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Thema: Milchallergie

  1. #1

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    Milchallergie

    Hallo ihr Lieben!

    Hat einer eurer Mäuse eine Milchallergie (also ich meine keine Lactoseintolleranz) und wenn ja wie geht ihr damit um, wie lebt ihr damit?

    Unser kleiner Mann hat sie leider. Er bekommt direkt dicke Pusteln und Urtikaria. Schon bei den kleinsten Mengen, egal ob Pre oder Kuhmilch.

    Ich wäre für jede Antwort dankbar.
    Lg
    Mit meinem Strampelmann (7/12) an der Hand
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    ein Sternchen und eine Sternschnuppe im Herzen

  2. #2
    Moderation Avatar von Wiesenkraut
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    AW: Milchallergie

    Sabis was genau willst du denn wissen, bei uns siehts nach Kopplung aus, also Laktoseintolleranz+Milchallergie.
    Als wir getestet haben, war das Fünkchen erst 18 Monate und die Ärztin sagte uns gleich, dass die Tests in dem Alter noch sehr unzuverlässig sind. Raus kam Milch und Hühnereiklar.
    Es scheint aber so zu sein, dass sie auch ein Problem mit Laktose hat.

    Auf Grund der Allergie bekommt sie einen Neurodermitisschub, die Laktose macht "nur" leichtes Bauchgrummen.

    Mir ist allerdings deine Frage nicht so ganz klar? Ich bin recht allergieerprobt, die Große hatte eine Weizenmehlallergie und das ist ähnlich wie Milcheiweis überall. Inzwischen find ich aber, dass man selbst an der Wursttheke echt gut drüber informiert wird ob Milcheiweis in der Wurst ist.

    Die Ärztin hat uns 2 Möglichkeiten vorgeschlagen, erstmal die Desensibilisierung (das scheint bei Milch ganz gut zu klappen) alternativ den kompletten Ausschluss. Auf Grund der recht starken Reaktion haben wir uns für den Ausschluss entschieden. Zuhause ist das auch kein Problem. Schwierig ists im Kindergarten, da ists schon ein paar mal passiert, dass die Laienköchin eben nicht wußte, dass in XY Milch drin ist.

    Da Milchallergie bei Erwachsenen sehr selten ist, macht uns die KÄ gute Hoffnung, dass sie von selbst wieder verschwindet. Ich geh einfach mal davon aus, die Weizenallergei der Großen hatte sich auch mit 3 Jahren "ausgewachsen"

    So wenn du nun was genauer wissen willst musst du gezielt fragen

    Manchmal ist das ganz große Glück ganz klein



    meine Binometten waren Kapuzinerkresse und Diadora.
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  3. #3

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    AW: Milchallergie

    Wiese: Vielen Dank für deine Antwort.
    So explizitere Fragen sind z.B.:
    Gibt es Ehrfahrung mit Aminosäurenmilch? Zur Zeit treten ein paar Stillschwierigkeiten auf und Pre-Nahrung fällt ja im Notfall aus.
    Wie erklärst du es deinem Kind? Hast du Ersatzprodukte? Verzichtet ihr Zuhause alle auf Milchprodukte?
    Lg
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  4. #4
    Moderation Avatar von Wiesenkraut
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    AW: Milchallergie

    hm so lange ich voll gestillt habe, hatten wir das nur als Verdacht...ist bei mir nicht so schnell aufgeflogen, da ich selbst eine leichte Laktoseintoleranz habe (Milch im Kaffee quitiert mein Bauch wohl mit lautem Poltern aber mehr auch nicht, ein Glas Milch würde mich allerdings scon schnell auf die Toilette jagen)

    so richtig aufgeflogen ist das ganze, dann im Kindergarten bei Milchreis, das Fünkchen hat sofort mit Nesselsucht reagiert. Ich hab ihr dann gleich erklärt, dass das vermutlich von der Milch kommt, was sich kurz später bestätigt hat. Da war sie aber auch schon 18 Monate. Seit dem müssen wir eben nur sagen "das kannst du nicht haben, da ist Milch drin" und wir versuchen schon eine schmackhafte Alternative anzubieten.

    Auf Milch wird hier ansonsten nicht verzichtet, wäre auch sinnfrei. Im Kindergarten muss sies ja auch lernen. Sprich der Rest der Familie der Milch mag nimmt auch Michprodukte zu sich. Das ist aber ähnlich wie mit Kaffee oder Alkohol, so lange die Elterns ich da sicher sind ist das für die Kinder kein Problem.

    Wenn sie irgendwo zu Besuch ist, fragt sie sogar regelmässig ob Milch oder Ei drin ist (inzwischen ist sie gute 2.5), wie gesagt den ein oder anderen Unfall hatten wir im kindergarten, aber da warens eben versteckte Milcheiweisse.

    Aminosäuremilch kenn ich nicht. Aber meine KÄ meinte NEstle Althera wäre eine Möglichkeit (witzig bis ich gerade geschaut habe, war ich der Meinung wir hätten HA Milch*g)Bei uns hat das mal ganz gut geklappt. Die bieten wir auch heute noch aus dem Becher an, weil ich mir momentan noch nicht sicher bin, wie ich die Calciumversorgung sichern soll.
    Es gibt hier allerdings an der Uniklinik ein Beratungszentrum für Allergien unter anderem mit einer Lebensmittelallergieabteilung. Da haben wir irgendwann im April einen Termin

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    Geändert von Wiesenkraut (10.02.2013 um 09:52 Uhr)

  5. #5
    Avatar von Linchen84
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    AW: Milchallergie

    Hi sabis,

    das ist ja nicht so schön, dass ihr dahingehend probleme habt!

    P. hatte auch mit 5 monaten diagnostiziert bekommen milchallergie! Sie hatte ja mit 4 monaten beginnend einen starken neuroschub...wir waren im extra allergiezentrum und dort geht man folgendermaßen vor:

    So lange stillen wie möglich und die mutter darf alle milchprodukte zu sich nehmen, parallel mit 4/5 monaten mit milchloser beikost beginnen. Als flaschenmilch gabs neocate im angebot, ich glaub das ist das was du meinst!
    Das hat unsere aber nicht getrunken.
    Dann wurde uns ans herz gelegt mit 7/8 monaten ins KH zu gehen und eine provokation machen zu lassen, d.h. zu jeder mahlzeit wurde milch gegeben und dann blut untersucht und symptome beobachtet!
    Wir habens etwas später gemacht so mit 10 monaten und da dann die allergie so gut wie verwachsen war (was meistens so passiert), durften wir danach alle milchprodukte geben!

    Alternativ waren wir noch beim heilpraktiker, ob das geholfen hat, wissen wir nicht, aber nun mit 2 jahren, ist auch die neuro fast weg und wir sind glücklich!

    Sabis frag ruhig wenn du noch fragen hast!! Ich wünsch euch viel Glück! Wie schlimm ist denn die neuro bei ihm? Kratzt er sich auch ständig auf?

    Grüße Linchen
    mit Januarküken 2011


    Bino´s: Schnecke83, Kruemel74 und Callalilly (alle 3 mit tollen Kids gesegnet)
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  6. #6
    Avatar von Linchen84
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    AW: Milchallergie

    Jetzt muss ich nochmal nachfragen, wenn er keine milchprodukte bekommt, hat er keine pusteln und die haut sieht gut aus?
    mit Januarküken 2011


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  7. #7
    Moderation Avatar von Wiesenkraut
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    AW: Milchallergie

    Neocate ist ziemlich bäh, da hat uns die KÄ gleich gewarnt, dass das evtl nicht akzeptiert wird. Ging hier gar nicht, auch Pregomin AS wurde nicht genommen. Die scheinen noch mal anders ausgebaut als Nestle Althera. Ich meinte wir haben Althera bekommen weil Eiweis und Laktosefrei

    Linchen wow dass das bei euch so gut geklappt hat mit der Desensibilisierung. Bei uns wurde selbst auf die kleinste Menge (schlagt mich ich glaub es waren 2 Tropfen auf einer Pipette) schon mit der Haut reagiert. Es gab Bläschen rund um den Mund. das klappt also oft aber leider nicht immer.

    Es gibt wohl typische "Kinder" Allergien die dazu neigen sich zu verwachsen, wenn der Darm fit ist, das hatte usn damals schon unser Kinderarzt bei Weizen erzählt und jetzt unsere KÄ auch wieder (beide vertreten sehr verschiedene Richtungen unser alter Kinderarzt war anthroposophisch orientiert jetzt die KÄ absolute Schulmedizinerin). Bei der Großen haben wir mit Globuli unterstützt. Jetzt lassen wir es einfach konsequent weg. Wir haben 2 Sitzungen Bioresonanz hinter uns, das aber nur da ich eine Kollegin hab die Heilpraktikerin ist und es uns kostenlos anbietet...wenn das Allergiezentrum der Uni nichts anderes sagt, wird wenn die Kleine 3 ist noch mit Minimengen Milch konfrontieren

    Ich hab gerade noch mal nachgelesen in dem Infoheft, man geht davon aus das die gastrointestional erworbenen Allergien (Kuhmilch, Ei, Soja) dann verschwinden, wenn sich das Imunsystem im Darm richtig arbeitet, was zwischen 3 und 4 der Fall ist.

    @Linchen, weisst du welchen Wert ihr bei dem Rasttest hattet. Bei uns war es wohl 3 und damit "mittel"?

    Warum ich noch mal hier bin, ich wäre vorsichtig, wenn (was nicht warscheinlich ist) dir irgenwer zu Sojaprodukten rät, die Warscheinlichkeit einer weiteren Allergie ist da wohl recht hoch.

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  8. #8
    Avatar von Linchen84
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    AW: Milchallergie

    wiesenkraut: ich glaub mit 5 monaten hatte sie bei milch 3 und bei ei 2 wenn ich mich nicht irre ( ist allerdings nicht so aussagekräftig in diesem alter), wir waren dann auch zur bioresonanz, die sofort auch die allergie bestätigte und nach der behandlung wurde es schon besser...wir waren dann noch mehrere male bei der bioresonanz, immer wenn die haut wieder schlimmer wurde und da hatte sie dann nacheinander reagiert auf chlor, dann auf trauben und meeresfrüchte und auf lycra...ich weiß nicht ob ich 100% dran glaube, aber meinem mann hat die bioresonanz geholfen! War stark tierhaarallergisch und reagiert nun nur noch ganz selten.
    Bei der provokation hatte sie dann einen rasterwert von 0 bei milch und 1 bei ei, ei haben wir dann mit absprache der kiä einfach so gegeben ohne provo. Wann ist bei deiner kleinen die hautreaktion aufgetreten? Erst nach einem jahr? Und sie hat auch nicht auf premilch reagiert?

    thema sojamilch: da wurde uns auch abgeraten, soja ist einer der größten allergieverursacher überhaupt.
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  9. #9
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    AW: Milchallergie

    wir haben keine normale Premilch gegeben, ich hab *grübel* ich müssts nachlesen aber ich meine 8 Monate fast voll gestillt, wir haben zwar mit 6 Monaten mit Beikost gestartet aber der Start war sehr zäh. Ich selbst nehm sehr wenig Milchprodukte zu mir auf Grund der Laktoseprobleme. Da ich nachts noch sehr lange gestillt habe, haben wir erst "Fremdmilch zugefüttert, als ich nicht mehr zum schlafen stillen wollte. Den klassischen Milchbrei gabs hier nie. Ich meine - aber sicher bin ich nicht, dass das nach dem Milchreisfiasko war. Jedenfalls war sie definitiv über ein Jahr.
    Den ersten Neurdermitisschub hatten wir ca zeitgleich mit den Zähnen und dem Wintereinbruch. Damals hofften wir noch auf eine reine Zahnreaktion (was bei der Allergikerfamilie zugegeben nicht warscheinlich war). Bis dahin hatte ich nur Obst eingeführt und mit Kürbis angefangen. Der erste Schub halt also warscheinlich nichts mit Nahrungsmitteln zu tun.

    Lustig dass es bei euch auch Ei und Milch ist...

    und auch lustig, dass ihr auch Bioresonanz versucht. Es wird bei uns wieder so sein wie mit Homöopathie auch. Ich werd nie sagen können, woran es liegt, da wir momentan Milch und Ei konsequent verweigern. Ich denk mir aber auch, es kann nichts schaden, wir bekommen es kostenlos also warum nicht versuchen.

    Wobei du mich ja auf Ideen bringst, ich hab eine schlimme Katzenallergie und liebe Katzen, wenn ich die halbwegs in den Griff bekäm, würde ich dafür sogar bereitwillig zahlen. Ich muss mal meine Kollegin fragen

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  10. #10

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    AW: Milchallergie

    Vielen Dank für eure Antworten. Da weiß ich jetzt erstmal weiter!

    Linchen: Ansonsten ist er beschwerdefrei. Nur bei Kontakt. Es reicht schon wenn ein Tropfen Milch kommt.Es ärgert mich sehr, dass ich vor 5 Wochen bei unserem KA gesagt habe: Mein Kind hat auf den Pre-Milch Hirse Brei reagiert und nach meinem Gefühl ist es die Premilch. Da sagte er: Nein, dass ist auf jedenfall die Hirse. Den Brei weiter so geben nur anderes Getreide. das andere ist so selten, das hat er nicht. ... was für einen Aussage.



    lg
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