guten morgen
welch ein schöner Strang.... ich möchte mir auch gern ein wenig "abschauen" , mitlesen, nachlesen und künftig wieder etwas mehr auf mich achten...
erstmal einen schönen tag für alle!
guten morgen
welch ein schöner Strang.... ich möchte mir auch gern ein wenig "abschauen" , mitlesen, nachlesen und künftig wieder etwas mehr auf mich achten...
erstmal einen schönen tag für alle!
Hallo zusammen,
erst mal an alle Neuen ein herzliches Willkommen!! Und an alle alten: schön, Euch wiederzulesen.
Thema Wut:
Ich kann Dich gut verstehen Rimbecca. Ich bin auch ziemlich harmoniebedürftig und lass mir meine Wut meist nicht anmerken. Und dann kommt es auch schon mal vor, dass ich urplötzlich explodiere und dann gerade in den Augen der Betroffenen, die von meiner schwelenden Wut nichts wussten, weit übers Ziel hinausschieße.
Ich finde es schon wichtig, nicht aus dem Impuls der Wut heraus zu handeln, sondern erst mal tief Luft zu holen und die Situation mit Abstand zu betrachten. Die Trennung zwischen der Wut als Gefühl und einem selbst finde ich auch hilfreich. Genauso finde ich es hilfreich mir bewusst zu machen, dass der anderen in aller Regel nicht als oberstes Ziel hat mich zu ärgern, sondern meine Wut sozusagen ein Kollateralschaden seines eigentlichen Ziels ist. Er möchte etwas Bestimmtes erreichen und nimmt dabei bewusst oder unbewusst in Kauf, mich wütend zu machen. In der Situation selbst kann man das meist nicht so klar sehen, sondern fühlt sich angegriffen, missachet, was auch immer.
Wenn ich versuche, mir klar zu machen, was der andere eigentlich will, dann kann ich mich frei entscheiden, ob ich zu seiner Bedürfnisbefriedigung etwas beitragen kann und will. Vielleicht kann ich mit seinen Zielen nichts anfangen, halte sie für falsch, lehne sie ab. Dann ist es an mir zu entscheiden, wie ich damit umgehe. Offene Verweigerung? Kompromissvorschlag? Oder müssen sich unsere Wege vielleicht auch trennen, weil ich ahne, dass es immer wieder zu solchen Situationen kommen wird? Aber ich finde, es ist immer schon viel gewonnen, wenn ich mich nicht mehr ausgeliefert fühle, sondern handlungsfähig werde.
Ich finde auch, dass man - gerade als harmoniebedürftiger Mensch - den anderen gar nicht unbedingt mit der eigenen Wut konfrontieren muss. Es reich im Grunde, daraus für sich Maßnahmen abzuleiten und diese Maßnahmen zu kommunizieren oder ein Gespräch darüber zu suchen. Dieses "ich bin furchtbar wütend auf dich, weil..." ist mir mir schnell zu bemüht. In der Situation selbst hat man sich oft nicht unter Kontrolle, wenn man seine Wut rauslässt und hinterher hat es sowas von Aufarbeitung und Seelenstriptease. Warum nicht einfach die Wut als Zeichen nehmen, dass was im Argen liegt und sich nach einer gewissen Pause überlegen, wie man da rauskommen kann?
Gruß,
Malina
Herr, du legst mir größere Freude ins Herz, als andere haben bei Korn und Wein in Fülle" (Psalm 4)
Swing. Don´t walk.
(Tim Flach)
Moderation:
Trennung und Scheidung
Religion und Philosophie
Kunst - Von Malerei über Austellungen bis Theater
Da bin ich
Herzlich willkommen, inseltraum, Bae, Herzensnaehe
Nein, das klingt gar nicht verschwurbselt - sondern sehr logisch.
Daher der Rat im Zitat von Steffken: über den Atem kommen wir ja dann wieder "zu uns".
Und deshalb ist es auch so schlecht, direkt im Zorn zu reagieren - weil wir da oft gar nicht bei uns sind.
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Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste
Das kenn ich
Inzwischen habe ich etwas besser gelernt, mich abzugrenzen, Dinge auch mal einfach beim anderen zu lassen. Früher ging mir dsa oft so, wie oben beschrieben, oder ich war so verletzt, daß ich mich "ins Schmollen" zurückgezogen hab. Klare Kommunukation fiel mir dann oft schwer - oft, weil ich Angst vor der Reaktion hatte.
Das finde ich auch sehr wichtig.Die Trennung zwischen der Wut als Gefühl und einem selbst finde ich auch hilfreich. Genauso finde ich es hilfreich mir bewusst zu machen, dass der anderen in aller Regel nicht als oberstes Ziel hat mich zu ärgern, sondern meine Wut sozusagen ein Kollateralschaden seines eigentlichen Ziels ist.
Ich übe noch
Er möchte etwas Bestimmtes erreichen und nimmt dabei bewusst oder unbewusst in Kauf, mich wütend zu machen. In der Situation selbst kann man das meist nicht so klar sehen, sondern fühlt sich angegriffen, missachet, was auch immer.
[...]
Vielleicht kann ich mit seinen Zielen nichts anfangen, halte sie für falsch, lehne sie ab. Dann ist es an mir zu entscheiden, wie ich damit umgehe.[...]
Oder müssen sich unsere Wege vielleicht auch trennen, weil ich ahne, dass es immer wieder zu solchen Situationen kommen wird? Aber ich finde, es ist immer schon viel gewonnen, wenn ich mich nicht mehr ausgeliefert fühle, sondern handlungsfähig werde.
Aktueller Fall: mein (adoptierter) Bruder.
Beim letzten "Ausbruch" seinerseits (er hat mich total angebrüllt) hab ich nur gesagt "nicht in dem Ton", hab mich umgedreht und bin gegangen.
Und diesmal wohl ziemlich endgültig. Ich habe in den letzten Jahren oft um Aussprachen und um Versöhnung gebeten. Gebettelt im Grunde. Und es passiert immer wieder das gleiche. Das tut mir einfach nicht gut.
Ich muss ihm meine Wut nicht mehr mitteilen - bringt nix. Ich hab jahrelang versucht, "mich zu erklären". Hat nie was gebracht. Also -> Punkt hinter die Geschichte.
Auch wenn es mich traurig macht. Vor allem wegen meines Neffen und meiner Nichten.
Ja, sehr guter AnsatzWarum nicht einfach die Wut als Zeichen nehmen, dass was im Argen liegt und sich nach einer gewissen Pause überlegen, wie man da rauskommen kann?
Ja. Und obwohl mir das bewusst ist, ist das in dem Fall sein Problem. Denn er fühlt sich grundloss missachtet / schlecht behandelt. Er unterstellt da Dinge, die einfach nicht stimmen. Das liegt in erster Linie bei ihm, nicht bei mir.Er möchte etwas Bestimmtes erreichen und nimmt dabei bewusst oder unbewusst in Kauf, mich wütend zu machen. In der Situation selbst kann man das meist nicht so klar sehen, sondern fühlt sich angegriffen, missachet, was auch immer.
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Erwarte das Beste
Hallo Zusammen!
Auch mich hat der Titel sehr angesprochen - darf ich mich bei euch "einreihen"?
Könnte jemand auch den Fastenstrang hier verlinken - einfach mal zum etwas Hineinlesen.
Bin schon sehr gespannt
![]()
Hallo Feenzauber,
ein herzliches Willkommen auch an Dich.
Gute Idee, den alten Strang hier noch mal zu verlinken. Hier ist er!
Fröhliches Mitdiskutieren,
Malina
Herr, du legst mir größere Freude ins Herz, als andere haben bei Korn und Wein in Fülle" (Psalm 4)
Hallo an alle,
ich hadere gerade etwas an mir. Kränkel seit dem Wochenende vor mich hin. Erst leichte Erkältung, die sich jetzt im Hals, meiner Schwachstelle, festgesetzt hat. Noch keine richtig fiese Angina (ich kenn mich da aus leidvoller Erfahrung recht gut aus), die einen Arztbesuch nötig macht, aber unangenehm genug. Und ich frage mich, ob das ein Zeichen meines Körpers ist, dass ich mich übernommen habe in den letzten Wochen. Dabei habe ich gar nicht so viel gemacht. Also subjektiv kommt es mir schon so vor, als hätte ich zu viel Action und zu wenig Ruhe gehabt: Der ganze Vorumzugsstress, Ostern zur Taufe bei meiner Freundin. Zeit für mich war eher wenig. Und dann denke ich wieder, andere schaffen das dreifache Pensum, ohne mit der Wimper zu zucken, und Du bist so eine Mimose und wirst gleich krank, wenn es mal ein, zwei Wochen etwas stressiger wird. Irgendwie fällt es mir gerade schwer zu akzeptieren, dass ich vielleicht wirklich nicht so belastbar bin, wie mein Selbstbild es mir suggeriert. Ich will ja gar nicht die toughe Karrierefrau sein, die nach einem 14-Stunden-Arbeitstag noch locker ins Fitness-Studio rennt und danach noch einen Film auf arte schaut, ohne darüber einzuschlafen. Aber ich meine, ich müsste mehr schaffen können, eigentlich...
Und so hadere ich gerade mit mir und statt mich im Bett zu schonen, hab ich eben in einer Mammutaktion sämtliche Adressänderungsanzeigen auf den Weg gebracht. Und wenn ich morgen endgültig danieder liege, geschieht es mir ganz recht.
Unrunde Grüße,
Malina
Herr, du legst mir größere Freude ins Herz, als andere haben bei Korn und Wein in Fülle" (Psalm 4)
@Malina
Das denk ich auch manchmal. Ist aber Quatsch. Erstens ist das wirklich Tages- / Wochenform. Manchmal schafft man gar nix, und mag sich nach der Arbeit nur noch hinlegen (manchmal mag man sich sogar schon direkt nach dem Aufstehen wieder hinlegen),
und manchmal schafft man ein Pensum, wo jeder andere nur mit den Ohren schlackert, wenn man es erzählt.
Ich hatte zB mal ne Phase, da hab ich 4 Tage Hauptjob mit 32 Stunden gemacht. Dann 3 Tage 400-EUR-Job von 6 Uhr früh bis 11 Uhr, und an 2 Tagen davon noch Nebenjob freiberuflich, abends teilweise bis 2 Uhr früh... ist noch gar nicht sooo lange her...geht alles, wenn es sein muss... wenn ich das erzählt hab, haben alle gesagt, bei dem Pensum würden sie nach einer Woche tot umfallen... und so hätte ich das / mich auch eingeschätzt. Als es nötig war, ging es aber doch
In einer anderen Phase bin ich im Urlaub den ganzen Tag nicht richtig aus dem Bett gekommen, bzw. hab den Tag im Schlafi und vor dem TV verbracht...
Quintessenz: was muss, geht meistens, wie auch immer, und ansonsten sollte man einfach nicht ganz so streng mit sich selber sein und sich Ruhe gönnen, wenn der Körper oder die Seele danach schreit.
Wenn Du grad mehr Ruhe brauchst (die Hektik hängt Dir anscheinend schon total zum Hals rausUnd so hadere ich gerade mit mir und statt mich im Bett zu schonen, hab ich eben in einer Mammutaktion sämtliche Adressänderungsanzeigen auf den Weg gebracht. Und wenn ich morgen endgültig danieder liege, geschieht es mir ganz recht.
), gib sie Dir - am besten bewusst und ohne schlechtes Gewissen
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Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste