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  1. #12141
    Kourtney29
    gelöscht

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Also trotz IVF lebe ich doch nicht nur für den Kinderwunsch. Ich beschäftige mich nicht den ganzen Tag damit. Ich hab Spaß am Leben und genieß alles. Also dass ich jetzt zurück blicke und sage ich habe mein Leben nur für den Kinderwunsch gelebt könnte ich jetzt nicht sagen.

    Dass manche Frauen gezwungener Maßen eine Leihmutter wird kann schon sein, aber ich denk nicht dass dies bei jeder so ist. Die meisten Frauen sind sogar verheiratet!!!! Das muss man sich mal vorstellen, total schräg aber ist jedem das seine und ich bin wirklich dankbar dass es solche Frauen gibt!

    Ich habe ja erst die zweite IVF hinter mir, und bis jetzt muss ich sagen bin ich noch lang nicht an meine Grenzen gestoßen! Wir haben noch 10 Blastos und diese möchte ich alle aufbrauchen falls es nicht klappen sollte! Mich nimmt diese Behandlung eigentlich gar nicht viel mit. Ich muss sagen ich bin auch nur zum Transfer in meiner KiWu-Klinik, die zwei Ultraschalle mache ich ja bei meinem FA. Bei diesem fühle ich mich sehr wohl und der Ultraschall bzw. der ganze Aufenthalt in der Praxis dauert ja nur max. 15Minuten. Da gehe ich schnell von der Arbeit rüber und das wars. Die Medikamente stören mich auch nicht wirklich, 14 Tabletten am Tag sind doch nichts Nebenwirkungen habe ich, da ich nun endlich weiß wie ich die Tabletten am besten nehme, so gut wie gar nicht.

    Meiner Parterschaft geht es seit der Behandlung um einiges besser! Wir sind viel mehr zusammengewachsen und die Liebe wurde noch stärker(wusste gar nicht dass noch mehr möglich ist), unser Sexualleben macht wieder richtig Spaß! Denn vor der KiWu-Klinik ging es nur darum ein Kind zu zeugen... aber seit wir wissen dass wir nur mit einer IVF eine Chance hat unser Sex wieder mit Lust und Leidenschaft zu tun.

    Also ich habe noch lange nicht die Schnauze voll! Ich nehme diese Prozedur gerne in kauf! Auch wenn evtl. kein Kind aus den Behandlungen entsteht. Aber ich weiß dann für mich dass ich es Probiert habe.
    Das Warten nach dem Transfer finde ich auch nicht wirklich so schlimm, ich lenk mich ab und die Zeit vergeht. Ich hatte ja beide Male einen positiven Test in der Hand und war ständig aus dem Häuschen. Nur leider hielten beide nicht. Aber sogar darüber kam ich schnell hinweg. Hmm ich frage mich gerade ob ich ein kalter Mensch ohne Gefühle bin, i-wie schon schräg dass ich das alles so auf die leichte Schulter nehme... ist das normal? Also wenn ich bei anderen so lese dann schockt mich gerade meine Einstellung

    Das mit den Protokollen versteh ich noch immer nicht. kA welches ich habe...


    @Wolke: nimmst du dann die Pille bis Jänner durch oder trotzdem nur 28 Tage? Ich musste vor der Behandlung auch die Pille nehmen da ich ansonsten wieder so endlos lange Zyklen haben.
    Du fliegst in den Osten, oder? Wie lange bleibt ihr? Freust du dich schon?

    @ete: hoffentlich vergeht deine Erkältung so schnell wie sie gekommen ist! Gute Besserung!!

  2. #12142
    Avatar von Mailine
    Registriert seit
    18.04.2011
    Beiträge
    2.314

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Kourtney, eigentlich war ich auf dem Sprung ins Bett aber jetzt möchte ich dir noch antworten.

    Du bist bestimmt kein kalter Mensch ohne Gefühle.
    Beim Lesen deines Beitrags war ich erstaunt, wie leicht es dir zu fallen scheint und wie du sagst, es ist kein Problem für dich. Das freut mich für dich.

    Zwei Punkte, die mir auffallen.

    Zum Einen:
    Was uns beide wesentlich unterscheidet ist unser Alter. Du bist Mitte Zwanzig, ich hab gut 15 Jahre mehr auf dem Buckel. Stehe laut einigen Weißkitteln in den vorzeitigen Wechseljahren, sprich: bei mir ist der Ofen nicht mehr lange heiß. Zumindest nicht sehr lange. Wenn ich jetzt wüsste, ich hätte noch gute 15 Jahre (von 25-40) oder meinetwegen um großzügig zu denken gute 20 Jahre ZEIT (das kostbarstes Gut, gerade im Kinderwunschprozedere), eben bis 45 Jahre, dann wäre ich wahrscheinlich (?!weiß man nie so genau) um einiges gelassener gewesen. War ich aber nicht. Mit anderen Worten: Meine biologische Uhr tickt sehr laut, ich hab schon seit längerer Zeit Ohrenschmerzen, so laut und drängend ist das tick tack tick tack. Glaub mir, wenn du monatlich merkst, wie gewisse Funktionen wie Zervixschleim als Beispiel weniger werden, wie dir die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt, ist das noch mal eine ganz andere Qualität der Wahrnehmung von Zeit. Ja, ich weiß ...Zeit ist relativ. Nie wird einem das als Frau dermaßen bewusst, wie wenn man Ende Dreißig versucht schwanger zu werden und es klappt nicht und klappt nicht.

    Zum anderen:
    Du hast das Glück von Blastos. Du darfst dich glücklich schätzen.
    Ich hatte in 2 IVF ganze drei befruchtete Eizellen, keine einzige Blasto. Im letzten Durchgang dann ein paar Eizellen mehr aber das Risiko von Blastozystenkultur bei wenigen Eizellen: Das ist russisches Roulette, also haben wir keine Kultur gewollt.

    Ich denke, deine Voraussetzungen sind ganz andere und es freut mich von Herzen, wenn die Behandlung für dich nicht annähernd so schlimm ist, wie sie es für mich war.
    Kann auch sein, dass ich alte Häsin einfach auch zu viel denke, reflektiere, alles hinterfrage, mag gut möglich sein. Als ich 25 war, habe ich kaum etwas hinterfragt und wäre ich heute in der Situation so jung zu sein und IVF zu machen, ich denke, ich würde mir viel weniger den Kopf zergrübeln und alle Befindlichkeiten zerdenken und reflektieren. Ich würde einfach machen.......
    Und sehen was passiert.

    So ist jeder eben anders und die Verschiedenartigkeit macht die Diskussion doch erst spannend. Der eine so, der andere so.
    Da ist nix verkehrt dran.

    Du bist in Ordnung wie du bist und ich bin Ordnung wie ich bin. Es gibt kein Richtig oder Falsch nur einen Weg, den jeder für sich allein und anders geht.
    Geändert von Mailine (27.11.2012 um 21:28 Uhr) Grund: Ergänzung

  3. #12143
    Wolken_schaf
    gelöscht

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    @kourtney
    Ich nehme die Pille eventuell etwas länger als 28 Tage, kommt drauf an, wann die nächste Mens ist und wann die Behandlung los geht.
    Ja es geht nach Südostasien. Ich freue mich schon sehr drauf. Wir belieben 4 Wochen. Isst ein toller Trostpreis.

    Hier mal eine gute Seite wo die ganzen Protokolle erklärt werden

    http://www.wunschkinder.net/theorie/...n-hormongaben/

    Ich habe übrigends in einem anderen Thread gelesen dass du schon einen Sohn hast.
    Das macht's das ganze vielleicht auch etwas leichter für dich
    Geändert von Wolken_schaf (27.11.2012 um 23:15 Uhr)

  4. #12144
    Kourtney29
    gelöscht

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Danke Mailine für deine netten Worte! Deinen Beitrag fand ich sehr nett. Und deine Uhr tickt bestimmt noch nicht so laut, vorallem mit IVF kann man ja "ewig" schwanger werden, sogar noch mit 60! Also lass dich von dem Ticken nicht beunruhigen

    @Leandra: danke für deinen Link, ich muss gleich mal schauen. Ich hab das alles nicht so hinterfragt wie das alles bei mir abläuft. Wichtig war für mich nur wann ist Punktion und wann Transfer
    Und nein, ich habe keinen Sohn, ich fand das im damaligen Beitrag nur leichter zu erklären wenn ich es aus dieser Sicht schreibe. Ich habe nur einen Hund

  5. #12145
    Wolken_schaf
    gelöscht

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    @Kourtney
    Mit IVF und EIGENEN EIZELLEN kann man nicht ewig schwanger werden. Da ist spätestens mitte 40 Schluss, meist schon anfang 40.
    Und schon ab Mitte 30 sinken die Chancen rapide.
    All diese alten Mütter, die man so aus den Medien kennt, hatten eine Eizellspende.
    Das mag natürlich für manche Frauen eine Option sein, aber sicher nicht für jede.
    Frau muss sich auf jeden Fall damit auseinandersetzen, dass das Kind genetisch nicht von ihr abstammt.

  6. #12146
    Moderation Avatar von Eteterfon
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    7.563

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    So, bin wieder entfiebert, aber doch krank zuhause. Vor ca. ner Woche dachte ich vor lauter Arbeitsstress noch "Hoffentlich halt ich durch bis Weihnachten" (danach habe ich ja einen Monat FREI ) - ja nun - oder auch nicht. War am Wochenende unterwegs - voll gestopfte Bahn, allseitiges Husten und Schniefen, auf der Veranstaltung dann den Samstag lang eine schon recht erkältete Dame neben mir... das war's dann wohl... mal sehen, ob das Fieber gestern dafür sorgt, dass ich schnell wieder auf den Beinen bin. Alles rausgeschwitzt hoffentlich.

    Zitat Zitat von Mailine Beitrag anzeigen
    Wirst du in der bisherigen Kiwu bleiben?
    Bist du dann noch beim gleichen Arzt?
    Das ist ein Grund für meine Uneinigkeit mit mir selbst. Bei uns in der Stadt gibt es eine KiWu-Praxis, die sind sehr zentral und super für mich zu erreichen (6 Minuten auf dem Rad, geht prima vor der Arbeit). Arzt ist ja sehr freundlich aber es ist manchmal halt auch problematisch, was ich vor allem während meiner kurzen SS gemerkt habe. Da wird nach Schema F an Laborbefunden festgehalten und gesagt "das kann nichts werden" - naja, ich erzählte es ja... auch für die ICSI war für ihn schon im Juni (bei der 6. IUI, die dann ja fast funktionierte) klar, wir machen dann "langes Protokoll... bla..." ohne mir auch nur zu erklären, wieso genau das und was die Alternativen sind. Gut wäre dort: sie würden engmaschig US-Kontrollen machen, Blut etc. Und wenn man explizit fragt, bekommt man auch gute Antwort. Nur, dass mir in der wenigen Zeit, die der immer hat, natürlich vieles nicht einfällt...

    Nächste Option sind halt 80 Kilometer, nach Westen oder Osten. Da sehe ich keine Möglichkeit dazu, rein organisatorisch. Krieg ich vor oder nach der Arbeit nicht hin. Da müsste ich mal recherchieren, inwieweit die regelmäßige US-Überwachung zur Stimulation dann auch bei meiner FÄ passieren könnte. Denn ich kann da während einer Stimulation beim besten Willlen nicht alle 2-3 Tage hinfahren (so in Etwa wird es ja sein, vor allem beim ersten Mal)?

    Lange Rede kurzer Sinn: erstmal werde ich wohl bleiben wo ich bin. Wollte die Tage mal anrufen und einen Termin ausmachen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wir müssen das alles ja noch beantragen. Und ich will wissen, wieso ich welches Protokoll machen soll. Die Zeit muss er sich einfach nehmen.

    Kourtney: Ich finde das auch prima, dass Dich das alles nicht so sehr mitnimmt. Ich glaube aber auch, dass das unter anderem was mit dem Alter zu tun hat. Du hast (noch) keinen zeitlichen Druck. Wenn man wie ich mit 34 erstmals anfängt mit Babymachen, sieht das evtl. anders aus. Wäre ich heute erst Mitte 20, wäre ich womöglich trotz eingeschränktem SG meines Mannes schwanger geworden - einfach weil ich selber noch viel fruchtbarer gewesen wäre als jetzt mit 36. Das hat ja auch in unserem Fall leider zwei Seiten... meine altersentsprechende Chance auf Erfolg mit ISCI dürften so bei 25% liegen, wenn überhaupt. Das ist besser als nix, aber auch nicht megaviel, die Chance auf Misserfolg ist iungleich höher... Sehe gerade: laut diesem Online-Rechner sind es sogar 26,5% http://ivfpredict.com/index-1.html
    Mit Oktoberbaby 2013 - meine Binos sind Unazukin und Marsala

    Moderation im Forum "Rezeptideen" und "Rund um Versicherungen"

  7. #12147
    Wolken_schaf
    gelöscht

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    @Ete
    Ich bin ja inzwischen in der 3. Praxis.
    Ich bin halt eine etwas schwierige anspruchsvolle Patientin.

    Nun bin ich in der Situation, dass ich so oder so fahren muss, da es bei uns vor Ort keine Kiwupraxis gibt.
    Es ist machbar.
    Die meisten Kliniken unterstützen Patientinnen auch, wenn der Ultraschall beim Gyn gemacht wird.
    So viele Termine sind es dann gar nicht, ein Ultraschall bevor die Stimmulation losgeht, ein US zur Zystenkontrolle und sann noch ca. 2-3 Kontrolltermine bis zur Punktion.
    Bei Punktion und Transfer fällst du sowieso aus.

    Deine Klinik klingt jetzt nicht so überzeugend, eher so wie eine der vielen Kliniken, die erstmal allen Patientinnen das Standardprogramm überbügeln.
    Und vor allem du klingst nicht überzeugt.
    Aus meinen eigenen Erlebnissen kann ich sagen, das ist keine gute Vorraussetzung.
    Ich habemeine Zweifel auch erstmal nicht ernstgenommen als ich die erste Behandlung gemacht, ein großer fehler.
    Im Nachhinein ärgere ich mich, einen Versuch in dieser Klinik verbraten haben.

    Ich bin inzwischen der Ansicht, dass es riesige Unterschiede in der Qualität der einzelnen Kliniken gibt.
    Ich würde mir an deiner Stelle mal eine andere Klinik anschauen, einfach um eine Vergleichsmöglichkeit zu haben und vielleicht mal im Internet zu schauen, welche Kliniken gut sind.

    Ich merke inzwischen wie wichtig es ist, ein gutes gefühl bei seiner Praxis zu haben.
    Man macht dort eine nervenaufreibene, kostspieliege Behandlung, da will ich wenigstens die bestmögliche Qualität haben.

    LG

  8. #12148
    Kourtney29
    gelöscht

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Ich glaube eine "Perfekte" KiWu-Klinik wird man schwer finden. Wir sind mit unserer "Horror-Klinik" ja auch nicht zufrieden und wenn der Transport von unseren Blastos nicht so viel kosten würde wären wir auch schon längt in einer anderen Klinik.
    Aber da ich nun Ultraschall, Blutabnahmen, ... alles bei meinem FA machen kann bin ich eh nur mehr für eine Stunde beim Transfer in der KiWu-Klinik. Ich habe dort normal einen behandelnden Arzt aber diesen habe ich erst einmal gesehen! Jedes Mal ist ein anderer Arzt in meinem Schritt aber ich bin da ziemlich offen und das macht mir nichts aus. Die Dame am Empfang ist die größte Hürde für uns, unsympathisch ist gar kein Ausdruck!

    Welches Protokoll ich habe kann ich noch immer nicht sagen ich werde mal das nächste Mal fragen. Also ich bekomme meine Tage und von dort an starte ich mit den Tabletten und ca. 10 Tage später ist Transfer, nach dem Transfer muss ich nur noch Utrogest nehmen und Gelbkörperchen + Vitamintabletten.

    Meine Chancen habe ich gerade auch anhand von diesem Rechner ausgerechnet. Your chance of a live birth per IVF attempt is: 39,2 eher ein trauriges Ergebniss. Ich find alles was unter 70% so extrem wenig

    @Leandra: in der dritten Klinik? wie weit ist die Aktuelle nun von euch entfernt? Bist du nun zufrieden? Ich hoffe es sehr für dich!

  9. #12149
    Avatar von Mailine
    Registriert seit
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    2.314

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    Ihr Lieben, Klinikwechsel hatte ich auch.
    Da wollte ich keine Kompromisse mehr.

    Kourtney,
    ich hab ja nun einen kleinen Bauchbewohner und der biol. Uhr ein Schnippchen geschlagen und sie ausgetrickst.
    Das ist aber keine Selbstverständlichkeit in höherem Alter. Es ist viel Glück dabei.

    Daher bin nun glücklich und dankbar (und gelassen) dass ich schwanger bin und wünsche euch allen so sehr dass ihr sehr bald ebenfalls Gück haben werdet und eure Geduld und Mühen belohnt werden.

    Wie Leandra sagt, die meisten steinalten Frauen werden nicht mehr mit eigenen Eizellen schwanger. Das sind sehr häufig Eizellspenden.

  10. #12150
    Wolken_schaf
    gelöscht

    AW: Die Hoffnung auch nach Jahren noch nicht aufgegeben...

    @Kourtney
    du hast ja momentan Kryotransfer, da hat man überhaupt kein Protokoll, da du ja nicht stimmulierst.
    Stimmulationsprotokolle hat man nur im Frischversuch.
    Hätten wir Kryos gemacht, hätte ich das wahrscheinlich auch noch in der alten Klinik durchgezogen.

    Unsere neue Klinik ist 110km entfernt, allerdings hat se noch eine Außenstelle, die etwas 60km von uns entfernt ist. Im Hauptsitz musss ich nur Punktion und Transfer machen.
    In der neuen Klinik hatte ich bis jetzt nur Vorgespräche, aber mein arzt ist sehr kompetent und menschlich angenehm und wichtig ich fühle mich auf augebnhöhe behandelt.
    Die letzte Klinik war 80km entfernt, nimmt sich also nicht viel.
    Die allererste Klinik war nur ein kurzes Zwischenspiel, da war ich nur für Untersuchungen. Kam mir vor wie am Fließband. Manchmal sollte ich mich schon auf den Gynstuhl setzen, bevor ich überhaupt einen Arzt gesehen habe.
    Da bin ich zickig, ich möchte erst begrüßt werden bevor ich mich untenrum freimache.

    Bei der letzten Klinik war ich während der IVF sehr unzufrieden. Ich hatte das Gefühl, der Professor macht meine Behandlung nur so nebenbei, es wurden z.B. keine Blutwerte kontrolliert.
    Es lief auch nicht besonder gut. davon abgeshen, dass ich garantiert nicht nochmal, nach Punktion 4 Stunden in der Klinik festhängen will.
    Außerdem wurden konkrete Fragen nie konkret beantwortet, sondern einfach abgebügelt.

    Ich glaube inzwischen, dass es nur wirklich wenige richtig gute Kliniken gibt, eine ganze Menge die ok sind, aber die außergewöhnlich guten sind selten.
    Es gibt eine menge Kliniken, die das Standardprogramm durchziehen, aber Kliniken, die etwas schwierigen Fällen, und dazu zähle ich schon wegen des Alters, eine individuelle Behandlung zukommen lassen, sind selten.

    Es ist meiner Meinung nach wichtig, bevor man sich in so eine komplizierte Behandlung begibt, gut informiert zu sein.
    Man ist dann zwar eine schwierige Patientin, aber wenigstens kein Opfer.
    Ich will einen Arzt, der mich ernst nimmt und professionell ist und dem ich vor allem vertrauen kann, weil ich das Gefühl habe, dass er mich nicht als unmündiges Opfer sieht und das er weiß was er tut.

    Der Arzt bekommt von mir erstmal einen Vertrauensvorschuss, aber ich informiere mich umfassend selbst und hab keine Hemmung die Fragen zu stellen und zu fordern. ICH bin die Patientin und ich bezahle und will ein gesundes Kind in der Armen halten.... Zu viel verlangt, ich weiss, aber zumindest will ich nicht durch Inkompetenz der Klinik meine Chance reduzieren.

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