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  1. #21
    Avatar von Sonnensterne
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Ganz herzlichen Dank für Deine lieben Worte

    Und auch ein Dankeschön für Deine Linktipps, wir werden wohl mal etwas mehr auf den Kalender schauen. Auf eine Art läuft mir so langsam die Zeit davon. Weniger wegen meines Alters, fast 41, als vielmehr wegen des Alters meines Sohnes. Nächsten Sommer kommt er in die Schule und das wäre eine gute Zeit, nochmal zuhause zu sein. Wenn er dann zunehmend noch selbständiger wird, möchte ich - glaube ich - nicht nochmal von vorne anfangen. Also haben wir noch ca. 1/2 jahr Zeit, schätze ich mal. Wobei, ich weiß nicht, ob ich tatsächlich aufhören könnte zu hoffen . Aber vielleicht hat sich das Hoffen bis dahin ja auch erledigt

    Liebe Grüße
    Sonnensterne

  2. #22
    Avatar von Kvinna
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hallo Wüxy,
    hast du mit deinem Mann gesprochen? Wie hat er reagiert?
    Und berichte auch bitte, was dein Arzt gesagt hat. Bin ganz neugierig!

    Hallo Sonnensterne,
    ich glaube, ich werde auch nie aufhören zu hoffen, selbst wenn wir die allerletzte Möglichkeit ausgeschöpft haben. Wenn ich die Geschichten höre, dass sich Paare mit ihrer Kinderlosigkeit abgefunden haben und dann auf einmal schwanger wurden, wird das bei mir nie klappen. Denn ich glaube, dass ich dann, wenn ich mich dann irgendwann damit abgefunden haben sollte, ja doch wieder hoffe, dass es wenigstens dann klappt. Total paradox, oder kannst du mich verstehen?

    Liebe Grüße an alle
    kvinna

  3. #23

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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hi Kvinna,

    du bist mit Sicherheit nicht alleine. Ich habe im Mai 2003 die Pille abgesetzt und wie alle gehofft ganz schnell schwanger zu werden. Immerhin hat es im Freundeskreis ja auch innerhalb von 6-12 Monaten geklappt.

    Fast 2 1/2 Jahre später bin ich immer noch nicht schwanger. Da ich mit meinen 35 Jahren auch nicht mehr ganz so taufrisch bin hatte mein Frauenarzt mich Ende letzten Jahres an eine KiWu Praxis überwiesen. Bei meiner besseren Hälfte ist alles in Ordnung und bei mir ist nur der Prolaktinwert leicht erhöht was aber noch im Grenzbereich liegt und daher kein Einfluß darauf haben sollte. Anfang des Jahres hatten wir mit einer Hormonbehandlung angefangen, um die Eizellenreifung (oder wie das auch immer heißt ) zu unterstützen. Anfangs mit Clomifen was überhaupt nichts gebracht hat und danach mit ... komm jetzt nicht auf den Namen ... in Spritzenform. Im ersten Zyklus mit den Spritzen kam es zu einer Überstimulation. Seitdem haben wir zwar die richtige Dosis gefunden, aber wir bzw. ich haben seitdem Frühjahr nur 3 Monate die Hormonbehandlung gemacht. Im April, Mai und Juni habe ich freiwillig eine Pause gemacht da wir den ganzen Mai im Urlaub waren. Im August konnte ich nicht weitermachen, da ich eine Zyste hatte und im September habe ich auch wieder eine Pause gemacht, da ich zu der "fruchtbaren" Zeit ein paar TAge alleine im Urlaub war.

    Keine Ahnung wie es weitergeht, ewig will & kann ich die Hormonbehandlung nicht machen. Ich finde das Ganze doch ganz schön belastend. Insemination, IVF & co. kommen für uns nicht in Frage. Mir wäre die psychische, physische und vor allem die finanzielle Belastung zu hoch.

    Immerhin ist der Gedanke evtl. kinderlos zu bleiben nicht mehr ganz so erschreckend für mich wie noch vor einem Jahr.

    Glücklicherweise fragen bei uns wenige aus der Familie und dem Freundeskreis wie es denn mit Nachwuchs aussieht. Enge Freunde als auch meine Mutter wissen das wir in Behandlung bei einer KiWu Praxis sind. Wenn Fremde fragen sagen wir das wir Nachwuchs erst zu einem späteren Zeitpunkt planen. Da wir glücklicherweise beide jünger aussehen kommt selten die Bemerkung das wir nicht mehr sooo viel Zeit haben. Und wenn jemand doch mal nicht aufhört zu stochern sag ich einfach ganz trocken das es manchmal nicht so einfach klappt. Spätesdens dann kommt die Frage von der Person nicht nochmal so schnell.

    Ich glaube ein Patentrezept wie man damit umgeht gibt es nicht. Ich versuche mit meinem Freund viel zu unternehmen und unsere Zeit zu zweit zu genießen. Außerdem lenken wir uns mit Urlaub ab.

    Lg
    Londongirl

  4. #24

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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hallo Kvinna,

    wie hat mein Mann reagiert: nun, zu erst einmal war er geschockt darüber, dass ich stundenlang im Internet war. Tja, irgendwie hatte ich es versäumt, die Verbindung zu trennen. Dann war er entsetzt, dass ich meine Daten an qualimedic preisgegeben habe. Es besteht ja die Gefahr, dass man ein "weiß der Geier was einfangen" kann, wo die Minute dann 1,89 Euro kostet. Zum Glück war das nicht so. Und zu guter letzt konnte der Drucker nichts mehr ausdrucken, nicht weil er kaputt war, sondern weil ich kein Papier nachgelegt hatte. Du siehst, Computer sind nicht meine besten Freunde . Mein Mann weiß das aber. Er hat schon viele Krisen mit mir am Computer durchgestanden. Deswegen mußte ich ersteinmal einen halbstündigen Vortrag über mich ergehen lassen . Zum Glück ist ja nichts schlimmes passiert und wir konnten über meine Unfähigkeit, mit Computern umzugehen, lachen . Mein Schatz hat zum Glück viel Humor und viel Geduld mit mir, wofür ich ihn besonders liebe . Danach war es leicht, ihn auf ebensolche, humorvolle Art und Weise auf schwangerschaftsbegünstigte Stellungen hinzuweisen. Er wird sie sich zu Herzen nehmen. Dass er einer Hormonbehandlung skeptisch gegenüber steht, hängt nicht mit den Hormonen an sich zusammen, sondern mehr mit seinen Befürchtungen, dass ich mir davon zu viel erhoffe und noch unglücklicher werde, wenn es dann wieder nicht klappt. Schließlich probieren wir ja schon 4 Jahre. Seine Sorge um mich fand ich so süß . Ich versicherte ihm, dass ich wahrscheinlich später mir immer wieder Vorwürfe machen werde, außer der Akkupunktur nichts weiter versucht zu haben und mir das vielleicht noch mehr zu schaffen machen wird, als die Kinderlosigkeit selbst. Ungewissheit kann einen verrückt machen, in jeder Hinsicht . Dass vielleicht doch noch seine Mithilfe erforderlich sein könnte, habe ich nicht angesprochen. Erst werde ich einmal mit den Ärzten sprechen. Am Freitag habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt und am Montag bei meinem Frauenarzt. Ich hoffe, sie können mir weiterhelfen und ein paar gute Tipps geben. Nächsten Donnerstag fliegen wir nämlich für 2 Wochen nach Rhodos und bereits am Dienstag beginnen auf grund meines kürzeren Zykluses bereits meine fruchtbaren Tage. Vielleicht klappst unter Mittelmeersonne und mit einem Kissen unterm Po besser . Ich melde mich auf alle Fälle vorher nocheinmal!

    Viele Grüße an Dich, Kvinna und an alle anderen!

    Wüxy

  5. #25

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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hallo Londongirl,

    wie Du vielleicht schon aus meinen Beiträgen lesen konntest, habe ich keinerlei Erfahrung mit Hormonbehandlungen. Kann diese Behandlung ein Frauenarzt durchführen oder muss man dafür extra in eine KiWu-Klinik? Dauert es wirklich so lange, bis die richtige Dosis gefunden wird? Im Ultraschall konnte mein Frauenarzt kurz vor dem Eisprung feststellen, dass das Follikel auf 19 mm gewachsen ist. Ist das ein gutes Zeichen? Vielleicht kannst Du mir noch einige Punkte nennen, die ich bei meinem Frauenarztbesuch am kommenden Montag unbegingt ansprechen sollte. Bin ich mit 39 Jahren schon zu alt für eine solche Behandlung?

    Insemination, IVf und Co kommen für uns übriges genau aus denselben Gründen, die Du genannt hast, nicht in Frage. Ich würde mich freuen, wenn Du oder auch einer andere aus unserem Forum meine Fragen beantworten könnte.

    Viele, liebe Grüße von Wüxy

  6. #26
    Avatar von Jo68
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Es muss jeder selbst wissen, wie weit er geht, aber ich wäre mit "kommt auf keinen Fall in Frage" vorsichtig. Habe ich auch mal gesagt, aber inzwischen weiß ich, dass ich wenn es wirklich nötig werden sollte (was ich nicht hoffe) auch bis zur IVF gehen würde. Ich würde mir sonst immer Vorwürfe machen, nicht alles probiert zu haben. Was ich nicht ganz verstehe, ist die strikte Ablehnung einer Insemination, wenn doch schon mit Hormonen stimuliert wird. Da ist doch kaum noch ein Unterschied, außer dass das Sperma aus einem anderen Kanal kommt Aber wie gesagt, das muss jeder selbst wissen.

    Ob ein normaler Gyn eine Hormonbehandlung machen kann? Tja, theoretisch auf jeden Fall, aber meine FÄ hat z.Bsp. gesagt, dass sie zu wenig Erfahrung hat (einen Hormonstatus richtig zu interpretieren ist ziemlich schwierig) und hat mich deshalb an eine Kiwupraxis überwiesen. Die Frage ist also nicht so leicht mit ja oder nein zu beantworten, hängt vom FA ab. Und leider sind die meisten Fragen, die mit dem Kiwu zusammenhängen nicht so einfach zu beantworten - Ich bin mit der Zeit zwangsläufig zu einer Art Expertin geworden, um mir eine eigene Meinung bilden zu können und nicht völlig von den Ärzten abhängig zu sein.

    Liebe Grüße
    Jo

  7. #27
    Avatar von Gnurpsie
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    man macht ja auch - wenns dann mal monate und länger dauert mit dem kiwu- verschiedene phasen durch... erst dachte ich, dass das superschnell klappt. nach einem halben jahr war ich mir gar nicht mehr so sicher. ich bin zum arzt und war erst entsetzt, dass er mir gleich hormone verabreichen wollte.obwohl meine blutwerte unauffällig und ok waren. aber kurz danach war ich doch bereit dazu. 3 monate clomi und utrogest.das ganze blieb erfolglos.danach war ich ziemlich im eimer und hatte genug von arztbesuchen und war mir wieder sicher: das muss auch so gehn. das ist mittlerweile auch schon wieder 3 monate her und ich bin schon wieder dabei, den nächsten arzttermin auszumachen. so bin ich eben ständig hin- und hergerissen und manchmal gilt heute nicht mehr das, was ich vor einem monat gesagt habe und übermorgen sag ich wieder was anderes.einfach aus der verzweiflung raus manchmal und um nichts unversucht zu lassen.
    euch allen viel erfolg und glück beim hoffentlich baldigen schwangerwerden!

  8. #28

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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    @ Wüxy - mein Frauenarzt hatte mich an die KiWu Praxis überwiesen, da der Bereich Hormonbehandlung & Co. nicht wirklich sein Bereich sind. Ob du dich an eine KiWu Praxis überweisen lassen solltest oder nicht kommt darauf an wieviel Ahnung dein Frauenarzt von KiWu Behandlung hat. Bei mir hat die Dosis im 3. Zyklus gestimmt, bei manch anderen stimmt die Dosierung schon im ersten Monat, dass kann man auch nicht so einfach nicht beantworten.

    Mit 39 Jahren bist du - denke ich - nicht zu alt für eine Hormonbehandlung. Ich denke sofern man noch einen halbwegs regelmäßigen Zyklus hat sollte das kein Problem sein. Genaueres kann dir aber wirklich nur ein Frauenarzt sagen.

    @ Jo68 - stimmt … man sollte den Satz "kommt auf keinen Fall in Frage" nicht vorschnell sagen, aber in diesem Falle bin ich mir persönlich doch zu 100% sicher das IVF & für mich nicht in Frage kommen. Wir haben uns viel seit dem ersten Besuch in der KiWu Praxis über dieses Thema unterhalten und sind uns inwischen sicher das wir eher kinderlos bleiben als eine IVF zu machen.

    LG
    Londongirl

  9. #29

    Registriert seit
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hallo Londongirl,

    ich bin eigentlich aus einem anderen Strang, lese aber hier ab und an mit.
    Ich war der gleichen Meinung wie du: Auf keinen Fall IVF! Die Hormone, der Stress und auch die Kosten waren mir zuviel. Im Sommer ahben mein Mann und ich erneut darüber geredet. Er sagte: Ob wir es irgendwann bereuen, es nicht versucht zu haben? Dieser Satz hat sich eingeprägt. Ich habe noch ein wenig überlegt, dann waren wir noch einmal zusammen in der KIWU-Praxis wo ich schon seit fast 3 Jahren bin. Wir haben uns ausführlich informiert und uns doch dazu entschlossen. Was soll ich sagen? Es war nicht leicht, weil wir eine Wochenendehe führen. Die Hormonschwankungen mussten wir per Telefon klären. Aber es hat sich gelohnt. Gleich der erste Versuch hat geklappt, und ich bin in der 6. Woche schwanger.
    Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Aber ich freue mich auch, mich anders entschieden zu haben.

    Liebe Grüße
    Sternchen1501

  10. #30
    Avatar von Sonnensterne
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    Re: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Hallo Kvinna,

    und ob ich Dich verstehen kann. Mir geht es auch so.

    Gut funktioniert auch die Idee "ich nehm' mir jetzt mal was vor, was eigentlich mit Baby oder Schwangerschaft gar nicht passen würde (Flug buchen für Mai 2006 z.B.), dann werde ich doch sicher schwanger". Tja, wenn es so einfach wäre!

    Da ich glücklicherweise diese Woche meine Erkältung habe und nur noch allein! im Bett liegen mag (was nicht viel beim Babywunsch hilft), kann ich davon ausgehen, dass ich nächste Woche wieder fitter bin und wir vielleicht mal pünktlich zur heißen Phase eine "aktive Woche" haben können. Ich drücke mir und uns allen die Daumen!!!!

    Ganz herzliche Grüße
    Sonnensterne

    PS: bitte entschuldige die langen Schreibpausen, ich bin nicht täglich am Compi

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