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  1. #21
    Avatar von schafwolle
    Registriert seit
    17.09.2008
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    5.148

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Ich habe Angst, ... einen Fehler zu machen, wenn ich meinen Freund verlasse ...
    Welchen konkreten Grund ... besser gesagt, welchen Dir wichtigen .... gäbe es, ihn zu
    verlassen?

    Empfindest Du denn Dein Leben mit ihm als einzigen Kompromiss?

    Und die "banalste" aller Fragen: liebt Ihr einander noch?
    Wie alt ist Dein Freund, wie alt Dein Kind?


    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Es lähmt mich halt so einiges ...

    Ich möchte sehr gerne nun auf mich achten, egal welche Konsequenzen das jetzt mit sich bringt.
    Was ist es, das Dich lähmt?
    Vielleicht kannst Du es ja in Worte fassen - auch das, was Du mit den "Konsequenzen" meinst.


    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Ich habe nebenberuflich studiert, die Kinder und Familie meines LG unterstützt, gearbeitet, bin 1000x hingefallen und wieder auf.....
    Da hast Du doch allen Grund, stolz auf Dich zu sein!

    Was meinst Du mit "1000 x hingefallen"?

    Sorry für die vielen Fragen, aber ich kann mir kein rechtes Bild machen.


    ich bin schwach, und so müde
    Der Alkohol, bei dem Du Zuflucht suchst, wird diese Missempfindungen gnadenlos
    verstärken. Und er wird sie anreichern mit Schuldgefühlen. Dann geht's Dir mieser als
    zuvor, und um diesen negativen Gefühlen zu entkommen, betäubst Du sie erneut.

    In dieser Spirale hängt man schneller als man denkt ... also bitte vertraue Dich jemandem
    (Deinem Hausarzt?) an und sei Dir es Dir wert, Dich unterstützen zu lassen.

  2. #22

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    3.274

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Klingt für mich wie:

    Ich würde ja gern - aber ich kann ja gar nicht.

    Und für letzteres findest Du unendlich viele Gründe.
    Glück ist Talent für das Schicksal


  3. #23

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    92

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Sorry für das lange nicht melden - ich war beruflich sehr eingeteilt.
    Ich habe eine totale Sinnkrise. Ich bin Mitte 30 ersteinmal.
    Ich liebe meinen Freund schon noch klar, aber ja, wir haben Probleme.
    Ich habe solche Sehnsucht nach einer Familie - aber ich habe doch eine. Gut, wir haben keine gemeinsamen Kinder. Aber in letzter Zeit will ich so gerne Frau und Mutter sein, weil ich das nie so konnte.
    Sicher, mein Freund möchte, nach langer Zeit des Ablehnens, mich doch heiraten.
    Auch mein Kind könnte er sich vorstellen, in der Namensgebung zu berücksichtigen. Das wäre seehr schön.
    Ich habe solche Sehnsucht, nach einer richtigen Familie.
    In dunklen Momenten, weiß ich, dass er diese Familie schon hatte und habe meine Probleme damit obwohl ich weiß, dass dies nicht rational ist.
    Er hatte seine Momente mit der "alten" Familie und jetzt mit der alten und der neuen.
    Manchmal, fühle ich mich doch vernachlässigt und denke, dass er alles hat und ich auf viel verzichten musste....doch das sind die miesen Momente.
    Ich bin derzeit hin- und hergerissen. Einerseits weiß ich, was ich an ihm habe, liebe ihn, trotz seiner Fehler und Probleme. Er mich wohl auch, trotz meiner....
    Sollte ich nicht einfach dankbar sein, dass er hier ist, dass er mich liebt, ...es ist ein innerliches hin- und her, das mich aufreibt.
    Motte

  4. #24
    Avatar von schafwolle
    Registriert seit
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Ich habe eine totale Sinnkrise. Ich bin Mitte 30 ersteinmal.

    Sicher, mein Freund möchte, nach langer Zeit des Ablehnens, mich doch heiraten.
    Auch mein Kind könnte er sich vorstellen, in der Namensgebung zu berücksichtigen. Das wäre seehr schön.
    Heißt sich "richtig" anfühlen

    - er dürfte "Familie" nicht schon gehabt haben
    - Du möchtest ein gemeinsames Kind

    Ihn gibt's nur mit seiner Vergangenheit.
    Und wenn er definitiv kein weiteres Kind will, dann wirst Du das nicht ändern können.
    Aber das wusstest Du doch von Anfang an, oder nicht?


    Aber in letzter Zeit will ich so gerne Frau und Mutter sein, weil ich das nie so konnte.
    Fühlst Du Dich nicht als Frau, weil noch nicht geheiratet?
    Du hast ein eigenes Kind - Du BIST Mutter.

    Kannst Du, zum besseren Verständnis, noch meine Fragen aus dem
    letzten Posting beantworten?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Welchen konkreten Grund ... besser gesagt, welchen Dir wichtigen .... gäbe es, ihn zu
    verlassen?

    Empfindest Du denn Dein Leben mit ihm als einzigen Kompromiss?

    Wie alt ist Dein Freund, wie alt Dein Kind?

    Was ist es, das Dich lähmt?
    Vielleicht kannst Du es ja in Worte fassen - auch das, was Du mit den "Konsequenzen" meinst.

    Was meinst Du mit "1000 x hingefallen"?

  5. #25

    Registriert seit
    18.11.2012
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    92

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Liebe Schafwolle, ich WEISS, es ja vom Verstand, dass es ihn nur mit Vergangenheit gibt und versuche, das so gut es geht zu anzuerkennen. Es tut nur manchmal einfach weh. Weil ich weiß, welche tollen Erlebnisse er mit seiner Ex-Frau hatte usw. Aber wie gesagt, das WEISS ich, und ich versuche so gut es geht, das zu verinnerlichen...Aber an ganz schlechten Tagen, tut es mir körperlich weh.
    Mein Freund ist über 50. Meine Tochter 10.
    Mein Freund ist sogar schon Großvater, von seiner Adoptivtochter, also Kinder will er definitiv nicht mehr.
    Er hatte genau das, was ich mir gewünscht hatte...eine so richtige Familie.
    Ich kann nun entweder mich trennen mit ungewissem Ausgang oder aber unsere Familie in dieser Form annehmen. Das funktioniert auch manchmal gut aber manchmal möchte ich einfach wegrennen und heulen, weil ich diesen Traum nicht verwirklichen konnte und mein Freund wirklich alles hatte.
    Seine erste Familie, die jetzige Familie und noch so vieles mehr....
    Auch ein Punkt ist wohl, dass er meinen Wunsch anfangs doch etwas veräppelt hat, mich über meinen Heiratswunsch aufgezogen hat, ...wir als wir zusammenzogen, er sagte "ach, jetzt könnten wir doch heiraten und für ein Baby hätten wir auch Platz..."....dann nach 3 Minuten Schweigen...Ach, was...vergiss es....
    So in der Art....und das tut dann schon weh. Außerdem dachte er, da ich eine Zeit lang mit einem Burn-Out und dementsprechenden Beschwerden zu tun hatte....da sagte er zu mir...ach, was willst du denn ein Kind, ich möchte gar nicht wissen, welche Beschwerden du dann hast....
    Man muss aber sagen, ich hatte einen Fast-Vollzeitjob, machte Ausbildung, mein Kind, Lernen mit seinen Kindern usw...also ich war kein Weichei sozusagen...
    Motte

  6. #26
    melolontha
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Auch ein Punkt ist wohl, dass er meinen Wunsch anfangs doch etwas veräppelt hat, mich über meinen Heiratswunsch aufgezogen hat, ...wir als wir zusammenzogen, er sagte "ach, jetzt könnten wir doch heiraten und für ein Baby hätten wir auch Platz..."....dann nach 3 Minuten Schweigen...Ach, was...vergiss es....
    So in der Art....und das tut dann schon weh. A
    Scheint ja ein echtes Schätzchen zu sein...

  7. #27

    Registriert seit
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    92

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Melo, ja, war nicht nett, aber es war so. Wir fuhren eines Tages mit dem Auto, und ich sagte, wohin fahren wir, er ...zum Standesamt...nein, war nur Spaß. Er hatte so dumme Scherze.
    Jetzt stehe ich irgendwie in der Zwickmühle - einerseits haben sich viele Dinge verbessert, besonders in Bezug auf mein Kind. Dennoch die alten Verletzungen tun so weh - sicher wäre ich damals keine gute Mutter gewesen, wegen meiner Beschwerden und meiner Unsicherheiten und alles. Er meinte jedoch auch, als ich sagte, ich hätte einiges während meiner 1. Schwangerschaft zugenommen, oh mein Gott, ich will das gar nicht hören.....weil seine Frau damals nur wenig zugenommen hatte und sehr sehr adrett war.
    Bei ihm war sehr vieles so, wie ich es gerne gehabt hätte. Obwohl ich studiert habe, fühle ich mich nicht gut, habe wenig Selbstvertrauen. In seiner Familie bin ich kaum akzeptiert....Meiner Tochter lebe ich keine Selbstbewusste Mutter vor, die ich sein möchte. Es geht einfach nicht. Ich achte wenig auf meine Gesundheit....es ist mir vieles egal.
    Dieses Bild von der intakten Familie lässt mich nicht los, so wie er es hatte.....mit einer guten, akzeptierten, kompetenten Mutter....Dinge, die ich glaube, nicht erreichen zu können....allein weil ich psychisch labil bin...
    Motte

  8. #28
    Avatar von vox123
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Auch ein Punkt ist wohl, dass er meinen Wunsch anfangs doch etwas veräppelt hat, mich über meinen Heiratswunsch aufgezogen hat, ...wir als wir zusammenzogen, er sagte "ach, jetzt könnten wir doch heiraten und für ein Baby hätten wir auch Platz..."....dann nach 3 Minuten Schweigen...Ach, was...vergiss es....

    [...]

    da sagte er zu mir...ach, was willst du denn ein Kind, ich möchte gar nicht wissen, welche Beschwerden du dann hast....

    [...]


    Wir fuhren eines Tages mit dem Auto, und ich sagte, wohin fahren wir, er ...zum Standesamt...nein, war nur Spaß. Er hatte so dumme Scherze.

    [...]

    Er meinte jedoch auch, als ich sagte, ich hätte einiges während meiner 1. Schwangerschaft zugenommen, oh mein Gott, ich will das gar nicht hören.....weil seine Frau damals nur wenig zugenommen hatte und sehr sehr adrett war.
    Lauf!

  9. #29
    Johannaclara
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Du mußt weg. Da gebe ich vox vollkommen recht.

    In dieser Bezeihung nimmst du Schaden an deiner Seele und außerdem wirst du dein Kind verstören. Auf was wartest du da noch? Es gibt so viele andere Männer, aber ich will dir nicht sagen, dass du dich nur umzuschauen brauchst und gleich den richtigen finden wirst, sondern ich möchte dir raten dich einer guten Psychologin anzuvertrauen und deine jetzige Beziehung mit ihr aufzuarbeiten. Sonst verliebst du dich möglicherweise wieder in den falschen Typen. Sie wird mit dir aufdröseln, was in deiner Partnerschaft schief gelaufen ist und dir aufzeigen, wo du dich selbst verändern kannst, damit eine neue Partnerschaft glücken kann. Bei diesem Mann verlierst du dein letztes bißchen Selbstvertrauen, das ist deutlich zu erkennen. Am besten warte nicht mehr länger, sondern mach dich auf. Es kann nur besser werden

  10. #30

    Registriert seit
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    AW: Auf vieles verzichtet....

    Hallo, wiederum sorry für das lange Nicht-Melden. Es war sovieles zu tun. Ich habe einfach Angst undankbar für meine jetzige "Familie" zu sein. Zuviel zu wollen. Ich bete manchmal, dass ich es leichter aushalte. Aber soviele haben intakte Familien, freuen sich über Schwangerschaften und Geburten und ich durfte das nicht so intensiv erleben. Ich weiß, ich weiß, andere durften es gar nicht erleben usw....deshalb meine ich ja, dass ich undankbar bin. Aber es fühlt sich so schmerzhaft an. Zur Zeit sind sehr viele Familiengründer in meinem Umfeld, ich entkomme dem Thema also nicht. Ich finde aber auch nicht die richtige Methode DANKBAR zu sein. Auch seine Tochter bekommt schon ihr 2. Kind. Sicher, waren die Aussagen meines LG verletzend. Aber was soll ich tun....Aufgeben, die nächste Familie ziehen, meinem Kind ihr Umfeld nehmen....es ist so schwierig. Doch habe ich das Gefühl, dass ich die Rolle, die ich bis jetzt spielen wollte, versucht habe zu spielen, es mir sowieso nicht gelungen ist, nicht mehr spielen KANN jetzt. Ich bin die Einzige, die so eine Familienform lebt, in meinem Alter. Alle anderen "machen" sich ihre Familien jetzt. Motte

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