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  1. #41

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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    Zitat Zitat von _MiaWallace_ Beitrag anzeigen

    Was müsste (s)ich ändern, damit ich glücklicher/zufriedener/ausgeglichener bin?

    Welche Erwartungen hat mein Umfeld an mich? vs. Welche Erwartungen habe ich an mein Umfeld?
    (Im Sinne von: Wie ausgeglichen ist eigentlich dieses "Geben und Nehmen"?)

    Rückblickend:
    Ja, anstrengend war es gewiß auch.
    Aber in erster Linie war es schmerzhaft.
    Ja diese Fragen treiben mich auch gerade sehr um...
    Was genau hast du als schmerzhaft empfunden?

  2. #42
    Avatar von _MiaWallace_
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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    Zitat Zitat von pyra Beitrag anzeigen
    Was genau hast du als schmerzhaft empfunden?
    Ohne überlegen zu müssen:
    Die Erkenntnisse!

    Dieses mir eingestehen müssen, dass...!
    Dieses erkennen, dass...!
    Dieses wissen, welche Folgen sich zwangsläufig ergeben, wenn ich es/mich nun ändere!

    Ich war oft an einem Punkt, an dem ich hätte zurückrudern können - ich habe es aber nicht gemacht.
    Dieses "mutig weitergehen" tat schrecklich weh.

    Aber die Hoffnung, das richtige zu machen, war irgendwie immer da.
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

  3. #43
    Avatar von riva76
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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    Zitat Zitat von _MiaWallace_ Beitrag anzeigen
    Ich war oft an einem Punkt, an dem ich hätte zurückrudern können - ich habe es aber nicht gemacht.
    Dieses "mutig weitergehen" tat schrecklich weh.

    Aber die Hoffnung, das richtige zu machen, war irgendwie immer da.
    Da kann ich Mia nur beipflichten...damit habe ich auch meine
    Erfahrungen gemacht.

    Eine andere große Lernaufgabe für mich war, den Unterschied
    zwischen Ablehnung und Zurückweisung neu zu begreifen bzw.
    nicht länger miteinander zu verwechseln.

    Heute ist Zurückweisung für mich eine Haltung oder Handlung
    die vor allem mit Lieblosigkeit zu tun hat.

    Ablehnung hingegen hat etwas mit Grenzen setzen und liebevoller Selbstannahme zu tun...
    z. B. wenn ich etwas ablehne weil es mir nicht gut tut.

    Leider werden diese beiden Begriffe oft als Synonyme verwendet obwohl sie wenig miteinander zu tun haben.
    Lieber aus der Rolle fallen
    als in eine Falle rollen

  4. #44

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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    @MiaWallace: Irgendwie ist das für mich noch nicht so ganz greifbar... die Erkenntnisse finde ich zum Beispiel nicht so schmerzhaft, sondern teilweise beruhigend, teilweise auch erschreckend...

    Schmerzhaft ist für mich gerade, dass mit dieser Entwicklung bei mir ein starkes "auf mich selbst zurückziehen" verbunden ist, die Auflöung mancher Bindungen (zu Männern, aber auch zu Freunden) und das Gefühl, da vielleicht irgendwann mal "allein" (na sicher nie ganz, aber doch im Ansatz) dazu stehen.

    Viele scheinen auch mit dem "für mich einstehen" nicht ganz zurecht zu kommen.

    Und ja, die Erkenntnis, dass man letztlich ohnehin doch erst einmal mit und für sich allein ist, und es mit sich selbst ein Leben lang aushalten muss, die ist vielleicht schmerzhaft.

    Ich finde nur das jeden Tag daran erinnern, das Aufbrechen von Fragen und den Kampf mit mir selbst im Moment einfach furchtbar erschöpfend.

    Ist das bei euch irgendwann besser geworden oder empfandet ihr das nie so schlimm? (wobei dann für mich interessant wäre, warum es für mich so anstrengend ist...)

  5. #45
    Avatar von _MiaWallace_
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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    Zitat Zitat von pyra Beitrag anzeigen
    @MiaWallace: Irgendwie ist das für mich noch nicht so ganz greifbar... die Erkenntnisse finde ich zum Beispiel nicht so schmerzhaft, sondern teilweise beruhigend, teilweise auch erschreckend...
    Es ist doch gut, dass Du das so empfindest!

    Ich finde nur das jeden Tag daran erinnern, das Aufbrechen von Fragen und den Kampf mit mir selbst im Moment einfach furchtbar erschöpfend.
    Vielleicht könntest Du einen Gang runterschalten?

    Ich finde mich in Deinen Beiträgen nicht wieder.
    Möchte aber sagen, dass das natürlich alles absolut individuell ist und man keine Parallelen suchen sollte.

    Während "meiner Phase" habe ich zum Beispiel nicht in dieser Intensität darüber nachgedacht, DASS ich gerade in einer Phase bin.
    Hmm... weißt Du, wie ich das meine?

    Es war für mich kein Prozess - nicht in dieser Zeit.

    Ich habe nicht in Frage gestellt, dass ich gerade bestimmte Dinge in Frage stelle.

    Ich habe immer das Ziel gehabt, glücklicher/zufriedener/ausgeglichener zu werden.
    Und so schmerzhaft es auch war - hätte ich irgendwann festgestellt, dass der Weg zu diesem Ziel belastender ist, als die Hoffnung darauf, das richtige zu tun, wäre ich nicht weiter gegangen.

    Himmel... ist das kompliziert. Ich schick's trotzdem mal ab...
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

  6. #46

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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    doch ich versteh dich schon... zu kompliziert ist es nicht

    Ich würde ganz gern einen Gang runterschalten, ich glaub auch das anstrengende sind eher die äußeren Umstände, die eben dazu gehören, und gar nicht nur der Prozess in mir.

    Hat sich bei dir - oder auch bei den anderen, die hier vom Hebel Umlegen schrieben - denn dadurch etwas im persönlichen Umfeld verändert?

  7. #47
    Avatar von _MiaWallace_
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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    Zitat Zitat von pyra Beitrag anzeigen
    Hat sich bei dir - oder auch bei den anderen, die hier vom Hebel Umlegen schrieben - denn dadurch etwas im persönlichen Umfeld verändert?
    Alles!
    Es hat sich ALLES ge- und verändert!

    Und ich wusste, dass das die Folge sein würde.
    Genau das machte es zwischenzeitlich so schwer.
    "Man weiß immer, dass man jemand ganz Besonderen gefunden hat, wenn man einfach mal für ’nen Augenblick die Schnauze halten und zusammen schweigen kann."
    (Mia Wallace)

  8. #48
    Avatar von riva76
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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    Zitat Zitat von pyra Beitrag anzeigen
    Hat sich bei dir - oder auch bei den anderen, die hier vom Hebel Umlegen schrieben - denn dadurch etwas im persönlichen Umfeld verändert?

    Natürlich hat sich alles verändert.
    Mein ganzes bisheriges Lebensgefüge ist damals bei mir
    zerbrochen.
    Und zwar alles...bis zum nackten Überlebenskampf.

    Und ALLES musste neu zusammengesetzt werden.

    Aber Du siehst...ich lebe noch.
    Lieber aus der Rolle fallen
    als in eine Falle rollen

  9. #49
    Avatar von silkcut
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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    Hallo,

    dieses Weitermachen empfinde ich auch als schmerzhaft - und manchmal bin ich so frustriert und enttäuscht, wenn ich in alte Verhaltensmuster zurück falle, weil es so schön einfach ist.
    Gerade heute Vormittag wieder, weil Montag ist und ich noch müde bin und durchlässiger als sonst und dünnhäutiger und...*doppelseufzundjammermodusaus*

    Und das Weitergehen ist danach doppelt und dreifach schwer...

    Aber ich hoffe, dass meine Schritte auf diesem Weg irgendwann sicherer sind. Ohne zu zögern und mit geradem Rücken.

    @riva76: danke für die Worte über die Ablehnung und Zurückweisung - ich suche schon so lange danach und konnte es nie in Worte fassen -

  10. #50

    Registriert seit
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    AW: Welche Hebel habt ihr gerade erfolgreich umgelegt?

    dann ist vielleicht die Situation bei mir doch nicht so viel anders - und ich habe es nur anders ausgedrückt. Ich finde gerade diese komplette Veränderung so schwer.

    Z.B. beende ich gerade denn - ohnehin nur online bestehenden - Kontakt zu zwei Männern, einer aus der Vergangenheit, einer aus der Gegenwart. Ich verstehe, dass dieses emailen nur Projektion ist und mich verlangsamt und behindert.

    Dennoch fühle ich mich "wie auf Entzug"... und empfinde es als so anstrengend. Warte auf Emails, muss mich zusammenreißen... und das, obwohl ich weiß, dass es so besser ist.

    Wahrscheinlich fühlt es sich auch so an, weil noch nichts Neues (jetzt kein Mann, einfach neues Lebenserfüllendes) an die Stelle getreten ist. Zumindest nicht so, dass es alles ersetzt und ich mich ebenso angenommen und wahrgenommen fühle.

    Das muss ich jetzt selbst tun, aber da bin ich noch im Lernstadium und finde es schwer und es gelingt mir nur selten...

    Ein Überlebenskampf ist es nicht, aber es bricht so viel in mir hervor, aus meiner Kindheit, aus alten Freundschaften, aus meiner Geschichte, das ich manchmal gar nicht weiß, wo anfangen und wie weitermachen... Es erscheinen mir zu viele Hebel, um sie umzulegen und den "Haupthebel" sehe ich vielleicht noch nicht...

    Und ja, auch das letzte Post trifft es gut. Mir geht es oft so: Es ist so schwer, ich mach ja eh alles nicht richtig - ist es das wert?
    Wird es irgendwann besser und leichter?

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