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  1. #1

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    Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Hallo ihr Lieben,

    ich würde gerne die Welt bereisen und entdecken, doch leider habe ich nicht das dazu nötige Urvertrauen und mir graust es vor Langstreckenflügen, die ich allein bewältigen müsste. Ich habe keine Flugangst, jedenfalls würde ich es so nicht nennen. Ich kann allgemein nur schwer mit Situationen umgehen, in denen ich keine Kontrolle habe und in denen ich nichts ändern kann...Ich bekomme immer wieder Angebote von Bekannten sie doch mal zu besuchen, andere wären neidisch auf diese Möglichkeiten. Ich würde es so gerne wagen, kann es mir aber nicht vorstellen, 12 h in einem Flugzeug zu sitzen und niemanden zum Reden zu haben. Und das ja dann nicht nur einmal, was vielleicht noch eher gehen würde. Gibt es hier Leute, die das kennen und es überwunden haben? Was habt ihr dagegen gemacht? Habt ihr euch einfach getraut und es ging schon irgendwie? Das richtet sich vorwiegend an singles, die eben auch alleine reisen.

    Viele Grüße von mmaus123.

  2. #2
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Ab wann ist denn etwas bei dir ein Langstreckenflug?
    Kannst du dich erst mal rantasten?

    Lange Flüge (so ab 4 Stunden) finde ich super-unangenehm, mich streßt die Masse Mensch, der Krach, die Enge (man kann ja nicht mal eine Zeitschrift oder ein Hardcover lesen), ab sechs Stunden tun mir alle Gräten weh, nach einem 12-Stunden Flug bin ich ein Wrack. Mich dann noch unterhalten zu müssen wäre der Horror in Tüten!

    Zum Glück gibt es auf Langstreckenflügen inzwischen eine Riesenauswahl an Filmen. Wenn man klein und dünn ist, ist alles erträglicher. Gangplätze sind weniger klaustrophobisch, und du kriegst mehr Bewegung, weil du jedesmal aufspringen und die Schlangenfrau spielen mußt, wenn irgendwer aufs Klo muß -- das ist *gut*. Fensterplätze sind besser zum Schlafen.

    Ich tröste mich mit dem Gedanken, daß es in einem ostasiatischen Überlandbus bestimmt noch unbequemer ist.
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  3. #3
    Avatar von twix25
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Ich kenne das auch und bin daher früher auch nicht geflogen

    Da ich aber mittlerweile äußerst ungern Auto fahre Zug fahren am alletallerschlimmsten finde
    ( Wegen der Dauerbeschallung von anderen Leuten)

    Habe ich es mir nun schöngeredet das Fliegen überhaupt die bequemste Art ist
    Von A nach B zu kommen

    Zudem sind die Flughäfen derart unkompliziert und während des Fluges hat man deutlich mehr seine Ruhe als im Zug mit den Mitreisenden

    Natürlich gibt es Momente wo man glaubt man kann nicht mehr sitzen

    Dennoch empfinde ich das als Luxusproblem

    Ich brauche mich um nichts zu kümmern und finde Autofahren deutlich anstrengender
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  4. #4
    Moderation
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Ich bevorzuge Zug und Schiff. Ich habe Platz für meine Knie und Ellenbogen, ich kann lesen oder sogar was am Rechner machen, ich habe mein Gepäck (einschließlich Trinkflasche und Butterbrote) bei mir und weiß, daß es mit mir zusammen am Zielort ankommt, der Geräuschpegel ist geringer (weniger schreiende Kinder -- die tun mir total leid im Flieger! Ich würde auch gerne schreien!), kein Schlangestehen, keine Schilder, daß das Witzereißen hier strengstens verboten ist, keine Panikattacken wegen der Anschlüsse in unbekannten Flughäfen (Oslo!!!)...

    Aber mit dem Schiff nach Übersee muß man sich erst mal leisten können -- finanziell und zeitlich!
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  5. #5
    Avatar von twix25
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Bei mir ist es genau umgekehrt ich empfinde Ausharren im Flieger deutlich leiser als im Zug

    Zumal da auch keiner telefonieren kann und rumrennende Kinder habe ich da auch noch nicht erlebt
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  6. #6
    Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Ich musste geschäftlich öfter in andere Länder und meistens auch alleine. Da war mir schon manchmal etwas mulmig, beispielsweise alleine zum ersten Mal nach New York oder Chicago. Dass ich dann im Flieger keinen zum Reden hab, war dabei mein kleinstes Problem. Eher sowas wie "wie komme ich vom Flughafen zum Bestimmungsort", zumindest der erste NYC Geschäftsbesuch war in der Vor-Internet-Zeit, als noch nicht sämtliche Informationen online verfügbar waren. Ich bin öfter mit anderen ins Gespräch gekommen, egal wo.
    Hat mir und meinem Selbstbewusstsein insgesamt sehr gut getan. Ich kann nur zuraten.

  7. #7

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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Geht es eigentlich jetzt hierbei um die Unterhaltung während des Fluges?

    Ich bin kein Fan von langen Flügen, weil mir schlicht der Rücken schmerzt nach einer gewissen Zeit.

    Aber der Wunsch nach bestimmten Destinationen ist stärker.

    Wirklich gelangweilt hab ich mich nie.

  8. #8
    Moderation
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es genau umgekehrt ich empfinde Ausharren im Flieger deutlich leiser als im Zug
    Ich seh die Einstellung an meinem mp3-Player. Flieger ist fast Maximum, ICE ist Mittelfeld, Regionalzüge ist obere Mitte. Schiff hängt davon ab, wo ich sitze und wie der Wind geht.
    Flugzeugtriebwerke gibt's nicht in leise. Daß sich weniger Leute die Mühe machen, darüber hinwegzureden, macht sie nicht leiser. (Und, schreiende Kinder.)
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  9. #9
    Avatar von ereS
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    am besten ist es du buchst nachtfluege

    dann brauchst du auch niemanden zum reden, sondern verschlaefst den großteil der zeit

  10. #10
    Avatar von bonneya
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    AW: Angst vor Langstreckenflügen-große Einschränkung

    Ich verstehe immer den geistigen Zwang nicht, sich vorher schon den größten Mist als Kopfkino vorzustellen.

    Als erwachsener Mensch sollte man doch in der Lage sein, sich mal für einige Stunden sagen zu können, das wird unbequem, vielleicht sind die Leute doof, das Essen ist auch kein Genuss, es ist laut, Kinder sind quengelig, das Personal auch nicht der Hit - aber ich halte das einfach mal aus und gut is.

    Es ist ein Tag im Leben, vielleicht sind es sogar mal 2, wo man nicht in Komfort gebettet ist.

    Ich besuche im Moment gerade jemanden dauernd auf Intensivstation.

    Na, der Lärm dort mit Gepiepe rund um die Uhr, bereits wochenlang, nichts essen zu können, dauerndes Gekotze, nur auf nen untergeschobenen Pott machen zu können - da hat jemand ein wirkliches Problem - und würde sicherlich liebend gerne nur mal für einen Tag mit den hier aufgeführten Luxuproblemen den Flieger eintauschen.

    Wenn man Fliegen für so unangenehm hält, dass man dran verzweifelt, dann sollte man das Faß zu lassen.
    Man könnte auch alternativ nach Lüneburch fahren, oder Freudenstadt, übern Markt bummeln und sich an der Stadt erfreuen. Per Auto oder Bahn, per Rad, Bus oder sogar per pedes erwandern.

    Aber da könnte ein Stau sein, oder der Radweg ist noch nicht vorhanden, oder es gibt nur dreckige Autobahnklos, oder man traut den Fernbussen nicht, ab und an brennt ja einer aus....

    ...und und und. Es finden sich, sofern man will, immer die mißlichen Dinge des Lebens, wenn man nur nach ihren sucht. Ausgiebig....

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