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  1. #1
    Essig
    gelöscht

    Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Eine Freundin bat mich mit Ihr Unterlagen zu kontrollieren, da sie Post eines Inkassounternehmens erhalten hat.
    So weit so gut, die Zahlungsforderung ist strittig, da rechtzeitig der Mahnung widersprochen wurde und auch belegt werden konnte, dass die Forderung nicht rechtens war. (Sie hatte fristgerecht gekündigt und auch eine Kündigungsbestätigung erhalten und auch aufgehoben. Hat sie gut gemacht)
    Aber der Mobilfunkanbieter sendete ihr darauf lediglich ein Standartschreiben mit der Drohung eines Schufaeintrages, sollte sie die strittige Forderung nicht innerhalb einer Woche beglichen sein. Da sie der 1. Mahnung schon fristgerecht widersprach tat sie hier nichts mehr. (Rechtlich soweit ich weiß okay)
    Nun hat sie Post eines Inkassounternehmens
    Hauptforderung 70,00 €
    Mahngebühr 7.50 €
    Zinsen 1,07€
    und Schadensersatz! 75,00 €
    Aber wieso Schadnsersatz? Wer ist denn zu Schaden gekommen?
    Ist das okay?
    Kenne mich darin nun gar nicht aus

  2. #2
    Avatar von ascalin
    Registriert seit
    14.06.2001
    Beiträge
    3.769

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Nein, das ist so, wie du es geschildert hast, nicht richtig und nicht zulässig. Ich würde sie noch einmal mit Einschreiben-Rückschein anschreiben und ebenfalls gegen die erhobenen Gebühren und Kosten Einspruch einlegen, damit nicht im äußersten Fall eine Teilanerkennung unterstellt werden kann.

    Im übrigen würde ich sie auffordern, den gerichtlichen Weg über Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid, denen beiden ebenso widersprochen würde, einzugehen, bevor sie mit einem Schufa-Eintrag drohen. Auch einem Gerichtsverfahren würdest du anhand der Beweismittel in deiner Hand gelassen entgegensehen.

    Sollten sie entgegen diesem rechtlichen Weg einen Schufa-Eintrag zu Ungunsten deiner Freundin veranlassen, behält sie sich vor, wegen Rufschädigung gerichtlich gegen sie vorzugehen.

    Schreibt ruhig hart und selbstsicher, denn was die betreiben, ist ebenfalls ein Aufplustern und eine Drohgebärde, die deine Freundin einschüchtern und aus lauter Angst zum Zahlen veranlassen soll.
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

    Chinesisches Sprichwort


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  3. #3
    Essig
    gelöscht

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Zitat Zitat von ascalin Beitrag anzeigen
    Schreibt ruhig hart und selbstsicher, denn was die betreiben, ist ebenfalls ein Aufplustern und eine Drohgebärde, die deine Freundin einschüchtern und aus lauter Angst zum Zahlen veranlassen soll.
    Danke genau das dachte ich mir auch
    Genau deshalb sprach meine Freundin mich auch an, ich lasse mir sowas nicht gefallen und sie würde wahrscheinlich ganz schnell zahlen weil sie angst hat.

  4. #4
    Moderation Avatar von Promethea71
    Registriert seit
    11.09.2004
    Beiträge
    6.338

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Das sind die Kosten, die durch die Beauftragung der Inkassobude entstanden sind.

    Aber da sie ja die Kündigungsbestätigung hat und die Forderung nicht rechtmäßig ist, kann sie as beruhige ignorieren.
    Ihr könnt dem Inkassounternehmen ja eine Kopie schicken und darauf hinweisen - je nachdem wie die organisiert sind, hören sie dann auf, oder nehmen es nicht zur Kenntnis und schreiben weiter.

    Eigentlich egal - mit denen habt ihr keinen Vertrag.

    Nur wenn irgendwann ein Mahnbescheid kommen sollte, darauf müsst ihr reagieren.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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  5. #5
    Essig
    gelöscht

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Zitat Zitat von ascalin Beitrag anzeigen
    Nein, das ist so, wie du es geschildert hast, nicht richtig und nicht zulässig. Ich würde sie noch einmal mit Einschreiben-Rückschein anschreiben und ebenfalls gegen die erhobenen Gebühren und Kosten Einspruch einlegen, damit nicht im äußersten Fall eine Teilanerkennung unterstellt werden kann.

    .
    hast Du einen Tip für mich, was genau ich da schreiben könnte?
    Nur wenn du magst natürlich

  6. #6
    Essig
    gelöscht

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Das sind die Kosten, die durch die Beauftragung der Inkassobude entstanden sind.

    Aber da sie ja die Kündigungsbestätigung hat und die Forderung nicht rechtmäßig ist, kann sie as beruhige ignorieren.
    Ihr könnt dem Inkassounternehmen ja eine Kopie schicken und darauf hinweisen - je nachdem wie die organisiert sind, hören sie dann auf, oder nehmen es nicht zur Kenntnis und schreiben weiter.

    Eigentlich egal - mit denen habt ihr keinen Vertrag.

    Nur wenn irgendwann ein Mahnbescheid kommen sollte, darauf müsst ihr reagieren.
    Nein diese wurden nochmals mit 45,- € veranschlagt Der Schadensersatz ist in der Streitsumme mit eingebaut worden und auch als Schadenserstz deklariert.

  7. #7

    Registriert seit
    12.01.2007
    Beiträge
    6.361

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Mach zusätzlich die Kosten für Einschreiben/rückschein und die bisher angefallenen Kosten für die Beweisführung geltend und setze eine Zahlungsfrist von 14 Tagen, ansonsten Mahnbescheid.

    Nein, das Geld wirst Du natürlich nicht erhalten. Aber es wird dann nicht von einem kleinen Mädchen bearbeitet, sondern von höherer Etage.

    Bisher hat es immer dazu geführt, dass die endlich in ihren Unterlagen nachgesehen haben.

    Selbstverständlich auch Schadenersatz wegen Rufschädigung vorbehalten etx. pp.

  8. #8
    Essig
    gelöscht

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Uiuiui,
    die Inkassofirma kann auch nicht rechnen.
    3 x wurden in einer Zinstabelle Mahnkosten á 2,50 € erhoben
    In der Rechnung aber 10,00 €

  9. #9
    Essig
    gelöscht

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    Mach zusätzlich die Kosten für Einschreiben/rückschein und die bisher angefallenen Kosten für die Beweisführung geltend und setze eine Zahlungsfrist von 14 Tagen, ansonsten Mahnbescheid.

    Nein, das Geld wirst Du natürlich nicht erhalten. Aber es wird dann nicht von einem kleinen Mädchen bearbeitet, sondern von höherer Etage.

    Bisher hat es immer dazu geführt, dass die endlich in ihren Unterlagen nachgesehen haben.

    Selbstverständlich auch Schadenersatz wegen Rufschädigung vorbehalten etx. pp.
    Die Kosten in Rechnung stellen hatte ich auch vor
    kannst Du natürlich nicht wissen deshalb ein

    Aber auch Schadensersatz zu verlangen ist gut

  10. #10
    Avatar von ascalin
    Registriert seit
    14.06.2001
    Beiträge
    3.769

    AW: Schadensersatzansprüche vom Inkasssounternehmen

    Zitat Zitat von Essig Beitrag anzeigen
    hast Du einen Tip für mich, was genau ich da schreiben könnte?
    Nur wenn du magst natürlich
    Schreib per Einschreiben mit Zustellungsnachweis an das Inkassobüro.

    In der Betreffzeile erwähnst du alle Angaben (Vorgangskennzeichen etc., was du ihrem Schreiben entnehmen kannst) und beziehst dich auf "Ihr Schreiben vom ....."

    Sehr geehrte Damen und Herren, (falls dir der Bearbeitername bekannt ist, ihn direkt ansprechen)

    hiermit widerspreche ich erneut der Hauptforderung in Höhe von 70 Euro, wie ich es bereits nach der 1. Mahnung am xx.xx.xxxx gegenüber der xxx-Gesellschaft getan habe.

    Eine Kopie meiner fristgerechten Kündigung und der Kündigungsbestätigung der xxx-Gesellschaft finden Sie anliegend.

    Gleichzeitig widerspreche ich den von Ihnen geltend gemachten Kosten und Gebühren, d. h.

    (Einzelaufstellung wie im Schreiben einfügen).

    Falls Sie die beigefügten Unterlagen nicht überzeugen, bitte ich Sie, den rechtlich vorgeschriebenen Weg über die Beantragung eines Mahnbescheids und Vollstreckungsbescheids zu gehen, denen ich in Anbetracht der Lage jeweils ebenfalls widersprechen werde. Auch einem eventuell angestrebten Gerichtsverfahren sehe ich gelassen entgegen, da ich nichts zu befürchten habe und Ihnen nur weitere Kosten zu Ihren Lasten entstehen.

    Sollte ich erfahren, dass Sie ohne diesem ordnungsgemäßen Weg einen Schufa-Eintrag zu meinen Ungunsten veranlassen, behalte ich mir vor, Sie wegen Rufschädigung zu verklagen.

    Hochachtungsvoll

    xxxx

    Anlagen
    Kopie der fristgerechten Kündigung
    Kopie der Kündigungsbestätigung
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

    Chinesisches Sprichwort


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