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  1. #1

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    Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Hallo !

    Vielleicht hat hier jemand eine praktikable Handlungsempfehlung für mich:

    Ich bin nicht mehr jung, wohne seit 20 Jahren in Mietshäusern und in letzter Zeit empfinde ich es fast als Zumutung mit den lieben älteren Menschen in einem Mietshaus zu wohnen.

    Es tut mir leid, aber es passiert mir heutzutage immer dasselbe. - Ich werde ständig angesprochen, dass ich dieses und jenes nicht zu tun hätte, häufig bereits präventiv. Denken Sie dran, wir halten es so oder so. Dieses ständige Massregeln geht mir gehörig auf den Sender. Und es kommt nur bei Mitmietern - Menschen 70++ vor mit anderen Mitmietern habe ich nie Probleme. Haben die Herrschaften so furchtbare Langeweile oder spiegelt mich da was ?

    Meine Frage, bin ich einfach zu nett zu den alten Leutchen, setze ich zu wenig bis gar keine Grenzen (denke immer ja mei, die sind ja schon so alt) Wecke ich ein Kindchen-Schema in meinem vierten Lebensjahrzent ? Langsam platzt mir der Kragen, aber es fehlt mir die entsprechende Ansage. Habt ihr eine Idee ?

    Woher kommt die ständige Unzufriedenheit der älteren Menschen. Vor 20 Jahren gab es noch entzückende ältere Herrschaften - wo sind die hin ?

    Vielen Dank für fachdienliche Hinweise !

  2. #2
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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    oh das kenne ich.

    wir haben auch eine im haus. bereits jenseits der 80, kümmert sich um jeden....du weißt schon. sie hat eben nichts anderes mehr, denke ich mir und lasse sie.

    nur dass sie immer auf der suche nach schuldigen für irgendwas ist geht mir auch gehörig auf den senkel.

    alles soll nach ihrer pfeife tanzen. wir tanzen eigentlich nach der pfeife der hausregelung und dabei bleibt es auch. ich ahbe mir angewöhnt mehr oder weniger "rechts rein, links wieder raus" zu praktizieren.

    so ein dahingesabbeltes "ja ja...." reicht meist.

    ich glaube wirklich, dass es was mit langeweile zu tun hat. irgendwie tut sie mir dann auch immer leid, ihre kinder und enkel kommen nicht sehr oft, ich weiß ja aber auch nicht wie weit weg die evtl. wohnen. sie geht zwar jeden tag raus, aber meist auch nur um wieder irgendjemanden anzuquatschen wegen irgendwas ganz wichtigem wie türstopper.

    du siehst, den ultimativen tip habe ich nicht.

    wenn sie mir allerdings klar und deutlich etwas vorwirft (hatte sie letzte woche mal drauf), dann sage ich das auch deutlich, dass dem nicht so ist und sie nicht einfach leute irgendwelcher dinge verdächtigen soll, wo sie nichts genaues weiß. da werde ich schon deutlich und das sollte man auch einem alten menschen zumuten können. immerhin sollte der im laufe des lebens gelernt haben damit umzugehen.

  3. #3

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Oh ja, ich sehe du verstehst mich - du schilderst genau die Situationen, die ich meine. Puh, mich nervt das total ab, wenn ich nach Hause komme, gestresst von der Arbeit, mir der Weg auf der Treppe versperrt wird und ich dann mit Verhaltensregeln drangsaliert wird. Vielleicht hat ja noch jemand ne Idee für uns zwei,

    Danke erstmal und

    lg chilli

  4. #4

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Zitat Zitat von Chilli007 Beitrag anzeigen
    Woher kommt die ständige Unzufriedenheit der älteren Menschen. Vor 20 Jahren gab es noch entzückende ältere Herrschaften - wo sind die hin ?
    Also bei uns im Haus wohnten leider auch schon vor zwanzig Jahren überwiegend die weniger entzückenden Exemplare, für die z.B. schon die Anwesenheit von kleinen Kindern eine absolute Zumutung war .

    Meine Erfahrung ist: wenn man nett zu denen ist, machen sie immer weiter. Und manche werden richtig unangenehm. Bei denen ist das glaube ich auch nicht die Langeweile, die sind einfach verbittert.

    Ich habe mich bei solchen Nachbarn immer bemüht, höflich zu bleiben, aber nicht auf ihre Ansprüche/Vorwürfe einzugehen. Diskutieren ist meistens zwecklos. Mach eine höfliche, aber klare Ansage und lass sie dann stehen.

  5. #5

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Zitat Zitat von emdi Beitrag anzeigen
    Also bei uns im Haus wohnten leider auch schon vor zwanzig Jahren überwiegend die weniger entzückenden Exemplare, für die z.B. schon die Anwesenheit von kleinen Kindern eine absolute Zumutung war

    Ich habe mich bei solchen Nachbarn immer bemüht, höflich zu bleiben, aber nicht auf ihre Ansprüche/Vorwürfe einzugehen. Diskutieren ist meistens zwecklos. Mach eine höfliche, aber klare Ansage und lass sie dann stehen.
    So nach dem Motto:

    "Danke ich werd´s mir merken" ?

  6. #6
    gesperrt
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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    unsere "mäkeltante" () ist auch immer höflich und nett dabei, macht auch immer ein bisschen einen auf mitleid und das ihr keiner böse sein soll, wenn sie sowas anspricht. doch nicht so doof die masche.

    wie schon gesagt: klare ansagen bekommt sie, wenn sie meint jemanden anklagen zu müssen obwohl sie nichts weiß und vor allem, wenn es nicht stimmt. und dann lasse ich sie auch stehen, offenbar ist das ok, sonst würde sie nicht mehr mit mir sprechen.


    gegen ab und zu mal einen kleinen schnak im treppenhaus ist ja auch nichts einzuwenden, aber wenn es immer nur um die türstopper oder auch wahlweise briefkästen geht dann wird es eben langweilig.

    wenn ich gar keinen nerv habe, gehe ich weiter mit den worten "ich habe es eilig", stelle aber fest, dass ich es immer häufiger eilig habe, weil sie mich einfach nur noch nervt, ich aber auch keinen bock auf stress im haus habe.

  7. #7

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    OH je ihr lebt alle im Haus meiner Mutter. Als die 1959 in den Mietblock zog war da noch eine klare Hirarchieebene.. die "strammen" Hausfrauen haben sich in alles eingemischt ...und wenn sie ihre Haustour nicht perfekt machte gabs eins auf die Mütze... Das haben diese Hausfrauen jetzt noch im Blut und leiden darunter das in Häusern sich alles ändert... Hier hilft nur starke Nerven und ein bischen verständnis... und wir werden alle mal alt und komisch.. bin ich mir sicher

  8. #8
    Avatar von marylin
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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    wenn ich gute Laune habe, und die Mäckertanten ansonsten ja nett sind, murmele ich auch jajaja... und gehe weiter. Wenn unser Hausmeisterehepaar irgendwas verlangt, wofür es keinen Grund gibt, frage ich sie immer "Warum"? Ihre ehrliche Antwort müsste dann heißen: "Weil wir es so wollen..." Sagen sie aber nicht, meist sind sie ob meiner dämlichen Nachfrage nach dem "Warum" ziemlich verblüfft und ziehen sich zurück.

    Bei unverschämten Menschen antworte ich auch schnell mal im scharfen Ton: "Das geht Sie nichts an!"
    Das Leben ist kreuzgefährlich und endet mit Sicherheit tödlich.

  9. #9
    Sesam
    gelöscht

    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Zitat Zitat von Chilli007 Beitrag anzeigen
    Woher kommt die ständige Unzufriedenheit der älteren Menschen.

    Vielen Dank für fachdienliche Hinweise !
    Neben Langweile vermute ich ganz einfach das sie wollen das alles so bleibt wie es ist, so wie sie es kennen. Jeder der aus der Reihe tanzt verunsichert.

    Zum Glück hatte ich bisher nie eine "Else Kling" in einem Mietshaus.

  10. #10

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Ursula Ott:

    "... Bitte, liebe *Mitmenschen, prüfen Sie bei Ihrer nächsten Ermahnung, ob Sie wirklich meine Erziehungsberechtigten sind."

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