Für alle oder doch nur für viele? Der Papst verordnet einen neuen Gebetstext für das Abendmahl - und setzt dafür "Texttreue" über Verständlichkeit.
Richtig oder falsch – das ist eine unbestreitbar wichtige Unterscheidung. Auf die Frage aber, ob sie auch beim Beten eine Rolle spielt, muss man erst mal kommen. In der deutschen katholischen Kirche wird das gerade heiß diskutiert: Papst Benedikt XVI. hat ultimativ verlangt, die Bischöfe müssten einen Gebetstext ändern – nicht irgendeinen, sondern die Worte Jesu beim Letzten Abendmahl.
Der Priester spricht sie in jeder Messe. Jeder praktizierende Katholik hat das unzählige Male gehört. An dieser wichtigsten Stelle also, sozusagen im Allerheiligsten der Eucharistiefeier, sollen die Wandlungsworte über den Kelch mit Wein künftig lauten: „mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“. Seit 1970 hatte es hingegen in der offiziellen Übersetzung des lateinischen Messbuchs „für alle“ geheißen.
Quelle: http:// Papst Benedikt XVI: Der Papst und der exklusive Jesus | Kultur*- Frankfurter Rundschau
Ich gehöre zwar keiner Kirche an aber das ist etwas das mich wieder mal sprachlos macht.











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... dann könnte so ein kleines Anzweifeln schon DER Grund werden. 
