nicht genau, wo Du als Lehrerin arbeitest, aber "bei uns in Bayern" ist es möglich, ein paar Jahre lang auf einen Teil des Gehalts zu verzichten und dann dafür in einem Sabbatjahr weiterhin den gekürzten Lohn zu erhalten.

  5. #5
    Administrator Avatar von BRIGITTE Community-Team
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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Liebe Sommerhut,

    wir haben Ihr Thema ins Forum "Rund um den Job" verschoben, da wir davon ausgehen, dass es hier besser aufgehoben ist und noch mehr Aufmerksamkeit bekommen wird.

    Viele Grüße
    Ihr Bfriends-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  6. #6
    Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Hallo,

    du solltest aus meiner Sicht auch erstmal ein Sabatical ins Auge fassen, als Beamtin sollte das problemlos möglich sein, wenn auch nicht von heute auf morgen.

    Oder alternativ, ob du deinen Job up- oder downgraden kannst. Also entweder die Karriereleiter rauf, als Schulleiterin hättest du eine sehr viel geringere Lehrverpflichtung, dafür mehr Administration.

    Oder über denkst über eine Teilzeitstelle nach, die dir dein Auskommen sichert (und deine Pension) und dir mehr Zeit für andere Dinge lässt. Für eine Freundin von mir bedeutete das auch, dass sie nicht mehr Klassenlehrerin ist und das minimierte ihren Frust und Stress enorm.


    Und so unromantisch das klingt, erstelle mit professioneller Hilfe einen Businessplan um zu ergründen, ob dein Laden eine Chance hat zu laufen und auch einen Plan für deine Alterssicherung. Die erwähnte Freundin hat auch erwogen ihre Lehrerstelle aufzugeben, aber die entsprechende Altersversorgung aufzubauen aus einer selbständigen Tätigkeit ist nicht einfach. Sie hat sich deswegen für die Halbtagsstelle entschieden und ist damit sehr zufrieden.

    Profilbild © edwardbgordon
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  7. #7

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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Sie schreibt was von Kündigung, also nix Beamtin.

    Ginge bei Arbeitsüberlastung nicht als erster Schritt, die Stunden zu reduzieren? Kreative Berufe schön und gut. Aber davon leben? Kunstkram muß erstmal jemand kaufen. Das will gut überlegt sein.

    Beratung wäre gut.

  8. #8
    Avatar von Wolkentier
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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Sie schreibt was von Kündigung, also nix Beamtin.
    Auch als Beamter kann man kündigen.
    Ok, es heißt dann offiziell "um seine Entlassung bitten", kommt aber auf's selbe raus.
    .
    .

    Vergesst Chuck Norris.... Spongebob grillt unter Wasser...!

  9. #9

    Registriert seit
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    AW: Ich möchte nicht mehr in meinem Beruf arbeiten

    Ich bin keine Beamtin. Ich arbeite an einer Pflegeschule, das ist eine Besonderheit. Da kann man sich auch nicht freistellen lassen. Ist wie ein normales Arbeitsverhältnis aber mit einer Deputatsberechnung. Wir haben damit keine feste Wochenarbeitszeit sondern müssen dafür bestimmte Aufgaben erledigen. Die Deputate errechnen sich zwar anhand der zu leistenden Arbeit (Unterrichte, Praxisbesuche, Besprechungen) aber leider werden uns immer mehr kleine Arbeiten aufgedrückt, die nicht in der Zeit verrechnet wird. Ich habe nur eine Dreiviertelstelle, arbeite aber bestimmt mehr als eine ganze Stelle). Aber da lässt der Chef nicht mit sich reden, auch wenn ich die einzige bin. Aber es gibt an der Stelle noch eine ganze Reihe anderer Probleme,
    auf die ich hier aber nicht eingehen will.
    Also bleibt mir nur die Möglichkeit die Stelle zu wechseln (ist in meinem Alter nicht mehr so einfach) oder was ganz anderes zu tun. Noch bis zur Rente hier zu arbeiten kann ich mir nicht vorstellen...

    Zur Zeit bin ich da etwas ratlos.

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