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  1. #1
    Avatar von Sealove
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    Frage Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Hallo,

    was bedeutet es eigentlich, wenn das Augenweiss gelblich ist? Meine Freundin sagte mir heute gleich zu Beginn unseres Treffens: "Du hast gelbe Augen". Hmm, dachte ich, super. Genau das hat mein Cousin, der Arzt, mir vor einiger Zeit mal gesagt. Zwischendrin aber scheints normal zu sein - zumindest sagt keiner was und mir fiels auch nicht auf.

    Komischerweise jucken mir meine Augen seit ein paar Tagen. Bin wohl eh auf irgendwas allergisch. Hängt das vielleicht damit zusammen? Jedenfalls juckt mir immer wieder die Nase, ich muss niesen, oder der Hals ist rauh und ich muss husten. Erkältet bin ich aber nicht. Ach ja, und seit einigen Tagen juckt die Kopfhaut.

    Ich will bald sowieso mal einen Allergietest machen. Auch wegen meiner unangenehmen Magen-Darm-Probleme. Auch meine hormonellen Schwanken und meinen nervigen toten Zahn muss ich endlich mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Also geh ich bald mal zum Arzt. Aber bevor ich dort blöde Frage stelle, dann lieber hier . Vielleicht weiss ja jemand, was die "gelben Augen" bedeuten...

    Lieben Dank

    Sealove
    Tiefe Wasser sind still.

  2. #2
    tarasjugina
    gelöscht

    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Hallo sealove,
    es gibt Erkrankungen der Leber, bei denen als Folge die Konzentration des Gallenfarbstoffs im Blut erhöht ist; dein Arzt wird wahrscheinlich die "Leberwerte" im Blut untersuchen lassen.
    Das gleiche Symptom, gelbes "Augenweiss" gibt es aber auch "in harmlos", nennt sich Morbus Meulengracht.
    Ich kann mich leider nicht erinnern, was genau dahinter steckt, aber diese harmlose Gelbsucht betrifft wohl gerade junge Menschen und zeigt typischerweise diese mal-ja-mal-nein-Symptome...
    Alles Gute! T.

  3. #3
    Avatar von KHelga
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    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Hallo Sealove,

    aufgrund des von Dir beschriebenen Juckreizes vermute ich eine Gelbsucht.

    Gelbsucht
    Zusammenfassung:

    Gelbsucht (Ikterus) ist ein Symptom verschiedener Erkrankungen von Leber und Gallensystem. oder eines gesteigerten Abbaus der roten Blutkörperchen (hämolytisch Anämie). Als eigenständiges Leiden gibt es sie nicht. Die typische gelbe Hautfarbe entsteht, wenn Bilirubin, das Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes, nicht mehr vollständig über Leber und Galle ausgeschieden wird und sich im Körper ansammelt.

    In einigen Fällen ist Gelbsucht der Ausdruck eines angeborenen genetischen Defektes und benötigt keine Therapie. Manchmal können aber auch ernste Erkrankungen der Grund sein; diese gilt es zu erkennen. Abgesehen von einem zum Teil quälenden Juckreiz verursacht die Gelbsucht keine Beschwerden.

    * URSACHEN
    * BESCHWERDEN
    * DIAGNOSE
    * BEHANDLUNG

    [/U]Gelbsucht (Ikterus) ist das Symptom von einigen verschiedenen Erkrankungen. Als eigenständiges Leiden gibt es sie nicht.[/U]

    Ursachen

    Alle Erkrankungen, die mit einer Schädigung von Leber und Gallensystem einhergehen, können eine Gelbsucht auslösen.
    Der rote Blutfarbstoff Hämoglobin, der für den Transport des Sauerstoffes im Blut zuständig ist, wird nach dem Zerfall der roten Blutkörperchen von der Leber abgebaut und über das Gallensekret ausgeschieden. Das Abbauprodukt des Hämoglobins ist das Bilirubin. Es wird von Transportproteinen zur Leber gebracht, dort durch die Enzyme in der Leberzelle mit den Gallensalzen verbunden und schließlich an die Galle abgegeben. Zu 99 Prozent gelangt Bilirubin über Gallenblase und Gallengang nun in den Darm, das restliche eine Prozent wird durch die Niere mit dem Urin ausgeschieden. Störungen in diesem System führen dazu, dass Bilirubin sich im Blut anstaut und in die Haut eingelagert wird; sie nimmt nun je nach Konzentration dieses Farbstoffs im Blut dessen gelbe Farbe an.
    Man unterscheidet nach dem Ort der auslösenden Ursache drei Formen des Ikterus:

    Der hämolytische Ikterus (praehepatischer Ikterus) hat seine Ursache nicht in der Leber, die völlig normal arbeitet, sondern in einer Erkrankung des Blutes. Durch starken Zerfall von roten Blutkörperchen fällt übermäßig viel Bilirubin an, das von der Leber nicht mehr abgebaut werden kann. Dies ist der Fall bei hämolytischen Anämieformen, einer Art der Blutarmut, die durch den Zerfall von meist fehlgebildeten roten Blutkörperchen entsteht (Sichelzellenanämie, Sphärozytose, Thalasämie und andere). Auch einige Infektionskrankheiten können zu einem Zellzerfall führen (zum Beispiel Malaria).


    Dem hepatischen Ikterus (parenchymatöser Ikterus) liegt eine Störung der Leberfunktion zugrunde. Infektiöse Lebererkrankungen wie Hepatitis A, Hepatitis B oder auch Malaria lassen das Organ seine Aufgabe nicht mehr erfüllen. Wenn die Leber chronisch geschädigt ist, zum Beispiel bei einer , ist nicht mehr genug funktionstüchtiges Gewebe übrig, um alles Bilirubin zu verarbeiten.

    Beim cholestatischen Ikterus (Verschlussikterus) verhindert eine Einengung oder Verlegung der Gallenwege, dass von der Leber ordnungsgemäß verarbeitetes Bilirubin ausgeschieden wird. Meist ist der Grund dafür ein Gallensteinleiden; viele andere Krankheiten können jedoch ebenfalls den Gallenfluss behindern und machen eine genaue Diagnostik notwendig.

    Eine Reihe angeborener genetischer Defekte im Abbausystem des Hämoglobins lassen bei manchen Personen die Haut in regelmäßigen Abständen gelb werden. Diese Formen der Gelbsucht haben keine gefährliche Ursache und benötigen keine Therapie. Häufig unter ihnen ist lediglich das Gilbert-Syndrom (Morbus Meulengracht, Ikterus juvenilis intermittens), das bei etwa 5 Prozent der Bevölkerung, vor allem bei Männern im mittleren Lebensalter, auftritt. In Stresssituationen, beim Fasten oder bei Infektionen steigt der Bilirubinspiegel aus nicht ganz geklärter Ursache leicht an, fällt aber schon bald wieder auf normales Niveau ab. Die Leber ist dabei völlig gesund, und es ist keine Behandlung nötig.

    Der Genuss einer großen Menge Karotten kann durch deren Farbstoff Xantophyll eine gelbsuchtartige Hautverfärbung hervorrufen (Pseudogelbsucht). Das Augenweiß und die Mundschleimhaut bleiben dabei aber ausgespart.

    Vorbeugung
    Ein gemäßigter Lebenswandel mit wenig Alkohol und einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung schont die Leber und hilft so, die Erkrankung zu vermeiden.
    Der Gebrauch von Kondomen beim Geschlechtsverkehr schützt vor einer Infektion mit den Hepatitiserregern B und C. In weniger entwickelten Ländern besteht ein erhöhtes Risiko, über die Nahrung mit Hepatitis A infiziert zu werden; besondere Vorsicht beim Verzehr frischer Nahrungsmittel ist wichtig; vor allem ungekochtes Wasser sollte man nicht trinken.

    Früherkennung
    Zuerst zeigt sich die Gelbsucht am Augenweiß. Ab einer Erhöhung des Bilirubinwertes im Blut auf das Doppelte beginnt es sich gelb zu verfärben. Bevor überhaupt etwas zu sehen ist, kann schon einige Tage vorher Juckreiz bestanden haben.
    Meist machen aber die Beschwerden der zugrundeliegenden Krankheit zuerst auf sich aufmerksam.

    Beschwerden

    Gelbsucht an sich macht außer eines quälenden Juckreizes keine Beschwerden.
    Die Haut nimmt eine schmutzigbraune Farbe an, ebenso die Schleimhäute im Mund. Am besten zu sehen sind die gelben Ablagerungen im Augenweiß.

    Verminderte Produktion der Gallensalze oder eine Abflussstörung können auch zu Verdauungsstörungen führen; besonders Fette werden vom Darm nicht mehr aufgenommen und mit dem Stuhl ausgeschieden. Bilirubin wird im Darm weiter verstoffwechselt und ist für die braune Farbe des Stuhls verantwortlich. Staut sich Bilirubin im Blut an und färbt die Haut, nimmt gleichzeitig die Braunfärbung des Stuhls ab und weicht einem hellen Ockerton. Gleichzeitig wird der Urin aufgrund einer erhöhten Ausscheidung über die Niere bierbraun dunkel.
    Die Aufnahme einiger Vitamine ist ebenfalls vom Vorhandensein der Gallensalze im Darm abhängig. Besonders niedrige Vitamin K-Spiegel behindern die Blutgerinnung und bedingen eine erhöhte Blutungsneigung. Die Patienten bekommen dann schon bei leichtem Stoßen blaue Flecken oder Nasenbluten.

    Diagnose

    Die Gelbsucht ist sehr leicht beim Blick in die Augen und auf die Haut zu erkennen. Bei Menschen mit dunkler Hautfarbe ist die Diagnose erschwert, am Augenweiß erkennt man aber auch bei ihnen die Verfärbungen. Objektiviert wird der Verdacht durch eine labormedizinische Untersuchung des Blutes auf Bilirubin.
    Im Mittelpunkt der Diagnostik steht, herauszufinden, was die Gelbsucht ausgelöst hat. Durch eine Reihe von Blutuntersuchungen und bildgebenden Verfahren wird die Ursache ermittelt.
    Es werden zwei verschiedene Bilirubintypen unterschieden: Das unkonjugierte, von der Leber noch nicht verarbeitete Bilirubin, und das mit den Gallensalzen gekoppelte konjugierte Bilirubin. Die unterschiedliche Höhe der beiden Blutwerte gibt Hinweise darauf, wo im System die Störung zu suchen ist.
    Ebenfalls im Blut sucht man nach erhöhten Leberwerten (GOT, GPT, Gamma GT, AP) und nach Hepatitiserregern, um eine Erkrankung der Leber zu erkennen.
    Die Hämatologie, eine Untersuchung des Blutes auf Menge und Qualität seiner Bestandteile, klärt, ob der Gelbsucht eine der Anämieformen zugrunde liegt.

    Urinuntersuchungen zeigen, ob eine erhöhte Menge des konjugierten Bilirubins ausgeschieden wird.

    Bei einer Ultraschalluntersuchung erkennt man die Leberstruktur, die bei einer Hepatitis und einer Leberzirrhose verändert ist, ebenso Veränderungen der Gallenblase und durch einen Stein oder Tumor aufgetriebene Gallengänge. Krebserkrankungen sind durch typische Rundherde in der Leber zu erkennen.

    Eine Computertomografie liefert hochauflösende Bilder der Leber und der Gallenblase. Eine mögliche Krebserkrankung ist hierbei zu erkennen.

    Bei einer Röntgenuntersuchung kann ein Gallenstein entdeckt werden.

    Besteht der Verdacht auf eine chronische Lebererkrankung wie die Zirrhose, ist eine Punktion der Leber notwendig. Der Arzt sticht dabei mit einer dünnen Nadel durch die örtlich betäubte Haut in die Leber ein und saugt einige Zellen mit der Spritze an. Die entnommene Gewebeprobe wird dann vom Pathologen genau untersucht.
    Je nachdem, was zur Gelbsucht geführt hat, sind eventuell weitere diagnostische Verfahren notwendig.

    Behandlung

    Die Behandlung richtet sich nach der Grundkrankheit. Eine Therapie der Gelbsucht selbst wird normalerweise nicht durchgeführt. Bei Neugeborenen senkt eine Phototherapie den Bilirubinspiegel im Blut. UV-Licht wandelt das überschüssige Bilirubin zu Photobilirubin um. Dieser Stoff ist wasserlöslich und kann somit über die Nieren ausgeschieden werden. Die Therapie darf aber nur durchgeführt werden, wenn das Bilirubin einen bestimmten Wert nicht überschritten hat. Liegt er höher, könnte es durch die Behandlung zu bleibenden Verfärbungen der Haut kommen. Dann ist ein Austausch des Blutes durch Transfusionen einzig verbleibendes Mittel.
    Heilungschancen
    Mit der Besserung der Grundkrankheit verschwinden nach einigen Tagen auch die gelben Verfärbungen. Sie hinterlassen im Normalfall keine Spuren.

    Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden. Aber diese Informationen können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
    Quelle: surfmed; 29.08.2005

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  4. #4
    Avatar von Sealove
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    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    ohgottohgottohgott... Gelbsucht??? So quälend ist der Juckreiz nun auch wieder nicht. Eher so allergisch, einhergehend mit Nasenjucken, Niesen, Halsweh, Husten...

    Kam heute morgen ins Büro und die Reaktionen: "Wie siehst denn Du aus? So kaputt, abgehetzt, total fertig..." Komisch. Ich habe gar keinen wirklichen Stress...!

    Hmmm, vielleicht liegts an den Augen, Ich finde, die sind rot UND gelb. Sieht halt fertig aus.

    Naja, danke trotzdem...

    Viele Grüße von Sealove
    Tiefe Wasser sind still.

  5. #5
    maeusi
    gelöscht

    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Zitat Zitat von tarasjugina
    Hallo sealove,
    es gibt Erkrankungen der Leber, bei denen als Folge die Konzentration des Gallenfarbstoffs im Blut erhöht ist; dein Arzt wird wahrscheinlich die "Leberwerte" im Blut untersuchen lassen.
    Das gleiche Symptom, gelbes "Augenweiss" gibt es aber auch "in harmlos", nennt sich Morbus Meulengracht.
    Ich kann mich leider nicht erinnern, was genau dahinter steckt, aber diese harmlose Gelbsucht betrifft wohl gerade junge Menschen und zeigt typischerweise diese mal-ja-mal-nein-Symptome...
    Alles Gute! T.

    Der Morbus Meulengracht ist eine angeborene Stoffwechselstörung der Leber, die zu einer Gelbfärbung der Skleren (Augenweiss) führt und keineswegs als harmlos zu bezeichnen ist.

    Sealove, der Ikterus ist IMMER ein Symptom. Ob nun mit vergleichsweise harmloser oder schwerwiegender Ursache gehört so etwas in die Hände eines Arztes.

    Gute Besserung!

  6. #6
    Avatar von _muschelkalk
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    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Zitat Zitat von Sealove
    ohgottohgottohgott... Gelbsucht??? So quälend ist der Juckreiz nun auch wieder nicht. Eher so allergisch, einhergehend mit Nasenjucken, Niesen, Halsweh, Husten...

    Kam heute morgen ins Büro und die Reaktionen: "Wie siehst denn Du aus? So kaputt, abgehetzt, total fertig..." Komisch. Ich habe gar keinen wirklichen Stress...!

    Hmmm, vielleicht liegts an den Augen, Ich finde, die sind rot UND gelb. Sieht halt fertig aus.

    Naja, danke trotzdem...

    Viele Grüße von Sealove

    Bevor du dich hier ganz unnütz aufregst, geh lieber zu einem Fachmann(Arzt).

    Meine Tochter hat die gleichen Symptome, wie du.
    Jedes Jahr wieder - sie hat Heuschnupfen, nix mit Gelbsucht.

    Heuschnupfen tritt dieses Jahr allgemein verstärkt und gehäuft neu auf.


    Gute Besserung für dich und eine "harmlose", ärztliche Diagnose
    ----------------------------------------------------------------------------
    ...Und es ist gar nicht Großmut zu verzeihn,
    Dass andere ganz anders als wir glauben.
    ..(Ringelnatz)




  7. #7
    Avatar von _muschelkalk
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    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Was mir noch spontan aufgefallen ist:

    Wären deine Augen "Gelbsucht-Gelb", also richtig gelb, hätte dir dein Cousin bestimmt zu einem Arztbesuch geraten.

    Ein leichtes Gelb tritt häufig auf, wenn der Körper mit "Abwehr" beschäftigt ist.
    ----------------------------------------------------------------------------
    ...Und es ist gar nicht Großmut zu verzeihn,
    Dass andere ganz anders als wir glauben.
    ..(Ringelnatz)



    Geändert von _muschelkalk (02.08.2007 um 19:22 Uhr)

  8. #8
    Avatar von erdbeereis
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    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Hallo sealove,

    hast du denn noch andere Symptome beobachtet (Müdigkeit, Gereiztheit, Appetitlosigkeit) ?
    Es könnte sich um eine Hepatitis handeln. Der Verlauf ist sehr verschieden. Manche merken nichtmal, dass sie eine Hepatitis haben/hatten. Es gibt Hepatitis A, B und C. A ist die Häufigste und man kann sie sich jederzeit (besonders im Ausland) einfangen vom Trinkwasser, Poolwasser, verunreinigte Speisen...

    Ich würde dir auch dringend raten einen Arzt aufzusuchen. Mit einer Hepatitis ist nicht zu spassen. Die Inkubationszeit beträgt übrigens einige Wochen oder Monate und Heilung bis zu 2 Jahren oder garnicht.

    Alles Gute
    Liebe Grüsse

  9. #9
    tarasjugina
    gelöscht

    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Zitat Zitat von maeusi
    Der Morbus Meulengracht ist eine angeborene Stoffwechselstörung der Leber, die zu einer Gelbfärbung der Skleren (Augenweiss) führt und keineswegs als harmlos zu bezeichnen ist.

    Vielleicht bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand: worin liegt die Gefährdung?
    Ich habe jetzt nochmal bei Wikipedia und med.port nachgeschaut, ja, es werden lästige Beschwerden wie Blähungen und uncharakteristische Bauchschmerzen beschrieben, dennoch wird auch hier, wie in KHelgas Quelle der M.Meulengracht als harmlos beschrieben. Gruß, T.

  10. #10
    Avatar von canislupa
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    AW: Gelbes Augenweiss - Was bedeutet das?

    Ich habe auch eher gelbliche als weiße Augen, aber meine Leberwerte waren beim letzten Checkup vollkommen normal.
    Gelb UND rot und Jucken klingt für mich auch eher nach einer lokalen Geschichte. Aber die Meinung eines Arztes einzuholen kann trotzdem nichts schaden.
    Alles Gute!
    C.

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