Seit einiger Zeit kommt mir immer häufiger der Gedanke: "Was, wenn Du einfach alleine bleibst?" Und dabei spüre ich eine große Erleichterung, ein Glücksgefühl. Ich male mir dann aus, was alles so bleiben könnte wie es ist, oder ich stelle mir vor, wie ich mich wohl in 5 oder 10 Jahren fühle bzw. wenn meine Jüngste das Haus verlassen hat und ich dann alleine bin.
Vorbild ist mir meine Großmutter, die sich nach dem Verlust ihres Mannes im Krieg nie wieder an einen Mann gebunden hat (jedenfalls nicht, dass ich wüsste). Sie lebte ein arbeitsreiches, sehr positives Leben, wirkte also nie vereinsamt und so, wie man sich horrormäßig das Alleinsein vorstellt.
Gleichzeitig habe ich mich vor einigen Wochen/Monaten auf die aktive Suche nach einem Partner gemacht, mich auch ganz bisschen verknallt in einen (unerreichbaren) Mann. Ich kenne die Sehnsucht nach Zweisamkeit, die über bloßen Sex hinausgeht.
Und doch........











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