Hallo Ihr!
Sanne, schön dass Du da bist. Auf Dich hatte ich mich ja schon gefreut, weil ich beim Lesen bei den Vorhibblerinnen schon den Eindruck bekommen habe, dass wir ein paar Gemeinsamkeiten haben. Bei uns hat es übrigens, je nachdem wie man rechnet, auch im 4. Anlauf geklappt, was mir im Nachhinein schnell vorkommt, währenddessen aber wie eine Ewigkeit erschien. Unseren ersten Versuch im Mai kann ich nicht so ganz mitzählen, weil wir da den ES sowas von verpasst haben, dass es sich um ein biologisches Wunder gehandelt hätte

Mobbin ist gar nicht schön. Meine berufliche Situation ist auch nicht toll, auch wenn ich nicht gemobbt wäre. Ein unheimlicher Druck ist aber trotzdem da, weil wir unfassbar viel Arbeit haben, die einfach nicht zu bewältigen ist und ich seit über einem Jahr 50-60-Stunden-Wochen arbeite und dazu noch einen einfachen Weg zur Arbeit von 50 Minuten habe. Ich wusste dieses Jahr schon mehrfach nicht mehr, wie es weitergehen soll. Daher plane ich jetzt mal, am Mittwoch meine Chefin einzuweihen - die Begeisterung wird sich in Grenzen halten, auch wenn sie weiß, dass das Thema ansteht.
Was den FA angeht, mag ich eigentlich nicht schon wieder wechseln und stelle auch fest, dass eben bei jedem was anderes ist, was einem nicht zusagt.
Dieser wurde mir von 2 Freundinnen empfohlen, die ich eigentlich für vertrauenswürdig in dieser Hinsicht halte. Ich glaube, wir hatten tatsächlich einen blöden Start und da er mir eigentlich sympathisch war (was umgekehrt leider meinem Gefühl nach nicht der Fall war

), möchte ich ihm zumindest noch eine Chance geben. Die Praxis scheint mir gut organisiert zu sein, die Sprechstundenhilfen sind supernett, mein Mann hatte auch einen guten Eindruck. Letztendlich muss der FA mit meinen Verhütungs-/Familienplanungsmethoden und Einstellungen nicht klarkommen, er muss mich nur medizinisch kompetent beraten. Und das hat er abgesehen von der leichten Panikmache, die mir aber gang und gäbe zu sein scheint, bisher getan. Und da versuche ich zukünftig einfach noch ein bisschen cooler zu sein, wenn mal angeblich wieder irgendwo ein Milimeter zur Norm fehlt.
@ Sanne - wie schon geschrieben, beunruhigt mich immer mehr, wenn nichts zwickt, als wenn ich was spüre. Wahrscheinlich gehört auch das zum Schwangersein, dass man sich egal um was, immer Sorgen macht.