Hallo,
in einer benachbarten Diskussion ist als Nebenthema "Überstunden" aufgetaucht. Von einigen wurde vertreten, dass ein gewisses Maß an Überstunden normal sei, für andere war dies nicht so. Es kommt natürlich auch auf verschiedene Umstände an, z.B. wie der Arbeitsvertrag ausgestaltet ist, ob ein Überstundenausgleich vereinbart ist oder ob die Überstunden nur in bestimmten Spitzen anfallen.
Trotzdem ist mir aufgefallen, dass einige auch vertraten, dass 1-1,5 Stunden pro Tag doch in Ordnung wäre. Daraus wird dann allerdings in der Praxis aus einer 40-Stunden-Woche eine 45-48-Stunden-Woche. Ist das "normal"?
Einen eigenen Hintergrund habe ich natürlich auch: ich arbeite in einem Unternehmen, dass sehr viele Überstunden abverlangt, für die es im Grunde genommen auch keinen Ausgleich gab. Ich bin seit über einem Jahr krankgeschrieben, meine Erkrankung hat auch mit diesem hohen Leistungsdruck zu tun. Nun bin ich auf Jobsuche und frage mich natürlich, was mich woanders erwartet. Ich war früher in der Hotellerie und da gab es Spitzen z.B. in der Messezeit, ansonsten war aber doch mit einem pünktlichen Feierabend zu rechnen. Ist das heute noch irgendwo so? Ist das immer nur eine Frage des Sich-Abgrenzen-könnens? Gibt es Stellen, in denen 1-1,5 Stunden länger pro Tag nicht "normal" sind? Oder sind meine Ängste insgesamt unbegründet?












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