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Was mich wundert, ist, wie schnell hier in dem Strang die Ursache meiner "Freundschaftsprobleme" im Bereich "meiner eigenen Wahrnehmung trauen" ausgemacht wurde.
Sollte das wirklich der Hauptgrund sein? Vorstellen könnte ich es mir … , hätte aber nicht erwartet, dass es so "einfach" (nur eine Sache) ist.
Ja, ich bin oft nicht so begeistert von ihren "positiveren" Themen, weil sich sie oft als seicht empfinde. Was mir leid tut! Aber so ist es nun mal. Themen, die behandeln, wie toll sie irgendetwas organisiert haben oder was sie sich anschaffen oder leisten wollen, einen Urlaub oder so etwas, Dinge, die für mich überhaupt nicht möglich wäre. Ich rede mit ihnen darüber, aber irgendwann ist mein bisschen Interesse erschöpft. das ist doch im Rahmen, denke ich.
Ja, ich wünsche mir viel Aufmerksamkeit und Interesse an meiner Person. Gleichzeitig werde ich mich auch immer nach dem anderen erkundigen. Normalerweise rede ich zuerst mit der anderen Person über ihre Themen und bringe dann mein Anliegen vor. Aus meiner Sicht ist das okay.
Hallo normandie,
vielen Dank auch für dein netten Worte! Das Problem mit deiner Freundin geht tatsächlich in eine ähnliche Richtung. Es zeigt sich bei euch anscheinend, dass es gerade "nicht so passt", wie man heute sagt. Alles Gute für dich, pass auf dich auf!
Oh … ich denke schon, dass man da Jahre lang prima drüber schweigen kann …
Ich merke, wenn ich es nciht in der Situation gleich mache, wird es kompliziert. Später ist meist blöd, weil es nach einem großen Fass aufmachen aussieht.
Es gleich anzusprechen, schaffe ich meist dann nicht, wenn ich ernsthaft gekränkt bin. Und gerade dann wäre es so wichtig, es anzusprechen.Zu dumm!
Die Leute, von denen ich schriebe, sind keine oberflächlichen Bekanntschaften, sondern wirklich langjährige, gute Freund.
Das Treffen heute mich der Freundin war übrigens gut.
Sie hatte ihren Mann mitgebracht, deshalb verliefen die Gespräche zurückhaltender und die Erwartungen an mich waren nicht so groß.
Ich sollte es allerdings nicht unerwähnt lassen, dass die Freundin mich in einer Sache sehr bestärkt hat, in der es um einen rüden Umgangston in einer beruflichen Situation ging. Das gibt es also auch!
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Vielleicht kommt eine neue Lebensphase für Dich... wo das mit den aktuellen Freunden nicht mehr so dolle passt, weil Ihr zu verschieden seid.... steht ja nirgendwo in Stein gemeisselt, daß man bis an sein Lebensende die selben und die selbe Anzahl freunde haben muss. Man kann da ja auch was dran verändern... sich umgucken, ob es Menschen gibt, die besser zu einem passen
(hast Du ja Normandie so ähnlich geschrieben)
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Klar kann man das
Aber ist es hilfreich ?
hm, es hat Vorteile, wenn man es gleich ansprechen kann. Aber nur, wenn man das einigermassen ruhig machen kann, und nicht aufgebracht und wütend. Das ist der Vorteil, wenn man es zu einem späteren Zeitpunkt macht: man kann sich überlegen, was sagt man und wie sagt man es. In aller Ruhe. Ohne ein Riesenfass aufzumachen, sondern einfach, um das mal aufzulösen.Ich merke, wenn ich es nciht in der Situation gleich mache, wird es kompliziert. Später ist meist blöd, weil es nach einem großen Fass aufmachen aussieht.
Es gleich anzusprechen, schaffe ich meist dann nicht, wenn ich ernsthaft gekränkt bin. Und gerade dann wäre es so wichtig, es anzusprechen.Zu dumm!
Was macht sie zu guten Freunden ? Darf ich Dich das fragen ?Die Leute, von denen ich schriebe, sind keine oberflächlichen Bekanntschaften, sondern wirklich langjährige, gute Freund.
Das freut mich für DichDas Treffen heute mich der Freundin war übrigens gut.
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Ich sollte es allerdings nicht unerwähnt lassen, dass die Freundin mich in einer Sache sehr bestärkt hat, in der es um einen rüden Umgangston in einer beruflichen Situation ging. Das gibt es also auch!
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tja, ich bin ja nicht dabei. aber so wie sich das für mich liest, klingt das doch sehr nach einem ungleichgewicht in der aufmerksamkeit und den themen.
etwas provozierender formuliert, um das mal zu spiegeln: liest sich so, als ob es vor allem um dich gehen soll.
ich kann mir schon vorstellen, dass man als freundin da etwas ungeduldig wird.
aber vielleicht lese ich das jetzt auch nur so heraus, weil ich selbst anders herum grade ein problem habe mit einer freundin, die nur über sich und ihre sorgen sprechen möchte... ich komme da irgendwie nicht mehr vor. wenn ich das vorsichtig anspreche, heißt es, ihr geht es ja schlecht und sie ist nicht leistungsfähig... aber ich bin wiederum keine therapeutin, sondern eine freundin...
wie auch immer.
wenn es da keinen spielraum gibt - was ich auch bei dir herauslese - , muss man sich andere leute suchen, fürchte ich.
vielleicht passt ihr einfach schlecht zusammen bzw. habt euch auseinanderentwickelt?
Ein wenig schmunzeln muss ich da schon. Klar darfst Du gekränkt sein, Dich aufregen - das ist alleine Deine Entscheidung auf die Situation zu reagieren. Aber - Du schiebst dem Verursacher (Kränkung) die Schuld für Deine Befindlichkeit zu. Und Deine Freundinnen zeigen Dir auf das Du auch anders reagieren könntest. Die Verantwortung dafür möchtest Du nicht übernehmen - der Andere hat doch schließlich Schuld das es Dir so geht, wie es Dir geht.
Merkst Du was?
Also Du kannst in der Opferrolle bleiben - die bösen Anderen.... - oder Du übernimmst die Verantwortung und handelst entsprechend, indem Du z.B Grenzen setzt, wirklich überlegst wem Du was erzählst. Und im Falle Deiner Freundinnen eben sagst wie was bei Dir ankommt und was Du Dir eigentlich wünscht.
Käme eine Freundin damit zu mir, würde ich je nach Situation erstmal mit Verständnis für ihre Gefühle reagieren ihr aber eben auch sagen, wie sie auf der Opferrolle rauskommt. Lernt sie nix daraus, würde ich ihr sagen das Thema haben wir bereits zur Genüge besprochen und nicht mehr darauf eingehen.
Vielleicht sind Deine Freundinnen genervt (gewesen)!?
Geändert von Sesam (07.12.2012 um 20:21 Uhr)
Als jemand, der in seinem Leben sehr viel Mist geredet hat, kann ich dazu sagen, das könnte ein Versuch sein, Solidarität zu zeigen und Gemeinsamkeiten zu schaffen. "Ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst, ich kenn das, ...."
Leider führt das nur dazu, daß man sich auf einmal in einem Elendswettbewerb befindet, wo eigentlich keiner hinwill. Und dann setzen die meisten Leute noch einen drauf, weil sie nicht wissen, was sie sonst tun sollen.
Da kann man nur hundertmal ins Strafarbeitsheft schreiben, "'Ich hab auch mal' ist keine Solidaritätserklärung." Oder so.![]()
Ja, aber nicht nur. Ich lege auch fest, wie wichtig mir dieser Mensch und dieser Konflikt ist. Dabei kann etwas durchaus aus der Schublade "ganz große Katastrophe" in "Lästigkeiten des Alltags" geräumt werden, oder von "es muß etwas geschehen" in "kann ich nichts dran machen".
Das sind die schlimmsten. Wenn's immer wieder auf die gleiche Stelle haut, tut's besonders weh.![]()
** Moderatorin im Sparforum und im Freundschaftsforum **
** ansonsten niemand besonderes **
Ich will gar nicht ausschließen, dass ich auch mal die Schuld für meine Befindlichkeiten beim anderen suche und es gar nicht merke!
Das Beispiel, das ich zu Beginn anführte, spielte sich aber anders ab und zwar in einer recht typischen Art.
Ich reduziere das Geschehen mal darauf, dass ich auf eine Frage geantwortet habe und dabei auch erwähnte, dass ich eine Reaktion von einer außenstehenden Person schroff und verletzend fand, was mich darin bestätigte, dass ich mit diesem Kontakt vorsichtig sein sollte.
Die Erwähnung der Tatsache, dass ich verletzt war und daraus in kleinem Umfang Konsequenzen ziehen will, hatte eine echauffierte Reaktion meiner Freundin zur Folge. Auf mich wirkt das so, als dürfe ich gewisse "negative" Gefühle nicht haben (Enttäuschung, Gekränktsein, Trauer) und ich "darf" mich deshalb auch nicht von jemandem abgrenzen.
Ehrlich gesagt habe ich dabei das Gefühl, dass es nicht um mich geht und auch nicht um mein Erlebnis. Die Freundin hat irgendeinen anderen Film am Laufen und ich soll innerhalb des "Systems" bleiben.
Wie gesagt, konnte ich mit ihrem Mann ruhig und konstruktiv über die Angelegenheit reden, weil es ihn interessierte. Nicht, weil ich etwas los werden wollte.
Genau, dabei bin ich.Also Du kannst in der Opferrolle bleiben - die bösen Anderen.... - oder Du übernimmst die Verantwortung und handelst entsprechend, indem Du z.B Grenzen setzt, wirklich überlegst wem Du was erzählst.
Da in diesem Jahr bei mir die Hütte und der Vorgarten brannte, wollte ich ab und an auch, dass es um mich geht, ja. Dass das so schwer zu haben war, hat mir in einigen Punkten die Augen geöffnet.
Heute Abend war ich mit einer Freundin Essen. Im Lokal haben wir circa 2 Stunden über ihre momentane Situation geredet. Es hat mich sehr gefreut zu merken, dass ihr das Gespräch, meine Anteilnahme und meine Gedanken zu ihrem Thema sehr gut taten! Auf dem Rückweg stellte sie mir dann eine Frage und ich erzählte. Es ging dann 25 Minuten um mich. Es war ein sehr schöner Abend.
Ja, ich habe viel auf dem Herzen und wenn man mich fragt, antworte ich auch.
Ja, ich nehme manchmal viel Raum ein.
aber vielleicht lese ich das jetzt auch nur so heraus, weil ich selbst anders herum grade ein problem habe mit einer freundin, die nur über sich und ihre sorgen sprechen möchte...Ach so!
Ich denke, es ist immer schwer, innerhalb eines bestehenden Systems etwas zu verändern und ich möchte etwas verändern. Es wird in jedem Fall darauf hinauslaufen, dass ich die Augen offen halte. Ich hoffe, meinem Freundeskreis Neuzugänge hinzufügen zu können.vielleicht passt ihr einfach schlecht zusammen bzw. habt euch auseinanderentwickelt?
Gute Frage!
Die meisten kenne ich seit 20 bis 25 Jahren. Es sind also beständige Kontakte. Wir haben viel zusammen erlebt. Wir haben zusammen studiert, sind zusammen gereist, haben uns in schlechten und in guten Zeiten erlebt und gegenseitig beigestanden. Inzwischen sind alle Mitte 40 und älter und haushalten mit ihren Kräften.
Wir sprechen offen miteinander über unsere Sorgen und Gedanken. Es gibt einen Austausch über gemeinsame Interessen und Themen.
Das ist nicht wenig!
Eher viel.
Aber ich brauche momentan noch etwas anderes. Respekt, Interesse an meiner Person oder zumindest Akzeptanz und Freiheit.
Vielleicht ist es ganz einfach: Ich bin ein Mensch, den man zu sich heranziehen und verstricken kann. Und ich möchte nun mehr Freiheit/ Eigenständigkeit. Deshalb knirscht es im Gebälk.
Oder: Man merkt mir an, dass ich in diesem Jahr - und an sich schon länger - unzufrieden mit den Kontakten war. Das darf nicht sein. Auch ein altbekannter Merksatz: Ich darf keine Bedürfnisse haben.
Noch einmal zum Beispiel von oben: Jemand behandelt mich schroff. Ich sagte: "Nö! Das will ich nicht haben." Reaktion der Freundin: "Wie kannst du nur!"
Ja …Vielleicht kann ich den Freundeskreis ergänzen (siehe oben).
*denk*denk*kratz*kratz* AH!JA!
Beispiel:
Von "Mein Bruder versteht mich nicht!" = Große Kathastrophe! zu "Mein Bruder muss mich nicht verstehen! Und ich fälle meine Entscheidungen selber." = Das ist alles ganz normal.
Ich werde noch zur großen Predigerin des ABSTANDS als Allheilmittel.
Hihi, das habe ich mir gerade so schön bildlich vorgestellt: "Aua!"Weißer Daumen = Verband