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  1. #11
    Was-immer-es-gibt
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von Motte75 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich weiß nicht, ich habe das Gefühl mein Leben ist total sinnlos zur Zeit.
    Ich habe mich jahrelang sehr angepasst, habe viel auch in seine Kinder investiert und um meinen Platz an seiner Seite gekämpft.
    Ich trinke meistens, bevor seine Kinder und seine Familie kommt. Nicht nur, aber wenn der Druck zu groß wird, sehe ich keinen Ausweg. Er hatte das "Familien-Idyll" nämlich, zwar nur für wenige Jahre, aber immerhin.
    Ich sehe, wieviel ich falsch gemacht habe....und wie du sagst, jetzt ist der Zug abgefahren.
    Ich weiß so gar nicht, was ich machen soll...
    Motte
    Dein Problem ist wohl: keiner versteht mich.
    Das kann auch wirklich ein Problem sein.

    Dir gefällt was nicht wofür wohl dein Freund und alle möglichen Menschen kein Verständnis aufbringen.

    Dann musst du eben handeln - ohne Verständnis und Einverständnis.

    Manche nennen das "erwachsen werden".

    Weißt du Entscheidungen haben immer was mit Verlusten zu tun. Wenn man sich für was entscheidet dann automatisch gegen was.

    Kann es sein, dass du ein Rechtfertigungsproblem hast?

    Aus Erfahrung weiß ich, dass es schmerzhaft ist allein seinen Weg zu gehen vermutlich noch mit Schuldgefühlen und Vorwürfen.

    Ist aber alles besser als Trinken.

    An Entscheidungen wächst du.

    Das Trinken untergräbt deine Selbstachtung und dein Selbstwertgefühl. Ein schleichender Prozess....

    Ich wünsche dir viel Kraft

    und glaube mir, hinterher haben soo viele Menschen oft auf einmal doch so viel Verständnis.

  2. #12
    Avatar von _Farmelli
    Registriert seit
    09.08.2012
    Beiträge
    6.852

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Hallo Motte,

    @Alberta, es ist so, ich kann bzw konnte mich sehr gut anpassen. Ich spüre riesigen Druck in mir und neige daher auch dazu, wenn ich sehr unglücklich bin, mich irgendwie zu trösten. Entweder Alkohol, früher Einkäufe.
    auf was hast du denn genau verzichtet, warum hast du dich ständig angepasst?

    Vielleicht wird es mal Zeit, ein bisschen was davon nachzuholen und dich selbst ein wenig mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Hier und da mal egoistischer sein. Nein sagen. Sich erlauben zu sagen: das finde ich "scheixxe" da mach ich nicht mit. Ich will es anders.

    Du klingst ein wenig so als seist du und deine Bedürfnisse gar nicht mehr existent.




    PS:
    Unter "Familien Idyll" kann ich mir nichts vorstellen, ich kenne auch niemanden mit einem "Familien Idyll", das wirklich eins ist.
    Hail to the strohmann. Bitte wenigstens einen interessanteren Strohmann einsetzen als "Verbot, Strafrecht oder Gesetz". Hier gehts um Meinungen.

    * * The most common way people give up their power is by thinking they don't have any * * Alice Walker

  3. #13
    Was-immer-es-gibt
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Hallo Motte,



    auf was hast du denn genau verzichtet, warum hast du dich ständig angepasst?

    Vielleicht wird es mal Zeit, ein bisschen was davon nachzuholen und dich selbst ein wenig mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Hier und da mal egoistischer sein. Nein sagen. Sich erlauben zu sagen: das finde ich "scheixxe" da mach ich nicht mit. Ich will es anders.

    Du klingst ein wenig so als seist du und deine Bedürfnisse gar nicht mehr existent.




    PS:
    Unter "Familien Idyll" kann ich mir nichts vorstellen, ich kenne auch niemanden mit einem "Familien Idyll", das wirklich eins ist.
    Finde ich auch!

    Ganz allein ist das aber schwer zu schaffen. Irgend einen Menschen braucht man schon als Unterstützung...

  4. #14
    AlbertaB
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Ich wollte dich fragen, was du damit meinst, wenn du sagst, dass du vieles falsch gemacht hast.

    Fehler macht jeder - und darum finde ich, vertraue ich dir mal an, es absolut daneben, dass alles in unserem Leben immer Premiere ist. Wir schliddern rein in dies und das und tun und machen und entscheiden uns und - wupps - daneben gegangen. Ist doch zu blöd! Könnten wir doch dann noch mal wiederholen und es besser oder sogar richtig machen, ach, wär das gut! Aber nein. Und was heißt schon richtig. Vielleicht waren unsere Fehler ja auch irgendwie richtig, einfach damit wir daraus Erfahrungen sammeln können, die wr später brauchen. Vielleicht weisen sie uns sogar einen Weg in neue noch unbekannte Lebensabschnitte.

    Und trotzdem, Fehler werden gemacht, wir straucheln, fallen, stehen wieder auf und weiter geht es. Das ist die Kunst des Lebens: immer wieder neu anzufangen. Jeder Tag bietet viele Möglichkeiten, zeigt dir viele Chancen, streckt dir die Hand entgegen. Ergreifen mußt du sie. Und das geht nur, wenn man nüchtern ist, seinen klaren Blick behalten hat und sich sagen kann: ich bin es wert, ich darf auf meine Wünsche und Sehnsüchte schauen, und ich kann erkennen, was ich brauche. Dann entsteht dein Weg, den du bestimmt verantwortungsvoll und mit Liebe gehen wirst.

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass Verzicht jedesmal sehr schmerzhaft war, mich beinahe verzweifeln ließ, aber meine Arbeit, in der ich zur Zeit tätig bin, hätte ich nicht ohne meine ganz persönliche Geschichte mit all den "Fehlern", die ich gemacht habe, tun können.
    Geändert von AlbertaB (19.11.2012 um 17:37 Uhr)

  5. #15

    Registriert seit
    18.11.2012
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    103

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Liebe Alberta,
    Ich glaube auch, dass vieles Verzicht ist. Zur Zeit, möchte ich nicht mehr verzichten, ich meine im Sinne - ich weiß schon, was du meinst - auf mich. Es lähmt mich halt so einiges, es ist soviel anders gelaufen als ich es erträumt hatte.
    Es geht nicht darum, ob ich mich weniger geliebt finde, wenn ich nicht geheiratet werde, es war oder ist ein Herzenswunsch, auch im Hinblick auf das Leben, das mein LG schon hatte.
    Ich finde, dass es vielleicht auch für mich zum Leben dazu gehört und habe X-Freundinnen auf ihre Hochzeiten begleitet und möchte das auch einmal erleben. Auf Kinder musste ich verzichten, weil das, wie es schon gesagt wurde, eben nicht mehr möglich war bei meinem LG - er wollte auch nicht mehr. Ich möchte sehr gerne nun auf mich achten, egal welche Konsequenzen das jetzt mit sich bringt. Ich bin es mir schuldig.
    Motte

  6. #16

    Registriert seit
    18.11.2012
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    103

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Hallo - gestern ging es mir nicht gut. Ich hatte wieder etwas getrunken, zwar nur 2 Glas, reicht aber auch für mich. Viel mehr wird es ja meist nicht, manchmal auch 2-3.
    Ich hatte soviel im Kopf, dass mir auch beruflich etwas schief gelaufen ist. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, meine Gedanken kreisen nur um das Thema Veränderung, und ich WEISS ich hätte jene Sache, die da beruflich schief gegangen ist, besser machen können!!! Hab ich nur nicht!!! Weil ich mich nicht dazu aufraffen konnte, die Sache jetzt mit aller Konzentration anzugehen, ich bin schwach, und so müde, ich habe so viel hinter mir die letzten Jahre. Ich habe nebenberuflich studiert, die Kinder und Familie meines LG unterstützt, gearbeitet, bin 1000x hingefallen und wieder auf.....
    Mich immer wieder mit dem Gedanken, was wäre wenn befasst....und obwohl ich wollte, ich kann so nicht mehr....
    Motte

  7. #17
    Avatar von LaRimbecca
    Registriert seit
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    1.267

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Hallo Motte,

    Du klingst sehr niedergeschlagen. Alles, was Du aufzählst, scheint Dir erst einmal Kräfte geraubt zu haben, so dass Du jetzt quasi auf dem Zahnfleisch gehst. Du hast mehr gegeben als Du geben konntest und kommst jetzt an den Rand der Er-/"Aus"schöpfung.

    Die Frage ist, warum es so weit gekommen ist. Ich glaube, das hängt zumindest zum Teil damit zusammen, dass Du erhofft/erwartet hast, dass Dein Einsatz etwas bringt, Dir etwas zurück gibt. Ganz pragmatisch wäre da zu klären, ob Du nur das einsetzt, was Du auch dann entbehren kannst, wenn Du es (oder einen "Gegenwert") nicht zurück erhälst. Das gilt nicht nur für Geld, sondern auch für Zeit, Energieeinsatz usw.. Dazu ist es hilfreich, sich genau anzuschauen, wo die Grenzen dessen sind, was Du entbehren kannst.

    Das andere ist die Frage nach dem, was Dir gut tut und Dich unterstützt. Kennst Du die Pinguingeschichte von Eckart von Hirschhausen? Wo bist Du in Deinem Element, was gibt Dir Kraft?

    Schau da hin! Statt zu trinken. Wenn es Dir allein nicht gelingt, hol Dir Unterstützung, ggf. auch professionelle. Das ist keine Schande, Du übernimmst damit Verantwortung für Dein Leben. Das ist dringend dran statt darauf zu warten, dass andere Dir Deinen Einsatz vergelten. Du machst Dich damit autonom und bestimmst selbst, was Du gibst und was nicht.

    Alles Gute!
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  8. #18
    Uli_F-2009
    gelöscht

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Hör auf, deine Probleme in Alkohol zu ersäufen. Wenn Du das nicht ohne Hilfe kannst, gehe zu einer Beratungsstelle und konzentriere dich darauf. Das ist der erste Schritt. Erst wenn Du soweit bist, nicht nach der Flasche zu greifen, wenn etwas in deinem Leben schwierig ist, dann kannst Du dich diesen Dingen widmen. Schritt für Schritt.

  9. #19

    Registriert seit
    27.01.2010
    Beiträge
    6.574

    AW: Auf vieles verzichtet....

    Auf was GENAU hast du verzichtet? Auf welches Gefühl? Und, wenn du deine Wunschvorstellungen mit einer Schablone auf dein jetziges Leben legen könntest, was weicht ab und was passt? Kannst du das, was abweicht, allein oder mit einem anderen Partner erleben? Oder dein Leben IN deiner Partnerschaft verändern?
    Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.

    Otto Flake

  10. #20
    Avatar von brighid
    Registriert seit
    16.12.2007
    Beiträge
    55.175

    AW: Auf vieles verzichtet....

    du lebst mit dem mann, den du liebst zusammen. du hast ein kind.

    und der rest, sorry: ist eine ausrede zum trinken.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

    jeder denkt daran, die welt zu verändern. aber niemand denkt daran sich selbst zu verändern. tolstoi

    es erscheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist. nelson mandela

    auf grosser kaperfahrt für kleine piraten
    Geändert von brighid (23.11.2012 um 17:50 Uhr) Grund: .

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