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Thema: Vorhibbeln

  1. #41
    Avatar von MoBe
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    AW: Vorhibbeln

    Fairy, das hast Du schon richtig verstanden, denke ich. Du bekommst (da ich mal davon ausgehe, dass du über 1.200 Euro verdienst) 65% des Durchschnittsgehalts der letzten 12 Monate. Wenn nur Du Elternzeit in Anspruch nimmst. Wenn Dein Partner die beiden Partnermonate nimmt, werden 14 Monate gezahlt. Das kann man natürlich auch splitten. 8 Monate Du, 6 Monate er usw. usf. Allerdings wird die Berechnung der Höhe des Elterngeldes natürlich anders, da ihr bestimmt unterschiedlich viel verdient.

    Du kannst Dir das natürlich auch auf zwei Jahre splitten, dann bekommt ihr eben nur die Hälfte pro Monat. Also der Betrag, der insgesamt an Euch gezahlt wird, bleibt der gleiche.

    Übrigens ist der von Dir festgestellte Trend gar nicht so trendy *klugscheiss* Es ist vielmehr ein Trend gewesen, Kinder bis zum dritten Lebensjahr daheim zu betreuen. Das löst sich nur nun wieder auf. In anderen Ländern schlägt man nämlich die Hände über den Kopf, wenn die von den deutschen Umständen hören. Und früher war es hierzulande ja auch nicht üblich. Da ging das gar nicht, dass jemand sich auf die Kinderbetreuung "beschränkte". Das kam meines Wissens erst in der Nachkriegszeit auf. Für Kinder ist es sogar gut, wenn sie früh Kontakte zu anderen Kindern haben. Auch gerne in gemischten Altersklassen. So lernen die Kleinen von den Großen und die Großen lernen Rücksichtnahme usw.

    Natürlich sollte man in meinen Augen kein Kind bekommen, um es nach wenigen Monaten Vollzeit betreuen zu lassen. Aber in Anbetracht der Rentenjahre, des FAmilieneinkommens usw. finde ich es sogar gut, nach einem Jahr oder eben zweien wieder zu arbeiten. Zumindest in Teilzeit.

    Ich kann es mir für mich vorstellen, ein Jahr lang daheim zu bleiben. Danach muss Betreuung her. Sonst fühle ich mich nicht wohl - glaube ich
    Wer sich über das Morgen sorgt, verdirbt sich den Spaß am Heute.

    .......

    Es gibt zwei schöne Dinge auf der Welt: Erinnern und Vergessen.
    Und zwei Häßliche: Erinnern und Vergessen.

  2. #42
    Avatar von fairyprincess85
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    AW: Vorhibbeln

    Puhh... jetzt bin ich die ganze Zeit am hin und her rechnen...
    Was wäre denn wenn ich unter 1200 verdienen würde? Würde ich dann 67% bekommen?
    Ich komme auch zu dem Entschluss das mein Freund sich in nächster Zeit zu einem Kniefall überwinden sollte... dann könnte ich die 12 Monate vorher noch in Steuerklasse 3 gehen
    (Da ist grad ein wenig dir Romantik flöten gegangen)

    Ich bewundere alle Elternpaare die sich trotz allem immer wieder wagen diesen Schritt zu wagen... mich schreckt es grad wieder ein wenig ab und ich überlege es wirklich noch ein wenig rauszuzögern damit ich finanziel ein wenig besser da stehe, aber andererseits bekommen es Leute hin die noch weniger verdienen als ich.
    „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

    Antoine de Saint-Exupéry

    LG fairyprincess85

  3. #43
    Avatar von Taadah
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    AW: Vorhibbeln

    Hallo ich hüpf mal kurz rein.
    Also zum Elterngeld muss man sich im Grunde nicht so viele Gedanken machen. Ich kam wunderbar zurecht mit meinem Elterngeld, als Alleinerziehende. Ich habe mein Geld vor der Schwangerschaft vor allem für Wochenendpartys und Zigaretten sowie für Auswärts essen gehen ausgegeben. Das fiel dann fast alles weg und ich hatte trotz größerer Wohnung und Windeln für das Kind genug übrig um trotzdem noch gut zu leben. Ich habe aber auch kein Auto gehabt und überschaubare laufende Kosten.
    Wichtig zu wissen ist aber, dass das Elterngeld ab dem Zeitpunkt der Geburt für max. 12 bzw. 14 Monate gezahlt wird. Das heißt wenn ihr Mutterschutzgeld bekommt kann man es zwar schon beantragen, es wird aber mit dem Mutterschutzgeld verrechnet. Ich hatte quasi die A*Karte denn mein Kind kam bereits 8 Wochen zu früh. Klar wird das Mutterschutzgeld (also die Wochen die man theoretisch vor und nach der Geburt bekommt) gezahlt, das Elterngeld gibt es aber dafür nicht und das MuSchugeld ist ja meist auch mehr, zumindest wenn man arbeitet(volles Gehalt, geteilt von Krankenkasse und Arbeitgeber). Auch muss man bedenken, das Geld für den letzten Monat ein wenig zu sparen. Zumindest wenn man sein Gehalt vom Arbeitgeber erst am Ende des Monats bekommt. Beispielsweise ist dein Kind am 15. Sep. geboren musst du rein theoretisch am 15. Sept. des kommenden Jahres wieder anfangen. Kriegst dein letztes Elterngeld aber am 15. August und dein Gehalt erst am 30 Sept. oder 1. Okt. Das heißt im September hast du keinerlei Einnahmen außer dem Kindergeld.
    Nach einem Jahr anfangen ist ok. wenn man sein Kind da schon loslassen kann. Erfahrungsgemäß haben meist die Mütter mehr Schwierigkeiten als die Kinder sich an die Fremdbetreuung zu gewöhnen.
    Außerdem nehmen viele Krippen nur zum August auf und die Plätze sind rar. Ich komme aus den neuen Bundesländern. Wir haben jede Menge Krippen und vernünftige Öffnungszeiten sowie meist aktzeptable Preise. Aber auch hier war es schwierig mein halbjähriges Kind anzumelden für einen Platz im November. Wir hatten Glück, dass gerade eine Tagesmutter neu eröffnet hatte (und die auch noch deutlich günstiger als die Krippe war, da es bei uns vom Land gefördert wird). Ich hab neulich aus Spass nach den Öffnungszeiten von KiTas in einer Stadt in Norddeutschland geschaut. Da könnte ich nur 30 Std. arbeiten da mein Kind dort nur Max. 8 Std. betreut wird. Hier sind es 10 Std. Aber das benötigt man eben auch wenn man noch Wegezeiten einrechnen muss. Zumindest bei Vollzeit 40 Std.

    Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg beim Vorhibbeln.

  4. #44
    Avatar von fairyprincess85
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    AW: Vorhibbeln

    Zitat Zitat von Taadah Beitrag anzeigen
    Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg beim Vorhibbeln.
    Vielen lieben Dank


    Wie wird das denn normalerweise gehandhabt mit den 2 Monaten des zweiten Elternteils?
    Können die gleichzeitig genommen werden? kann der Kindsvater dann auch direkt nach der Geburt wenn die Kindsmutter noch Mutterschaft hat zwei Monate zu Hause bleiben? oder ist das dann zu viel Geld-Hick-Hack?
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    LG fairyprincess85

  5. #45
    Avatar von Taadah
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    AW: Vorhibbeln

    Das geht wohl auch. Allerdings weiss ich nicht ob es sich dann finanziell lohnt. Bekannte von mir haben das zum Ende der Elternzeit gemacht und so nen schönen Sommer zu dritt gemacht. Es gibt auch Elterngeldrechner. Aber wenn ihr erst in 1-2 Jahren anfangt mit dem üben...bis dahin ist noch viel Wasser den Fluss runtergelaufen und es kann sich alles bereits wieder um 180 Grad gedreht haben.

    Mach dir doch da jetzt noch nicht so viele Gedanken drum.

  6. #46
    Avatar von MoBe
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    AW: Vorhibbeln

    Fairy, die Gedanken um das Geld habe ich mir damals auch ohne Ende gemacht. Da war der Gedanke an ein Kind aber auch recht neu und ich hab mir einiges, ja, komisches vorgestellt. Und ich habe mich auch gefragt, ob ich mir und meinem Portemonnaie das wirklich antun will usw. Ja, Kinder kosten eine Menge Geld. Aber das "Weniger", das man letztendlich vielleicht hat, tut nicht so weh, als dass man deswegen kein Kind bekommen würde. Bei mir war damals die ein oder andere Unsicherheit aus Angst vor der eigenen Courage vorhanden. Und die haben sich auch in der endlosen Geldrechnerei widergespiegelt. Als mein Wunsch aber einfach feststand, da nix dran zu rütteln war, habe ich auch das ängstliche Rechnen sein lassen. Jetzt weiss ich: das wird schon passen. Muss ja
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    .......

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  7. #47
    Avatar von fairyprincess85
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    AW: Vorhibbeln

    Ach, ich möchte einfach nur nicht so unvorbereitet und unwissend an die ganze Sache ran gehen.
    So von wegen: Heute machen wir mal ein Kind und dann sehen wir weiter
    Es werden so viele Situationen auf mich zukommen wo ich mir denke "ui und nu?" da will ich mir wenigstens das bißchen Wissen aneignen was geht
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  8. #48
    Avatar von Taadah
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    AW: Vorhibbeln

    Fairyprincess, für Kinder gibt es leider keine Bedienungsanleitung. Man lernt aus Erfahrung und jede Mutter handhabt es anders. Man kann Erfahrungsberichte lesen und irgendwelche Ratgeber. Meist handelt man aber aus dem Bauch heraus oder wie man es selbst in seiner Kindheit erfahren hat. Und kein Kind ist gleich.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ein Baby im ersten Jahr nicht viel braucht. Ich gestehe aber auch, dass ich die erste mit Baby war und meine Mutter fast ausflippte über das erste Enkel und alles was so nötig war zusammen sammelte. Wir haben Klamotten und Ausstattung,wie Wanne, Bett und Autoschale geborgt oder günstig von ihren Kollegen erstanden. Neue Klamotten hab ich zu Hauf geschenkt gekriegt oder im Angebot gekauft.Wenn du natürlich Markenjunkie bist und shoppingsüchtig, biste schnell pleite.
    Für Babysachen kriegst du auf Flohmärkten nicht mehr viel aber es ist Quatsch sich alles neu zu kaufen.
    Wenn du selbst stillst kostet die Nahrung bis zu nem halben Jahr oder länger auch nichts und danach ein bis drei Euro pro Tag.
    Teuer werden die Kinder erst wenn die Fremdbetreuung beginnt, wenn du nichts mehr fürs Baby geschenkt bekommst, wenn das Kind eigene Wünsche entwickelt. Aber auch das hab ich bisher gut mit meinem Gehalt und dem Kindergeld abdecken können. Mit 900 Euro plus Kindergeld und Unterhalt (ich hatte nur den Vorschuss vom Jugendamt, das war ein bisl über 100 Euro) kam ich das eine Jahr super zurecht. Und du hast noch nen Mann mit dem du die Mietkosten und Anschaffungskosten teilst. Ein Jahr geht das schon. Und selbst wenn du in der Zeit verlassen werden solltest(wovon wir mal nicht ausgehen) kann man aufstockendes Hartz4 beantragen. Uns gehts in Deutschland schon ganz gut.

    Einen schönen Sart in die Woche wünsch ich.

  9. #49
    Avatar von PollySue
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    AW: Vorhibbeln

    Zitat Zitat von MoBe Beitrag anzeigen
    Hui, jetzt tut sich hier ja richtig was

    Polly Sue, na guck, da hat dir Fairy aus dem Hibbelstrang, der keiner mehr ist, ja den richtigen Tipp gegeben! Ich hoffe, du hast ihr das nicht krumm genommen. Ich bin eine der alten Mädels aus diesem Strang, bei der es sich leider in der Zwischenzeit ausgehibbelt hatte wegen Trennung. Bin mittlerweile nur noch selten dort schreibtechnisch aktiv. Ich les fast nur noch mit. Eben weil es kein Hibbelstrang mehr ist. Also, wie gesagt, ich hoffe, Du hast das auch so verstanden
    Guten Morgen MoBe!

    Ja, alles bestens! :-) Ich fühle mich wohl hier und ich nehme doch einen guten Rat niemandem übel! Im Gegenteil.

    Zitat Zitat von MoBe Beitrag anzeigen
    Beim FA sollte man auf jeden Fall was vom KiWu erzählen und die Impftiter checken lassen. Ein richtiger US ist auch vernünftig – so musste ich direkt mit der frage, ob das mit Kindern überhaupt mal klappen wird operiert werden. Jetzt ist alles gut, aber wäre ärgerlich, wenn man schon hibbelt und sich fragt, warum es nicht klappt...
    So habe ich mir das auch gedacht. Vermutlich muss ich auch noch sämtliche Impfungen hinter mich bringen, denn ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal gegen irgendwas mal geimpft worden bin...außer Hepatis B mit 17....
    Eine Freundin von mir will auch schon länger schwanger werden und hat jetzt ein Jahr gebraucht, um den Körper vorzubereiten! Das finde ich schon echt heftig!

    Zitat Zitat von MoBe Beitrag anzeigen
    Polly, Du machst auch quasi nfp? Ich find das irgendwie total witzig... muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich während der Jahre mit der Pille überhaut keine Ahnung vom Zyklus hatte. Nicht nur von meinem nicht, sondern überhaupt nicht. Da hätte ich die Frage danach, wann bei Frauen denn der Eisprung stattfindet nicht beantworten können Heute klappt das sehr gut

    Mein FA und auch die von Freundinnen finden die Basaltemperatur-Schleim-Methode oder Tage zählen oder sonst was natürlich total unvernünftig und unsicher. Habe noch keinen FA gehört der sagte, das sei so schon in Ordnung. Allerdings ist der Pearlindex bei der Methode des NFP geringer als der von Zykluscomputern... und die Dinger sind ja auch nicht billig. Keine Ahnung, ob Ärzte bloß gern Hormone verkaufen?! Ich werde dieses Zeug jedenfalls nie wieder einwerfen Und die Schwangerschaften, die trotz nfp entstehen, sind in meinen Augen eher Fehler im Timing (à la: Pille vergessen) und nur in seltenen Fällen wirklich „Pech“. Aber so kann's ja auch bei der Pille passieren oder bei gerissenen Kondomen oder sonst was. Polly, Du hast es ja auch schon erlebt, dass der Zyklus „in der Tonne“ war. Und dann eben beschlossen, dass der Monat unsicher ist. Muss man sich dann eben dran halten. Mein Zyklus ist sehr, sehr regelmäßig. Das Thermometer hab ich mittlerweile dauerhaft in der Schublade. Wir verhüten einfach bis Tag 15, dann sollte der ES vorbei sein und der Schleim und Mittelschmerz grenzen das ja auch noch ein. Das geht seit Monaten gut. Die Tage vorm ES verhüten wir immer, da dieser so an Tag 11/12 ist. Also sehr früh und das wäre uns zu riskant. Und falls es mal nicht gut geht, der Es warum auch immer plötzlich später ist, ist das auch kein Drama. Erst mal liegt die Wahrscheinlichkeit trotz Sex um den ES herum schwanger zu werden ja nun nur bei knapp 30 %. Und finanziell geht es uns ganz gut. Nicht spitze, aber keine Schulden, keine Exfrauen, keine Kinder. Beruflich wäre eine Schwangerschaft kein Problem und wir hätten viel Unterstützung von unseren Familien. Also, wenn's schief geht, dann ist das eben so. Kinderwunsch ist ja schließlich vorhanden und wäre nur kurzzeitig ein Bein-, aber keinesfalls ein Genickbruch.
    Ja, ich beschäftige mich seit Anfang des Jahres mit nfp. Anfangs wollte ich einfach nur wissen, ob ich die Disziplin besitze jeden Morgen vorm Aufstehen zu messen. Als das überraschenderweise sehr gut geklappt hat, musste ich mich erstmal mit dieser beschissenen Auswertung rumschlagen, bis ich eine Seite gefunden habe, mit der das echt gut geht.
    Meine Mutter hat damals selbst mit der Basaltemperatur verhütet. Und ich wußte immer schon recht viel über den Zyklus. Allerdings habe ich reichlich dazu gelernt und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue.
    Nfp hat sogar einen geringeren PI als die Pille! Die Pille liegt bei 0,4 und nfp bei 0,3. Natürlich geht man beim PI immer von richtig angewandten Methoden aus. Und ja, dazu gehört auch, dass man einen Zyklus hat den man als komplett unsicher einstufen muss. Aber was habe ich zu verlieren?! Ich darf eh nicht anders verhüten und dann kann ich wenigsten ab und zu ein paar Tage genießen.
    Lach, du gehst also auch eher locker mit nfp um, wie? Würde ich aber auch machen, wenn es eh nicht sooooo schlimm ist. Ich glaube ein Stück weit muss das Schicksal auch mitspielen dürfen. Bei uns ist es einfach noch zu früh. Auch wenn ich mir wünsche, dass es anders wäre....

    Zitat Zitat von MoBe Beitrag anzeigen
    Ihr seid keine Eiteitei-Frauen?!?! Maaaaannnn, warum das denn nicht?! Bin ich auch nicht und habe Mitte 20 noch überlegt, ob Kinder überhaupt sein müssen... Ich fand ganz frisch geschlüpfte Säuglinge auch für gewöhnlich nicht sonderlich hübsch. Bin nicht in schwärmerisches Schreien ausgebrochen und fand es „nur“ erstaunlich. Das andere kam erst, als hier in meinem alten Strang die Babies geboren wurden. Da geht einem echt das Herz auf und plötzlich ist man selbst für ne Sekunde herzerweichend „eiteitei“
    Als ich zur Geburt meine Teamkameradin besucht habe, hat sie mir ihren gerade mal 4 Tage alten Sohn direkt in die Arme gelegt. Ich habe mich eher noch dageben gewehrt...hatte den ganzen Pulli voller Hundehaare und fand das unpassend! Ihr war das egal....schwubs hatte ich das Baby auf dem Arm! Ich war total gebannt von diesem kleinen Wesen. Aber ich raste halt nicht so aus, wie alle andere Mädels aus meinem Umfeld. Die quieken dann nur noch vor sich her.
    Allerdings finde ich es schon etwas seltsam, dass diese Teamkameradin immer ausgerechnet mir ihr Baby auf den Arm gegeben hat....sie kam an und schwupps war das Baby bei mir. Dabei gab es immer 100 andere, die danach geschrieen haben....aber ich muss zugeben...verdammt süß ist er schon der Kleine...


    Zitat Zitat von MoBe Beitrag anzeigen
    Und obwohl mein KiWu schon etwas älter ist, bin ich manchmal immer noch froh, dass ich noch keine Mama bin. Ich glaube, eine solche Entscheidung zu treffen, ist oft mit Zweifeln und Gedanken verbunden, ob man das wirlich will bzw. ob das echt JETZT schon so sein sollte. Wenn man mir morgen plötzlich ein Kind in den Arm drücken würde, wäre ich bestimmt ordentlich überfordert. Aber man hat ja für gewöhnlich 9 Monate Zeit, um da rein zu wachsen
    Polly, dass Dein Partner schon ein Kind hat ist bestimmt nicht das, was man sich auf Wunsch bestellen würde. Aber ich find's toll, dass Du mit der Kleinen so gut zurecht kommst und sie magst! Wie oft ist die Kleine denn bei Euch? Kommt die Mutter auch damit zurecht, dass Du da bist?
    Irgendwie ist es genau das, was du beschreibst. Du bekommst von heut auf Morgen ein Kind in die Arme gedrück....jedenfalls sinnbildlich. ;-) Ich wollte NIE einen Partner mit Kind haben....aber gegen die Liebe kommt man einfach nicht an. ^^ Aber jetzt bin ich froh um die Erfahrungen, die ich jetzt schon sammeln kann. Es ist witzig zu beobachten, wie der eigene Mutterinstinkt plötzlich hervor kommt. Du machst manche Dinge instinktiv richtig...obwohl du keine 9 Monate hineingewachsen bist.
    Die Kleine ist jedes WE für ein paar Stunden bei uns. Leider ist das echt nicht viel und man kann so wenig unternehmen. Aber die Mutter will sich auf keine Ausweitung des Umgangs einlassen. Auch sonst können die beiden Eltern kaum vernünftig miteinander reden und nein, sie findet es auch nicht gut, dass es mich gibt. Das nehme ich allerdings nicht persönlich, denn sie fänd jede Frau an der Seite ihres Exmannes nicht gut. Ganz einfach.
    Aber das ist ein anderes Thema....

    Zitat Zitat von MoBe Beitrag anzeigen
    Habt ihr mit euren Partnern schon konkret über den KiWu geredet? Also, nicht nur grundsätzlic ob überhaupt usw. sondern wann es losgehen soll und wie ihr euch das vorstellt? Sorry, wenn ich das überlesen habe...?


    Viele Grüße von der faulen Coch

    die MoBe
    Hmmm....wir haben schon ziemlich konkret darüber gesprochen. Erste differenzen gab es immer, wenn wir nach Wohnungen geschaut haben und mein Freund meinte, dass seine Kleine ja schon mindestens im Schulalter sei, wenn wir gemeinsame Kinder haben würden....Das wäre noch locker 4 Jahre!!! Nee....dazu bin ich nicht bereit. Wer weiß, wie lange wir üben, bevor es soweit ist? Ich habe ihm dann erklärt, dass ich einfach nicht mehr das Alter habe, um 4,5 oder 6 Jahre zu warten!
    Erst gestern hat er wieder betont, dass es ja nun einen neuen Zeitplan gibt. Grob angepeilt ist, dass wir in 1-2 Jahren anfangen zu üben. Kommt natürlich auch auf unsere weiteren Umstände an. Wie geht es im Job weiter, wie kommt er im Studium voran.... Vor allem aber möchte ich mein Amt als Vorstandsvorsitzende vorher zu Ende bringen. Das ist alles so viel Stress, dass man nebenbei einfach keine Familie gründen kann... :-/

    Wie ist es bei dir?
    "Nichts was sich in der Welt zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß!"

    Bino von der liebevollen glade!

  10. #50
    Avatar von MoBe
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    AW: Vorhibbeln

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen

    Eine Freundin von mir will auch schon länger schwanger werden und hat jetzt ein Jahr gebraucht, um den Körper vorzubereiten! Das finde ich schon echt heftig!
    Was? Meine Güte, das ist ja einiges. Eigentlich ist das ja alles so en detail auch nicht zwingend nötig, andererseits: wenn man die Zeit dazu hat, so wie unsereins grad, schadet es ja nicht

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen
    Ja, ich beschäftige mich seit Anfang des Jahres mit nfp. Anfangs wollte ich einfach nur wissen, ob ich die Disziplin besitze jeden Morgen vorm Aufstehen zu messen. Als das überraschenderweise sehr gut geklappt hat, musste ich mich erstmal mit dieser beschissenen Auswertung rumschlagen, bis ich eine Seite gefunden habe, mit der das echt gut geht.
    Meine Mutter hat damals selbst mit der Basaltemperatur verhütet. Und ich wußte immer schon recht viel über den Zyklus. Allerdings habe ich reichlich dazu gelernt und es fasziniert mich immer wieder aufs Neue.
    ...
    Lach, du gehst also auch eher locker mit nfp um, wie? Würde ich aber auch machen, wenn es eh nicht sooooo schlimm ist. Ich glaube ein Stück weit muss das Schicksal auch mitspielen dürfen. Bei uns ist es einfach noch zu früh. Auch wenn ich mir wünsche, dass es anders wäre....
    Yay, am Anfang hab ich auch ordentlich rumgegrübelt, wann nun der Temperaturanstieg war und wann nu der ES. Aber irgendwann ging's dann. Habe das nie online (mynfp?) auswerten lassen. Aber, echt kitschig und pathetisch formuliert: das ist wirklich interessant und faszinierend! Hätt ich nicht gedacht, dass man so viel merken kann und dass die Temperatur ECHT steigt und man DAS dann sieht. Unfassbar

    Locker? Naja, sooo locker nun auch wieder nicht. Vorm ES ist es ja am riskantesten, da man den Tempanstieg ja erst hinterher merkt und nicht weiss, wie lange die Spermien so halten. Nur 2-3 Tage, oder beim eigenen Exemplar Mann doch 5 oder sogar 6-7? Von daher lassen wir das.
    Aber nach Tag 15 sollte bei mir echt nichts mehr passieren. Und die geringe Restwahrscheinlichkeit nehm ich einfach mal als „Schicksal“ und fahrlässigen Unfall. Zu früh wäre es bei uns auch noch. Sind ja auch erst ein Jahr zusammen. Aber eben, wie ihr, ja schließlich keine 20 mehr.

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen
    Als ich zur Geburt meine Teamkameradin besucht habe, hat sie mir ihren gerade mal 4 Tage alten Sohn direkt in die Arme gelegt. Ich habe mich eher noch dageben gewehrt...hatte den ganzen Pulli voller Hundehaare und fand das unpassend! Ihr war das egal....schwubs hatte ich das Baby auf dem Arm! Ich war total gebannt von diesem kleinen Wesen. Aber ich raste halt nicht so aus, wie alle andere Mädels aus meinem Umfeld. Die quieken dann nur noch vor sich her.
    Allerdings finde ich es schon etwas seltsam, dass diese Teamkameradin immer ausgerechnet mir ihr Baby auf den Arm gegeben hat....sie kam an und schwupps war das Baby bei mir. Dabei gab es immer 100 andere, die danach geschrieen haben....aber ich muss zugeben...verdammt süß ist er schon der Kleine...
    Das klingt aber echt sympathisch! Dass deine Kollegin da so easy unterwegs ist, find ich gut! Woah, dieses quietschiege Geschreiseufzen krieg ich gar nicht hin – da ist meine Stimme irgendwie nicht zu gemacht Vielleicht mag deine Kollegin das ja grad an Dir! Dass Du augenscheinlich interessiert und angemessen begeistert bist, aber eben nicht hysterisch

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen
    Ich wollte NIE einen Partner mit Kind haben....aber gegen die Liebe kommt man einfach nicht an. ^^ Aber jetzt bin ich froh um die Erfahrungen, die ich jetzt schon sammeln kann. Es ist witzig zu beobachten, wie der eigene Mutterinstinkt plötzlich hervor kommt. Du machst manche Dinge instinktiv richtig...obwohl du keine 9 Monate hineingewachsen bist.
    Die Kleine ist jedes WE für ein paar Stunden bei uns. Leider ist das echt nicht viel und man kann so wenig unternehmen. Aber die Mutter will sich auf keine Ausweitung des Umgangs einlassen. Auch sonst können die beiden Eltern kaum vernünftig miteinander reden und nein, sie findet es auch nicht gut, dass es mich gibt. Das nehme ich allerdings nicht persönlich, denn sie fänd jede Frau an der Seite ihres Exmannes nicht gut. Ganz einfach.
    Aber das ist ein anderes Thema....
    Das, was Du da beschreibst, kenn ich hier auch. Irgendwie macht man halt. Und das passt auch so. Wickeln, füttern, beruhigen – funktionierte. Nicht perfekt, aber dazu brauchts halt Routine und Übung. Auf jeden Fall merkt man einfach, was man machen kann und was nicht. Wenn man einigermaßen auf Scheibe ist – hab auch shcon Sachen gehört wie „neeee, ich geb meiner Tochter keine Cola, da ist so viel Zucker drin. Die bekommt da besser Zitronenteepulver mit Wasser“. Öhm, ja, no comment

    Dass die Exfrau was gegen Dich hat, war ja leider kaum anders zu erwarten Aber hast schon Recht, das nicht persönlich zu nehmen. Finde es gut, dass Du die Kleine trotz der Querelen zwischen Freund und Exfrau magst und da kein zusätzliches Fass aufmachst! Für Deinen Freund ist es bestimmt so schon schwierig genug, seine Tochter so wenig sehen zu können...

    Zitat Zitat von PollySue Beitrag anzeigen
    Wer weiß, wie lange wir üben, bevor es soweit ist? Ich habe ihm dann erklärt, dass ich einfach nicht mehr das Alter habe, um 4,5 oder 6 Jahre zu warten!
    Erst gestern hat er wieder betont, dass es ja nun einen neuen Zeitplan gibt. Grob angepeilt ist, dass wir in 1-2 Jahren anfangen zu üben. Kommt natürlich auch auf unsere weiteren Umstände an. Wie geht es im Job weiter, wie kommt er im Studium voran.... Vor allem aber möchte ich mein Amt als Vorstandsvorsitzende vorher zu Ende bringen. Das ist alles so viel Stress, dass man nebenbei einfach keine Familie gründen kann... :-/

    Wie ist es bei dir?
    Da hast Du recht!! Männer denken gerne (nicht repräsentativ, aber empirisch erworbene Erkenntnisse aus dem weiteren Umfeld), dass Frauen ja bis Mitte 30 keinen Stress haben müssen und soooo viele ja noch mit 40 Mutter werden. Ja. Genau. Und von denen, bei denen es dann leider zu spät ist, hört man eben nix. Gut, dass Dein Freund das verstanden hat, dass Du nicht so lange warten möchtest! Auf den Monat genau planen kann man das ja eh nicht. Entweder klappt es sofort, oder nach ein paar Monaten oder es gibt Probleme und man braucht medizinische Hilfe. Aber wenn die Rahmenbedingungen bzgl. Partnerschaft (grds. stabil, zusammenleben erprobt) und Job (einigermaßen sicher und ein paar Jahre Berufserfahrung) stimmen, sollte man meines Erachtens nicht allzu lange auf den perfekten Moment warten. Die Krise bekomme ich bei Menschen, die das so durchplanen, dass erst eine bestimmte Position im Job erreicht werden muss, dann muss geheiratet werden, dann das Haus gebaut werden und dann, ja daaaannn, kann man nach der vorläufig letzten Fernreise ja das Wunschterminkind bekommen. Bei Euch klingt das ja aber vernünftig. Noch ein paar Ziele erreichen, Zeitraum von 1-2 Jahren. Das ist ja überschaubar

    Ich habe mich ja mit 28 getrennt, weil der Herr mir weismachen wollte, dass ich ja noch 2,3 Jahre warten könnte. Ich hatte allerdings Zweifel, ob das nicht nur vorgeschoben ist. Ich fühlte mich mit 28 zu alt, um in der Luft zu hängen. War letztendlich auch genau richtig gedacht. Er wollte nämlich nicht JETZT nicht, sondern mit MIR nicht. Das hätte sich in 2 Jahren auch nicht geändert. Habe glücklicherweise sofort wieder jemanden kennengelernt. Das hält jetzt ein Jahr. Nächstes Jahr wird zusammengezogen. Er hat damals schon meine Trennungsgeschichte miterlebt. Von daher haben wir von Anfang an über die Zukunft geredet. Witze, dass Kinder zu teuer sind und man doch besser ein neues Haustier kaufen könnte, vertrage ich aufgrund meiner Vorgeschichte recht schlecht. Deswegen haben wir auch recht fix besprochen, wie wir uns das weiterhin vorstellen. Also jetzt noch das Jahr 2012 weitermachen wie bisher. Jeden Tag sehen Anfang `13 erst mal weit weg in den Urlaub, danach zusammenziehen. Eigentlich hätten wir dann schon Ende 2013 anfangen können, aber Anfang `14 würden wir gerne noch eine Fernreise einlegen, die mit Kindern nicht möglich ist. Und da ein halbes Jahr den Braten auch nicht fett macht, haben wir Frühsommer `14 angepeilt. Also direkt nach dem Urlaub, wann auch immer der sein mag. Mag sein, dass es vorher schon einschlägt, wenn nfp noch lässiger betrieben werden sollte, aber so passt das schon. Ich würde mich auch jetzt schon über einen Unfall freuen, aber das wäre mehr aus der Angst heraus, dass mir das gleiche wie mit dem Ex noch mal passiert. Und das ist ja keine Voraussetzung. Und wenn der „neue“ gegen Kinder wäre oder das jetzt unfassbar furchtbar finden würde, wäre er nicht auch so entspannt mit der Verhütung wie ich.

    Jobtechnisch haben wir beide paradiesische Zustände. Beide sehr sichere Jobs, Teilzeit sowohl für ihn als auch für mich jederzeit möglich und jederzeit abänderbar. Großeltern, die sich liebend gern kümmern würden. Könnt nicht besser sein. Habt ihr denn Unterstützugn in der Ecke? Oder müsstet ihr das alleine regeln wegen der Betreuung usw.?
    Wer sich über das Morgen sorgt, verdirbt sich den Spaß am Heute.

    .......

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