Hallo,
ich hoffe, ihr könnt mir helfen, da meine Hautärztin leider nicht weiter weiß. Der Text ist leider etwas lang.
ich habe seit Sommer 2009 Haarausfall (ich bin weiblich, Anfang 20). Meine Haare sind seitdem merklich dünner geworden, kahle Stellen habe ich aber zum Glück nicht (es scheint eher diffus zu sein), allerdings haben sich schon auffällige Geheimratsecken herausgebildet. Es sind bis zu 300 Haare am Tag ausgefallen (ich hab sie alle einzeln nachgezählt). Auffällig ist, dass die Haare im Sommer stärker ausfallen als im Winter. Was mir weiterhin aufgefallen ist und was ich nicht erklären kann: Lose Haare erkenne ich schon an den Spitzen, denn die haben dort (an den Spitzen) einen "Bipps", was vermutlich die Haarwurzel ist(?); wenn ich das Haar herausnehme, hat das andere Ende keinen solchen "Bipps". Es ist als lägen diese Haare falsch herum zwischen den restlichen Haaren. Meine Hautärztin konnte mir dies leider auch nicht erklären. Seit einiger Zeit verspüre ich zudem einen Juckreiz und muss mich ständig an der Kopfhaut kratzen (dass das von Anfang an so war, daran kann ich mich allerdings nicht erinnern). Was außerdem mit dem Haarausfall kam: Kleine Schuppen. Ich hatte eigentlich nie ein Problem mit Schuppen. Jetzt ist es wohl auch nicht so auffällig, aber wenn ich an der Kopfhaut kratze, habe ich immer viele Schüppchen unter dem Fingernagel.
Was untersucht wurde:
-Bei der Frauenärztin wurde mein Blut (auf männliche Hormone) untersucht. Das soll bei mir noch im normalen Bereich liegen, aber grenzwertig sein. Haarausfall kann man dann aber dadurch nicht erklären oder?
-Mir wurden Haare herausgerissen und die Haarwurzeln untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Haarwurzeln nicht richtig fest sitzen. Die Haare lösen sich leichter heraus als normal (das merke ich auch - es tut nämlich weniger weh, wenn man ein Haar herausreißt).
Was ich bisher dagegen (erfolglos) unternommen habe:
-Biotin
-ein Haarwasser, was mir meine Hautärztin verschrieb (ich sollte es einmal wöchentlich abends nehmen; am Tag darauf fielen mir mehr Haare aus als sonst schon, deswegen habe ich dann aufgehört, das Haarwasser zu nehmen)
-Regaine (ca. 5 Monate). Wurde mir von einem anderen Hautarzt empfohlen, der direkt meinte, dass der Haarausfall erblich bedingt sein müsse (allerdings hat in meienr Familie wirklich niemand Probleme mit Haarausfall). Ich benutze Regaine in einer Zeit, wo mein Haarausfall eigentlich von alleine sehr wenig ausgeprägt war (er war fast weg), der Haarausfall wurde dann allerdings wieder schlechter, weshalb ich Regaine dann absetzte.
-antiandrogene Anti-Baby-Pille
Ich weiß einfach nicht, wo die Ursache für den Haarausfall liegt und es macht mich so fertig, dass ich nicht weiß, ob das jemals aufhören wird, oder ob ich irgendwann wirklich noch eine Glatze bekomme. =(
Ich muss noch erwähnen, dass ich stark unter Stress gelitten habe und immer noch etwas leide (ich hatte auch einen Burn-Out). Es ist aber umstritten, ob Haarausfall durch Stress verursacht werden kann oder? Ich habe auch keine deutliche Besserung des Haarausfalls feststellen können, seitdem ich nicht mehr ganz so sehr unter Stress stehe.
Hat jemand eine Idee, was die Ursache für den Haarausfall sein könnte? Oder einen Tipp bzgl. eines Spezialisten? Ich würde auch in eine andere Stadt fahren.
Danke schon mal und liebe Grüße
Nachtrag: Falls das von Belang sein sollte: Ich leide, seit ich 15/16 bin, unter Akne (damals mittelschwer bis schwer, heute im Erwachsenenalter nur noch leicht, aber immer noch vorhanden).








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