Danke für euren zuspruchund eure antworten ! tut echt gut
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Liebe tournesol,
damit was du zu meinem letzten Beitrag geschrieben hast, wirst du wohl recht haben. Aber was mich und ihn angeht, ist die Sache wohl einfach durch. Er hat sich auch schon längst anderes orientiert und braucht mich wirklich nicht...! Vielleicht ist es auch manchmal nur tröstlich sich selbst Begründungen zurecht zu legen, die für mich selbst annehmbar sind, um damit umgehen zu können. Wie du merkst habe ich einen schwierigen Tag :-)! Lieben Gruß, Lichtblicken.
Hallo lichtblicken. Dein einwand ist nicht aus der luft gegriffen. Es wirkt auf mich auch manchmal so als würde man es sich zurrchtschieben müssen. und dann ginge es einem besser. Ich finde aber die bedchreibung von tournesol im zitat für mich so sehr stimmig. Ich kann mir das innenleben meines Bekannten damit so gut vorstellen. Das hat was sehr religiöses für mich. Und mit diesem sog. Weitblick über das leben überhaupt wird mein persönliches problem plötzlich sehr klein und ich fühle mich mit meinen aktuellen vielleicht auch egoistischen erwartungen recht fehl am platz.
Wir können den anderen nicht zu unsren gunsten ändern. Wir können nur uns selbst und unseren umgang mit uns und anderen ändern. Was nicht gleichbedeutend ist dass das subjekt unserer sehnsucht nun seine meinung ändert. Aber du fühlst dich stärker in dir wenn du bei dir anfängst. Vielleichz witd der schmerz dann nicht mehr so von außen her kommend wahrgenommen. Denn von da kommt er nicht. Man macht ihn sich selbst.
Mir geht es im moment trotz funkstille gut. Ich arbeite daran schon lànger, mit den belangen bei mir selbst zu bleiben. Oft klappts Manchmal auch nicht...
Liebe lichtblicken. Ich wünsch dir einen guten tag heute!!!
Brilliance
Vielen Dank Brilliance,
heute gehts mir auch schon wieder besser. Deine Worte hab ich verinnerlicht und sie tuen gut.
Dir auch einen guten schönen Tag, genieß die Sonne :-)!
Hallo und einen schönen samstag an alle,
ich habe die letzten Tage genutzt, um mich hier durch die Beiträge durchzulesen. Unglaublig wie viele Leute mit diesem Problem zu kämpfen haben. Und schade, dass das Mitglied Schizoid nicht mehr hier ist, schon sehr interessant, was er geschrieben hat.
Ich habe mir auch mein Problem durch den Kopf gehen lassen, ob ich mich melden soll oder nicht. Ich habe mich für ein Nein entschieden, weil auch wenn es zu einer Versöhnung käme, was ich vermute, wir immer wieder am gleichen Punkt kommen würde, ich will meine Energien nicht so verpulvern. Eine Beziehung, in die man alles geben muss, damit es funktoniert, kann nicht gut sein. Es ist auch nicht gut, keinen Erwartungen haben zu dürfen, egal was die Ratgeber sagen. Man darf erwarten, dass der andere einen liebt, Zeit für den anderen hatund Raum für ihn schafft.
Darüber hinaus glaube ich, dass man den Mensch, den man geliebt hat, auch zu respektieren hat. Diese Menschen sind nicht nur Marionetten, die von ihrer "Störung" ferngesteuert werden. Sie werden zwar davon beeinflußt, aber so werden wir auch von unserem Charakter und Tendenzen. Und sie haben das Recht, das wir ihr Nein als ein Nein von einem mündigen und freien Mensch akzeptieren und nicht als das Nein von einer willenlosen, von seiner Störung getrieben Person, die es nicht besser weiss darstellen. Außerhalb ihrer Abweichung, haben sie das Recht und die Fähigkeit , die Beziehung zu einem anderen Mensch, als nicht passend genug zu betrachten, auch wenn ich diese Person bin.
Ich habe geträumt, dass mein Ex auf einem hohen Geländen geht und springt, ich versuche ihn zu retten, bin verzweiflt un wache auf. Der Traum war noch sehr präsent. Ich habe es mir durch den Kopf gehen lassen und habe gemerkt, dass er seine Arme wie Flügel ausgebreitet hatte, er wollte sich nicht herunterstürzen, sondern fliegen!!!! Und wer bin ich, um ihn ans Fliegen zu hindern?
noch ein schönes WE an alle!
Geändert von elizabeta (11.02.2012 um 18:21 Uhr)
Sehr klare und realistische Worte Elizabeta, wie ich finde. Du bist wirklich bei dir selbst. Ich sehe es auch so, ein Nein ist eben ein Nein, warum auch immer! Und es ist nicht richtig, dass man bei allem was man gibt, denkt, ich darf jetzt aber nicht so viel erwarten...! Manchmal geht es nicht darum, warum etwas so ist wie es ist, sondern einfach darum, dass es so ist und es so wie es ist nicht funktioniert...!
Einen schönen Sonntag Dir.
klare beobachtungen, liebe elizabeta und liebe brilliance.
immer wieder frage ich mich, was für eine beziehung ein SP überhaut haben kann und wie ein optimaler partner dafür aussieht.
ein ganz wichtiger punkt ist sicher die liebe. wenn ich einen menschen liebe, will ich ihn nicht verändern, sondern ich liebe ihn wie er ist. mit seinen eigenarten, mit seiner unberechenbarkeit, seinen ängsten, seiner unklarheit.
wie ich den beiträgen entnehme, bedeutet das zusammensein mit einem schizoiden partner oft leiden, unzufriedenheit, irritation. und dabei das erleben einer ganz besonderen verbindung.
woher kommt dieses leiden? ich glaube, es kommt daher, dass man selber einfach auch ein begrenzter mensch ist, mit bedürfnissen, sehnsüchten und verletzbarkeiten, etwas gewordenes mit einer bestimmten struktur, die sich in schmerz, verunsicherung und unzufriedenheit ausdrücken kann. und es ist eine form der selbstliebe, diese zur kenntnis zu nehmen und darauf zu auchten, dass man nicht zuviel kraft verliert. das ist sogar ganz wichtig.
eine beziehung, in der der eine all das bekommt was er braucht und der andere an kraft verliert, ist nicht wirklich im sinne der liebe.
es müsste also möglich sein, alles, was an "unpassenden" emotionen noch in einem ist (also eigene bedürfnisse, sehnsüchte, verletzungen...) in der großen liebe, die man zu seinem SP hat, zu"verbrennen". darin liegt vielleicht ein ganz großer entwicklungsimpuls, den SP in uns auslösen. man kommt in die nähe einer Liebe ohne bedingungen.
das ziel ist wunderbar.
ABER: es ist auch ein akt der selbstliebe (ohne die eine unbedingte liebe zur aufopferung wird!), sich die eigenen grenzen einzugestehen und gegebenenfalls sich zu lösen, wenn die unzufriedenheit und der schmerz zu groß sind. nicht nur der partner hat ein recht auf sein SO- SEIN und verdient unsere liebe, sondern auch wir selber. die liebe darf bleiben.
also: ein SP braucht keinen partner, der sich "aufopfert", sondern einen, dem es gut damit geht, wie er ist.
dem es gut dabei geht, wenn er wenig nähe, wenig sicherheit, wenig aufmerksamkeit, wenig kontnuität, und wenig austausch erlebt, der nicht nachträgt, wenn er mit manchmal sehr rigiden verhaltensweisen auf distanz geschossen wird, der sich dezent im hintergrund hält, wenig emotionen rauslässt, keine erwartungen hat,der zufrieden ist in einer absolut selbstlosen liebe.
Hm. das erleben von selbstloser liebe ist wunderbar, wenn es gelingt. es ist das größte überhaupt.
ganz ehrlich: ich kann es nicht immer. und dann ist da der frust , die unzufriedenheit, der schmerz durch zurückweisungen...die ich mit mir alleine ausmachen muss. denn es überfordert einen SP, damit konfrontiert zu werden.
und es bedarf eines langen weges oder einer sehr großen seele, zu erkennen, dass man von einem SP nicht nichts, sondern ALLES bekommt... wenn man zu dieser selbstlosigkeit in der lage ist.
ich war es nicht. leider.
und ich kann beobachten, wie die neue partnerin meines SP dazu wesentlich besser in der lage ist.
und ich kann damit hadern, traurig sein, schmerz empfinden, dass es so ist.
und ich habe immer noch gelegenheit, diese selbstlose liebe zu üben... indem ich ihn mit liebe loslasse...und mich für ihn freue, dass er eine so schenkende frau gefunden hat.
die gefahr ist, dass ich mich klein fühle und als versager. das kanns nicht sein. es schmerzt mich immer noch sehr, dass ich diese frau für ihn nicht sein konnte.
SELBSTACHTUNG HEISST, DIE EIGENEN BEDÜRFNISSE ACHTEN; NICHT NUR DIE DES PARTNERS !!!
etwas ratlos. da scheint sich was zu wiedersprechen. ich weiß nicht was.
Liebe andadevi
Was sich Dir da zu widersprechen scheint, ist das Gefühl, dass Du die Frau bist, die zu Deinem Geliebten gehört und nicht die Freundin, die er jetzt an seiner Seite hat !
Da Du dies so fühlst, fühlst Du Dich klein und als Versager, fühlst "dass das nicht sein" kann und es schmerzt Dich (verständlich !)
Die Beiträge von elizabethaund Lichtblicken
hierzu enthalten m.E. viel Richtiges ! Allerdings beinhalten diese eine Generalisierung zu SP im allgemeinen und eine Reduzierung dieses Menschen auf SP !
AD 1.) ist kein Partner, um den es hier einzeln geht, dieser generalisierte SP ! Folglich läßt sich auch keine "Behandlungsart" generalisieren !
AD 2.) ist der Mensch, der man selbst ist, nicht generalisierbar !
AD 3.) Beziehung ist immer die Interaktion zweier Individuen und bedarf genau dieser im Umgang !!!
Ad 4.) von Austauschbarkeit des Partners ausgegangen, ist es zweifellos das Beste einen nicht passenden Partner auszutauschen !
Ob ein Partner allerdings "austauschbar ist ", oder nicht kann nur der Betroffene selbst fühlen, wissen !!!
(Wenn JA, rate ich dringend zu NIX wie WEG !!! Egal, ob der Partner SP ,oder sonstwas ist !!!
Es erübrigt sich dann m.E. diesem "Nicht Partner" im Nachhinein anlasten zu müssen "Was dieser hätte sein und tun müssen.....!Wo oder wie "der falsch war!!" damit "es gegangen wäre"!
LIEBE ist nicht machbar !!! LIEBE ist, wenn sie ist !!!
Ohne dies ist eine Beziehung Funktion ! Funktion kann auch gut funktionieren ! Habe ich selbst einen Großteil meines Lebens mit meinem EX-Ehemann "gut funktionierend" gelebt !!!
.....nur es fehlte mir etwas ganz Wesentliches in der gelebten Funktion.....
Mag sein, dass anderen Funktion reicht!? Mir hat es nicht gereicht....und irgendwann habe ich dies auch erkannt und aufgehört "mich an Funktion" festhalten zu müssen !!!
Ich hab sehr lange gebraucht (mehr als mein halbes Leben), dass ich Machbarkeit nicht brauche
......und klar, ich habe "die Machbarkeit" leben müssen, um zu erkennen,dass ich diese nicht brauche ! Ohne diese Erfahrung stünde ich heute noch "im Dunkeln" !!!
Ich habe Alles gebraucht und brauche alles ,was ich durchlaufen (und durchlitten habe) und durchlaufe im JETZT !!!
Alles Liebe
Tournesol
[HR][
HR
liebe tournesol,
du rätst mir also, reißaus zu nehmen, weil alles dafür spricht, dass ich von seiner seite aus einfach nicht passend war. sonst wäre es nicht so gekommen und er hätte mich nicht "ausgetauscht".
dann hat er mich also ein jahr lang getestet, wollte dann ein gemeinsames seminar mit mir machen, bei dem er das doppelzimmer! betonte und hat mich dann am ersten Tag fallenlassen, weil ihm schlagartig klar wurde, mit mir will er nicht. und loswerden konnte er mich nur, indem er mich abwertet. es ist in dieser zeit für ihn nichts gutes gewachsen und es war auch nichts an meiner person, was sich lohnt, zu erhalten. und eine erklärung gibts auch nicht, außer "zu emotional" (weil ich auf seine sticheleien mit ärger reagiert habe und ihm klar wurde, dass ich mit den vielen widersprüchen nicht immerzu gut umgehen kann).
weißt du was, tournesol: es ist in ordnung, wenn man mich nicht lieben kann. aber so ein verhalten ist nicht in ordnung, zumal für einen menschen, der in seiner freizeit kurse uber meditation und bewusstheit gibt (da spricht die sehnsucht). und ich glaube, wenn er es gekonnt hätte, hätte er es anders gehändelt. ich habe keine erklärung. es könnte eine form von abwehr gewesen sein, angst...oder wirklich ablehnung meiner person. diese neue beziehung läuft seinerseits übrigens nach dem gleichen schema ab, nur dass sich die frau geschickter verhält und er so erst übrhaupt eine chance bekommt, irgendwannmal vielleicht sein herz zu öffnen. ich bin ein mensch mit emotionen u d darum wohl niemals passend für ihn.
ja, ich liebe diesen mann immer noch. vielleicht ist das auch ein zeichen von störung. ich hätte gerne ein klärendes gespräch, weil das mein weg wäre, die geschichte respektvoll zu lösen. ich weiß nicht, ob dieses gespräch je stattfinden wird. und ob es überhaupt sinn macht.
vielleicht war es falsch den kontakt zu halten, vielleicht hätte ich bei meiner wut bleiben sollen und mich aus dem staub machen.
du hast recht: es war wohl keine liebe bei ihm. und vor diesem hintergrund ist meine liebe lächerlich und der versuch, den kontakt zu halten, selbstschädigend.