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  1. #1
    Avatar von spatz
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    geschockt Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Wie einige hier aus meinem anderen Fred wissen, habe ich vorletzte Woche einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und werde meinen Arbeitgeber zum 31.5.2009 verlassen. Jetzt hab ich Urlaub und muß nicht mehr hingehen .

    Beim Arbeitsamt habe ich verschiedene Fragebögen mitbekommen, unter anderem mit der Frage, warum ich den Aufhebungsvertrag unterschrieben habe.

    Wie formuliere ich sehr freundlich und ohne meinem Arbeitgeber eins auszuwischen, dass dort unter anderem Mobbing geduldet und nichts dagegen unternommen wurde? Und dass mir beim Gespräch wegen des Aufhebungsvertrags direkt zu verstehen gegeben wurde, dass der nächste Schritt die betriebsbedingte Kündigung sei (die wollte ich nicht abwarten, da ich dann in ständiger Angst vor Telefonaten an meinem Arbeitsplatz sitzen müsste ....).

    Und schreibe ich da rein, dass ich aufgrund der in den diversen Zeitungen vorgefundenen Stellenanzeigen damit rechne, schnell wieder was zu finden?

    (hatte vorgestern bereits ein Vorstellungsgespräch, wenn das klappt, bräuchte ich kein Arbeitsamt, aber wenn nicht .....)

    Wäre nett, wenn Ihr mir da mal auf die Sprünge helfen könntet. In so einer Situation war ich noch nie ....

    Danke schön

    Spatz
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  2. #2
    Schneechen
    gelöscht

    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Schwierig- hängt davon nicht ab, ob du dann gesperrt wirst oder nicht? Außerdem glaube ich, dass die den Arbeitgeber auch fragen... also Vorsicht! Ich würde einen Anwalt fragen...

  3. #3
    Avatar von spatz
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    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Zitat Zitat von Schneechen Beitrag anzeigen
    Schwierig- hängt davon nicht ab, ob du dann gesperrt wirst oder nicht? Außerdem glaube ich, dass die den Arbeitgeber auch fragen... also Vorsicht! Ich würde einen Anwalt fragen...

    Ich denke, dass ich aufgrund des Aufhebungsvertrages mit Abfindung so oder so gesperrt werde - bei der Leistungsberatung des AA war ich noch nicht, da die Arbeitsbescheinigung des Arbeitgebers fehlte (war gestern in der Post).

    Mein Arbeitgeber wird nie und nimmer zugeben, dass es sich um Mobbing gehandelt hat, das wurde damals in dem Gespräch direkt heruntergespielt und als "Fehlempfinden" meinerseits gewertet .

    Einzig ein Herr aus dem Betriebsrat, mit dem ich wegen dieser Sache damals telefoniert hab, würde das bestätigen können, ich gehe aber davon aus, dass es kein Gesprächsprotokoll gibt, weil ich die Sache dann nicht mehr weiter verfolgt habe, um es nicht noch weiter zu verschlimmern.

    Dass ich seit 2 Jahren Betablocker nehme, um meinen Blutdruck in Schach zu halten (der seit einigen Tagen auf normale Werte gesunken ist), werde ich allerdings sicherlich erwähnen .....
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  4. #4
    Avatar von Tahnee
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    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    spatz, wußte denn Dein Hausarzt um die Mobbingsituation? Ich hoffe doch mal, denn so kannst Du gegebenenfalls Deinen Arzt um ein Attest bitten, daß aus seiner Sicht ein Zusammenhang zw. Deinen gesundheitlichen Problemen und der schwierigen Arbeitssituation besteht bzw. bestand.

    Zumal Dein Blutdruck ja jetzt seit Tagen besser ist. Von daher ist das schon auch für einen Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit gut nachvollziehbar unanhängig davon, was Dein AG sagt. Dass der es evtl. abstreitet, kennt das Arbeitsamt wahrscheinlich.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  5. #5
    Schneechen
    gelöscht

    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Das ist der Punkt - willst du wirklich, dass die sowas wissen? Was fangen die damit an? Mir wäre das nicht recht, das sind amtliche Unterlagen... da bin ich vorsichtig. Ich habe aber auch schon Passagen aus Mitarbeitergesprächen (also den Unterlagen) streichen lasse, da innerbetrieblich der nächste Chef das alles lesen kann.
    Ich würde mich beraten lassen, und wenn es vom Arbeitamt ist. Ich würde damit hingehen und sagen, ich hätte keine Ahnung, was ich da hin schreiben soll, da ich nicht wisse, was das für Folgen hat.
    Ich versuche eben immer, jemanden zu finden, der sich damit professionell auskennt, um nicht hinterher überrascht zu werden.

  6. #6
    Avatar von spatz
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    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Zitat Zitat von Tahnee Beitrag anzeigen
    spatz, wußte denn Dein Hausarzt um die Mobbingsituation? Ich hoffe doch mal, denn so kannst Du gegebenenfalls Deinen Arzt um ein Attest bitten, daß aus seiner Sicht ein Zusammenhang zw. Deinen gesundheitlichen Problemen und der schwierigen Arbeitssituation besteht bzw. bestand.

    Zumal Dein Blutdruck ja jetzt seit Tagen besser ist. Von daher ist das schon auch für einen Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit gut nachvollziehbar unanhängig davon, was Dein AG sagt. Dass der es evtl. abstreitet, kennt das Arbeitsamt wahrscheinlich.

    Ich bin mir nicht sicher, ob er es damals aktenkundig gemacht hat, jedenfalls habe ich mir bei extremen Werten in meiner privaten Blutdruck-Datenbank vermerkt, wann es im Büro Ärger gegeben hatte - das wäre ganz einfach zu belegen ....
    ... and nothing else matters

  7. #7
    Avatar von Tahnee
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    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    spatz, wäre es denn machbar, daß Du mit Deinen Daten aus der privaten Blutdruck-Datenbank zu Deinem Hausarzt gehst und er Dir ein aussagekräftiges Attest ausstellt? Das macht er doch bestimmt, oder?

    Bei der Agentur für Arbeit hilft das bestimmt, um evtl. eine Sperre zu verhindern und gut zu begründen, warum Du den Aufhebungsvertrag unterschrieben hast.
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

  8. #8
    Schneechen
    gelöscht

    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Hm, ich habe den anderen Thread nur partiell gelesen, habe aber den Eindruck, dass du da ja raus bist, um dem Mobbing zu entgehen.
    Macht es dann Sinn, sich hinterher damit zu beschäftigen? Und beweisen lasst sich nur, dass du dich aufgeregt hat, ob nun berechtigt oder nicht? Ich persönlich hätte keine Lust, mit mit sowas angreifbar zu machen. Ich würde wohl versuchen, da was positver zu formulieren. Da du dich eh verändern wolltest, sei das ein gutes Angebot gewesen und der Betrieb wollte zu verkleinern, um andere Mitarbeiter halten zu können etc.
    Nur so als Gedanke.

  9. #9
    Avatar von spatz
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    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Zitat Zitat von Tahnee Beitrag anzeigen
    spatz, wäre es denn machbar, daß Du mit Deinen Daten aus der privaten Blutdruck-Datenbank zu Deinem Hausarzt gehst und er Dir ein aussagekräftiges Attest ausstellt? Das macht er doch bestimmt, oder?

    Bei der Agentur für Arbeit hilft das bestimmt, um evtl. eine Sperre zu verhindern und gut zu begründen, warum Du den Aufhebungsvertrag unterschrieben hast.

    Es wäre wohl einen Versuch wert, ich muß eh die nächsten Tage hin, um meine klammen Schilddrüsenwerte zu besprechen .
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  10. #10
    Avatar von spatz
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    AW: Fragebogen Arbeitsamt - Wording??

    Zitat Zitat von Schneechen Beitrag anzeigen
    Hm, ich habe den anderen Thread nur partiell gelesen, habe aber den Eindruck, dass du da ja raus bist, um dem Mobbing zu entgehen.
    Macht es dann Sinn, sich hinterher damit zu beschäftigen? Und beweisen lasst sich nur, dass du dich aufgeregt hat, ob nun berechtigt oder nicht? Ich persönlich hätte keine Lust, mit mit sowas angreifbar zu machen. Ich würde wohl versuchen, da was positver zu formulieren. Da du dich eh verändern wolltest, sei das ein gutes Angebot gewesen und der Betrieb wollte zu verkleinern, um andere Mitarbeiter halten zu können etc.
    Nur so als Gedanke.

    Du hast wahrscheinlich Recht . Es hilft mir im Nachhinein ja eh nix mehr und ich habe auch keinen Bock, mich jetzt nochmal drüber aufzuregen.

    Und Aufhebungsverträge gibts bei meinem Arbeitgeber aus wirtschaftlichen Gründen momentan zuhauf und kaum einer schlägt das Angebot aus, da allen die betriebsbedingte Kündigung als nächster Schritt vorhergesagt wird ....
    ... and nothing else matters

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