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  1. #951

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Menno. liebe Sesam,

    hab in keiner Weise das Gefühl gehabt, dass ein Post negativ auf Dich gemünzt war.

    Und fände es ausgesprochen schade, wenn Du diesen Strang hier verlässt.

    Alles Liebe

    angie

  2. #952

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Liebe Malina,

    bitte sehr, sehr aufpassen, wenn Du Dich zu Menschenansammlungen begibst.

    Du weißt doch sicher, dass Du bei Fieber gleich ins Krankenhaus musst... Und die Grippebazillen schwirren herum.

    Also ganz viel Abstand halten...

    Ich fand es ganz schwierig, niemandem mehr die Hand zu geben geschweige denn mich umarmen zu lassen... hab aber glatt 1 1/2 Jahre nicht einmal mehr eine Erkältung ergattert....

    Klar, für Göga galt das nicht... dessen Bazillen waren eh vorhanden...

    @ Herbstblatt... bin jetzt mehrfach bei Hochzeiten ü 60 gewesen.... herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute.

  3. #953
    Avatar von Malina70
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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    Liebe Malina,

    bitte sehr, sehr aufpassen, wenn Du Dich zu Menschenansammlungen begibst.

    Du weißt doch sicher, dass Du bei Fieber gleich ins Krankenhaus musst... Und die Grippebazillen schwirren herum.

    Also ganz viel Abstand halten...

    Ich fand es ganz schwierig, niemandem mehr die Hand zu geben geschweige denn mich umarmen zu lassen... hab aber glatt 1 1/2 Jahre nicht einmal mehr eine Erkältung ergattert....

    Klar, für Göga galt das nicht... dessen Bazillen waren eh vorhanden...
    Naja, die Teilnehmerzahl bei der Fastenandacht ist so gering, dass man von einer Menschenansammlung kaum reden kann. Da verloren sich heute etwas über zehn Leute in der großen Kirche. Da sollte die Ansteckungsgefahr also überschaubar sein. Und überhaupt hab ich beschlossen, dass ich mich in einer Kirche einfach nicht anstecken kann...

    Die Andacht war wiede sehr schön. Etwas schwierig fand ich, dass ich zuletzt in dieser Kirche war, als ich noch nichts von meiner Erkrankung wusste. Das war irgendwie ein komisches Gefühl. Aber es ging vorüber. Und die Andacht hat von den Texten und Liedern her gut gepasst, auch wenn die überwiegend älteren Teilnehmer die Lieder zum Großteil nicht kannten. Aber wir hatten das bewusst so entschieden, und sie können ja auch dazulernen. Mir hat die Stille einfach wieder gut getan, einfach nur da zu sein, ins Innerste zur spüren. Und ich hab hinterher von unerwarteter Seite Schützenhilfe bekommen bei meinem Ansinnen, unterjährig auch einmal im Monat so eine Andacht durchzuführen. Ich habe den Eindruck, dass unser Diakon langsam weich wird.

    So, und nun ab ins Bettchen.

    Gute Nacht,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  4. #954
    Nastjenka
    gelöscht

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    @Sesam
    Kann mich da den Vorrednern nur anschließen, Sesam. Ich bin hier doch nur temporärer Gast und Du gehörst doch zu den Kernleuten, Sesam, die so viel Wichtiges schreiben!

    Bleib doch bitte!
    Nastjenka

  5. #955
    Johannaclara
    gelöscht

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    @sesam

    entschuldige, wenn ich mich mal kurz einschalte. Ich habe gelesen, dass du dich auf spirituelle Wege begiebst, zu meditieren übst etc. Meditation ist in Maßen sehr schön, wenn es zur Entspannung führt, um mal zur Ruhe zu kommen, mal abzuschalten. In Verbindung mit Spiritualität ist aber Vorsicht geboten. Das was ich aus deinen posts herauslese, ist eine Verunsicherung, die entstanden ist. Das ist nicht, was du brauchst, niemand braucht das. Bevor du weiter in diese Richtung gehst, und dich vielleicht auf Wegen wiederfindest, auf die du nicht wolltest, sprich mit jemandem darüber, der Erfahrungen auf diesem Gebiet hat. Ich würde z.B. in eine Beratungsstelle gehen. Dieser von dir benannten spirituellen Richtung allein nachzugehen, birgt Gefahren für deine Seele. Und da du achtsam sein möchtest, sei es bitte ganz besonders mit deiner Seele .

  6. #956
    Avatar von happy_fly
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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Moinsen die Damen!

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen

    @ Das wünsche ich auch Dir, happy_fly. Wie war Euer gestriges Treffen?
    Erst einmal an Herbstblatt (jetzt die 4?? ): Danke für Deine Love-Story! Das liest sich sehr schön und stimmig und macht Mut (all den Desillusionierten...)! Weitermachen

    Liebe LaRimbecca, wir haben uns nicht gesehen, gestern auch nicht. Er war viel für eine Veranstaltung unterwegs. Ist aber vollkommen okay für mich, da ich so zwei Tage für mich hatte und mir selbst ein bisschen nachspüren konnte . Resultat: Ich mag den sehr. Ich fühle da auch meine Angst. Und ich werde mich ihr stellen. Völlig unabhängig davon, was das wird ----> Beziehung, Affäre, Freundschaft. Muss ja nicht alles gleich am Anfang festgezurrt werden. Und ich habe mein Leben. Selbst wenn ich Liebeskummer haben sollte, packe ich das. Ich mache einfach weiter wie bisher und freue mich über Streicheleinheiten. So.

    (Außerdem... nach drei Jahren eher wenig Sex spüre ich da auch so meine Bedürfnisse Und ich hab ne Ahnung, dass es sehr gut mit ihm sein könnte... Vllt ist es auch nur das, was mich anzieht. We will see...)

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Danke für Eure "Glückwünsche"! In einer Woche habe ich schon meinen ersten Arbeitstag. Aber es gibt noch viel zu tun. Ich habe die Übergabe zwar schon lange vorbereitet, aber durch den doch recht plötzlichen Wechsel müssen einige Dinge noch mal kurzfristig anders geregelt werden. Gesundheitlich fühle ich mich auch noch (oder wieder?) angeschlagen, sodass ich aktuell von Aufgabe zu Aufgabe denke und noch gar nicht so viel an die neue Stelle.
    Diese Veränderung ging echt von jetzt auf gleich Von daher: kleine Schritte, eins nach dem anderen... Ich kenne das mit den plötzlichen Wandlungen - aber es wird sich alles regeln!

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Was die Spiritualität betrifft: Ich glaube, wer sich gut kennt, spürt, wenn eine bestimmte Form/Religion/Denkweise etwas in einem zum Klingen und Schwingen bringt. Ich denke aber auch, dass es dann Sinn macht, sich darin zu vertiefen und nicht gleich bei den ersten Schwierigkeiten oder Unverständlichem die Flinte ins Korn zu werfen. Das Leben ist einfach kein "easy going", es gibt immer wieder etwas, woran man sich reibt, manchmal auch aufreibt, und eine Spiritualität, die das nicht aufgreift, kann in meinen Augen nur eine Farce sein. Es bereichert und "erweitert", sich diesen unbequemen Themen zu stellen, auch wenn es nicht einfach ist und so manches Mal auch weh tut.
    Ich gebe Dir recht, mit den zum Klingen und Schwingen bringen... Ich hatte mich auch mal mit Buddhismus beschäftigt, finde die Ansätze auch gut (wie viele Ansätze verschiedener Religionen, die ja ähnlich sind). Bei mir ist es aber das Christentum, warum auch immer. Ist wahrscheinlich einfach so, nicht umsonst hatte ich da ja mal eine Begegnung der anderen Art. Darüber hinaus mag ich aber auch spirituelle Lehrer/Weisheiten, die nicht abgehoben sind. Ich finde, das beißt sich überhaupt nicht mit meinem Glauben. Und unbequeme Themen gehören auch m. M. zum Leben dazu. Wir haben Anlagen geerbt, wurden geprägt durch Eltern/Umfeld etc. - da ist nicht nur alles schön. Wir haben aber, wenn wir erwachsen sind, unser Leben selbst in der Hand und können uns den Themen stellen, die uns beeinflussen. Wir sind keine Opfer. Wir sind groß und stark! Und Starksein beinhaltet, auch schwach sein zu dürfen und sich selbst zu pampern.


    Liebe Malina,

    schön, dass Du es zur Fastenandacht geschafft hast! Und auch schön, dass der Diakon unterjährigen Andachten nicht mehr so abgeneigt ist Geht doch!

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Bewusster Umgang mit Zeit, mit Konsum, mit Ressourcen aller Art. Ich merke dann immer, dass ich nicht alles gleichzeitig angehen kann und will und mich manche Themen einfach mehr triggern als andere.
    Schön gesagt! Wir sind ja mitten in der Fastenzeit, und ohne Mist, ich gucke jetzt noch bewusster, was in mir so abgeht, was mich triggert etc. Ich bin auch gern eine, die alles gleichzeitig angeht. Geht aber nicht. Da muss ich mich oft selber zügeln.


    Ich hatte am Mittwoch ja das Treffen mit meinem Pastor und noch einmal die Unterschiede katholisch - evangelisch abgefragt. Ja, es stimmt, dass der Katholizismus sinnlicher ist - früher wurde ja auch gar nicht gepredigt (wusste ich nicht). Dann kam Luther mit seiner Reformation und sagte, dass das Sinnliche auch in Worte gefasst werden müsse und die Lutheraner fingen also an zu predigen und ließen das Sinnliche etwas außer Acht. Mit den Jahrhunderten aber änderte sich wieder etwas - die Katholiken predigen heute auch, während die Lutheraner wieder mehr Sinnlichkeit in ihre Kirchen lassen (so hat seine Kirche bald ein Konzert für alle Sinne, damit hat er mir das schön erklärt. Hören, Sehen, Schmecken (Brot/Wein), Riechen (Weihrauch), Fühlen...).

    Ganz ehrlich, ohne Sinnlichkeit könnte ich gar nicht(s) glauben! Ich bin ja ev.-luth., aber NUR Worte würden bei mir gar nix bewirken. Ich brauche das dazugehörige Gefühl! DAS macht es doch aus... das Spirituelle.


    Liebe Sesam,

    ich würde es auch sehr schade finden, wenn Du Dich ausklinken würdest... die Worte von LR waren nicht auf Dich gemünzt Was Du letztens mit dem "Weglieben" schriebst - ich habe es verstanden. Man kann es rational nicht erklären... Ich habe ja viel Louise L. Hay gelesen und gehört, sie vertritt diese These auch (war selbst erkrankt) und es ist für mich nachvollziehbar. Wie es aussehen würde, wenn ich eine schwere Krankheit hätte - ob ich das dann für mich annehmen könnte - steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Und es ist ja auch normal, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Auffassungen von so einem Thema haben. Also, alles ist gut! Ich würde mich freuen, wenn wir Dich hier bald wieder lesen.


    So Ihr Süßen, schönes WE Euch!

    Heute Abend knutsch ich wieder

    fly

    Ach übrigens, apropos Fasten... Ich schalte den Fernseher tatsächlich immer erst um 19 Uhr ein (unter der Woche, jetzt am WE mache ich ihn bewusst früher an, aber nur um ausgewählte Filme zu gucken ) Und ich lasse auch die Musik aus. Ist schön dann, so still. Essen im Stillen, am Rechner im Stillen, auf der Couch liegen und aus dem Fenster gucken im Stillen...
    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

  7. #957
    Avatar von steffken1970
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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Kickuck an alle!
    @fly: ich les Dich gern! Und das mit der Louise Hay bringt es auf den Punkt. So hatte ich es auch verstanden!
    @Fasten: hihi... Nun wissen wir ja, wie Deine Freiraeume gefuellt werden koennen ...
    Bei mir setzt nur manchmal der Suess-Jieper ein- dann gibt's Kaeffchen mit Rosinenbroetchen.
    @Malina: schoen, dass das mit der Andacht geklappt hat! Bekommst Du denn immer noch die Kommunion zu Hause?
    @LaRimbecca: dann geht's uebernaechste Woche nun schon los. Aber achte wirklich auf Dich- Dich hatte es ja vor mir aus den Latschen gehauen. Und Du warst ja doch wieder schnell arbeiten.
    @Spiritualitaet: wo faengt sie an? Wer definiert das? Eben weil m.M. die gleiche Essenz in den Religionen vorhanden ist, kann doch jeder fuer sich das rausziehen, was ihm behagt und weiter bringt auf dem Weg zu Gott, zu sich selbst. Und dass es da auch mal in einer Sackgasse enden kann oder Schwierigkeiten auftreten- so what?! Ich würde auch gern in einer Gruppe meditieren- und das hat nichts mit Unsicherheit zu tun. In der Gruppe ergeben sich eher Erkenntnisse. Denn die Meister, die Buecher ueber Meditation geschrieben haben, sind leider nicht immer erreichbar.
    @Lorelei: wann lesen wir denn endlich, wie Du zu den juedisches Einflusssen gekommen bist? Nur Kochen oder mehr?

    Apropos: hab ne Suppe aufm Herd!
    Kinder: zwei süße Jungs den GöGa nicht dazugezählt...
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

  8. #958
    Johannaclara
    gelöscht

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Meint ihr die Louise Hay, die mit ihrem Geld spricht?

    Zitat aus ZEIT online:

    "Geld", sagt sie, "ist so spirituell wie eine Rose oder jedes andere Ding." Wir hätten in unserer Kindheit viel Schlechtes über Geld gehört, das bestimme jetzt unseren Umgang mit ihm. "Ich spreche mit meinem Geld. Ich sage: ,Willkommen, wie geht's dir?' Und wenn ich es wieder ausgebe, wünsche ich ihm alles Gute. Meine Affirmation in puncto Geld lautet: ,Was immer ich tue, es floriert. Jedesmal, wenn ich etwas Neues beginne, steigt mein Einkommen.'"

    Und meint ihr wirklich die, die sagt, dass negative Gedanken eine negative Zukunft erzeugen, positive hingegen das Gegenteil, eine wunderbare Zukunft? Sagt das nur niemandem, der schwer und vielleicht unheilbar erkrankt ist. Denn dann hieße es, er wäre selbst schuld, weil er ja so negativ gedacht hat.

  9. #959
    Avatar von steffken1970
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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Liebe Johannaclara,

    Louise Hay ist die, die mit 86 Jahren wirklich weise Worte schreibt. Die erst mit ca. 60 Jahren -nach einer Krebserkrankung- zur Bestsellerautorin wurde. Die sagt: dass unsere Gedanken unsere Erfahrungen schaffen. Und unsere Eltern wussten dies vermutlich auch nicht und konnten es uns so auch nicht beibringen. Niemanden trifft also irgendeine Schuld. Aber wir selbst koennen das aendern. Unser Gehirn funktioniert wie ein Computer. Wenn wir ihn mit den richtigen Informationen fuettern, koennen wir damit Bestseller schreiben. Doch dazu muessen wir erstmal die Software beherrschen.
    Und sie hat ganz tolle Affirmationen geschrieben...
    Also warum nicht? Hast DU Buecher von ihr gelesen? Warum meinst DU, uns die solche Buecher gelesen haben, in eine Ecke stellen zu koennen?
    Auch wenn das I-net viel Raum fuer Missverstaendnisse bietet- die bieten sich an, wenn man so was sehen will!

    Sorry, aber auf sowas kann ich auch gar nicht.
    Kinder: zwei süße Jungs den GöGa nicht dazugezählt...
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

  10. #960
    Avatar von happy_fly
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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von steffken1970 Beitrag anzeigen
    @fly: ich les Dich gern! Und das mit der Louise Hay bringt es auf den Punkt. So hatte ich es auch verstanden!
    @Fasten: hihi... Nun wissen wir ja, wie Deine Freiraeume gefuellt werden koennen ...


    Hehe... meine Freiräume werden nicht NUR mit ihm gefüllt

    Zu Louise: Ich finde den Satz mit Geld und Spiritualität gar nicht so abwegig. Eine meiner Affirmationen im letzten Jahr war: "Mein Einkommen wächst stetig" Und ich habe tatsächlich gut verdient - mehr als in den Jahren meiner 40-Stunden-Festanstellung vorher Meine Lieblingsaffirmation aber ist: "Das Leben liebt mich". Neu hinzugekommen: "Alles was ich anpacke, ist ein Erfolg".

    Ich wurde sehr sparsam erzogen. Wir hatten nicht viel Geld früher, war in der DDR auch nicht so wichtig. Die Konsequenz der Sparsamkeit war aber, dass ich dann mit Anfang bis Mitte 20 Geld ausgab, das ich nicht hatte. Diese Schulden habe ich lange abbezahlt und mein Lehrgeld draus gezogen. Jetzt habe ich eine kleine niedliche Summe auf meinem Konto und trau mich fast nicht ran Will erst die Steuer abwarten. Was an Louise's These stimmt: Es kommen immer genau dann die Geldquellen, wenn man sie braucht. So wie mein Pastor, der mich pauschal bezahlt. Letztes Jahr hatte ich bei meinem letzten Arbeitgeber eine Pauschale - mit beiderseitigem Einverständnis lösten wir das Ende 2012 auf. Im Dezember kam der Pastor auf mich zu. Oder auch das Buch, an dem ich mitschreiben durfte, und das jetzt in die Neuauflage geht. Und dann da noch ein neuer Auftrag, und dort... Ich habe Existenzängste, da ich schon mit sehr wenig Geld auskommen musste. Ein anderer Umgang mit dem Thema Geld hilft mir da enorm! Und auch ein wenig das Vertrauen, dass sich alles fügt.

    Und ja, negative Gedanken erzeugen eine negative Zukunft. Hab ich so erlebt. Ein bewussterer Umgang mit Gedanken kann helfen, zufriedener, "in Frieden", zu leben. Ich glaube auch daran, dass es Menschen, die schwer krank sind, besser geht, wenn sie gute Gedanken denken. Vielleicht verlängert es ihr Leben nicht, oder nur ein bisschen, aber sie haben auf alle Fälle ein schöneres Leben.

    Außerdem ist der Tod (und das sage ich, die bei Sterbe-Anzeigen in der Zeitung heult....) nicht das Ende. In meiner Herkunftsfamilie väterlichseits haben sich vier Leute umgebracht, mein Cousin mütterlichseits auch. Sie waren depressiv. Ich spüre diesen Anteil. Früher richtig doll, hatte immer Todesfantasien. Die Liebe zu meiner Mum und die Angst vor Schmerzen hat mich davon abgehalten. Aber ich wollte schon oft nicht mehr leben. Heute sieht das zum Glück anders aus. Und dabei hat mir auch Louise mit ihren Büchern geholfen. Sie war für mich eine wichtige Begleitperson zu mir selbst.

    Ich weiß, dass der Tod nicht das Ende ist - meine Oma (Mutter meiner Mutter) starb, als meine Mutter 17 war. Zwei Jahre vor meiner Geburt. Seit ich denken kann, ist sie präsent für mich. Ich habe viel von ihr geerbt. Sie hat in Träumen zu mir gesprochen, mir Mut gemacht, war auch ein wichtiger Teil meiner Therapie (in den Imaginationen). Sie ist da. Und das ist schön

    So, jetzt aber wieder zu was Weltlichem... Futtern...

    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

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