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  1. #1
    Avatar von Kvinna
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    Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hallo ihr "Übenden",

    stehe gerade kurz vor meinem ES und bin deswegen zur Zeit höchst motiviert.
    Allerdings üben wir mittlerweile seit fast 4 Jahren (mal mehr, mal weniger intensiv).
    Seit 1/2 Jahr sind wir jetzt in einer KiWu-Praxis in Behandlung, jedoch konnte weder bei meinem Mann noch bei mir irgendeine "Störung" festgestellt werden.

    Wer von euch hat auch Erfahrung mit meinem Problem und übt schon seit sehr langer Zeit?

    Hoffentlich bin ich nicht die einzige!

    Liebe Grüße
    kvinna

  2. #2
    Avatar von Sonnensterne
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Nein, bist Du nicht! Vor 6 Jahren haben wir "beschlossen", wir wollen heiraten und Kinder haben. 3 1/2 Wochen später war ich schwanger auf dem Standesamt. Da dachten wir doch glatt, das klappt beim zweiten auch. Jetzt verhüten wir seit gut 4 Jahren nicht mehr. Letztes Jahr war ich dann überraschend doch schwanger, doch das Kind wollte wohl noch nicht, wir haben es in der 9. Woche verloren. Jetzt ist unser Sohn 5 1/2 und das Geschwisterchen wird unwahrscheinlicher, da ich schon 40 bin. Aber: ich will es auch nicht erzwingen (als ob man das könnte). Also üben wir, wie es uns Spaß macht und versuchen, uns nicht frustrieren zu lassen.

    Liebe Grüße
    Sonnensterne

  3. #3
    Avatar von Gnurpsie
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hallo,
    ich selbst (37) verhüte inzwischen auch schon seit 14 monaten nicht mehr und es ist noch nichts passiert.mein zyklus ist regelmäßig und trotz zusätzlicher hormone (clomi und utrogest) bin ich bis jetzt nicht schwanger geworden. ABER:
    eine sehr gute freundin von mir (auch 37) wollte ab ihrem 30. geburtstag ein kind und es hat absolut nicht geklappt. mit 35 hat sie sich von ihrem kinderwunsch verabschiedet und sich und ihren mann als "kinderloses paar" bezeichnet. und kurz danach ist sie - auf ganz normalem weg- schwanger geworden. ihre tochter ist mittlerweile eineinhalb und ich bin die patentante :-)

  4. #4
    Avatar von Phoebe
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Bekannte von mir haben 10! Jahre geübt. Als sie sich gerade damit abgefunden hatten, dass sie wohl keine Kinder bekommen, ist sie schwanger geworden. Dann dachten sie, dass sie so ein Glück wohl nicht nochmal haben werden und haben nicht weiter verhütet. 1 1/2 Jahre später kamen ihre Zwillinge.

    Und bei Freunden, die sehr jung zum 1. Mal Eltern wurden, hat es mit dem 2. Kind 6 Jahre gedauert. Dann haben sie den alten Kinderwagen verkauft und schwups, hatte es geschnaggelt.


  5. #5
    Avatar von Jo68
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    KREISCH!!! Wie oft muss ich hier eigentlich noch gegen diesen alten Mythos: "Wenn man nicht mehr will, klappt es" anrennen??? Mädels, das ist schon lange widerlegt. Bitte hier lesen. Zitat: "Tatsächlich gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass eine "Fixierung" auf den Kinderwunsch, ein besonderes Beziehungsmuster oder auch der Abschied vom Kinderwunsch die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit erhöhen könnte ... Der Einfluss der Psyche auf die Infertilität wird überschätzt."

    Also hört endlich auf, ungewollt Kinderlosen immer wieder einzureden, sie seien irgendwie selbst schuld, weil sie es "zu sehr wollen", würden sie nur loslassen, würde es auch klappen. Und was Eure Beispiele angeht: Ich kenne auch genügend Beispiele von Leuten, die kinderlos geblieben sind, obwohl sie ihren Kinderwunsch aufgegeben haben - der Unterschied ist nur, dass die normalerweise nicht darüber sprechen und deswegen nicht auffallen.

  6. #6
    Avatar von Gnurpsie
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    @joy68:
    nur immer schön ruhig ruhig bleiben! keiner hat hier von irgendwelchen mythen gesprochen. in diesem fall haben leute - einschliesslich mir- erzählt, was sie im engeren bekanntenkreis erlebt haben. und keine mythen in die welt gesetzt. ich habe
    auch niemandem hier die schuld gegeben durch zu starken kinderwunsch genau das zu verhindern was man eigentlich will.
    ob es allerdings (als antwort auf die gestellte frage) mehr mut macht, wenn du von fällen erzählst,in denen es nie geklappt hat ... das wage ich doch stark zu bezweifeln.

  7. #7
    Avatar von Jo68
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Ich bin auch jemand, der schon seit drei Jahren auf eine Schwangerschaft wartet, und ich persönlich kann diese Sprüche "Als sie nicht mehr daran geglaubt haben etc." nicht mehr hören. Ich weiß, sie sind als Aufmunterung gemeint, aber sie helfen nicht - Im Gegenteil. Denn was bedeutet das für mich? Ich muss den Kinderwunsch aufgeben, damit es klappt? Das funktioniert nicht, das ist der berühmte "Rosa-Elefanten-Effekt", wenn man Dir sagt, "Stell Dir alles vor, nur keinen rosa Elefanten", was siehst Du dann? Genau einen rosa Elefanten.
    Wenn man selbst betroffen ist, dann musste man sich schon so viele oft gutgemeinte, aber völlig untaugliche Ratschläge anhören, dass man einfach irgendwann sehr dünnhäutig wird (Daher mein Kreischen - bitte um Entschuldigung. ) Ich kriege einfach die Krise, wenn mir jemand, der sofort schwanger geworden ist, Sachen sagt wie "Fahrt doch mal in Urlaub" oder "Entspannt Euch" oder ähnliches. So einfach ist es eben nicht. Wobei ich noch das Glück habe, eine Diagnose für meine Kinderlosigkeit zu haben, wenn man keine hat, ist das alles noch schwerer. Und viele Frauen neigen dann sowieso oft dazu, bei sich nach einem Fehler oder einer Schuld zu suchen und genau dieser Mechanismus greift dann eben auch oft bei diesen (wenn auch gutgemeinten) Beispielen.

  8. #8
    Avatar von SammyJo
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Ich kenne auch einige, die verdammt lange warten mussten, bis sie schwanger wurden, zwischen 6-9 Jahren. Dass sich irgendwann in dieser Zeit mal der dringende KiWu verliert (oder resignierend aufgegeben wird), finde ich nicht ganz unnormal. Ob das in einem streng eindeutigen Zusammenhang steht, wage ich auch zu bezweifeln. Allerdings ist - soweit ich weiss - der Einfluss von extremem Stress auf die Hormonproduktion bewiesen. Inweiweit das bei einem KiWu eine Rolle spielt, entzieht sich völlig meiner Kenntnis. Und - die Menschen sind auch zu Kriegszeiten schwanger geworden, ich denke nicht, dass es ganz spezifischer Umstände bedarf.

  9. #9
    Avatar von Gnurpsie
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    klar, ich kann dich verstehn, joy68. manchmal liegen die nerven blank. bei mir auch. wahrscheinlich gutgemeinte ratschläge können einen leicht auf die palme bringen. ich habe vor knapp drei wochen geheiratet und werde seither täglich von allen seiten nach nachwuchs gefragt. also von leuten, mit denen ich im grunde gar keine beziehung habe. irgendwelche kollegen, nachbarn etc. es geht mir so auf den geist... belastet mich ja selbst, dieses thema. und dann auch noch so unsensible fragen... da bleibt mir meine sonst so gut funktionierende schlagfertigkeit glatt im hals stecken..
    blöd ist einfach, weil ich das gefühl habe die zeit läuft mir davon. das ist das, was mir am meisten angst macht.

  10. #10
    Avatar von Jo68
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    1.316

    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Wie alt bist Du denn, Gnurpsie? Soll ich mal was Aufbauendes zu dem Thema berichten? Ich habe die Kiwu-Praxis gewechselt und die Ärtzin in der neuen sieht sich meine Unterlagen an und meint "Sie sind ja noch jung, da ist das ja noch nicht so dringend." Ich bin 36 - Ich hätte sie können!

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