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  1. #1
    kim13
    gelöscht

    Krampfadern operieren?

    Hallo! Ich soll laut Venologen meine Krampfadern operieren lassen. Er hat sie mit einem Ultraschallgerät gemessen, sagt auch, wenn ich noch länger warte, würde die OP immer komplizierter. Das Ganze soll ambulant (bei leichter Vollnarkose) in der Arztpraxis statt finden. Mein Hausarzt sagt, er könne den Mann empfehlen u. es wäre nicht risikoreicher als im Krankenhaus. Ich habe aber irgendwie Angst, wenn was mit der Vollnarkose schief läuft u. ich dann nicht im Krankenhaus bin. Was habt Ihr für Erfahrungen mit Krampfader-OPs gemacht? Habt Ihr Tipps für besonders gute Ärzte oder Kliniken? Wir wohnen in der Nähe von Stuttgart/Karlsruhe. Soll ich eine Zweitmeinung einholen? Oder soll ich nicht operieren lassen, weil Krampfadern wohl auch wieder kommen können? Ich bin für alle Tipps dankbar! LG Kim

  2. #2
    Ila
    Ila ist offline
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    AW: Krampfadern operieren?

    Zitat Zitat von kim13
    Das Ganze soll ambulant (bei leichter Vollnarkose) in der Arztpraxis statt finden. m
    in seiner ?

    Eine Zweitmeinung kann kaum schaden

    Ich habs vor 20 Jahren machen lassen in einer Klinik, die darauf spezialisiert war.

  3. #3
    kim13
    gelöscht

    AW: Krampfadern operieren?

    Hallo! Kann mir jemand sagen, wo ich Namen von spezialisierten Krankenhäusern, Kliniken her bekomme? Waren die Schmerzen nach der OP schlimm? LG Kim

  4. #4
    Ila
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    AW: Krampfadern operieren?

    Krankenhausliste weiß ich auf Anhieb nicht, aber ich überleg mal. An Schmerzen kann ich mich nicht erinnern, auch von anderen hab ich nichts in der Richtung gehört. Nur so ca vier Tage stationär (wg Kontrolle oder Krankenhausfinanzen) und zwei Wochen Schonung

  5. #5

    Registriert seit
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    AW: Krampfadern operieren?

    Hallo,

    was genau soll operiert werden? Meißt strippt man die lange oberflächliche Leitvene (VSM) oder die kleine die nur den Unterchenkel betreffen würde (VSP) . Beide Ops lassen sich sehr gut ambulant operieren und sollten für einen erfahrenen Operateur kein Problem sein. Grad nach einer Venen OP ist Bewegung wichtig: Laufen, ansonsten Bein hochlagern. Längeres Stehen ist in den nächsten Tagen zu vemreiden.
    Schmerzen entstehen durch die sich bildenden Hämatome an den Stellen wo die Vene gestrippt wurde. Halten sich aber in Grenzen.
    Ansonsten werden nach ca. 10 Tagen die Fäden gezogen. Falls kleine unschöne Seitenäste mitentfernt werden, werden diese sogar oft durch Minieinstiche entfernt und mit sterilen Strips versorgt. WIchtig ist auch die anschließende Kompression, evt. sogar schon durch angepaßte Kompressionsstrümpfe die du vermutlich sowieso schon hast.

    Aber: 2. Meinung ist nie verkehrt!

    LG Erdbeere

  6. #6
    kim13
    gelöscht

    AW: Krampfadern operieren?

    Hallo! Es soll mit drei Schnitten nicht die Leit-, aber eine Nebenvene gezogen werden, die ziemlich verästelt ist. Die Narkose soll ca. 50 Minuten dauern. Ich verstehe nicht, warum das in der Arztpraxis nicht unter örtlicher Betäubung gemacht werden kann. Mir geht es weniger um die OP als darum, dass ich Angst vor der (Voll-)narkose habe. Sollte ich es doch besser in einem Krankenhaus/Klinik machen lassen, da wäre ich unter Kontrolle, wenn was mit der Narkose schief läuft...wer hat denn Erfahrungen mit örtlicher Betäubunt? Reicht das denn nicht? Evtl. will die Arztpraxis ja nur Geld verdienen...bin für jeden Tipp dankbar! LG Kim

  7. #7
    Spellbound
    gelöscht

    AW: Krampfadern operieren?

    Hallo Kim,

    Erbeere hat ja eigentlich schon das Wichtigste erklärt. Ich selbst habe mir vor 4 Jahren zwei Krampfadern am Unterschenkel ambulant unter Vollnarkose strippen lassen. War überhaupt kein Problem, man sieht keinerlei Narben und die blöden Dinger sind auch nicht zurückgekommen!

    Die ambulant operierenden Ärzte arbeiten mit erfahrenen Anästhesisten zusammen, da musst Dur dir keine Sorgen machen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die OP unter lokaler Betäubung durchzuführen. Das hängt aber sehr von der Art und Ausprägung der Krampfadern ab. Mit Geld verdienen wollen hat es also nichts zu tun - es sei denn, Du landest bei einem unseriösen Arzt.

    Ich weiß von einer Freudnin, dass es in Karlsruhe einen sehr guten und renommierten Phlebologen gibt, bei dem sie sich operieren lassen hat. Kann mich gern mal nach dem Namen erkundigen und Dir per PN zukommen lassen, wenn Du magst.

    Schau doch ausserdem mal auf die Website der Deutschen Venenliga. Dort findest Du jede Menge Infos und Kontakte zu den Regionalverbänden. Dort wird man Dir sicher auch Empfehlungen geben können. http://www.venenliga.de/

    Viele Grüße, Spellbound

  8. #8

    Registriert seit
    05.03.2005
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    AW: Krampfadern operieren?

    Hallo,

    ne, also unter örtlicher Betäubung ist nicht empfehlenswert, höchstens eine sogenannte "Rückenmarksnarkose" aber da finde ich ist das letztendlich auch keine gute Alternative.

    Brauchst keine Angst haben, du bist "ambulant" unte Vollnarkose genauso gut "unter Kontrolle" wie in einem Krankenhaus.
    Es ist doch toll danach nach Hause zu dürfen, das würde ich immer vorziehen.


    PS: Ich hab schon bei ganz ganz vielen "Varizenstrippings" ambulant assistiert. Keine große Sache!

    LG Erdbeere

  9. #9
    kim13
    gelöscht

    AW: Krampfadern operieren?

    Hallo, vielen Dank für eure Tipps, bin schon beruhigter! Spellbound, ich habe dir eine PN geschickt, hoffe, das hat geklappt. LG Kim

  10. #10
    rharbarberzahn
    gelöscht

    AW: Krampfadern operieren?

    Ich habe mir am 08.01.07 die Krampfadern in Düsseldorf unter örtlicher Betäubung machen lassen. Drei Spritzen in die Wade und Kniekehle und los.
    Das würde ich nicht mehr machen, da ich während der OP starke Schmerzen hatte. Wäre froh gewesen,wenn ich Dämmerschlaf oder Vollnakose bekommen hätte. Danach die Schmerzen sind nicht so schlimm. Mußt dich halt schonen und darfst 6 Wochen keinen Sport machen usw. Liebe Grüße

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