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  1. #91
    Avatar von Mocca
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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Eine Kollegin pflegt ihre Mutter. Irgendwann einmal äußerte sie ihr gegenüber, sie würde das ihren Kindern keinesfalls zumuten wollen, erst daraufhin bekam sie einen lauen Dank. Das kanns irgendwie nicht sein

    Was bin ich im Nachhinein dankbar, dass ich mich eben noch rechtzeitig trennte, sonst hätte ich, wie ich mich kenne, jahrelang meinen Schwiegertiger mitversorgt...

  2. #92

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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Mein Freund meinte neulich mal so nebenbei, dass es für ihn eigentlich ganz selbstverständlich wäre, die Eltern zu pflegen... Ich war innerlich etwas entsetzt... Das ist zwar sehr lieb gemeint und lobenswert, aber auch eine ganz schöne Bürde, die er ja auch nicht nur sich aufsetzt. Sein Vater ist jetzt schon beginnend dement (noch nicht mal 70), Mutter zum Glück noch fit, arbeitet auch noch. Aber ganz ehrlich, ich sehe das nicht so... Neben Vollzeitjob und einer eventuellen eigenen Familie (solls ja geben), Haushalt, noch mindestens zwei Großeltern pflegen... war das früher normal? Da reibt man sich doch völlig auf...

  3. #93

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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Zitat Zitat von Aniko_Berlin Beitrag anzeigen
    Mein Freund meinte neulich mal so nebenbei, dass es für ihn eigentlich ganz selbstverständlich wäre, die Eltern zu pflegen... Ich war innerlich etwas entsetzt... Das ist zwar sehr lieb gemeint und lobenswert, aber auch eine ganz schöne Bürde, die er ja auch nicht nur sich aufsetzt. Sein Vater ist jetzt schon beginnend dement (noch nicht mal 70), Mutter zum Glück noch fit, arbeitet auch noch. Aber ganz ehrlich, ich sehe das nicht so... Neben Vollzeitjob und einer eventuellen eigenen Familie (solls ja geben), Haushalt, noch mindestens zwei Großeltern pflegen... war das früher normal? Da reibt man sich doch völlig auf...
    In der Heimat meines Freundes ist das auch heute noch normal. Allerdings arbeiten die Frauen dort auch nicht...

    Selbst mit ambulantem Pflegedienst und einem entsprechend ausgestattetem Wohnraum, Pflegebetten, Badezimmer usw, stelle ich mir das auch sehr schwierig vor, das hier heutzutage durchzuziehen. Vor allem, wenn ich sehe wie starrköpfig meine Eltern heute schon sind. Das wird mit dem Alter sicherlich nicht besser - zumindest nicht, wenn man sieht wie die Großeltern sich entwickelt haben.

  4. #94
    Avatar von silberpfeil
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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    niemals würde ich mir die Pflege der Eltern "zu Hause" aufbürden/einreden lassen- auch nicht mal wenn ich vollen Lohn bekommen würde(ich meine Weiterzhlg . vom AG)

    Bei Ehemann oder Kinder sehe ich das noch etwas anders - natürlich auch nur bis zu einem gewissen Punkt-und soweit es die eigene Gesundheit zulässt....

    Trotzdem HUT AB für die Kinder , die ihre Eltern/Schwiegereltern/Großeltern bis zum Schluss zu Hause liebevoll pflegen können und auch WOLLEN...
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

  5. #95

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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Ihr müsst das Deiner Oma nicht "schmackhaft" machen.

    Sie kann nicht mehr für sich selbst sorgen. Ihr müsst eine Lösung finden, an der nicht eine weitere Person (Deine Mutter) noch krank wird. Wir haben das Ganze mit meiner Oma durch, als die mit Anfang 80 nicht mehr selbst für sich sorgen konnte. Sie hatte immer ein Problem mit ihren Schwiegertöchtern (sie hat nur Söhne), meine Mutter hat bei ihr geputzt und ihr Essen vorgekocht, aber wenn sie nicht dabeisaß und aufgepasst hat, dass meine Oma es isst, hat die Oma es in der Speisekammer verschimmeln lassen. Ins Altersheim wollte die Oma nicht, sie hat verlangt, dass wir zu ihr ziehen, um sie zu versorgen, was natürlich indiskutabel war. Das war am Ende unser Glück, denn meine Mutter hätte ihre Schwiegermutter als brave Dorfhausfrau, auch aus Angst um das Geschwätz der Nachbarn, zu uns geholt und dort gepflegt.

    Mein Vater und ich sahen das Drama schon kommen: meine Mutter opfert sich auf, meine Oma spuckt ihr regelrecht das Essen ins Gesicht (im Krankenhaus hat sie schon mal ihren Stock nach ihr geworfen und das dann brav auf allgemeine Krankenhausverwirrung geschoben), und nach einem halben Jahr ist die Oma trotzdem im Altersheim und meine Mutter zusätzlich in der Psychiatrie, weil seelisch komplett fertig (mal krass gesagt).

    So haben wir die Oma gegen ihren Willen im Altersheim untergebracht - am Ende war sie dort nicht glücklicher oder unglücklicher, als sie es bei uns zu Hause gewesen wäre - unglücklich war sie sowieso schon zu Hause, und hat auch schon mit 70 beschlossen, sie ist alt genug, um zu sterben. Sie ist dann am Ende 92 Jahre alt geworden, ich mag mir die Belastung gar nicht vorstellen, die es für die ganze Familie gewesen wäre, sie 10 Jahre bei uns zu Hause zu haben.

    Eure Verantwortung ist es, ein gutes Seniorenheim zu finden, so dass ihr wisst, für die Oma ist gut gesorgt. So weit in der Nähe, dass ihr sie oft besuchen könnt.

  6. #96
    Himbeerelfe
    gelöscht

    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Ich finde das so auch ganz ok, wie Tigerente es beschreibt. Da wir heute meist alle berufstätig sind.... und alles hektischer und aufreibender ist, denke ich auch... einen guten Heimplatz ggf. zu finden- ehe es eskaliert ist das Beste.

    Wobei ich heute mit Mitte 40 denke.... ich ins Heim irgendwann - nö! Wenn es nicht mehr geht, ehe ich Jemandem zur Last falle, mache ich es wie die Indianer... ich gehe in den Wald!

    Werde ich wohl dann nicht mehr können, wenn nix mehr geht aber ich hoffe bis dahin für mich noch ganz viel Zeit zu haben! Mein Kind soll mich nicht pflegen, auf keinen Fall!

    Ebenso habe ich nicht vor meine Eltern zu pflegen... siehe meine Postings schon einige Seiten zuvor.
    Mutter unbehandeltes Borderline, schon immer böse, lieblos, neidisch und eifersüchtig und Papa der sich unterbuttern lies, immer nix gehört, nix gesehen und nun bereits etwas dement ist. Man kann mit beiden quasi nicht normal reden - war irgendwie noch nie der Fall aber nun mit über 80 ist es extrem.

    Sanierung steht bei denen an - ab September! Das wussten sie schon vor 1 Jahr.... ich Broschüren über betreutes Wohnen zu ihnen schicken lassen - ich bekam nur Ärger, was ich mich da einmische. Papa will in der Wohnung bleiben und Mutter wartet das ihr jemand das alles abnimmt - wie sie schon immer darauf baute, das andere alles für sie erledigen. Früher war ich das die als Kind schon alles im Haushalt zu erledigen hatte. Meine Mutter hat mindestens 35 Jahre lang kein Staubtuch mehr angefasst!

    Ok.... nun weiß sie per Brief, wann die Sanierung los geht. Ich hatte bereits alle Alternmativen letztes Jahr mit ihr durchgesprochen, letztendlich hat sie sich dem Thema verweigert.

    Heute meldete ich mich bei ihr aus meinem Kurzurlaub zurück. Wie schade das ich so schlechtes wetter hatte... war ihre wichtigste und einzige Botschaft oder Frage dazu.... egal.
    Das sie Post bekommen habe wann es los geht mit der Sanierung September 2012) und das sie bis26. Juni schriftlich mitteilen soll, ob sie ausziehen oder bleiben und der Sanierung zustimmen!

    ...naja nun ist die Ka... am Dampfen. Ich wusste, das es so kommen wird. Sie wollte das ich nochmal mit Papa redet.... Nein, das tu ich mir nicht mehr an, ich lass mich nicht mehr anschreien, sagte ich ihr heute am Telefon. Was sie nun machen wird fragte ich, ob sie es eskalieren lassen will? Sie kann jetzt nicht reden, meinte sie - ok Papa saß daneben und hört was er noch hören und verstehen kann....

    Meine Gedanken kreisten natürlich trotzdem nach dem Telefonat - aber ich will mich nicht mehr benutzen lassen oder erpressen!!!! Diese "Erkenntnis" gewann ich die letzten Wochen! Und so ziehe ich das jetzt auch durch.

    2 Stunden später rief Mutter wieder an - Papa war wohl Einkaufen oder hatte sich hingelegt... Das sie nicht reden konnte vorhin und das Papa sich weiter weigert auszuziehen, ob ich nicht mit ihm nochmal rede oder ob sie es über die Ärztin macht. Er sagt er springt aus dem Fenster oder sorgt dafür, dass sie in die Klapsmühle kommt!
    ...gut, letzteres hätte er vor 20 Jahren machen sollen.

    Ich habe ihren Redefluss dann unterbrochen sachlich freundlich und ihr gesagt wie ich die Dinge sehe, sie auch dann nicht zu Wort kommen lassen, wo sie mich sonst immer gern unterbricht. Wo sie anfing zu jammern ... habe ich ihr gesagt, Papa kann das nicht mehr verstehen und erkennen, alles reden und streiten ist sinnlos, er kann das nicht mehr erfassen! Du bist jetzt dran alles zu regeln, DU bist seine Ehefrau und verantwortlich! Jammer weiter... ihrerseits. Es nunmal so, sagte ich ihr in guten wie in schlechten Zeiten, er ist DEIN Ehemann und du musst jetzt tätig werden!

    So lange du fähig bist Entscheidungen zu treffen musst du dies tun! Ich bin da außen vor, denn du bist die Ehefrau und noch voll beisammen! Wenn du nicht mehr in der Lage dazu bist, tun das andere für dich. Denke an Vorsorgevollmacht etc. sonst wird da jemand vom Gericht aus bestellt! Das weiß sie ja angeblich alles, bla, bla.

    Ich hab immer gleich weiter geredet... als sie anfing zu lammentieren und freundlich sachlich meine Ideen dazu genannt. Ich staune, das sie es heute so "friedlich" hingenommen hat - erstmal. Aber denke mal auch bissel Verzweiflung die sich nun bei ihr breit macht in dieser Situation.

    Sie soll gleich Nägel mit Köpfen machen, sagte ich ihr, aus dem Haus komplett ausziehen - betreutes Wohnen oder Heim alle beide, sonst hat sie das gleiche Thema in ein paar Jahren wieder, spätestens wenn sie nicht mehr kann oder alleine ist!!! Das ich gern Telefonnummer gebe zum Beraten lassen, was auch immer!
    Sie soll die Pflegestufen entsprechend auf Betreuung oder Heim umschreiben lassen und da sie ihn ja auch gegen seinen Willen in Kurzzeitpflege gegeben hat - kann sie ihn nun auch genauso gut vor vollendete Tatsachen setzen mit einem Umzug!

    Sie muss das nun regeln, ggf. mit Hilfe der Ärzte!

    Und wegen der Finanzen..sie haben gespart, wenn das alle ist bin ich dran, danach der Staat! also soll sie nur das passende aussuchen und das so schnell als Möglich und raus da!

    Irgendwie hat sie das sogar geschluckt! Und war nicht garstig zu mir. Ok... vielleicht war es auch mein sachliches und starkes Auftreten...? Ich hatte es aber auch alles sowas von satt und wollte eine klare, sachliche Ansage machen - generell!

    Heute ist es mir gelungen, mal schaun, was sie nun daraus macht? ... Problem wird, Papa unterschreibt nichts was seine Situation verändert! Aber... er begreift es auch wirklich nicht mehr. Ich denke da gibt es doch eine Lösung - oder???? Er ist dement und hat HOPS - wie man es mal nannte.

    (Ein Organisches Psychosyndrom (OPS) ist eine psychische Veränderung des Menschen als Folge einer organischen Erkrankung des Gehirns (veraltet: auch Hirnorganisches Psychosyndrom - HOPS) oder des Körpers allgemein. )

    ... das sie jetzt mit dem Bauleiter gesprochen hat um in eine andere Wohnung im Haus zu ziehen, meinte sie dann wieder. ...Oh menno, nerv. Sie soll das nicht machen sondern ganz da weg ziehen, so schnell es geht, es sit nicht mehr viel Zeit, habe ich ihr eindringlich gesagt.

    Nunja mal schaun, was wird. Und das ich ja abends oder am Wochenende nochmal und so.... Ja bis die Tage meinte ich dann.

    Ich werde ihr den Kram nicht abnehmen!!! :(

  7. #97

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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    finde ich gut. Du kannst zwar deiner Mutter deine Meinung dazu sagen (eben, dass ein Umzug ins betreute Wohnen/Heim) am besten wäre, aber die Entscheidung muss und kann sie selbst treffen. Und ich kann es verstehen, dass du mit deinem wohl recht grantigen Vater da nicht mehr diskutieren magst.
    Bravo, manchmal muss man es lernen, nein zu sagen!

  8. #98
    Avatar von silberpfeil
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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Hallo Tigerente,

    wenn ich deine Geschicht so lese, fällt mir gleich wieder die Zeit ein, in der meine Schwiegermutter im gleichen Aufgang gegenüber wohnte( zog nach dem Tod von SV zu uns)
    Mein essen hat ihr auch nie geschmeckt- sie kippte alles ins Kloh..und erzählte ich bringe ihr essen, dass schon wochen alt wär- ihr war immer schlecht danach-
    Hat uns immer durch den Spion beobachtet- und den anderen Kindern erzählt- wir kümmern uns nicht...
    Ich war sowas von froh, als wir mit dem Bau unseres Hauses fertig waren, das wir 300m weiter weg waren...
    Dann wurde es noch schlimmer...
    Ich hatte damals auch den Vorschlag gemacht : hier gibt es ein betreutes wohnen- das wäre besser für sie!! Oh je , na da hatte ich was gesagt- ich dachte meine eine Schwägerin springt mir an den Hals...
    Nein- es wurde nach einem Jahr eine andere Mietwohnung gesucht( auch nur für ein Jahr)- weil: es lag daran SM wohnte zu hoch, naja man findet schön Gründe...
    Das einzige was meine SM erreichen wollte mit ihrem ganzen Unfrieden stiften- dass entlich ein Kind sagt: du ziehst zu uns- du kannst ja nicht mehr alleine bleiben...
    Die jüngste Tochter nahm sie dann zu sich(500km von der Heimat und den anderen Kindern entfernt)- aber auch nur in eine sep. Wohnung unter ihr.....Wir hier oben- mussten dann aber regelmäßig die Mutter für einige Wochen hoch holen- damit die Pflegende- sich erholen kann...(sie hat nicht noch zusätzl.gearbeitet- wir hier alle ja--und es hieß dann- Urlaub nehmen.)
    Nach drei Jahren - war die Tochter am Ende und der Geldvorrat auch
    Wieder hier hoch ins Heim---
    SM ist letztes Jahr verstorben- starke Demenz-erkannt keinen mehr...
    Traurig nur- es ist nicht mal Geld zurück gelegt worden- damit das Grab von den Eltern - einen schönen Blumenschmuck erhält oder ein Teil mit einer Platte abgedeckt wird- das Doppelgrab ist riesig...
    Und SM hatte Geld- wir wussten ja genau- mit welcher summe sie runter zog.
    ....Und für die Heimkosten reichte ihre Rente + witwenrente.

    Da kann einem dann schon der Kaffee hoch kommen- wenn dann die Geschwister hier oben kümmern sollen- sie wohnt ja schön weit weg
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

  9. #99

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    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Bei uns ist es nun so, dass meine Oma am Freitag ins Heim soll.
    Meine Mutter hat am Wochenende außerhalb Termine. Dazu kommt, dass sie krank geworden ist (Schmerztabletten, Zahn-OP) und ständig zum Arzt muss. Genau der Fall, der eben eintreten kann, dass die pflegende Person ausfällt.

    Meine Oma schaltet auf stur, kann absolut nicht verstehen, dass es meiner Mutter schlecht geht, macht ihr Vorwürfe, ins Heim will sie nicht "dann geh ich eben zu xy" (völlig absurde Vorschläge).
    Meine Mutter kurz vorm durchdrehen mit den Schmerzen und dann die ständige Diskutiererei.

    Ich hab ihr gesagt, kurzen Prozess machen, nicht diskutieren, Tasche packen und Oma sagen "wir sind zum Essen eingeladen bei Schwester C.", dann im Heim zum Mittagsessen gehen und dann hoffen, dass die Schwestern helfen.

    Was kann man nur gegen die Sturheit machen? Früher war sie ganz anders, wollte nie jemandem auf die Nerven gehen, jetzt ist sie fordernd und rücksichtslos. Meine Mutter tut mir so leid, aber ich weiß auch nicht, was ich da machen kann...

    Ich hoffe, Oma geht am Freitag mit (kann auch sein, dass sie sich weigert und bockig ist wie ein kleines Kind)... und wenn sie dann nicht da bleiben will?

    Wie die Demenz die Menschen verändert...

  10. #100
    Himbeerelfe
    gelöscht

    AW: Wie kann man Rentnern ein Leben im Seniorenheim "schmackhaft" machen?

    Zitat Zitat von Aniko_Berlin Beitrag anzeigen
    finde ich gut. Du kannst zwar deiner Mutter deine Meinung dazu sagen (eben, dass ein Umzug ins betreute Wohnen/Heim) am besten wäre, aber die Entscheidung muss und kann sie selbst treffen. Und ich kann es verstehen, dass du mit deinem wohl recht grantigen Vater da nicht mehr diskutieren magst.
    Bravo, manchmal muss man es lernen, nein zu sagen!
    Ja, ich lass mich überraschen, was sie macht. An Umzug ins betreute Wohnen glaube ich noch nicht. Es gibt ja zum Glück Pflegekräfte die eh schon mehrmals die Woche nach den beiden schaun... sollen die entscheiden wenn nix mehr geht... falls meine Mutter nicht wirklich aktiv wird.

    @Silberpfeil, deine Geschichte liest sich ja ganz und gar gruselig. Schade um all die Mühe und den Ärger, wenn man sich umsonst aufreibt.

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