Das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich denke, so ist es!
Nein... wenn du ehrlich wärest, würdest du ihr, denke ich, sagen, "Es tut mir leid, ich weiß, daß du gerade jemanden brauchst, aber ich kann das nicht sein, ich bin selber noch angeschlagen und kann dir weder Stütze noch Hilfe sein."Ja, das wäre wirklich ehrlicher. Es macht aber auch verletzlicher und ich habe offensichtlich schon ein Gefühl, wie die Reaktion ausfallen würde.
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Aber ich kann es ja mal in der einfachsten und kleinsten Form versuchen.
Aus diesem Grund finde ich das ja so furchtbar oder ärgerlich. Es ist einfach nicht die Richtung, in die es meiner Meinung nach gehen sollte. Alles geben immer weniger oder nur, wenn sie zuvor etwas bekommen haben.In der Wirtschaft wäre das eine klassische Krise. Niemand hat mehr Geld, was zu kaufen, deswegen wird nichts mehr produziert, deswegen hat niemand Arbeit, deswegen hat niemand Geld. Irgendwann geht gar nichts mehr und der Karren rasselt gegen die Wand.
Genau! Und das eine vom anderen zu unterscheiden, ist nun die große Aufgabe!Nichts zu geben finde ich selbstzerstörerisch, aber zu geben, was man sich nicht leisten kann, zu geben, oder in ein schwarzes Loch von Problemen zu werfen... das tut einem auch nicht gut.
Ja!Kraft erwirbt man nicht dadurch, daß man sie spart, sondern dadurch, daß man Dinge und Menschen hat, die einem Kraft geben.
Toll! Das sollte man sich hinter die Ohren schreiben! *nachschau* Upps, da stand es ja schon einmal …Woran ich immer versuche zu denken, wenn Freunde im Schlamassel sitzen und ich meine Machtlosigk: Worte sind billig. Ich kann genau so leicht sagen "ach Mensch, das ist ja blöd für dich" wie ich sagen kann "selber schuld." Oft macht das schon einen großen Unterschied. Aber dazu muß erst einmal der Instinkt, sich von Unglück zu distanzieren, überwunden werden...
Das heißt ja nichts anderes als: "Ich bin nicht für alles verantwortlich, ich muss nicht die (oder alle) Probleme der anderen lösen. ich tue mir und dem anderen nichts Gutes, wenn ich immer gleich bewerte."
Da hast du Recht! Das ist meine Baustelle.
Der Haken: Manchmal erwähne ich ja nur etwas, muss es gar nicht groß ausführen oder eine bestimmte Reaktion erwarten - und schon bricht der Sturm los.
Auch da gebe ich dir tendenziell Recht.Du kannst das ganz allein für Dich entscheiden: die schroffe Ansage der Verwandten fand ich blöd. Punkt. Was Deine freundin dazu denkt, ist wurscht. Total wurscht. Mach Dich nicht davon abhängig, ob sie es auch blöd findet oder nicht. Du scheinst mir recht klug - Du weißt alleine, ob das verhalten einer anderen arschig war oder nicht. Du brauchst im Grunde keine Bestätigung von Deinen Freunden.
Allerdings: Man möchte sich doch austauschen, nicht nur einfach fertige Meinungen vor sich aufstellen und verteidigen.
*kratz*denk*Unser inneres Kind ist unsicher. Sucht Bestätigung. Will sich nicht allein fühlen mit seiner Meinung und seinen gefühlen. Die erwachsene Fenimi weiß aber doch, was höfliches, freundliches, anständiges und mitfühlendes verhalten ist. Sie braucht dafür keine Bestätigung.Ja!
Ja, es fühlt sich schlecht und ungerecht behandelt. Als Mensch nicht gewürdigt. Stattdessen ist es nur wichtig, wenn es eine Funktion erfüllt.Warum ist es so wütend ? Was fühlt es ? Sich allein gelassen ? sich nicht wertgeschätzt ?
"In Ruhe lassen" nicht im Sinn von "Haut alle ab!", sondern im Sinne von … "Zerrt nicht an mir! Bei mir ist gerade nichts zu holen!"
Vielen Dank für eure Antworten![]()












Ja, das wäre wirklich ehrlicher. Es macht aber auch verletzlicher und ich habe offensichtlich schon ein Gefühl, wie die Reaktion ausfallen würde.

Ja!

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