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  1. #41

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Bei uns sind die Papiertonnen ein Dauerthema. Wir haben nämlich zuwenig, von der Stadt gäbe es kostenfrei eine weitere aber das ist nicht gewünscht. Stattdessen erzieht man lieber an den Nachbarn rum und beschwert sich weiljemand mal nicht auf seine Pizzakartons gestiegen ist um sie platt zu machen, oder im Waschkeller das Licht brennt.

    Dann beschwert man sich auch noch gerne dass ständig neue Leute herziehen die einen nicht grüßen, immer träfe man unbekannte Menschen im Aufzug, man fühle sich nicht mehr wohl im Haus. Die beiden letzten Parteien die dazugezogen sind, sind deutsch-afrikanische Päarchen. Nachtigall ich hör dir trappsen.

    Auf meinen Hinweis, Menschen hätten auch mal irgendwann Besuch ist er nicht eingegangen. Kennt er wohl nicht.
    Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.
    Karl Valentin

  2. #42

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Zitat Zitat von greta1 Beitrag anzeigen
    Sowas gibt es nicht nur in Mietshäusern... Es gibt auch in Einfamilienhäusern nette Nachbar-Exemplare, die die überhängenden Blätter nachmessen. Und das ganze dann schriftlich festgehalten in den Briefkasten werfen.
    Hihihi ... ich hab schon viel erlebt, aber so was noch nicht.

    Wir haben 6 angrenzende Grundstück (unseres ist lang und schmal) und haben mit keinem Nachbarn Streit ... bin ich froh!!

    Mein Schwiegervater hat immer die über seine Grundstückgrenze hängenden Sträucher radikal zurückgeschnitten, was natürlich zu Streit führte.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

  3. #43

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Also, ich bin auch schon über 60 und werde hoffentlich NIE so. Zur Zeit wohnen bei uns Schwiegertochter und Sohn im Haus und es ist sehr friedlich.

    Meine Schwester hat als Studentin mal in einem Haus gewohnt. Bei der Kehrwoche (im Badischen) musste die Mülltonne nach der Leerung gründlich innen gereinigt werden, jede Woche!!!

    Da sie studierte, war sie schon weg, als die Tonne geleert wurde und kam erst wieder, als schon wieder Müll in der Tonne war. Da wurde sie zum Gespräche mit Nachbarinnen zitiert und ihr wurde gesagt, sie könne dann eben erst an die Uni gehen, wenn die Tonne geleert ist und sie diese gründlich von innen gereinigt hat.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

  4. #44
    Avatar von Karla48
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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Die Mülleimer-Reinigung bitte aber auch mit Zahnbürstchen, ne?
    Ich wurde in Stuttgart mal belehrt, dass es nun wirklich nicht ginge, die Kehrwoche schon freitags zu machen. PLUS: Man hatte mich sonnabends vormittags auf meinem Balkon gesehen, mit einer Freundin, Sekt trinken! Damit war der Stempel "Faules Gesindel" aber sowas von auf meiner Stirn!

    Ältere Leute haben mich noch nie genervt mit ständigen Belehrungen o.ä. Nur Vermieter, die etwas großgrundbesitzerartiges an sich hatten. "Ich gut, du böse!".

    Ich denke aber, es gibt zwischen Generationen schon immer verschiedene Auffassungen zu mancherlei Dingen. Also auch in puncto Ordnung und "was sich gehört, und was sich nicht gehört". Das ist nunmal so. Eine andere Sache ist es, Menschen erziehen zu wollen, nur weil sie jünger sind. OT: Ich habe da einen Onkel... Und ich bin Ü 50!!
    The original Karla
    est. 2006

    Achtung! Affe beißt und wirft mit Schmutz!
    ( Schild im Zoo)


  5. #45
    gesperrt Avatar von Sentenza
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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Zitat Zitat von Didi50 Beitrag anzeigen
    Also, ich bin auch schon über 60 und werde hoffentlich NIE so. Zur Zeit wohnen bei uns Schwiegertochter und Sohn im Haus und es ist sehr friedlich.

    Meine Schwester hat als Studentin mal in einem Haus gewohnt. Bei der Kehrwoche (im Badischen) musste die Mülltonne nach der Leerung gründlich innen gereinigt werden, jede Woche!!!

    Da sie studierte, war sie schon weg, als die Tonne geleert wurde und kam erst wieder, als schon wieder Müll in der Tonne war. Da wurde sie zum Gespräche mit Nachbarinnen zitiert und ihr wurde gesagt, sie könne dann eben erst an die Uni gehen, wenn die Tonne geleert ist und sie diese gründlich von innen gereinigt hat.
    Ich wüsste gar nicht, wie ich das anstellen sollte. Unsere Tonnen reichen mir bei meinen 1,70 Metern bis zur Brust, ich müsste hineinklettern, weil meine Arme nicht lang genug sind, um es draußen stehend zu machen. Ich würde aber nicht hineinpassen. Außen am Haus ist auch kein Wasseranschluss, von einem Schlauch mal ganz zu schweigen, und ich würde doch den Teufel tun, mit heißem Putzwasser und Gerät aus der 2. Etage runterzusteigen und mich auf dem Trottoir Reinigungsarbeiten hinzugeben.

    Bei uns ist das so: Wenn die Tonnen total verdreckt sind, dann kann (muss er aber leider nicht) der Vermieter die WBO anrufen und verlangen, dass die Tonnen ausgetauscht werden. Die Tonnen werden bei der WBO gereinigt.

  6. #46
    Avatar von Sugarnova
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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Ist vielleicht ein Mischmasch aus
    - Erziehung
    - Generation
    - Zeitfaktor.

    Ich mag unsere Hausgemeinschaft. Sehr gerne. Wir nehmen für uns gegenseitig Päckchen an, es darf auch mal gefeiert werden bis um 2 Uhr morgens am Wochenende (es wird immer nett mit Zettelchen angekündigt) - ist übrigens eher bei anderen so, wir sind keine Partymäuse.

    Du lieber Himmel, wenn wir aber eine Freundin mit Mietwagen besuchen, dann muss sie vorher (!) einen Antrag beim Vermieter stellen, damit wir für 2 Stunden den Parkplatz vor dem Haus nutzen dürfen, und muss dafür auch Gebühr bezahlen.

    Und trotzdem wird sie von ihren Nachbarn drauf angesprochen, warum sie "Besuch aus Hamburg" bekommt (= das Kennzeichen unseres Autos).

    Wohlgemerkt, wir sind immer die einzigen (!) gewesen, die auf einem 10er-Parkplatz standen. Wir haben also noch nie etwas weggenommen, und würden uns auch ggf. woanders hinstellen.

    Das Schlimme ist, wir beobachten, dass sie auch so wird. Letztens flippte sie aus, weil ein Einzug über die Mittagspause hin erfolgte (und schnautzte erstmal die neuen Nachbarn an, tolle Begrüßung).

    Komischerweise ist ihr Vermieter aber nicht so aktiv, wenn es um Wasserflecken im Winter geht, die sich an der Außen-Innenwand sammeln. Und nach jeder noch so kurzen Morgendusche sammelt sich das Wasser an den Fenstern.

    Ganz ehrlich, ich könnte so nicht leben. Und ich putze auch keine Mülltonnen ohne geeignetes Equipment, das ist nämlich unhygienisch.

  7. #47
    Avatar von clematis61
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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Sind es wirklich immer die Älteren?

    Unsere Nachbarin bekommt ab und an von einem jungen Mann Besuch, ich schätze so ca 40 Jahre(oder ist das alt?).
    Der beschwerte sich, dass unsere Wanduhr zu laut schlagen würde. Wir sollten sie abstellen.
    Geht natürlich nicht, sie hat ein mech. Laufwerk. Wenn man es abstellt, dann steht die Uhr.

    Und außerdem gehe die Uhr 5 Minuten vor. Schlage also zu früh, das würde ihn besonders irritieren.
    Bei mir gehen alle Uhren 5 Minuten vor, ich brauche diesen Puffer

    Bei ständig nörgelnden Nachbarn habe ich mir angewöhnt, besonders freundlich zu sein, das klappt ganz gut.
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
    (Vaclav Havel)


    Liebe Grüße Clematis

    Pro-Aging anstatt Anti-Aging

  8. #48
    Nathalie1000
    gelöscht

    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Ich wurde in Stuttgart mal belehrt, dass es nun wirklich nicht ginge, die Kehrwoche schon freitags zu machen. PLUS: Man hatte mich sonnabends vormittags auf meinem Balkon gesehen, mit einer Freundin, Sekt trinken! Damit war der Stempel "Faules Gesindel" aber sowas von auf meiner Stirn!
    Kehrwoche am Freitagnachmittag steht bei mir sogar im Mietvertrag und wenn man pünktlich ist, kann man mit den Nachbarn der Strasse gleichzeitig fegen und wischen. Da wird zwar weniger gearbeitet als gequatscht, aber alle können bezeugen, dass man mit Besen draußen war.

    Hättet Ihr ein Viertele getrunken, wäre Dein Ruf weit besser gewesen. Die Schwaben sind meiner persönlichen Erfahrung nach nicht so fleissig, aber der Anschein wird gewahrt.

  9. #49

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Der Nachbar im Haus meiner Mutter ist von der ganz schlimmen Sorte. Er ist schon weit über 90, aber noch recht agil.

    Er klaute ihr schon öfters die Zeitung aus dem Briefkasten. Ich frage mich nur, wie er die Zeitung da raus bringt. Die Zeitung liegt flach im Briefkasten, der Briefkastenschlitz ist sehr flach. Er würde mit seiner Hand da niemals reinkommen.

    Er bringt die Zeitung dann aber nicht wieder. Er liest sie und wirft sie weg. Sie kam nur drauf, als sie ihn mal nebenbei gefragt hat, ob er heute auch keine Zeitung bekommen hätte. Er: "Nein hab ich nicht. Deshalb hab ich mir ihre Zeitung genommen."

  10. #50

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    AW: Die "lieben" älteren Hausmitbewohner

    Also unsere Nachbarn - alle ueber 70 - sind da ganz entspannt. Eigentlich viel zu entspannt. Das sind richtige Party-Tiere, die jeden x-beliebige Situation als Anlass zum Feiern nehmen (Geburtstage, Hochzeitstage etc). Da wird dann das ganze Haus eingeladen und man steht doof da, wenn man nicht kommt, oder sich "schon" um 22 Uhr verdrueckt, weil man morgens um 5:30 aufstehen muss "ach, Sie Arme, wir wollen doch noch Kuchen essen um Mitternacht"...
    Um unsere Geburtstage habe ich schon immer Panik, da wir dann auch einladen muessen und die lieben Leut nicht vor 3 (nachts) aus der Wohnung zu bekommen sind...

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