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  1. #1

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    Auf vieles verzichtet....

    Hallo, ich bin 35 und habe in jungen Jahren meinen Freund kennengelernt. Er war zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre älter und hatte eine Ehe mit 2 Kindern hinter sich, 1 Kind war nicht von ihm, hat seine Frau in die Ehe mitgebracht. Ich habe- Gott sei Dank - auch ein Kind aus meiner 1. kurzen Ehe.
    Ich hätte sehr gerne ein Familienleben, eventuell Ehe und vielleicht 1 Kind noch gehabt, er wollte das nicht mehr. Ich hab ihn eben so sehr geliebt, dass ich verzichtet habe, habe aber sehr gelitten darunter.
    Sehr oft gibt es Feierlichkeiten in seiner Familie, er hat auch schon Enkel von der adoptierten Tochter, und ich überstehe dies oftmals nur mit dem Trinken von Wein vor den Besuchen....
    Was soll ich tun - ich leide und fühle, als ob ich auf einem Scheideweg stehe...ich habe nur 2 Möglichkeiten, eine schmerzhafter wie die andere...
    Motte

  2. #2
    melolontha
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Hallo Motte,
    ich habe nicht richtig verstanden, um welche Entscheidung es hier geht.

  3. #3
    Avatar von brighid
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    ich überstehe dies oftmals nur mit dem Trinken von Wein vor den Besuchen....
    Was soll ich tun -
    dir ernsthaft überlegen warum du trinkst- ob dein leben wirklich nur im duhn zu ertragen ist.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

    jeder denkt daran, die welt zu verändern. aber niemand denkt daran sich selbst zu verändern. tolstoi

    es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist. nelson mandela

    auf grosser kaperfahrt für kleine piraten

  4. #4
    Avatar von elli07
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Motte,

    worin besteht denn dein Problem ?

    Du hast ein eigenes Kind, ein gemeinsames Kind mit deinem Freund ist wohl aus Altersgründen nicht mehr möglich, hadern also zwecklos. Oder: du könntest sicher noch ein Kind bekommen, möchtest du dich deshalb von ihm trennen ?

    Was ist so schlimm an den Feierlichkeiten bei deinem Freund ? Warum gehst du mit hin, wenn es so furchtbar ist ?

    Trinkst du in anderen Problemsituationen auch Alkohol ? Dass dies keine Probleme löst, weist du ja bereits....

    Gruß, Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (18.11.2012 um 19:51 Uhr)

  5. #5
    AlbertaB
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Kann es sein, dass du dich sehr gut anpassen kannst? Dass du genau weißt, wie die anderen dich sehen wollen, welche Erwartungen sie an dich haben, und dass du es schaffst genauso aufzutreten. Aber dein Inneres geht nicht mit, da rebelliert es, da wird ein großer Druck aufgebaut, und den versuchst du mit Alkohol niederzukämpfen. Wobei das eigentlich kein Kampf ist sondern Betäubung. Du nimmst dir damit dein Leben, entschuldige wenn ich das so drastisch sage. Ich denke, dass du leben möchtest , aber weißt nicht wie du es schaffen kannst so zu sein und so zu leben wie du bist. Weißt du denn, was du dir wirklich von deinem Leben wünschst? Spürst du das? Ich vermute mal, dass du sehr sensibel bist. Ich würde dir empfehlen eine Lebensberatungsstelle aufzusuchen und mit einer Psychologin dein Problem anzupacken. Was denkst du darüber?

  6. #6

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    103

    AW: Auf vieles verzichtet....

    @Alberta, es ist so, ich kann bzw konnte mich sehr gut anpassen. Ich spüre riesigen Druck in mir und neige daher auch dazu, wenn ich sehr unglücklich bin, mich irgendwie zu trösten. Entweder Alkohol, früher Einkäufe.
    Ja, ich kämpfe und denke nur der Alkohol lindert, macht mich wieder fähig weiterzumachen.
    Ich weiß innerlich, ich muss lernen alleine zu sein, habe aber so eine teuflische Angst davor, dass ich lieber flüchte.
    Ich habe Angst, es nicht allein zu schaffen, einen Fehler zu machen, wenn ich meinen Freund verlasse, den ich schon mein ganzes Erwachsenenleben kenne.
    Ja, ich möchte leben aber habe nicht den leisesten Schimmer wie ...
    Motte

  7. #7
    Moderation
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Liebe Motte,
    du bist 35, noch stehen dir alle Wege offen. Aber eines ist klar: Dieses Bild vom "Familienleben", dem du nachhängst, wird immer ein Traumbild sein. Denn du hast ja eine Familie (ein Kind, einen Partner, seine Kinder ...), nur eben nicht dieses "Wir heiraten Mitte 20, bekommen dann zwei Kinder, bleiben immer zusammen und bauen ein Haus im Grünen"-Idyll. Der Zug ist abgefahren, und ob er so realistisch und erstrebenswert ist, kann ohnehin keiner sagen.

    Du musst also aus dem etwas machen, das du hast. Weiß dein Partner, was in dir vorgeht? Darüber zu reden wäre der erste Schritt.

    Wie oft trinkst du denn, um eine Situation erträglich zu machen?

    Grüße, Cariad

  8. #8

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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Hallo,
    ich weiß nicht, ich habe das Gefühl mein Leben ist total sinnlos zur Zeit.
    Ich habe mich jahrelang sehr angepasst, habe viel auch in seine Kinder investiert und um meinen Platz an seiner Seite gekämpft.
    Ich trinke meistens, bevor seine Kinder und seine Familie kommt. Nicht nur, aber wenn der Druck zu groß wird, sehe ich keinen Ausweg. Er hatte das "Familien-Idyll" nämlich, zwar nur für wenige Jahre, aber immerhin.
    Ich sehe, wieviel ich falsch gemacht habe....und wie du sagst, jetzt ist der Zug abgefahren.
    Ich weiß so gar nicht, was ich machen soll...
    Motte

  9. #9
    Moderation
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Er hatte das "Familien-Idyll" nämlich, zwar nur für wenige Jahre, aber immerhin.
    Und was wurde daraus? Eine Scheidung. Genau wie bei dir, oder? Er hat offenbar das gleiche mitgemacht wie du. Trinkt er jedesmal, bevor er dein Kind sieht?

    Grüße, Cariad

  10. #10

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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    ...ich habe nur 2 Möglichkeiten, eine schmerzhafter wie die andere...


    Welche denn?
    Worunter leidest Du?

    Du schiebst Deine Probleme auf die nicht eingegangene Ehe, die vorhandenen Kinder Deines Partners, sowie die nicht vorhandenen Kinder, die Du mit ihm hättest haben wollen.

    Stellst Du Dir nicht eher die Frage, WARUM Du unter all dem leidest? Das wär doch spannend heraus zu finden.
    Von außen betrachtest bist Du eine vom Leben reich beschenkte Frau. Du hast ein Kind und einen Partner, der Dich liebt und den Du liebst.

    Oder fühlst Du Dich nur geliebt, wenn man Dich heiratet und Kinder mit Dir hat?
    Glück ist Talent für das Schicksal


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