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  1. #31
    Avatar von schafwolle
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Aber soviele .... freuen sich über Schwangerschaften und Geburten und
    ich durfte das nicht so intensiv erleben.
    Hast Du denn Deine Schwangerschaft und Geburt nicht intensiv erlebt?


    Zur Zeit sind sehr viele Familiengründer in meinem Umfeld ...
    Auch seine Tochter bekommt schon ihr 2. Kind.
    Alle anderen "machen" sich ihre Familien jetzt.
    Mir scheint, Dein Fokus ist viel zu sehr bei "den anderen".

    Du kannst (willst?) nicht zu Deiner selbstgewählten Lebensform stehen,
    sonst hättest Du diese Zweifel gar nicht.


    Sicher, waren die Aussagen meines LG verletzend. Aber was soll ich tun....
    Du fühlst Dich nicht ernst genommen von Deinem LG - und das zu Recht.
    Er scheint keinen Gedanken daran zu verschwenden, wie seine "saloppen" Botschaften
    bei Dir ankommen.

    Was Du tun sollst?
    Auf alle Fälle die Sache nicht gegen Dein Gefühl bagatellisieren.

    Was hält Dich in der Beziehung?
    Wozu stehst Du?

    Aufgeben, die nächste Familie ziehen, meinem Kind ihr Umfeld nehmen
    Für seine eigenen Bedürfnisse einzustehen hat nichts mit "aufgeben" zu tun.

    "In die nächste Familie ziehen" ist keine Option, nein.
    Was Dir leider fehlt, ist das Gefühl, dass auch Du mit Deinem Kind eine Familie darstellst.

    .
    Geändert von schafwolle (08.12.2012 um 14:44 Uhr) Grund: Tippfehler ausgebessert

  2. #32
    Avatar von brighid
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Mir scheint, Dein Fokus ist viel zu sehr bei "den anderen".

    Du kannst (willst?) nicht zu Deiner selbstgewählten Lebensform stehen,
    sonst hättest Du diese Zweifel gar nicht.




    Du fühlst Dich nicht ernst genommen von Deinem LG - und das zu Recht.
    Er scheint keinen Gedanken daran zu verschwenden, wie seine "saloppen" Botschaften
    bei Dir ankommen.

    Was Du tun sollst?
    Auf alle Fälle die Sache nicht gegen Dein Gefühl begatellisieren.

    Was hält Dich in der Beziehung?
    Wozu stehst Du?



    Für seine eigenen Bedürfnisse einzustehen hat nichts mit "aufgeben" zu tun.

    "In die nächste Familie ziehen" ist keine Option, nein.
    Was Dir leider fehlt, ist das Gefühl, dass auch Du mit Deinem Kind eine Familie darstellst.

    .
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

    jeder denkt daran, die welt zu verändern. aber niemand denkt daran sich selbst zu verändern. tolstoi

    es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist. nelson mandela

    auf grosser kaperfahrt für kleine piraten

  3. #33

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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Liebe Schafwolle!
    Ich konnte die Schwangerschaft und Geburt nicht so erleben, da bei mir nichts geplant war, es war ungeplant, ein schlechter Zeitpunkt, die Beziehung war nicht so leicht, jung war ich auch noch uvm.
    Alle anderen erleben nun das, was ich mir immer gewünscht hätte und noch dazu direkt vor meinen Augen. Ich kann nicht weglaufen, es mir wegreden, ich werde damit jetzt konfrontiert, was auch gut sein könnte.
    Viele Freundinnen erleben diesen Traum mit Hochzeit, Schwangerschaft, alle freuen sich, alles ist super.
    Und obwohl ich WEISS, dass 50% der Ehen geschieden werden und in ein paar Jahren bei vielen wahrscheinlich alles anders aussehen wird, es AlleinerzieherInnen etc. geben wird, Unterhaltsstreitigkeiten, so hätte ich diesen unschuldigen Traum gerne gelebt.
    Aber, obwohl mein Freund sich bemüht jetzt um mich und ich mir dauernd einrede, NEIN, du kannst eben nicht alles haben, sei zufrieden mit dem was du hast, andere sind ewig Single, ... so hilft es mir oft nur bedingt.
    Wie ich mich gerne sehen würde: innerhalb einer Familie, in welcher ich auch eine Bedeutung habe, bei den Kindern und Enkelkindern meines LG ist dies nicht so, da bin ich nicht wirklich integriert. Die Ex-Frau ist dort Familienoberhaupt und es gibt ja da noch eine Oma etc.
    Ich strenge mich bei seinen Kindern an, aber es kommt nicht an, verstehe ich auch. Ich fühle mich manchmal komplett fehl am Platz. Nehme mir vor beim nächsten Besuch besonders schön zu kochen, sie zu verwöhnen ...naja, aber man kann es nicht erzwingen.
    Motte

  4. #34
    Avatar von LaRimbecca
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Motte,

    es nützt Dir alles nichts. Wenn Du in der Wüste sitzt und gerne an der Quelle wärst, mag Klagen über die heiße Wüste seinen Grund haben, aber es bringt Dich nur weiter, wenn Du aufstehst und losgehst.

    Deine jetzige Situation ist unbefriedigend für Dich. Du kannst Dir überlegen, ob sie so unbefriedigend ist, dass Du etwas änderst. Beispielsweise Dich trennst und auf der Suche nach einen Partner gehst, der mit Dir Deinen Kinderwunsch ausleben mag. Oder ob Du den Fokus veränderst und Dir sagst: "Ja, ich hätte es gern anders gehabt, aber das, was ich habe, ist mir so wichtig, dass ich auf meine anderen Träume und Wünsche verzichte."

    Was nicht funktionieren wird, ist der Versuch, Deinen Partner zu verändern/ zu einer anderen Einstellung zu bringen.

    Du kannst nur schauen, was Du aktiv tun kannst, was in dem Machbaren liegt, was Du tun kannst.

    Mir fällt auf, dass es Dir wichtig ist, als bedeutend gesehen zu werden. Das ist ja durchaus nachvollziehbar, wir alle wollen gesehen werden und nicht als unsichtbar gelten. Wenn seine Kinder Deine "Kümmerei" nicht wertschätzen, gibt es vielleicht andere Bereiche in Deinem Leben, wo Du Dich einbringen kannst, wo Du gesehen wirst?
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  5. #35

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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Liebe Rimbecca, ich weiß schon, das mir alles nichts nützt. Das Schwierige ist nur, dass es mir fast körperlich weh tut, wenn ich das bei den anderen mitansehen muss. Ich möchte meinen Partner auch gar nicht verändern.
    Es ist nur einfach sehr sehr schwer, auch den Fokus zu verlagern. In schlechten Tagen sehe ich nur was alle anderen haben mit ihren Familien. Ich rede mir ein, mein Freund ist lieb zu meiner Tochter, wir haben ein nettes zu Hause, nur ja, du konntest Geburt und Schwangerschaft nicht so gut ausleben, dein Freund hatte dafür seine Töchter nach der Scheidung kaum noch bei sich, Unterhaltsstreitigkeiten, keine Geld, eine unschöne Situation mit der Ex-Frau....etc - also es gibt bei jedem etwas....was man sich besser hätte vorstellen können...aber es gelingt nicht immer.
    Motte

  6. #36
    melolontha
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Ich habe den Eindruck, dass Du Dich ein bisschen zu sehr auf so ein Bilderbuchszenario von einer Familie fixierst. Es gibt ja genug Patchworkfamilien und es gibt auch viele Paare, die keine Kinder bekommen können. Und wenn man sich mal so umhört, gibt es auch genug Frauen, die Schwangerschaft und Geburt mitnichten als beglückend empfunden haben.

    Bring Deine Problematik mal auf eine sachliche Ebene und schreib auf, was Dir an Deiner Beziehung/Familiensituation gefällt und was nicht. Dann überleg Dir bei jedem Minuspunkt, welche Gewichtung er für Dich hat, ob er sich vielleicht ändern lässt und was die Alternative wäre. Hast Du denn außerhalb der Familie Deines Mannes Vertrauenspersonen, mit denen Du über Deine Situation sprechen kannst?

  7. #37
    Avatar von LaRimbecca
    Registriert seit
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Es ist nur einfach sehr sehr schwer, auch den Fokus zu verlagern. In schlechten Tagen sehe ich nur was alle anderen haben mit ihren Familien.
    Liebe Motte,

    schau Dir an, was Du in Deinem Sinne verändern kannst. Dann nimm Dir vielleicht eine gewisse Zeit, um um das zu trauern, was Du an Träumen und Wünschen nicht (mehr) umsetzen kannst. Aber danach mach weiter.

    Nichts ist schlimmer als sich mit ständigen Vergleichen das Leben zu vergällen. Das macht Dich irgendwann bitter...
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  8. #38

    Registriert seit
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von melolontha Beitrag anzeigen
    Ich habe den Eindruck, dass Du Dich ein bisschen zu sehr auf so ein Bilderbuchszenario von einer Familie fixierst. Es gibt ja genug Patchworkfamilien und es gibt auch viele Paare, die keine Kinder bekommen können. Und wenn man sich mal so umhört, gibt es auch genug Frauen, die Schwangerschaft und Geburt mitnichten als beglückend empfunden haben.

    Bring Deine Problematik mal auf eine sachliche Ebene und schreib auf, was Dir an Deiner Beziehung/Familiensituation gefällt und was nicht. Dann überleg Dir bei jedem Minuspunkt, welche Gewichtung er für Dich hat, ob er sich vielleicht ändern lässt und was die Alternative wäre. Hast Du denn außerhalb der Familie Deines Mannes Vertrauenspersonen, mit denen Du über Deine Situation sprechen kannst?
    Naja, es gibt schon Personen, mit welchen ich sprechen kann. Aber viele meine Freunde verstehen das nicht, da sie eben gerade selber in der "Alles-rosa"-Phase sind und mit Baby-Planung oder Heiratsplänen beschäftigt sind. Ich glaube auch manchmal dass ich vieles zu sehr gewichte, also zu sehr auf "alles-super bei den anderen"....
    Ich versuche auch in Gesprächen mit anderen Leuten, die Geschichten zu "hören" und weiß durchaus, dass da nicht alles nach Plan läuft, das andere auch schwere Geschichten haben und alles....
    Es hat mir aber - eben auch aufgrund vieler Aussagen meines Freundes - siehe weiter vorne im Thread, auch das Gefühl gegeben, ich wäre gar nie gut genug für eine Familie, schon gar nicht mit ihm. Das mag sich gebessert haben, aber er hielt früher nach anderen, besseren Frauen als nach mir Ausschau.
    Ich hätte zumindest das Gefühl gebraucht, ich wäre als Frau auch gut genug, aber das gab er mir eben nie,...ich habe generell große Probleme mit meinem Selbstwert..u.a. auch dadurch...
    Motte

  9. #39

    Registriert seit
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Liebe Motte,

    schau Dir an, was Du in Deinem Sinne verändern kannst. Dann nimm Dir vielleicht eine gewisse Zeit, um um das zu trauern, was Du an Träumen und Wünschen nicht (mehr) umsetzen kannst. Aber danach mach weiter.

    Nichts ist schlimmer als sich mit ständigen Vergleichen das Leben zu vergällen. Das macht Dich irgendwann bitter...
    Es fällt mir eben sehr schwer, mit vielem endgültig abzuschließen, es zu betrauern....ich bin erst 34,5.....
    Aber es wird mir wohl nichts überbleiben, wenn ich nicht ständig Leiden möchte

    Motte

  10. #40
    melolontha
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Es hat mir aber - eben auch aufgrund vieler Aussagen meines Freundes - siehe weiter vorne im Thread, auch das Gefühl gegeben, ich wäre gar nie gut genug für eine Familie, schon gar nicht mit ihm. Das mag sich gebessert haben, aber er hielt früher nach anderen, besseren Frauen als nach mir Ausschau.
    Ich hätte zumindest das Gefühl gebraucht, ich wäre als Frau auch gut genug, aber das gab er mir eben nie,...ich habe generell große Probleme mit meinem Selbstwert..u.a. auch dadurch...
    Motte
    Dass die Familiensituation so ist, wie sie ist, und Dein Freund keine Kinder mehr möchte, ist die eine Sache. Die musst Du wohl so hinnehmen. Eine ganz andere Sache ist aber, dass Dein Partner Dir das Gefühl gibt, Du seist nicht gut genug. Hier gilt es herauszufinden, ob Du das nur so empfindest (und er vielleicht nur etwas plump in seinen Äußerungen ist) oder ob er Dich wirklich so geringschätzt. Habt Ihr mal über eine Paarberatung nachgedacht?

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