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  1. #1
    yummyyummy
    gelöscht

    Angst vor dem Alleinsein?

    Hallo
    Ich habe im Laufe des ganzen letzten Jahres mehr Selbstbewusstsein aufgebaut. Trotzdem - und obwohl ich erst 22 bin - plagt mich die Angst vor dem Alleinsein. Seit ich 16 bin war ich nie länger als ein halbes Jahr Single und wirke auch jetzt auf mich selbst nahezu verzweifelt und hätte zeitweise sogar eine Réunion mit ein, zwei Exen nicht abgelehnt.
    Kennt jemand das?
    Womit kann es zusammenhängen?
    Und vor allem: Was hilft?
    Geändert von yummyyummy (23.12.2012 um 10:07 Uhr)

  2. #2

    Registriert seit
    07.11.2012
    Beiträge
    80

    AW: Angst vor dem Alleinsein?

    Hallo yummyummy (cooler Nick!)

    willkommen im Club! Ich bin nur ein ganz paar Jahre älter als du, genauso lange Single und seit ich 18 bin auch nie länger als 6 Monate (und da noch mit Affären) Single gewesen.
    Bei mir ist es aber weniger die Angst vorm alleinsein - bin ich nicht, ich lebe in einer tollen WG, habe gute Freunde und eine Familie die für mich da ist - sondern weil ich es einfach auch genieße, Männer kennenzulernen und umworben zu werden

    Gut, dass du dich mit dir selbst beschäftigst. Mir geht es immer so, dass ich nach einer Trennung ganz viel für mich selber tue und es mir objektiv gesehen in den kurzen Singlezeiten immer besser geht als wenn ich in einer Beziehung bin, einfach weil ich mich dann gut um mich kümmere. Und ich glaube da liegt auch die Stärke drin: Zu merken, auch alleine geht es mir gut, ich habe alles was ich brauche.

    Wie aktiv ist denn dein Freundeskreis? Gibt es Menschen, bei denen du dich gut aufgehoben fühlst? Wenn ich andauernd abends alleine zuhause sitzen würde würde ich wahrscheinlich auch noch des öfteren an meine Exen denken...

  3. #3
    yummyyummy
    gelöscht

    AW: Angst vor dem Alleinsein?

    Zitat Zitat von tulpensalat Beitrag anzeigen
    Wie aktiv ist denn dein Freundeskreis? Gibt es Menschen, bei denen du dich gut aufgehoben fühlst? Wenn ich andauernd abends alleine zuhause sitzen würde würde ich wahrscheinlich auch noch des öfteren an meine Exen denken...
    Gut getroffen! Ich habe eine wirklich gute Freundin und 2,3 engere "Bekannte" (passender als Freunde, finde ich). Erstere ist kaum aktiv, letztere schon mehr. Ich bin allerdings auch eher oft für mich. Ich bin auch kein Partytier, ich gehe selten feiern und wenn dann nur, wenn ich wirklich Lust habe. Aber auch sonst besteht mein Leben vor allem aus Uni, lesen und Sport (nicht im Verein). Ich hasse das, aber ich bin eigentlich eher der passive Typ
    Oft nörgeln Leute daran rum, meine Familie allen voran. Aber warum soll ich mich um 180 Grad drehen, nur weil mam denkt ich könne was verpassen oder ich würde so keinen Mann kennenlernen? Ich bin eben ein spezieller Mensch.

  4. #4

    Registriert seit
    20.11.2011
    Beiträge
    5.658

    AW: Angst vor dem Alleinsein?

    Zitat Zitat von yummyyummy Beitrag anzeigen
    Hallo
    Seit meiner letzten Trennung vor etwa 4 Monaten befasse ich mich intensiv mit mir selbst und meiner Persönlichkeit. Ich habe im Laufe des ganzen letzten Jahres mehr Selbstbewusstsein aufgebaut. Trotzdem - und obwohl ich erst 22 bin - plagt mich die Angst vor dem Alleinsein. Seit ich 16 bin war ich nie länger als ein halbes Jahr Single und wirke auch jetzt auf mich selbst nahezu verzweifelt und hätte zeitweise sogar eine Réunion mit ein, zwei Exen nicht abgelehnt.
    Kennt jemand das?
    Womit kann es zusammenhängen?
    Und vor allem: Was hilft?
    weiß nicht, ob das hilfreich ist, aber: 22 ist ein sehr schwieriges alter. mir ging es da so schlecht wie selten in meinem leben, und ich kriege das auch von anderen mit.

    soll heißen, es wird besser... und es ist nichts falsch an dir.

    vielleicht ist es einfach die herausforderung, nach der kindheit und der zeit in der familie für sich selbst verantwortlich zu sein?

  5. #5

    Registriert seit
    07.11.2012
    Beiträge
    80

    AW: Angst vor dem Alleinsein?

    Zitat Zitat von yummyyummy Beitrag anzeigen
    Gut getroffen! Ich habe eine wirklich gute Freundin und 2,3 engere "Bekannte" (passender als Freunde, finde ich). Erstere ist kaum aktiv, letztere schon mehr. Ich bin allerdings auch eher oft für mich. Ich bin auch kein Partytier, ich gehe selten feiern und wenn dann nur, wenn ich wirklich Lust habe. Aber auch sonst besteht mein Leben vor allem aus Uni, lesen und Sport (nicht im Verein). Ich hasse das, aber ich bin eigentlich eher der passive Typ
    Ein Partytier bin ich auch nicht, ich war vor ein paar Monaten zum ersten Mal in meinem Leben in einem Club Aber mit ein paar guten Freunden zu einem Konzert zu gehen, sich zum Kochen zu treffen oder eine gemeinsame Weihnachtsfeier zu machen, das ist für mich genau das richtige. Seit meiner Trennung lege ich viel Wert auf diese Dinge. Ich habe z.B. ein gemeinsames Tatort-gucken etabliert: Jeden Sonntag trifft sich wer Lust hat bei mir zum Tatort gucken. Quasi ein jour fixe. Dabei gehts überhaupt nicht um den Tatort (die sind meist eher schlecht) sondern einfach ums zusammen sein, jemand bringt ne Flasche Wein mit, man quatscht und es ist gemütlich.

  6. #6
    yummyyummy
    gelöscht

    AW: Angst vor dem Alleinsein?

    Zitat Zitat von ambiva Beitrag anzeigen
    soll heißen, es wird besser... und es ist nichts falsch an dir.
    Danke, danke, danke für diesen Satz! :blumenabgabe:
    Denn das ist es, was mich viel beschäftigt - bin ich falsch? Ich bin da sehr zwiegespalten weil ich eben in vielerlei Hinsicht NUCHT handle oder denke wie die meisten in meinem Alter, gleichzeitig aber weiß, dass ich nicht anders sein kann, als so, wie ich bin.

    Zitat Zitat von tulpensalat Beitrag anzeigen
    Ein Partytier bin ich auch nicht, ich war vor ein paar Monaten zum ersten Mal in meinem Leben in einem Club Aber mit ein paar guten Freunden zu einem Konzert zu gehen, sich zum Kochen zu treffen oder eine gemeinsame Weihnachtsfeier zu machen, das ist für mich genau das richtige. Seit meiner Trennung lege ich viel Wert auf diese Dinge. Ich habe z.B. ein gemeinsames Tatort-gucken etabliert: Jeden Sonntag trifft sich wer Lust hat bei mir zum Tatort gucken. Quasi ein jour fixe. Dabei gehts überhaupt nicht um den Tatort (die sind meist eher schlecht) sondern einfach ums zusammen sein, jemand bringt ne Flasche Wein mit, man quatscht und es ist gemütlich.
    Das klingt nett .
    Auch sowas fehlt mir, nicht zwangsweise jede Woche, aber so ab & zu wäre das schon nett
    Es bedarf nur eben Zeit, Freunden & Motivation oder zumindest Lust. Da ich aber so lange immer mindestens eine Person für derartige Unternehmungen hatte - einen Partner - ist das totales Neuland für mich.
    Den nächstbesten will ich aber gleichzeitig auch nicht, da ich jetzt viel eher weiß, worauf es mir ankommt...

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