Guten Morgen!
Malina, vielen Dank dafür, die Sache in die Hand zu nehmen! Und mit diesem Titel kann ich auch viel anfangen, er ist "weit" genug für viele spannende Diskussionen!
Welchen meiner Themen meinst Du?
Um mal auf den Text einzugehen, den Du eingebracht hast und den ich sehr schön finde: Ich habe gestern noch mit einer Freundin über das Thema Wut diskutiert, über meine Wut, die vor zwei Wochen durch eine konkrete Situation bei der Arbeit auftauchte. Irgendwie habe ich im Sinne des Autors gehandelt

und mich mit einer Reaktion zurückgehalten. Dennoch hat mich die Wut durchdrungen. Ich finde den Gedanken sehr hilfreich, dass man Gefühle (auch Wut)
hat, aber dass man nicht das Gefühl
ist. Das hilft, auch die Wut als "Anzeiger" für etwas, das gerade passiert, wahrzunehmen und zu versuchen, dahinter zu steigen, was denn eigentlich berührt ist. Mir ist das aber erst nach einigen Tagen gelungen, in denen zum Glück keine Kurzschlußhandlung passierte. Mit meiner Freundin habe ich gestern in erster Linie darüber gesprochen, wie die große Energie, die Wut freisetzt, gut kanalisiert werden kann. Da kommt dann ja der Verstand ins Spiel und das Abwägen von Optionen. Meine Freundin ist ein sehr zorniger Mensch, die keinerlei Auseinandersetzung scheut. Ich bin eher harmoniebedürftiger, wäge in diesem Fall aber auch die Folgen meines Handelns ab und die "Erfolgsaussichten". Trotzdem frage ich mich: Verteidigung oder Rückzug? Ich habe mich zunächst verteidigt, beginne gerade mit dem Rückzug und frage mich, ob Verteidigung auch Angriff bedeuten kann, um zu erwartende neue, zornauslösende Situationen zu verhindern.
Sorry, ein wenig abstrakt alles, oder?
Auf jeden Fall: Ich freue mich über diesen Strang und

zu allen neuen und bekannten MitschreiberInnen!
