Mensch, wusel! Zu Leuten über Sachen.
Besser kann´s kaum jemand sagen.
Bei mir war es genau exakt 100-pro schon immer so. Deshalb bin ich schon so früh aus den Tratschrunden gefallen (worden).
Ich war immer der Star mündlicher Prüfungen und gelte auch heute bei den Kollegen als extrem souverän im Umgang mit Draußen. Die wissen auch nicht, dass ich mich nach einem Termin mit "außen" immer lang regenerieren muss, weil es soviel Kraft kostet. Und es mich vorher schon tagelang beschäftigt.
Malina schrieb weiter oben, dass sie sich immer gern zugehörig gefühlt hätte. Das kann ich gut nachvollziehen, das Netz, die peer group oder die Familie habe ich mir auch immer gewünscht. Das Kontaktieren und das Halten der Kontakte (in "Echt"! via Mail geht es wunderbar) ist aber eine schier unlösbare Aufgabe, die früher mein Mann erledigt hat. Seit seinem Tod ist das alles wieder auf ein frühes Eremitenstadium zurückgefallen.
Ehrlich gesagt finde ich die extravertierten Menschen in meiner Umgebung oft rücksichtslos und übergriffig. Sie wollen einem z.B. Überraschungsparties aufdrängen oder bringen zum Treffen, das als Wiedersehen zweier Freundinnen gedacht ist, einen ganzen Rattenschwanz an Leuten mit.












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. Aber es ist nach wie vor nicht wirklich meins. Es strengt mich an, und nur die Routine macht es erträglich.
. Nur weil ich bei den abendlichen Austauschrunden, zu denen ich oft gar nicht gegangen bin, nix gesagt habe.
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. Aber damals ging es ja nicht anders. Der Horror waren immer Telefonketten in der Schule.
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Die Menschen, die mich nur im beruflichen Kontext kennen, glauben mir das oft nicht. Da habe ich mir im Laufe der Jahre eine Rolle geschaffen, in der es ok ist, sich zu präsentieren, gesehen und gehört zu werden, berührt zu werden, fremde Menschen anzulächeln und sie wie gute Freunde zu behandeln... Und es macht mittlerweile echt Spaß, aber eben nur in diesem Umfeld.

