was mir immer wieder geholfen hat:
- um die verhinderte beziehung (oder die gescheiterte, da ist es ja manchmal ähnlich) trauern, trauern und nochmals trauern und sich dafür auszeiten nehmen, in denen man sich ungestört gehen lässt (das ist der allerwichtigste punkt, und das tut am meisten weh)
- vollständiger kontaktabbruch mit dem gegenüber, bis man aus der misere heraus ist (alles andere ist wie abhängigkeit, bei der immer ein bisschen von der droge verabreicht wird)
- sich für die ablösung keine termine setzen, das setzt nur unter druck, sondern lieber die eigenen kleinen fortschritte beobachten
- tagebuch führen
- sein leid mit gleichgesinnten und/oder guten freunden teilen und hierbei immer die gespräche "streuen", um nicht einzelne personen in den wahnsinn zu treiben
- das buch "liebeskummer lohnt sich doch" (es geht darin um das verdrängte innere kind, das angemessen behandelt werden möchte)
- eine passage aus einem buch, an das ich mich leider nicht mehr erinnern kann, die besagt, dass man, um mit jemandem überhaupt noch mal neu anfangen zu können (eine sich öffnende tür), zuerst einmal abschied von der person nehmen und wirklich akzeptieren muss, dass diese tür vollständig zu ist. diese passage hilft einem u. u. auch, wenn man seine eigene hoffnung leugnet und sich deswegen "überlisten" muss
- bücher, die schnelle heilung von liebeskummer versprechen, meiden
- am eigenen selbstwertgefühl arbeiten bzw. sich, wie in anderen beiträgen schon angedeutet, hinterfragen, wieso man einen partner so vehement will, der einen selbst aber nicht will, sprich, unerreichbar ist, und dann versuchen, in dieses thema mehr als nur intellektuell einzutauchen