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  1. #11

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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    ... und das Büro jedes Scheidungsanwaltes, der auf sich hält, ist am 27.12. besetzt.

    Höchstsaison.

  2. #12
    Avatar von brighid
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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    ... und das Büro jedes Scheidungsanwaltes, der auf sich hält, ist am 27.12. besetzt.

    Höchstsaison.
    oh ja. aussage meines anwaltes: urlaubssperre und 24-stunden-handy-service.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

    jeder denkt daran, die welt zu verändern. aber niemand denkt daran sich selbst zu verändern. tolstoi

    es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist. nelson mandela

    auf grosser kaperfahrt für kleine piraten

  3. #13
    Avatar von schafwolle
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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    macht euch heimlich zeichen aus, wie ihr euch den richtigen punkt für den schnellen abschied signalisiert.
    Diesen Rat halte ich für gut und vorallem leicht durchführbar.
    Die Kinder werden das, ganz intuitiv, verstehen.


    Zitat Zitat von brighid Beitrag anzeigen
    die betreffenden einsatzkräfte sind über die feiertage hinweg im dauereinsatz, die notaufnahmen voll. und sei es mit gallenkoliken, magenkrämpfen, vermeintliche infarkte- da läuft die ganze palette an menschlichen emotionen und erpressungen.
    Ja, das ist offenbar so.
    Wie traurig.

    .

  4. #14

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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    Hallo,
    @legrain: Alkohol spielt keine Rolle, es wird nicht getrunken !

    Ansonsten denke ich im Moment wirklich über "Familientraditionen" nach. Bisher war es ja so, dass die Eltern sich an Weihnachten und anderen Festen zusammengerissen haben (also die Weihnachtsstreitereien , die ich angesprochen habe, waren in meiner Kindheit; seit eben an W. auch die Schwiegerkinder und Enkel dabei waren, ging es zumindest oberflächlich friedlich zu, solange noch Besuch da war- aber spätestens wenn alle weg waren, ging es wieder zur sache), so kleine Querelen konnte man immer noch überspielen, aber ich merke, dass das immer mehr kippt.
    Wir warten mal ab, wie es läuft, aber ich bin nicht mehr bereit, so zu tun, als ob alles Friede und Freude wäre. Im Moment werden auch die "Traditionen " der anderen Familie (die meines Mannes) umgeworfen und zwar einseitig und zu unserem Nachteil. Und erstaunerlicherweise sagt mein Mann,dem dieser termin immer sehr wichtig war, er wisse nicht, ob er da noch mitmachen will. (Das weihnachtliche familientreffen wurde jetzt zum frühstück um 9.30 Uhr anberaumt, für die andern kein problem, wohnen alle im gleichen Dorf- aber wir haben einen Anreiseweg von 300 km....und nach dem Frühstück wieder zurück am gleichen Tag).
    Wer weiß, wie Weihnachten 2013 aussehen wird.

  5. #15
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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    Ich würde vor Weihnachten zur Wurzel des Übels gehen und den beiden sagen, dass man das letzte Mal dabei war, wenn einer der beiden, den anderen quer im Mund hat.

    V.a. Würde ich dem Hauptquerulanten sagen, dass man gewillt ist, sich so einen Unfrieden anzutun und dass man sofort mit Jan und Mann das Fest verlässt, wenn sich die beiden sich vor Schwieger- und Enkelkindern nicht zusammennehmen.

    Ich würde knallhart sagen, dass man sich seiner Eltern nicht schämen möchte.

  6. #16

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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    @danu1: hört sich gut an- ich würde mich nur niemals trauen, das zu sagen.
    Da fragt man sich natürlich, warum nicht : ich bin 50, im Beruf erfolgreich, habe eine stabile Partnerschaft, 3 Kinder, aber in der Situation bin ich wieder das Kind, dass sich Harmonie und frieden zwischen den Eltern wünscht (obwohl ich weder als Kind noch als Erwachsene einen Einfluss darauf hatte) - oder das Kind, dem eingebleut wurde " du sollst Vater und Mutter ehren". Ja, ich hätte dann ein furchtbar schlechtes Gewissen.

  7. #17

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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    Zitat Zitat von peka62 Beitrag anzeigen
    @danu1: hört sich gut an- ich würde mich nur niemals trauen, das zu sagen.
    Da fragt man sich natürlich, warum nicht : ich bin 50, im Beruf erfolgreich, habe eine stabile Partnerschaft, 3 Kinder, aber in der Situation bin ich wieder das Kind, dass sich Harmonie und frieden zwischen den Eltern wünscht (obwohl ich weder als Kind noch als Erwachsene einen Einfluss darauf hatte) - oder das Kind, dem eingebleut wurde " du sollst Vater und Mutter ehren". Ja, ich hätte dann ein furchtbar schlechtes Gewissen.
    Auch bei uns schleichen sich zu diesen Anlässen gern alte Gewohnheiten ein. Mein Schwester fällt z.b. gern in diesen "egoistisches Kleinkind" Modus und meine Mutter umsorgt meinen kleinen Bruder, als ob noch gewickelt werden müsste. Ich hab das immer klaglos hingenommen und wie früher die Duldsame und die Ruby gespielt. Das hat sich geändert. Zugegeben, nicht mit einem Paukenschlag, aber stetig und durch eindeutige Aussagen zum angebrachten Zeitpunkt - nicht nur zu Weihnachten. Unterstützt wurde das natürlich auch von meinem Mann, der dann auch mit einem ziemlich trockenen Humor aber dennoch treffend die ein oder andere Bemerkung fallen lies - ganz ohne Streit. Das wirkte viel mehr als wenn ich es gesagt hätte.

    Auf diese Weise haben wir zumindest erreicht, dass mein Bruder jetzt zum Rauchen auf den Balkon geht (wir sind alle Nichtraucher, aber meine Ma meinte immer "lass den Jungen doch"). Da hat er zwar erst gemotzt, ist uns aber egal gewesen. An einem Geburtstag meiner Mutter kamen wir in ein heilloses Chaos. Obwohl meine Schwester schon eine Wocher vorher da war, war nichts organisiert und meine Mutter kopflos wie immer. Danach waren wir so bedient, dass wir dann Weihnachten einfach nicht hingefahren sind, sondern zu zweit gefeiert haben. Den Wink haben alle verstanden. Auch heute muss ich meiner Schwester immer noch hin und wieder einen verbalen Dämpfer verpassen. Irgendwas mit Sandkasten und Schnuller und Schippe meist - das zieht. Wichtig ist, dabei ruhig und sachlich zu bleiben und seine Emotionen im Griff zu haben.

  8. #18

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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    feiertage wie weihnachten sind buntumrahmte katstrophenschutzübungen.
    menschen treffen sich in aussergewöhnlicher dichtheit, sie geben dabei ihren nachkommen ein beispiel, mit welchen strategien nähe gelingen kann, oder misslingen muss.

    du bist nicht mehr selbstmitleidiges kind, beschäftigt dich selbst zu trösten, du bist erwachsene frau, und dirigentin des umganges deiner familie mit deinen anstrengenden eltern.

    möglicherweise wirkt ihr im raum als verstärker der streitereien, hätten sie weniger publikum, würden sie eher aufhören.
    bei einem kind sagt man, man könne nicht länger bleiben, das kleine müsse rechtzeitig ins bett, denn einmal übermüdet, könne es sich gar nicht mehr beruhigen. das gleiche mag für die eltern gelten, je länger man das festliche zusammenseins spielt, desto mehr eskaliert es. es ist zumindest den versuch wert, vor der überreizung die situation aufzulösen. ein spaziergang mit laternen ist eine möglichkeit, eine schneeballschlacht, ganz nach hause fahren eine andere. schaffe du echte attraktionen, wirkliches zusammenhalten mit deinen kindern, es sollen nicht wieder deine eltern das aufregendste weihnachtsspiel sein.

    du siehst die gleichen szenen wie früher, aus dem blickwinkel einer verantwortungsvollen mutter, weil du sie liebst lehrst du deine kinder, unerquickliche diskussionen anderer verlassen zu dürfen. du stellst dich auf ihre seite. das ist deine schöne pflicht.

    rede mit den deinen, wie ihr dieses jahr oma und opa für das geschenk der lebensweitergabe ehren könnt. im verlauf des gespräches erkläre ihnen, dass sie euch zwar die existenz ermögichten, dafür haben sie ehre verdient, aber die art wie sie streiten, die muss man sich nicht schenken lassen, die führt nur im kreis herum.hier muss man sich vorbilder suchen, wie man konflikte konstruktiv klärt. die nächste generation kann diese familienschwäche überwinden lernen.

    und dann lese ihnen eine schöne geschichte vor, oder schaut einen film der beispielhaften positiven konfliktlösung an.
    lg
    legrain
    Geändert von legrain (19.12.2012 um 17:14 Uhr)

  9. #19

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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    Es tröstet mich, dass andere hier ähnliche Situationen kennen,felidae.
    Und über deinen Beitrag muss ich noch etwas nachdenken, legrain, es stimmt, ich muss aus dieser Kinderrolle raus.
    liebe grüße

  10. #20
    Avatar von brighid
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    AW: Familienprobleme und Weihnachten

    Zitat Zitat von peka62 Beitrag anzeigen
    Und über deinen Beitrag muss ich noch etwas nachdenken, legrain, es stimmt, ich muss aus dieser Kinderrolle raus.
    liebe grüße
    du musst nicht.

    aber du kannst- wenn du es willst

    und über zwei dinge sei dir bitte im klaren:

    du bist die einzige die das für dich klären und regeln kann--------------- und


    du bist vorbild, hast eine vorbildfunktion für deine kinder.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

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