Hallo lizy,
das hast Du sehr interessant geschrieben, vielen Dank für Deinen Beitrag.
So wie Joyandmove es geschrieben hat,ist es gelegentlich einfacher, die sog. "Opferrolle" anzunehmen und den Erwartungen, die die Umwelt an uns hat, zu entsprechen. Das dauert vermutlich so lange, bis zu viel des inneren Ichs unterdrückt wird und nach draußen drängt.
Mit dieser Veränderung legen wir alles "alte" ab und die Angst vor der ungewissen Zukunft beherrscht anfangs das Denken. Die erstn Schritte gelingen, wunderbar - dann überstürzen sich die Wünsche und Vorhaben, es wird zu viel - wieder Angst: Schaffe ich das überhaupt?
Du hast recht Lizy, bei all den Einflüssen, die wir täglich erleben, ist es ungeheuer schwer, sich auf die eigenen Wünsche zu konzentrieren. Wieviele Kompromisse gehen wir im Leben ein, z. B schon alleine aus Angst vor der Einsamkeit oder dem Alleinesein.
Die eigene Persönlichkeit: Beispiel: Bin ein sehr emotionaler Mensch, wurde aber gewissermaßen in die Rolle eines rational denkenden Menschen geschoben, bzw. habe mich schieben lassen! Ich habe mich angepaßt und diesen Teil meiner Persönlichkeit verdrängt. Irgendwann bricht es aber heraus, das ist wie bei einem Vulkanausbruch. Genau dann, wenn wir lernen, zu uns und unseren Wünschen zu stehen, dann lernen wir ein ganz anderes und womöglich passenderes Umfeld kennen. Das Selbstwertgefühl steigt, die Bestätigung des Ichs ist vollzogen.
Diesen Prozeß sehe ich allerdings als ziemlich lange an...aber fühlt sich gut an, trotz der Ängste!
Gruß Bienie![]()










"Bienie" , 04.04.11
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