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  1. #111
    VIP Avatar von xanidae
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    AW: Haushälterin wird zur Erbschleicherin

    ich habe mein wissen auch nur über google. bzw. bei den mir bekannten schenkungen, z. b. die mein schwiegervater von seiner tante erhalten hat, musste er keine schenkungssteuer gezahlt werden, weil es einen freibetrag gibt. der schwankt wohl je nach verwandschaftsgrad. bei freunden, die quasi ihr erbe von warmer hand bekamen, gab es schenkungssteuer, da der wert der immobilie über dem freibetrag lag. in den beiden mir bekannten fällen, war ein anwalt bzw. steuerberater beteiligt.

    hier ist ein link von wikipedia.
    Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist.

    Verfasser (mir) unbekannt

  2. #112

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    AW: Haushälterin wird zur Erbschleicherin

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Die Eltern der TE oder Onkel/Tanten hätten doch zum Großvater ziehen können oder in dessen Nähe. Die Pflege und Betreuung sowie das Geld wären in der Familie geblieben.
    Wie gesagt, meine Mutter pflegt ihre Mutter.
    Unabhängig vom Aufenthalt wäre sie mit 3 gebrechlichen Senioren dann wohl auch eher überfordert gewesen.
    Niemand kann wissen, welche Lebenszeit ein alter Mensch noch vor sich hat, wenn er sich nicht mehr selbst versorgen kann. Hätten meine Eltern ihr eigenes Haus verlassen oder sich auf 5,10,15 Jahre hinaus trennen sollen? Manche scheinen sich das etwas zu einfach vorzustellen.
    Jemanden zu finden, der bereit ist, gegen ein letztlich ja nicht so hohes Entgeld Senioren den Haushalt zu führen und bei Bedarf auch dort im Haushalt zu wohnen bzw. mindestens gelegentlich zu nächtigen, ist ja nicht so einfach, meist machen das ja eher Osteuropäerinnen.
    Und mein Vater war nach wochenlanger Suche zunächst ganz froh, eben jemanden gefunden zu haben, der auch für länger bleiben konnte.
    Sicher würde man im Nachhinein auf bestimmte Details mehr Gewicht legen, möglicherweise ein Führungszeugnis/(mehr) Referenzen fordern oder versuchen, etwaige Grenzen für Zusatzzuwendungen vertraglich zu bestimmen (z.B. Weihnachtsgeld o.ä.). Ob man auch Rechenschaft für finanzielle Transaktionen/ festlegen kann, weiß ich ja nicht.

    Als ich jedenfalls mal im öffentlichen Dienst gearbeitet habe, wurde ich gleich anfangs belehrt, daß ich persönlich keinen Blumenstrauß/Konfekt annehmen darf - das mal dazu.
    Natürlich entsteht im mehrjährigen häuslichen Kontakt ein etwas persönlicheres und andersgeartetes "Arbeitsverhältnis", das ist ja keine Frage.
    Dennoch - ja, meine Eltern fanden schon die Schenkung des Garagenerlöses bzw. die Tatsache, daß sie das so ohne weiteres angenommen hat, unangemessen und unverhältnismäßig.
    Sollte das jetzt so weitergehen bis der Opa nichts mehr hat, scheint mir das nach meinem Rechtsempfinden schon auch mindestens grenzwertig kriminell - Gschmäckle scheint mir da noch untertrieben.
    Aber wer weiß, wann der Opa den Notar das nächste mal kommen läßt - dann ist die Häushälterin vielleicht "out" und er hat z.B. unter den Mitbewohnerinnen eine neue "Flamme" gefunden oder so.

    lg lenita
    Geändert von lenita (30.07.2011 um 19:25 Uhr)

  3. #113
    Avatar von schafwolle
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    AW: Haushälterin wird zur Erbschleicherin

    Sariana
    Es ist nichts bewiesen, es wird vermutet.
    Ja, so ist es.
    Seitenlange Vermutungen, Spekulationen und Theorien, sowohl von uns hier als auch
    von der TE.

    Ohne ein persönliches Gespräch mit dieser Frau wird es keine Antworten geben.

    Wie ich bereits geschrieben habe, kann ich Deine Zurückhaltung, liebe Lenita, nicht verstehen.
    .

  4. #114

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    AW: Haushälterin wird zur Erbschleicherin

    Update:
    mein Großvater ist jetzt verstorben, die Haushälterin hatte ihn weiterhin von der Familie isoliert.
    Komischerweise fallen der Todeszeitpunkt und "Ende Gelände Geld" genau zusammen, sprich es war genau jetzt nichts mehr zu holen. Da der Großvater ja aber schon über 90 war, ist die Todesursache nicht weiter hinterfragt worden, meine Eltern wurden erst 1 Woche später über sein Versterben informiert.
    Von den rund 100.000 Euro aus dem Hausverkauf ist nichts mehr da. Zur Erinnerung: der Verkauf ist erst 1,5 Jahre her.
    Die Rente meines Opas war ganz gut (ca. 2.200 Euro), das müßte eigentlich für die Residenz (ohne Pflegleistung) und Lebensunterhalt ausgereicht haben. Aber die Dame hatte ja Verfügungsgewalt über die Konten und wohl immer fleißig abgehoben.
    Mein Onkel versucht jetzt, die Sache antwaltlich prüfen zu lassen, ob etwas dabei herauskommt, ist fraglich.

    lg lenita

  5. #115
    Moderation Avatar von Islabonita
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    AW: Haushälterin wird zur Erbschleicherin

    Heftige Geschichte, Lenita. danke fuer das update.
    Islabonita

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