+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11
  1. #1

    Registriert seit
    07.07.2009
    Beiträge
    220

    verwirrt Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Hallo, gibt es jemand im Forum der auch von Dr. Biehl operiert wurde?
    Wie geht es euch heute?
    Mein Stab ist noch aus Stahl (einer der letzten).
    Hat jemand Erfahrung mit MRT? Es gibt Ärzte die würden es bedenkenlos machen. Andere sind darüber entsetzt. Wie soll ich da eine Entscheidung treffen?

  2. #2
    Avatar von marlenchen
    Registriert seit
    18.01.2008
    Beiträge
    209

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    reicht nicht vielleicht auch ein ct- bild aus?
    eigentlich glaube ich nicht, dass was passieren kann bei einem mrt mit stahl in der wirbelsäule (ist ja nichts hochempfindliches wie ein herzschrittmacher oder dicht an großen blutgefässen, freibeweglich etc.), aber letztendlich muss das natürlich der radiologe entscheiden...

    lg, marlenchen
    Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.
    (Satre)

  3. #3

    Registriert seit
    07.07.2009
    Beiträge
    220

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Hallo marlenchen,

    das MRT sollte wegen eines Verdachts auf Schlaganfall gemacht werden. Der Radiologe (in Uniklinik) hat es nicht gemacht wegen Magnetfeld. Da die Stäbe heute viel kürzer und aus Titan sind macht das ja nichts.
    CT wurde dann gemacht ist aber halt nicht so aussagekräftig.
    Außerdem habe ich Rheuma und mit dem MRT sieht man doch die Entzündungaktivität viel besser.
    Von 6 Radiologen würden es 3 machen. Die anderen meinen das Teil könnte heiß werden, die Entscheidung liegt aber bei mir.
    Wie soll ich da eine Entscheidung treffen, wenn sich solche Fachleute uneinig sind?

    LG Effi

  4. #4

    Registriert seit
    14.04.2012
    Beiträge
    2

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Hallo, bin auch 1974 in Homburg operiert worden. Habe MRT machen lassen, war kein Problem , ist nichts passiert. Leider bin ich erst jetzt auf dieses Forum gestossen. Hätte mal gerne gewusst mit welchen Spätfolgen ihr zu kämpfen habt. Ich habe Schmerzen, die bis in das Bein ziehen, habe Schmerzen beim Gehen kann nicht mehr leben wie vorher. Manchmal das Bein nicht anheben umd die Hose oder Strümpfe anzuziehen, manchmal dauert es bis ich das Bein hoch genug habe um in das Auto zu steigen. Jetzt stellt sich die Frage , was ist die richtige Behandlung und wo bekommt man die richtige Behandlung ?
    LG
    Regenbogeniris

  5. #5
    Avatar von Emmbuy
    Registriert seit
    15.03.2010
    Beiträge
    19

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Hallo,
    ich bin 2 Jahre später in Braunschweig, aber ebenfalls nach Harrington operiert und habe 40 cm Edelstahl im Rücken.

    Es geht mir eigentlich recht gut, ich bin immer noch voll berufstätig. 30 Jahre hatte ich gar keine Beschwerden. Inzwischen habe ich leider doch ein paar Probleme, aber nicht im versteiften Bereich, sondern darüber und darunter. Ich habe einen Massenvorfall an der HWS und Spinalkanalstenose an der LWS, aber im Großen und Ganzen kann ich nicht meckern.

    Über einen Austausch mit anderen Langzeitoperierten würde ich mich sehr freuen.

    LG, EMM
    Liebeste Grüße

    Emm

    Den Link zu meinen Blogs findet ihr in meinem Profil ;)
    ________________________________________
    *Lächle und die Welt verändert sich* (Buddha)

  6. #6

    Registriert seit
    07.07.2009
    Beiträge
    220

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Hallo Regenbogeniris,

    ich habe dir eine Pin geschrieben, bevor ich deinen öffentlichen Beitrag gelesen habe. Muss mich hier erst mal wieder einfrinden. Ich war schon sehr lange nicht mehr im Forum. Hat das MRT kein Ergeniss gebracht? Vielleicht hast du ja einen Bandscheibenvorfall. Bei der Überlastung unserer restlichen freien Wirbel wäre dieses ja kein Wunder. Ich wurde im Oktober operiert. Wann warst du da? Hast du keinen Orthopäden? Ich war vor kurzem in HD in der Uni- Ambulanz. Die Überweisung schreibt mir mein Hausarzt. In Homburg ist da ja glaube ich nicht mehr. Ich hatte 1995 meine Röntgenbilder wegen einer PDA angefordert und auch bekommen.
    Jahre später wollte ich Auskunft über das Material des Stabes und nach längerem telefonieren fand man einen Prof. Schulz der damals schon da war meinte es wäre wohl V8-Stahl.

    Hallo EMM,
    es wundert mich, dass diese OP 76 noch ausgeführt wurde. Mir wurde erzählt ich wäre eine der letzten gewesen. Denn man hatte nicht viel Erfolg mit der Harrington OP. Wie wird dein Massenvorfall behandelt. Wie kannst du noch arbeiten? Das müssen doch starke Schmerzen sein, oder? Wie hast du dir die Stenose zugezogen, und wie wurde sie diagnostiziert? Hast du auch ein MRT gemacht bekommen? Mein Sohn hatte auch eine, das war aber ein Zufallsbefund. Man hat eigentlich nach was anderem geschaut.(MRT).

    Über einen weitern Beitrag von euch würde ich mich sehr freuen. Ich hatte gar nicht mehr mit Antwort gerechnet.

    Viele liebe Grüße, Effi

  7. #7
    Avatar von sandfloh
    Registriert seit
    11.10.2002
    Beiträge
    920

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Zitat Zitat von Effibriest Beitrag anzeigen
    Hallo EMM,
    es wundert mich, dass diese OP 76 noch ausgeführt wurde. Mir wurde erzählt ich wäre eine der letzten gewesen. Denn man hatte nicht viel Erfolg mit der Harrington OP.
    Hallo zusammen,

    ich wurde 1983 ebenfalls nach Harrington operiert, allerdings habe ich einen Titanstab. Aber noch einen "einfachen" ohne Verschraubungen, also tatsächlich noch die klassische Variante. Versteift wurde von Th2 bis L2. Nach einem heftigen Sturz vor einigen Jahren habe ich immer mal wieder Probleme mit dem LWS-Bereich, allerdings sind die Schmerzen eher muskulärer Art bzw. auf Grund der Fehlhaltung und Asymmetrie, bei Erschöpfung und wenn es mir ansonsten psychisch nicht so gut geht. Die Bandscheiben sehen noch ganz ok aus. Eine neue Matratze vergangenes Jahr hat auch bereits Erleichterung gebracht.

    Grüße von sandfloh
    Ist das Leben nicht schön!?

  8. #8

    Registriert seit
    24.07.2012
    Beiträge
    5

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Hi, ich hatte 1993 auch eine Skoliose-Operation nach Harrington, allerdings in der Werner-Wicker-Klinik mit Stahl und Schrauben.

    Es geht mir bisher recht gut, muss bloß bei einigen Sportarten verzichten und der Orthopäde meinte letztens auch, dass Kinderkriegen kein Problem sein sollte.

    Wenn du Dir sorgen machst, führe ein Gespräch mit einem Orthopäden und lass neue Röntgenaufnahmen aufmachen. Normalerweise sollten die Stangen nicht brechen, da Chirugenstahl.

    Alles Gute.

  9. #9

    Registriert seit
    14.04.2012
    Beiträge
    2

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    hallo Effi,
    habe dir per PN zrückgeschrieben, leider war ich auch länger nicht mehr hier.
    Meine Spätfolgen sind Bandscheibenvorfall, Wribelgleiten und ISG Blockade.
    War im August zur Infiltration, dies hat mir geholfen, ganz kann man aber die Spätfolgen
    nicht beheben und man muss immer daran arbeiten per Physio, dass es nicht noch schlimmer wird.
    MRT´s habe ich schon 2 hinter mir, war nie ein Problem.
    Ich hoffe nur, daß es nicht noch viel schlimmer wird.
    Klar habe ich einen Orthopäden, aber ich hatte gehofft, es äber irgendwo eine Klinik die sich auf die
    Spätfolgen spezialisiert hätte und Erfahrungen damit hat.

  10. #10

    Registriert seit
    30.12.2012
    Beiträge
    1

    AW: Harrington OP 1974 in Homburg/Saar, Stahlstab

    Hallo, Emm!
    Ich habe 1982 ebenfalls Harrington-Stäbe bekommen. Operiert wurde ich in München im Klinikum Großhadern von Prof. Springer und Dr. Matzen. Ich hatte 15 Jahre überhaupt keine Beschwerden, seit ein paar Jahren allerdings massive Probleme mit LWS, HWS und den Kiefergelenken. Ich behelfe mir mit Massagen und Yoga. Die Harrington-Operierten scheinen wohl alle früher oder später Probleme zu bekommen durch den verfrühten Verschleiß an den freien Wirbeln und durch den Verlust der natürlichen Dämpfung der Wirbelsäule durch die Versteifung. Hast Du einen Flachrücken durch die OP? Welche Wirbel sind denn versteift?
    Liebe Grüße
    towanda

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •