Entschuldigt bitte den komischen Titel, mir fiel echt nix besseres ein, um mein Anliegen zu beschreiben.
In den Beschneidungsdiskussionen (die ich hier nicht wiederholen möchte, dafür gibt es schon zwei Threads) kam die These auf, dass Religionen/ Kirchen/ Glaubensgemeinschaften nur dadurch fortbestehen könnten, dass Kinder bereits sehr früh (Kindstaufe, frühkindliche Beschneidung) in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen werden und "indoktriniert" (absichtlich in Anführungsstrichen, denn ich finde diesen Begriff problematisch) würden. Das hieße ja, dass Erwachsene sich nicht oder wenn, nur sehr wenige für Glaubensgemeinschaften öffnen würden.
Ich erlebe - direkt und indirekt - immer wieder Erwachsene, die eine Spiritualität suchen und in den verschiedensten Möglichkeiten finden: In den "großen" Kirchen und Religionen (Judentum, Christentum, Islam), in östlichen Glaubenssystemen (Buddhismus, Taoismus...), in archaischen Glaubenssystemen (Stichwort Druidenkult in England), in Sekten ...
Ich würde dies Thema gerne zur Diskussion stellen. Meine Fragen:
1. Brauchen Religionen und Glaubensgemeinschaften die Aufnahme von Kindern?
2. Wäre es möglich, Religionszugehörigkeit erst im Erwachsenenalter anzugehen? Was spricht dafür, was dagegen?
3. Welche Möglichkeiten gäbe es, Menschen ein breites Bild von Glauben und Nichtglauben aufzuzeigen, um Entscheidungsmöglichkeiten zu bieten?
Wie gesagt, die Beschneidungsdiskussion hat mich sehr umgetrieben - ich bin gläubig, ich bin mit Sicherheit für Religionsfreiheit, aber um welchen Preis? Ist es richtig, Kinder schon früh nur mit einem Gedanken-/Glaubensgut aufwachsen zu lassen?
Vielen Dank für eure Gedanken!











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klasse beitrag!
