Hallo!
Manche kennen mein Problem, welches mich mittlerweile so unwohl fuehlen laesst, dass ich anfing, mich zu wehren. Leider haben wir in den USA keinen so grossen Kuendigungsschutz, wie das in Deutschland der Fall ist.
Was ich eigentlich nur moechte, ist ein Ort/Buero/Schreibtisch, wo ich in Ruhe meine Arbeit erledigen kann, in einer Umgebung, umgeben von Kollegen/einem Team. Ich denke, dass das kein ueberzogener Anspruch ist. Momentan befinde ich mich an einem Ort, an dem ich sehr offensichtlich unwillkommen bin, und an dem ich aus weiss was fuer Gruenden gemobbt werde. Zunaechst nur von einer Person, mittlerweile aber von drei oder vier. Klare Ansage brachte nichts. Ich werde sehr respektlos behandelt, ignoriert, ausgegrenzt, bloed angemacht, usw., und ja, auch angelogen. Dessen will ich mich nicht laenger aussetzen.
Ich informierte meinen Chef, und in sehr begrenzter Weise auch das Personalbuero. Offen konnte ich da leider nicht reden, weil die Leute, die mich mobben, sehr viel Einfluss und Ansehen in den hoeheren Etagen haben, und ich nur die machtlose graue Maus bin. Ich kann also nicht gewinnen, egal was passiert.
Der Chef will jetzt also zu seiner Chefin gehen, die auch die Chefin der Mobber ist. Ich glaube nicht, dass das gut ausgeht (fuer mich). Aber welche Wahl hatte ich denn? Mir wurde schon der Schreibtisch unterm Hintern abgeraeumt, ohne Vorwarning, als ich in einer Besprechung war. In meinem derzeitigen Schreibtisch wurde rumgeschnueffelt in meiner Abwesenheit. Ich kann dort nicht weg, weil es raeumlich keinen anderen Platz fuer mich gibt. Die Loesung: in einem Jahr wird es Platz fuer mich geben. Meine Reaktion: unakzeptabel. Jeder Tag, an dem ich in diesem Ort verbleiben muss, ist enormer Stress fuer mich. Bin mittlerweile auf Blutdrucktabletten, habe Magenschmerzen, schlafe nicht, oder sehr schlecht, bin daheim mies gelaunt, ausser an den Wochenenden, brauche sehr lange, um mich vom Stress zu erholen, Kopfschmerzen, Schwindelgefuehle, Heulattacken.... Mein Arzt und meine Therapeutin empfohlen mir die Krankmeldung. Geht bloss nicht, weil keine Lohnfortzahlung. Ich muss von was leben. Meine Arbeitsmoral leidet, aber ich zieh's durch und mache, was zu tun ist. Was mich mehr beunruhigt, ist dass ich mich kaum konzentrieren kann, dort wo ich bin, und dass man mir das zum Verhaengnis machen wird, und mich somit zum Suendenbock abstempelt, um von der eigenen Schuld abzulenken.
Mein Chef will nicht zulassen, dass ich gefeuert werde. Sagt er wenigstens. Jedoch sieht in jedem Fall kein gutes Ende voraus. Im Grunde weiss er nicht, wie er diesen Gesellen entgegentreten soll, wo sie doch auch privat zusammenkommen. Auf die wenigen Stellen, die es gibt, schicke ich Bewerbungen, auch Jobs weit unter meinem Level, wobei alles im Sande verlaeuft. Neue Stelle suchen ist also wohlgemeint, aber leider keine Option, auf die ich bauen kann.
Ich frage mich im Grunde eigentlich, was dieser ganze Sch... eigentlich soll?! Diese Leute konnten es kaum erwarten, mich for eineinhalb Jahren aus meiner Abteilung zu ziehen, und jetzt behandeln sie mich wie den letzten Dreck. Wenn sie mich nicht mehr wollen, warum das nicht einfach sagen, und gut isses?
Waere ein Anwalt angebracht?











Zitieren

