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  1. #1
    Avatar von Strunzhuhn
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    Kochkatastrophen

    Ich habe im Forum gewühlt, aber bisher keine Sammlung von oberpeinlichen, kleinen Küchenkatastrophen gefunden.

    Wer von euch es also jemals fertiggebracht hat, unschuldige Zutaten kochtechnisch in eine biologische Waffe, einen Explosivstoff oder in ein Brechmittel zu verwandeln, bitte schreiben.

    Damit ich mich nicht alleine schämen muss.



    Ich fange mal an:

    Die feine Brokkolicremesuppe neulich war herrlich. Selbstgemachte Fleischbrühe, ein ganzes Kilo Brokkoli und teurer Parmesan und Schweizer Käse waren drin. Soweit alles sagenhaft.
    Bis ich die Suppe vorm Servieren noch verfeinern wollte. Mit saurem Joghurt. Und aus Versehen einen Vanillejoghurt eingerührt habe. Oh Mann. Hat schon mal jemand Brokkoli-Vanillesuppe probiert?

  2. #2
    Avatar von Meagan
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    AW: Kochkatastrophen

    Hört sich doch lecker an

    Mir ist vor ein paar Monaten einen Großteil meiner Quiche Lorraine aus der nagel-neuen Springform ausgelaufen. Im Backofen natürlich. Das war eine riesen Sauerei !! Ich habe alles zusammen gekratzt und in eine Auflaufform reingetan. Das Ergebnis war eher bescheiden. Denn nun war der Boden nicht mehr unten, der Käse nicht mehr oben und überhaupt war alles durcheinander
    Wir habe es aber tapfer gegessen weil etwas anderes nicht da war und die Zutaten zu schade zum Wegwerfen waren.
    Gruss
    Meagan

  3. #3

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    AW: Kochkatastrophen

    Zitat Zitat von Strunzhuhn Beitrag anzeigen
    Hat schon mal jemand Brokkoli-Vanillesuppe probiert?
    Nein und es scheint sich ja auch nicht zu lohnen.

    Mir ist es auch mal gelungen, eine Broccoli-Suppe komplett zu ruinieren. Eigentlich war das Rezept ganz simpel und ich hatte es auch schon mal gekocht. Trotzdem wars am Ende ein Totalausfall, da ich mal wieder vergessen hatte, dass sich die Schaerfe von Chilli-Flocken erst nach einer Weile entwickelt. Statt eines leichten Hauches von Schaerfe hatte ich eher eine Art Brokkoli-Feuertopf kreiert. Dazu kam, dass die (sehr kleinen) Brokkoli-Roeschen, die ich zum Garnieren beiseite gestellt hatte nicht nur bissfest sondern noch fast roh waren. Das stellte ich erst fest, als sie schon drin waren. Da liess sich nichts mehr retten, so dass ich das ganze lieber ohne den Umweg durch meinen Verdauungstrackt der Kanalisation zugefuehrt habe.

    Ich glaube, solche kulinarischen Fehltritte passieren selbst einem Sternekoch. Also muss man deswegen nicht gleich seine Kueche bei Ebay verkaufen.

  4. #4
    Avatar von Strunzhuhn
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    AW: Kochkatastrophen

    "Tapfer essen" ist das Stichwort.


    Meine Nachbarin hat mir erzählt, dass sie ihr Curry-Brathühnchen genial verhunzt hat, weil sie das Tier vor dem Braten aus Versehen statt mit Currypulver mit Goldsiegelwurzel (ein grottenbitteres gelbes Pulver als Hausmittel bei Erkältungen) eingerieben hat.

  5. #5
    Avatar von Meagan
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    AW: Kochkatastrophen

    BÄÄÄÄÄ
    Gruss
    Meagan

  6. #6

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    AW: Kochkatastrophen

    Habt Ihr schon einmal einen Schweinsbraten gerochen, der 8 Stunden bei 250 Grad im Ofen war? Ich wollte mich nur eine Stunde hin legen...

    Londoner Nebel war nix gegen das Klima in der Küche.

    Leider, weil jung und daher geldknapp habe ich dann versucht, wenigstens den Römertopf zu retten... heute würde ich sofort mit Schwung meine Wohnung von dem Teil befreien...

    Über 40 Jahre her... denke aber immer noch mit Grausen dran.

  7. #7

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    AW: Kochkatastrophen

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Trotzdem wars am Ende ein Totalausfall, da ich mal wieder vergessen hatte, dass sich die Schaerfe von Chilli-Flocken erst nach einer Weile entwickelt.
    Das geht auch mit frischen Chilis.

    Als ich einst mit meiner Chili-Plantage anfing, gab ich naiv eine ganze große Habanero in eine Zweimannportion Chinafutter. Schauen ja so niedlich harmlos aus in ihrem appetitlichen Knallorange.
    Mit einer fünffachen Reisportion dazu konnte man es dann in homöopathischen Dosen zu sich nehmen...

  8. #8
    Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Kochkatastrophen

    Der Klassiker: Erdbeeren fertiggemacht, das Grüne entfernt und die Früchte geviertelt. Und dann Salz drauf. Sofort gemerkt, Erdbeeren abgewaschen, und dann viel Zucker drüber. Ging gerade noch so.
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
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    Reine Familiensache

  9. #9
    Moderation Avatar von lunete
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    AW: Kochkatastrophen

    Gestern kam ich heim. Im Ofen eine Schüssel voll heißem Kleister.

    Was war passiert?

    Es hätte Hefeteig werden sollen.
    Dafür hat mein Mann die Hefe in Wasser aufgelöst, aus dem Mehl einen Krater geformt und das ganze dann ohne es zu verrühren oder zu verkneten in den Ofen gestellt, den er wohlmeinend auf 70° gestellt hatte, damit die Hefe auch schön gehen konnte.
    Die Hefe ist natürlich kaputtgegangen, das Wasser hat sich mit dem Mehl zu wunderbarem Kleister verbunden.

    Wir haben mehr Mehl dazugegeben und statt dem geplanten Zwiebelkuchen hauchdünne Flammkuchen gebacken.
    War OK...

    Schon länger her, aber auch wirklich widerlich: wir hatten einen ganzen spanischen Schinken geschenkt bekommen. Als er (endlich) alle war, hatten wir dann die Idee, auch den Knochen zu verwerten und ihn zu einer Brühe auszukochen.
    Das Ergebnis war einfach nur eklig!
    Salzig, muffig, tranig...

  10. #10
    Avatar von Strunzhuhn
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    AW: Kochkatastrophen

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    Habt Ihr schon einmal einen Schweinsbraten gerochen, der 8 Stunden bei 250 Grad im Ofen war?
    Du wolltest bestimmt nur sicherstellen, dass das Tier auch tot ist.


    Kohlrouladen/Krautwickel wollte ich machen und hab meinen Mann gebeten, mir einen Kohlkopf aus dem Laden mitzubringen. Was bringt er mit? Einen HALBEN Kohlkopf. Weil es sonst für zwei Personen zuviel ist. Gute Denke, eigentlich bräuchte ich aber ganze Kohlblätter. "Das krieg ich trotzdem hin", hab ich in meinem Wahn gedacht und hab extra viele Zahnstocher für die Patchwork-Arbeit benutzt. Die Dinger sahen aus wie Igel. Als Chirurg wäre ich übrigens eine ziemliche Flasche. Es kam, wie es muss: Die Dinger sind total auseinandergefallen, die Sache hat sich in Matsch verwandelt, und die 25 mitgekochten Zahnstocher waren geschmacklich dann die Krönung.

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